DE1216552B - Schieblehre - Google Patents
SchieblehreInfo
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- DE1216552B DE1216552B DED30675A DED0030675A DE1216552B DE 1216552 B DE1216552 B DE 1216552B DE D30675 A DED30675 A DE D30675A DE D0030675 A DED0030675 A DE D0030675A DE 1216552 B DE1216552 B DE 1216552B
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- QNRATNLHPGXHMA-XZHTYLCXSA-N (r)-(6-ethoxyquinolin-4-yl)-[(2s,4s,5r)-5-ethyl-1-azabicyclo[2.2.2]octan-2-yl]methanol;hydrochloride Chemical compound Cl.C([C@H]([C@H](C1)CC)C2)CN1[C@@H]2[C@H](O)C1=CC=NC2=CC=C(OCC)C=C21 QNRATNLHPGXHMA-XZHTYLCXSA-N 0.000 description 2
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B3/00—Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
- G01B3/20—Slide gauges
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
Description
- Schieblehre Die Erfindung betrifft eine Schieblehre zum Messen der Spießkantigkeit von Werkstücken, z. B. gewalzten oder geschmiedeten Stäben, mit zwei Schenkeln, von denen der verschiebbare Schenkel mit dem auf der Schiene der Schieblehre gleitenden Schieber fest verbunden ist und außerdem mit einem zusätzlichen Meßschieber ausgerüstet ist, der längs einer besonderen Skala des mit dem beweglichen Schenkel verbundenen Schiebers einstellbar ist.
- Schieblehren sind in verschiedenen Ausführungsformen allgemein bekannt. Sie besitzen zwei Schenkel, von denen einer zur Einstellung der Schenkelöffnung auf einer Schiene des anderen festen Schenkels verschiebbar ist. Diese Schieblehren dienen zum Messen des Durchmessers von zylindrischen Werkstücken oder des Abstandes zweier Flächen eines Werkstückes mit quadratischem oder rechteckigem Querschnitt.
- Es sind auch bereits Grenzmaßschieblehren zur Nachprüfung der Toleranzhaltigkeit von Walzwerkserzeugnissen als Ersatz für die üblichen Rachengrenzlehren bekannt, wobei an dem beweglichen Schenkel ein mit einer Skala versehener Zusatzschieber angebracht ist, der mit einer besonderen Skala des beweglichen Schenkels zusammenwirkt. Das Grenzmaß wird bei dieser Lehre zwischen den Hauptschenkeln eingestellt und die Toleranz abweichung durch Verstellen des Zusatzschiebers ermittelt. Eine solche Grenzmaßschieblehre ist in erster Linie zur Messung zylindrischer, rechteckiger und quadratischer Querschnitte gedacht. Für die Messung verschiedener Größen von spießkantigen Werkstückquerschnitten ist diese Schieblehre nicht geeignet.
- Es besteht aber vielfach ein Bedürfnis, den Grad der Spießkantigkeit von gewalzten oder geschmiedeten Knüppeln zu ermitteln, d. h. Werkstücke mit rhombischem Querschnitt oder einem solchen in Form eines Parallelogramms zu vermessen, um diejenigen auszulesen, deren Spießkantigkeit ein gewisses Maß überschreitet, da deren Weiterverarbeitung verhältnismäßig viel Abfall bringen würde.
- Die Messung der Spießkantigkeit stieß bisher auf praktische Schwierigkeiten. Wollte man nicht auf eine bloße Schätzung der Abweichung von der Rechtwinkligkeit angewiesen sein, so gab es nur zwei Möglichkeiten, das Maß der Spießkantigkeit genauer zu erfassen. Das eine Mittel bestand darin, mit einer gewöhnlichen Schieblehre die Stäbe über beide Diagonalen zu messen, wobei die Differenz dieser beiden Werte das Maß für die Spießkantigkeit angibt.
- Es sind bei dieser Methode also zwei Messungen für jedes Werkstück erforderlich und außerdem noch die Differenzrechnung. Die Methode ist außerdem ungenau, weil beim Schmieden und Walzen der Stäbe die Kantenlinien nicht absolut scharfkantig sind, so daß Fehlmessungen entstehen, die sich unter Umständen addieren. Ein anderes Mittel der Messung bestand darin, mit einer gewöhnlichen Schieblehre zu messen und den sich zeigenden Spalt am beweglichen Schenkel mit dünnen Folien oder Stäben -sogenannten Spionen - zu füllen und so den Betrag der Spießkantigkeit zu ermitteln. Diese Methode ist zwar etwas genauer als die Messung über die beiden Diagonalen der Stäbe, sie ist aber recht umständlich und zeitraubend.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schieblehre zu schaffen, mit der auf einfache und schnelle Weise die Spießkantigkeit von Werkstücken gemessen werden kann.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der zusätzliche Meßschieber am inneren Ende des beweglichen Schenkels angeordnet ist und einen längs der Schiene gleitenden, schneidenförmig endenden Meßanschlag auf das auf die Schiene aufzusetzende Werkstück aufweist.
- Durch die eniindungsgemäße Ausbildung der Schieblehre ist nicht nur die Vermessung von rechteckigen oder quadratischen Werkstücken möglich, sondern auch von spießkantigen Werkstücken, d. h. mit rhombischem Querschnitt oder einem solchen in Form eines Parallelogramms, wobei jeweils nur ein einfacher Meßvorgang erforderlich ist und Rechenarbeit oder Schätzungen nicht nötig sind.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht, und zwar bei der Messung des spießkantigen Querschnitts eines gewalzten oder geschmiedeten Stabes 3.
- Die Schieblehre besitzt in an sich bekannter Weise einen feststehenden Schenkel 4 und einen beweglichen SchenkelS, der am Schieber 6 befestigt ist.
- Der Schieber 6 umfaßt mit seinen Rändern 7 und 8 die Schiene9 der Schieblehre, wobei an den Ränderen 7 bzw. 8 Noniuseinteilungen vorgesehen sind.
- Am beweglichen SchenkelS ist erfindungsgemäß ein zusätzlicher Meßschieber 10 vorgesehen, der längs einer besonderen Skala 11 des Schiebers 6 waagerecht verschiebbar ist. Der Meßschieber 10 befindet sich in Nullstellung, wenn sein schneidenförmig endender Meßanschlag 12 mit der Kante des Schenkels 5 abschließt.
- Mit der Schieblehre wird zunächst der Abstand der beiden Seiten 1 bzw. der beiden anderen Seiten 2 gemessen, d. h. also die Stärke bzw. Breite des Werkstücks 3. Wird bei diesem Meßvorgang Spießkantigkeit beobachtet, so erfolgt die Messung des Maßes der Spießkantigkeit, wozu das Werkstück so auf die Schieblehre aufgesetzt wird, daß die eine Fläche 2 des Werkstücks an der Schiene9 anliegt. Alsdann wird der Schenkel 5 herangefahren. Infolge der Spießkantigkeit kommen die Schenkel 4 und 5 nicht zur vollen Anlage an die Flächen 1 des Werkstücks. Mit dem zusätzlichen MeßschieberlO, der mit seinem schneidenförmig endenden Meßanschlagl2 bis an das Werkstück 3 herangefahren wird, kann dae genaue Maß der Spießkantigkeit an der Skalall direkt abgelesen werden.
Claims (1)
- Patentanspruch: Schieblehre zum Messen der Spießkantigkeit von Werkstücken, z. B. gewalzten oder geschmiedeten Stäben, mit zwei Schenkeln, von denen der verschiebbare Schenkel mit dem auf der Schiene der Schieblehre gleitenden Schieber fest verbunden ist und außerdem mit einem zusätzlichen Meßschieber ausgerüstet ist, der längs einer besonderen Skala des mit dem beweglichen Schenkel verbundenen Schiebers einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Meßschieber (10) am inneren Ende des beweglichen Schenkels (5) angeordnet ist und einen längs der Schiene (9) gleitenden, schneidenförmig endenden Meßanschlag (12) für das auf die Schiene (9) aufzusetzende Werkstück (3) aufweist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 584 692, 818429.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED30675A DE1216552B (de) | 1959-05-15 | 1959-05-15 | Schieblehre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED30675A DE1216552B (de) | 1959-05-15 | 1959-05-15 | Schieblehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1216552B true DE1216552B (de) | 1966-05-12 |
Family
ID=7040593
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED30675A Pending DE1216552B (de) | 1959-05-15 | 1959-05-15 | Schieblehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1216552B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4741108A (en) * | 1985-12-13 | 1988-05-03 | Logistics Data Systems, Inc. | Measurement system |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE584692C (de) * | 1934-09-14 | Rudolf Salzbrenner Dipl Ing | Grenzmassschiebelehre | |
| DE818429C (de) * | 1948-10-25 | 1951-10-25 | Georges Labat-Saint-Vincent | Als Tiefenlehre benutzbare Anreissschublehre |
-
1959
- 1959-05-15 DE DED30675A patent/DE1216552B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE584692C (de) * | 1934-09-14 | Rudolf Salzbrenner Dipl Ing | Grenzmassschiebelehre | |
| DE818429C (de) * | 1948-10-25 | 1951-10-25 | Georges Labat-Saint-Vincent | Als Tiefenlehre benutzbare Anreissschublehre |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4741108A (en) * | 1985-12-13 | 1988-05-03 | Logistics Data Systems, Inc. | Measurement system |
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