DE1211552B - Anordnung zum Verbinden dreier oder mehrerer Rohrpoststrecken - Google Patents

Anordnung zum Verbinden dreier oder mehrerer Rohrpoststrecken

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DE1211552B
DE1211552B DEST20909A DEST020909A DE1211552B DE 1211552 B DE1211552 B DE 1211552B DE ST20909 A DEST20909 A DE ST20909A DE ST020909 A DEST020909 A DE ST020909A DE 1211552 B DE1211552 B DE 1211552B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
pneumatic tube
lines
arrangement
point
Prior art date
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Pending
Application number
DEST20909A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Mach
Hans-Joachim Peter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication of DE1211552B publication Critical patent/DE1211552B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/24Switches

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • Anordnung zum Verbinden dreier oder mehrerer Rohrpoststrecken Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Verbinden dreier oder mehrerer Rohrpoststrekken, von denen jede eine besondere Saug- bzw.
  • Druckluftversorgungsanlage mit einem zur Atmosphäre hin offenen Nullpunkt enthält, mittels einer allen Rohrpoststrecken gemeinsamen Weichenstelle, so daß jede Station der einen Strecke von jeder Station einer der anderen Strecken erreicht werden kann.
  • Zum Verbinden mehrerer Rohrpoststrecken ist es bekannt, an der Verbindungsstelle die einmündenden Fahrrohrstrecken mit Klappen oder Schleusenstrekken zu versehen, um die einzelnen Strecken voneinander pneumatisch zu trennen. Die Rohrpostbüchse. die eine solche Verbindungsstelle passieren muß, gelangt durch ihre Schwerkraft oder durch ihre kinetische Energie durch die Klappe hindurch, indem sie diese öffnet, und wird in der anschließenden Weichenanordnung dem gewählten Fahrrohr zugeführt, an dessen Eingang sich meist ebenfalls eine Klappe oder Schleusenstrecke befindet. Die Luftversorgung erfolgt meist zentral in der Nähe dieser Verbindungsstelle durch ein einziges Gebläse, das mit seinen Saug- und Druckluftanschlüssen in die entsprechenden Fahrrohre einmündet. In vielen Fällen müssen diese Einmündungen mit steuerbaren Ventilen versehen sein.
  • Der Aufwand an Bauelementen, Montageleistungen und Wartung ist also ziemlich hoch und die Al be.tswe se umständlich. Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Anordnung anzu.leben, bei der dieser Aufwand wesentlich verringert werden kann.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Saug- bzw. Druckluftversorgungsanlngen so in die einzelnen Strecken geschaltet sind, daß die Nullpunkte aller Strecken mit der \;Jeichenstelle zusammenfallen. Ein weiterer Aufwand der bisher gen Art ist nicht erforderlich. Da einfache über lange Zeit wartungslos arbeitende Gebläse jeder beliebigen Leistung im Handel erhältlich sind, stellt diese Lösung keine Erhöhung des Aufwandes, sondern eine eillebliche Verbilligung dar. Ventile und Klappen an der Verbindungsstelle entfallen ganz. Die gesamte Verbindungsstelle erfordert lediglich einen Raum, der für das Weichengehäuse und die ankommenden und abgehenden Fahrrohre ausreicht. Dies ist besonders wicheign wenn die Anlage in vorhandenen Gebäuden untergebracht werden soll, die nur eine berchränkte Stockwerkhöhe aufweisen.
  • Die Anlage nach der Erfindung arbeitet einwandfrei für alle angeschlossenen Fahrstrecken, weil deren pneumatischer Nullpunkt gemeinsam an der Weiche liegt. Besondere Bedeutung besitzt die Erfindung bei der Verbindung zweier oder mehrerer rin;,förmiger Fahrrohrstrecken, in denen die Büchsen nur in einer Richtung bewegt werden. Jede ringförmige Fahrrohrstrecke erfordert ein Gebläse, das zweckmäßig an einer Stelle angeordnet wird, die in beiden Richtungen nahezu gleich weit vom Weichengehäuse entfernt ist.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung unter Bezugnahme auf eine Rohrpostanlage mit zwei ringförmigen Fahrrohranlagen beschrieben werden. Sie rmöglicht aber auch die Verbindung dreier oder mehrerer Fahrrohranlagen miteinander an einem Punkt, in den die Büchsen in beiden Richtungen bewegt werden. Die Gebläse in den geteilten Fahrrohrstrecken arbeiten in solchen Fällen zusammen in der Weise, daß das Gebläse in der abgehenden Strecke auf der der Weiche zugewandten Seite als Druckluftgebläse und daß das Gebläse im abgehenden Fahrrohr auf dieser Seite als Saugluftgebläse arbeitet.
  • Fig. 1 zeigt die schematische Anordnung des Weichengehäuses zur Verbindung zweier ringförmiger Fahrrohrstrecken. und die F i g. 2 und 3 zeigen die Weiche im Schnitt in zwei verschiedenen senkrecht zueinander stehenden Ebenen.
  • Die beiden riagförmigen Fahrrohrstrecken I/II und 111/1V berühren sich an der Weichenslelle W. Jede Fahrrohrstrecke besitzt ein Gebläse B, das diesseits und jenseits einer Klappe in die Rohre I/II bzw.
  • 11171V einmündet. Das Gehäuse der Weichenstelle f>' besitzt eine Öffnung zur Atmosphäre, so daß sich an ihm der Nullpunkt ausbildet. Die Weiche ist von einfachster Konstruktion. Die ankommenden FakrrohreI und III werden, wie Fig.2 zeigt, im Gehäuse G trichterförmig zusammengeführt. Aus F g. 3 ist zu erkennen, daß auch die abgehenden Rohre II und IV das Gehäuse in ähnlicher Weise verlassen. Die Innenwandungen des Gehäuses und somit die Weichenzunge Z erhalten dadurch einen trapezförmigen Querschnitt, wie Fig. 2 zeigt. Aber auch der Querschnitt des Gehäuses in der senkrechten Ebene hierzu, den F i g. 3 zeigt, ist ähnlich trapezförmig ausgebildet.
  • An den Stellen G' sind die abgehenden und an den Stellen V die ankommenden Fahrrohre angeschlossen.
  • Mit L ist die Öffnung zur Atmosphäre bezeichnet.
  • Die Weichenzunge Z ist um eine Achse A schwenkbar, die sich etwa in der Mitte ihrer Länge befindet.
  • Sie wird von außen betätigt, und mit dieser Betätigung werden gleichzeitig die Gebläse der benutzten Fahrrohrstrecken eingeschaltet. Als Rohrpoststation s können Gehäuse benutzt werden, die an den Fahrrohrleitungen liegen und durch entsprechende Ausbildung sowohl zum Empfangen, Absenden und Passierenlassen einer Büchse geeignet sind. Sie sind normalerweise gegen die Außenluft verschlossen und werden nur zum Einlegen oder Entnehmen einer Büchse geöffnet.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zum Verbinden dreier oder mehrerer Rohrpoststrecken, von denen jede eine besondere Saug- bzw. Druckluftversorgungsanlage mit einem zur Atmosphäre hin offenen Nullpunkt enthält, mittels einer allen Rohrpoststrecken gemeinsamen Weichenstelle, d a d u r c h gekennzeichnet, daß dieSaug- bzw. Druckluftversorgungsanlagen (K) so in die einzelnen Strecken geschaltet sind, daß die Nullpunkte aller Strecken mit der Weichenstelle (W) zusammenfallen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einige oder alle Rohrpoststrecken ringförmige und in nur einer Richtung betriebene Strecken sind und durch die Weichenstelle (W) hindurchführen.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichenstelle eine einzige Weiche enthält, mit der jede ankommende Strecke mit jeder abgehenden Strecke verbunden werden kann.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Weiche, zumindest die Weichenführung und die Weichenzunge (Z) trapezförmig ausgeführt sind und die ankommenden Fahrrohre a III) über und entlang der längeren Parallelen des Trapezes nebeneinander liegen, während die abgehenden Fahrrohre (II, IV) unter der kürzeren Parallelen, aber in einer zu den ankommenden Rohren senkrechten Ebene liegen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 488 170, 501 273.
DEST20909A 1963-07-25 1963-07-25 Anordnung zum Verbinden dreier oder mehrerer Rohrpoststrecken Pending DE1211552B (de)

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DEST20909A DE1211552B (de) 1963-07-25 1963-07-25 Anordnung zum Verbinden dreier oder mehrerer Rohrpoststrecken
NL6408104A NL6408104A (de) 1963-07-25 1964-07-16
CH965264A CH426647A (de) 1963-07-25 1964-07-23 Vorrichtung zum Verbinden zweier oder mehrerer Rohrpoststrecken

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DEST20909A DE1211552B (de) 1963-07-25 1963-07-25 Anordnung zum Verbinden dreier oder mehrerer Rohrpoststrecken

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DE1211552B true DE1211552B (de) 1966-02-24

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CH (1) CH426647A (de)
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NL (1) NL6408104A (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE488170C (de) * 1929-12-20 Zwietusch E & Co Gmbh Rohrpostanlage mit unterteilter Fahrrohrstrecke
DE501273C (de) * 1927-02-16 1930-06-30 Deutsche Telephonwerk Kabel Schleuse zur Unterteilung von Rohrpoststrecken

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE488170C (de) * 1929-12-20 Zwietusch E & Co Gmbh Rohrpostanlage mit unterteilter Fahrrohrstrecke
DE501273C (de) * 1927-02-16 1930-06-30 Deutsche Telephonwerk Kabel Schleuse zur Unterteilung von Rohrpoststrecken

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Publication number Publication date
CH426647A (de) 1966-12-15
NL6408104A (de) 1965-01-26

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