DE120909C - - Google Patents

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DE120909C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H1/00Bending wood stock, e.g. boards
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H5/00Manufacture of tubes, coops, or barrels
    • B27H5/02Building up with staves
    • B27H5/04Forming staves into the final shape and assembling same

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das vorliegende Verfahren, um Holzstäbe, in Sonderheit Fafsdauben, zu biegen, unterscheidet sich von den verschiedenen, bisher in der Praxis bekannten Verfahren, sofern zur Ausübung desselben maschinelle Vorrichtungen benutzt werden, dadurch, dafs nicht die erwärmte Daube mit den beiden Enden (Köpfe) oder der Mitte, oder der ganzen demnächst die Aufsenseite des Fasses bildenden Flachseite auf eine zum Biegen des Holzes dienende Vorrichtung gelagert wird, um dann durch Druck auf die Mitte (falls die Enden der Daube aufliegen) oder durch gleichzeitigen Druck auf die beiden Enden (falls dieselben mit der ganzen Flachseite oder in der Mitte gelagert wurden) gebogen zu werden; es soll vielmehr bei dem vorliegenden Verfahren durch gleichzeitigen und gleichmäfsig zunehmenden Druck auf die Hirnenden des zwischen zwei excentrisch pendelnde Daumen eingelegten Holzes dies gezwungen werden, sich nach einer vorgeschriebenen Richtung hin zu krümmen und mit derjenigen Flachseite, welche demnächst einen Theil der Innenwandung des Fasses bilden soll, über einen rundlich geformten, mit feinen Zähnen versehenen, auswechselbaren Bock zu legen, worauf dann auf der demnächst einen Theil der Aufsenwandung darstellenden Flachseite, möglichst nahe der Mitte beginnend, zwei nach den beiden Daubenenden sich abrollende Walzen einen gemeinsamen Druck ausüben, wodurch die oberen Längsfasern des Holzes gestreckt, die unteren von den Zähnen des Bockes geknickt werden, die Daube aber, entsprechend der Form des darunterliegenden Bockes, in diejenige Gestaltung geprefst wird, welche sie für ihre Verwendung in der Fafswandung erhalten soll.
Das Biegen der Dauben durch Druck auf die Hirnenden an sich ist auch schon als bekannt zu erachten. Der Nutzen des vorliegenden gegenüber allen bekannten Verfahren besteht darin, dafs durch den starken und zunehmenden Druck der Daumen auf die Hirnenden und die mit diesem verbundene Einrichtung, wonach die Durchbiegungsrichtung für das Holz bestimmt ist, die eigene Elasticität des erwärmten Daubenholzes ohne jede Einwirkung auf die zu biegenden Flachseiten ausgenutzt wird. Erst sobald das Holz annähernd die beabsichtigte Gestaltung eingenommen hat, werden die Längsfasern an der inneren Daubenseite durch von rollenden Walzen ausgeübte Druckäufserung an den scharfen Zähnen eines Formstückes (Bockes) geknickt, die ä'ufseren Langfasern aber entsprechend gedehnt.
Zur Ausübung des vorstehend beschriebenen Verfahrens soll die nachstehend beschriebene Vorrichtung dienen. Dieselbe ist jedoch, soweit sie sich auf die Gesammtconstruction bezieht, nur beispielsweise durch Fig. 1 in der vorderen Ansicht in der Ruhestellung, durch Fig. 2 in der Seitenansicht, durch Fig. 3 in der Vorderansicht in dem Augenblick, in welchem eine Daube fertig geprefst ist, dargestellt. Fig. 4 zeigt die Vorrichtung, durch welche· zwei Daumen gegen die Hirnflächen der zu biegenden Dauben geprefst werden.
An einem Maschinengestell wird in entsprechender Weise ein Rädervorgelege A A angeordnet. Mit demselben wird ein Kurbel-
zapfen α in Rotation gesetzt. An diesem verstellbaren Kurbelzapfen sind zwei sich zangenartig kreuzende Prefsstangen b b1 angelenkt, in deren unten befindlichen Schlitzen je eine Druckwalze c gelagert ist. Jede Prefsstange b hat über der Walzenlagerung einen Zapfen d, der in der in dem Maschinengestell eingearbeiteten Nuth gleitet. Befindet sich der Kurbelzapfen α in der in Fig. ι dargestellten Lage, so haben die Walzen c c ihre höchste Stellung, wird der Kurbelzapfen entgegengesetzt, also bis in seine tiefste Stellung gebracht, so haben sich die Walzen c c von einander entfernt. Zu diesem Zweck sind die unteren Enden der Prefsstangen b b1 durch die Zapfen d in den kurzen senkrechten Führungen m m (Fig. 3) zuerst nach unten und dann durch die seitwärts verlaufenden Führungen mm in schräg abfallender Richtung von einander bewegt worden. Stangen und Walzen machen bei Rückbewegung des Karbeizapfens α auch den vorbeschriebenen Weg rückwärts.
Unterhalb dieser Vorrichtung und in entsprechender Entfernung von derselben befindet sich in dem Maschinengestell eine U-förmig gestaltete Lagerplatte e, welche zur Aufnahme und Befestigung eines Bockes f dient. Auf die convex geformte und in der Querrichtung mit entsprechend scharfer Zahnung versehene Oberfläche legt sich bei dem Biegeprocefs die Daube mit der inneren Flachseite. Die convexe Oberfläche jedes einzusetzenden Bockes f hat diejenige Form, welche die zu biegenden Dauben erhalten sollen. Beiderseits am Maschinengestell und neben den beiden Seiten des Bockes/ verstellbar gelagert befinden sich zwei pendelnde Daumen g g1, die je mit einer durch eine Excenterstange i bewegten Zugstange h verbunden sind. Letztere erhält ihre Bewegung durch eine auf der Kurbelwelle B befindliche Excenterscheibe k, die der Stange eine gewisse Voreilung gegenüber der Bewegung des Kurbelzapfens a ertheilt.
Der Vorgang des Biegens vollzieht sich in folgender Weise: Haben die Daumen g die in Fig. ι dargestellte Lage eingenommen, so wird zwischen ihnen das Daubenholz lose eingelegt. Mit der Umdrehung der Maschine bezw. der Excenterscheibe k neigen sich die Daumen gegen einander und pressen die Daube an ihren Kopfenden nicht nur fest zwischen sich ein, sondern bewirken auch dadurch eine der Nachgiebigkeit des Holzes entsprechende Krümmung derselben, die sich der Form des unter der Daube befindlichen Bockes f ziemlich anpafst, da der Druck der Daumen g durch die fortschreitende Krümmung der Daube nicht beeinträchtigt wird.
Sobald die Daumen in der beregten Weise Schon in Action getreten sind, senken sich erst infolge der Voreilung der Excenterstange i die Walzen c c und drücken auf etwa die Mitte der Daube, wodurch deren Lagerung zwischen den Daumen gg gesichert wird. Fortschreitend aber mit der neigenden Pendelbewegung der Daumen senken und entfernen sich auch die Walzen c c von einander und drücken das sich krümmende bezw. gekrümmte Holz mit seiner unteren Flachseite fest in die feine Zahnung des Bockes f, wodurch dessen Biegung sehr erleichtert wird, andererseits aber werden die Längsfasern der oberen Flachseite durch das unter starker Pressung stattfindende Abrollen der Walzen gestreckt und die gekrümmte Daube gelangt in die von ihr demnächst einzunehmende Gestaltung. Kurz vor dem Augenblick, in dem die Walzen ihre weiteste Entfernung von einander einnehmen, machen die Daumen g g wieder infolge der Voreilung des Excenters k ihre Bewegung rückwärts; die Daube wird nun nicht mehr von denselben gehalten, die Walzen nähern sich wieder und heben sich dann, wodurch das gebogene Holz ganz frei auf dem Bocke f lagert und durch ein anderes leicht ausgewechselt werden kann.
Um auf die Hirnholzflächen der Daube aber eine solche beschriebene Pressung ausüben zu können und im Weiteren dieselbe infolge der für das Biegen des Holzes nothwendigen Veränderung der Längsfasern zu einander vor sogenannten »Kopfspalterungen« zu schützen, ist es erforderlich, auf die beiden Flachseiten der beiden Daubenköpfe eine Pressung herzustellen. Zu diesem Zweck wird an jeder Seite des Bockes f, dort, wo sich bei der frisch eingelegten Daube bezw. bei deren niedergebogenen Lage der betreffende Daubenkopf befinden wird, eine durch eine Feder beeinrlufste, in der horizontalen Lage verstellbare Druckplatte ο angeordnet, die als Unterstützung dient, während dieser Platte entgegengesetzt ein an einem Hebelwerk ρ befestigter Prefsbalken q auf die auswendige Daubenkopffläche prefst.
Der Prefsbalken ist mit dem in s gelagerten Hebelwerk ρ beweglich verbunden. Der letztere besteht aufser dem Gelenk p1 und dem Winkelhebel p"1 aus der in t horizontal geführten Stange p3, welche beim Heruntergehen der Prefsstangen b b1 mit einer Rolle auf einer der letzteren gleitet und infolge dessen beim Heruntergehen der Prefsstangen b bl der Prefsbalken q durch das' Hebelwerk ριρ2ρΆ auf die Daubenkopffläche geprefst wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Verfahren zum Biegen von Fafsdauben, dadurch gekennzeichnet, dafs das zu biegende Holzstück an den beiden Hirnenden zuerst durch zwei excentrische Daumen erfafst, darauf von der Mitte der oberen Flachseite
    aus gegen einen gezahnten Prefsbock gedrückt und dann durch allmählich stärker werdenden Druck der excentrischen Daumen auf die Hirnenden gekrümmt wird, wobei
    ' durch Abrollen von Walzen von der Mitte der Flachseite aus die Längsfasern auf der oberen Seite gestreckt und auf der unteren durch die Zähne des Prefsbockes geknickt werden, während gleichzeitig jedes flache Daubenende zwischen einer Platte und einem Prefsbalken fest eingeklemmt wird, um das Spalten des Holzes zu verhindern.
  2. 2. Eine Maschine zur Ausführung des in Anspruch ι gekennzeichneten Verfahrens, gekennzeichnet durch zwei pendelnde excentrische Daumen (g g1), welche auf die Hirnenden der zu biegenden Daube einen zunehmenden Druck ausüben, während
    ', zwei in Prefsstangen (b b1) gelagerte und in Schlitzen (m m) des Gestells geführte Walzen (c c) die Daube auf einen gezahn-
    ' ten Prefsbock (e) niederdrücken und sich dann nach den Enden der Daube zu abrollen.
    Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei von Federn beeinflufste, in horizontaler Lage bewegbare Platten (o) in Verbindung mit zwei darüber angeordneten, an den durch die Prefsstangen (b b 1J angetriebenen Hebelwerken (P1^2P3J befestigten Prefsbacken (q), entsprechend der fortschreitenden Krümmung des Holzes, eine sich verstärkende Pressung auf die beiden Flachseiten jedes Kopfendes der eingelegten Daube ausüben.
    Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , dafs zwei mittels Excenter (k) und Stange (i) angetriebene gegabelte Zugstangen (h h) durch Führungsstifte die Daumen (g g) schon in eine drehende Bewegung setzen, ehe durch die Kurbelwelle (B) der Niedergang der Walzen (c c) und gleichzeitig mit letzteren der Druck der Prefsbalken (q q) auf das Holz erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001005563A1 (fr) * 1999-07-20 2001-01-25 Voisin Frederic Procede et dispositif de fabrication de douelles

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001005563A1 (fr) * 1999-07-20 2001-01-25 Voisin Frederic Procede et dispositif de fabrication de douelles
FR2796586A1 (fr) * 1999-07-20 2001-01-26 Frederic Voisin Procede et dispositif de compression, cintrage et jointage de douelles pour fabriquer des futs ou des barriques

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