DE11934C - Petroleum-Rundbrenner mit die Dochthülse umgebenden Petroleum-Dampf hülsen - Google Patents

Petroleum-Rundbrenner mit die Dochthülse umgebenden Petroleum-Dampf hülsen

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DE11934C
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Germany
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kerosene
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DENDAT11934D
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Original Assignee
A. MLEKUSCH in Graz (Steiermark)
Publication of DE11934C publication Critical patent/DE11934C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • F23D3/02Wick burners
    • F23D3/18Details of wick burners
    • F23D3/24Carriers for wicks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

1880.
Klasse 4.
ANTON MLEKUSCH in GRAZ (Steiermark). Petroleum-Rundbrenner mit die Dochthülse umgebenden Petroleumdampf hülsen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Mai 1880 ab.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die neue Rundbrennervorrichtung in Verbindung mit einer Kochlampe dargestellt; es ist aber selbstverständlich, dafs dieselbe Einrichtung auch" an Lampen zu Beleuchtungszwecken angebracht werden kann.
Fig. ι zeigt einen Verticalschnitt des Brenners, Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 einen Grundrifs, und
Fig. 4 einen Horizontalschnitt nach der Linie a-b.
Der Petroleum - Rundbrenner ohne Cylinder ist, wie die Zeichnung zeigt, vollkommen frei innerhalb des Centrums des ringförmigen Petroleumgefäfses/ derart eingesetzt, dafs zwischen Brenner und Petroleumgefäfs noch ein ringförmiger Raum frei bleibt. Er ist mit dem Petroleumgefäfs mittelst der Verbindungskanäle rrr in Verbindung, welche an der tieften Stelle der Dochthülse einmünden.
Hierdurch ist der Brenner vollständig isolirt; es wird demselben nur so viel Brennfiüssigkeit zugeführt, als er von Zeit zu Zeit verlangt, auch wird infolge dessen jede Erhitzung des Petroleums und Explosionsgefahr vermieden.
Der Brenner besteht aus der Dochthülse b, welche aus zwei cylindrischen Röhren von ungleichem Durchmesser zusammengelöthet ist. In der Dochthülse befindet sich ein Mechanismus, der die Aufgabe hat, die Dochtverschiebung zu bewirken.
Die Welle w mit dem auf derselben sitzenden Zahnrädchen m greift in. das in der Kapsel 0 vertical verschiebbare Zahnstäbchen n, welches an seinem oberen Ende an den Dochthalter angelöthet ist. Die Welle ist gerade in der Mitte der Dochthülse, in einer unter dem Pe- troleumreservoirp befindlichen, an die Dochthülse angelötheten Kapsel / gelagert, und durch Baumwollpackung das Austreten des Petroleums verhindert.
Diese Art von Dochtwinden wurde schon früher bei Oellampen zu gleichem Zwecke benutzt; ihre Verwendbarkeit an Petroleumbrennern aber ist bis jetzt noch unmöglich geblieben.
Der Docht wird von oben auf eine einfache Weise eingezogen. Der Dochtträger e ist an der oberen Kante ein wenig ausgerandet, und weil er, am Umfange offen, eine bedeutende Elasticität besitzt, so braucht man den Docht nur über den Dochtträger zu ziehen und an der Welle abwärts zu drehen. Der Docht reicht bis zum Boden der Dochthülse, mufs also an der Stelle, der Zahnstangenhülse entsprechend, etwas über seine halbe Länge ausgeschnitten werden. Der Docht verkohlt, da er bei der gröfsten Flamme nur unbedeutend aus der Dochthülse herauszutreten braucht, nur in sehr geringem Grade, und ist deshalb von langer Dauer.
Wenn der Docht angezündet ist, so erhitzt sich mit der Zeit der Brenner; es bilden sich aus dem in der Dochthülse befindlichen Petroleum Dämpfe, welche gezwungen sind, an der Mündung der Dochthülse in die Flamme einzutreten. Da der obere Rand des Dochts die Mündung der Dochthülse nach Möglichkeit absperren mufs, was infolge längeren Brennes durch die hier gebildeten Rückstände nur noch vollkommener gelingt, so könnte es geschehen, dafs die in der Hülse angesammelten Dämpfe sehr ungleichmäfsig, intermittirend in die Flamme eintreten, wodurch ein beständiges Wippen und Rauchen derselben verursacht würde.
Um diesem Uebelstande abzuhelfen, wird das obere Ende der Dochthülse mit zwei kürzeren Hülsen, und zwar mit einer äufseren b und einer inneren b1 umgeben, deren Hohlräume mittelst mehrerer Löcherreihen c in der äufseren und c1 in der inneren Dochthülsenwand mit der Dochthülse in Verbindung stehen. Nach oben hin ist der Raum dieser Dampfhülsen durch eine kegelförmige Wand so abgeschlossen, dafs er sich an der Mündung der Dochthülse derart verengt, dafs nur ein enger kreisförmiger Schlitz von ca. Y3 mm im Maximum frei bleibt.
Die unterste Reihe der Löcher in den Docht-Milsenwänden χ χ ist über dem höchstmöglichen Petroleum-Niveau im Reservoir/ angebracht.
Hierdurch wird erreicht, dafs die oben erwähnten Dämpfe in besondere Behälter austreten und in der Flamme zur Verbrennung kommen, welcher Umstand nicht allein das Wippen der Flamme verhindert, sondern ihr ein neues Verbrenmmgsobject zuführt, und es wird nach Beobachtung des Erfinders die Flamme Vorzugs-
■weise aus diesen Hülsen gespeist. ' Es ist selbstverständlich, dafs diese Petroleumdampfhülsen oder Kammern auch bei Flachbrennern ebenso gut als bei Rundbrennern angebracht werden können.
Der Rundbrenner ist nicht allein ringsum frei, sondern dessen cylindrischer Innenraum ist oben und unten offen. Durch die Wärmeerzeugung der Flamme wird nun eine Luftströmung erzeugt in dem Sinne, dafs von unten kältere Luft zur Flamme aufsteigt, welche das Brennen erhält bezw. den nöthigen Sauerstoff liefert. Um nun diesen durch den Hohlcylinderraum des Rundbrenners aufsteigenden Luftstrom für die Verbrennung nach Möglichkeit auszubeuten, ist im Innern des cylindrischen Hohlraumes das Luftsaugrohr // angeordnet worden, welches durch die Verbindungsplättchen g g g mit der Dochthülse verlöthet ist. Die Mündung des Rohres// trägt die auf- und abstellbare kreisförmige Platte h, deren innere Umbördelung innerhalb des Luftröhre in. gewissem Grade vertical verschieblich ist. Durch das Saugrohr// wird der cylindrische Hohlraum der Dochthülse in zwei Abtheilungen getheilt. Im Centrum der Dochthülse steigt der Draht i auf, und ist auf seinem oberen Ende die horizontale Scheibe k angebracht, welche gleichfalls verschiebbar gemacht werden kann. Durch die so entstandenen beiden Abtheilungen in dem inneren cylindrischen Hohlraum der Dochthülse steigt· die Luft in der Richtung der Pfeile nach oben, bis zur Höhe der Flamme, wo sie durch die beiden Aufsatzplatten h und k in zwei verschiedenen Höhen mit ihrem ganzen Quantum in die Flamme einzutreten gezwungen ist.
Bei Kochapparaten wird der Brenner mit einem entsprechenden Dreifufs S und einem in entsprechender Höhe über der Flamme angebrachten in der Mitte durchbrochenen Teller T versehen, der wiederum Rippchen R trägt zur entsprechenden Hohlstellung -des Kochgefäfses. Damit etwaige Luftströmungen keine besondere Ablenkung der Flamme verursachen, womit unvermeidlich Rauchen verbunden sein würde, ist dieselbe noch mit dem cylindrischen Drahtnetz N umgeben. Als Leuchtbrenner bleibt die Flamme frei, ohne Cylinder, und wird vor dem Luftzug durch eine aufgesetzte Lampenkugel oder weiten Glasmantel geschützt.
Das Petroleumgefäfs / mufs übrigens den Brenner nicht umschliefsen, sondern es kann auch seitwärts und abgesondert vom Brenner an der Wand, in der Mitte eines Lüsters oder sonstwie angebracht sein. Es communicirt dann immer durch ein Rohr r mit dem Brenner.

Claims (3)

  1. PATENT-AnSprüche:
    r. Bei Petroleumbrennern die Anordnung von den oberen Theil der Dochthülse umgebenden Petroleumdampfhülsen, welche den Zweck haben, den durch die Erwärmung gebildeten Petroleumdampf selbstständig in die Flamme zu leiten, und deren Anwendung bei Rund- und Flachbrennern jeder Art und auf Rundbrenner nach Benkler'scher Construction.
  2. 2. Die Anwendung des letztgenannten Rundbrenners mit Hinzufügung der Petroleumdampfhülsen auf Petroleumleucht- und Petroleumkochlampen.
  3. 3. Die Luftzuführung durch den inneren cylindrischen Hohlraum des Brenners zur Flamme und die Regulirung der Eintrittshöhen in die Flamme.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT11934D Petroleum-Rundbrenner mit die Dochthülse umgebenden Petroleum-Dampf hülsen Active DE11934C (de)

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