DE119271C - - Google Patents

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DE119271C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/31Details
    • A61M5/32Needles; Details of needles pertaining to their connection with syringe or hub; Accessories for bringing the needle into, or holding the needle on, the body; Devices for protection of needles
    • A61M5/34Constructions for connecting the needle, e.g. to syringe nozzle or needle hub
    • A61M5/346Constructions for connecting the needle, e.g. to syringe nozzle or needle hub friction fit

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30 <Z.
Es sind bereits Injektionsspritzen bekannt geworden, bei welchen die Dichtung des Kolbens ohne Stopfbüchse erfolgt; insbesondere hat man auch Injektionsspritzen vorgeschlagen, welche in ihren wesentlichsten Theilen vollständig aus Glas hergestellt sind, wobei dann der Kolben luftdicht in den Glascylinder eingeschliffen ist. Hierbei war aber die Nadel oder Kanüle unmittelbar in einem in den Cylinder einzusteckenden Konus befestigt oder der Cylinder war an dem Nadelende zu einer Spitze eingezogen, auf welche dann die Nadel mittelst einer Haube aufgesteckt wird.
Bei der ersten Art von Injektionsspritzen, bei welchen also die Nadel in einem in das Cylinderende einzusteckenden Konus befestigt ist, besteht der Uebelstand, dafs ein Auswechseln der Nadel in dem Konus sehr schwierig ist, so dafs dies nur von dem Fabrikanten oder einem Mechaniker besorgt werden kann. Infolge dessen la'fst sich die Bohrung des Konus schwer reinigen.
Bei den gläsernen Injektionsspritzen mit zu einer Spitze eingezogenem Cylinder ist zwar der erwähnte Uebelstand insofern vermieden, als ein Auswechseln der Nadel leicht möglich ist, da dieselbe mittelst einer Haube auf die Spitze aufgesteckt wird; dagegen läfst sich der Cylinder schlecht reinigen, weil man an die Ecken und Kanten der eingezogenen Spitze schlecht herankommen kann.
, Die vorliegende Erfindung vermeidet nun alle diese Uebelstände dadurch, dafs in das Ende eines Glascylinders ein Glaskonus herausnehmbar, aber dicht schliefsend eingesetzt ist, auf welchen die Nadel oder Kanüle mittelst einer Haube aufgesteckt wird. : Hierbei ist sowohl der Glascylinder als auch der herausnehmbare Glaskonus leicht und bequem zu reinigen, so dafs also den Regeln der Aseptik vollkommen entsprochen ist, und andererseits ist ein Auswechseln der Nadel sehr leicht möglich, weil dieselbe mittelst einer Haube einfach auf den Glaskonus aufgesteckt wird.
Ein Ausführungsbeispiel ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Wie Fig. ι zeigt, besteht die Spritze aus einem ganz geraden (graduirten) Glascylinder a mit zwei zur besseren Handhabung der Spritze angebrachten äufseren muldenförmigen Vertiefungen. In diesem Glascylinder ist ein Glaskolben b dicht schliefsend eingeschliffen. In das eine Ende des Cylinders α ist ein Glaskonus c, welcher in Fig. 2 in gröfserem Mafsstabe und mit übertriebener Konicität dargestellt ist, herausnehmbar, aber gut passend und dicht schliefsend eingesetzt. Die Nadel d oder eine entsprechende Kanüle wird mittelst einer Haube e aus Hartgummi oder einem beliebigen anderen geeigneten Material von aufsen auf den Konus aufgesteckt. '
Es ist ersichtlich, dafs die beschriebene Spritze vollkommen aseptisch ist, weil durch Herausnehmen des Glaskonus c der Glascylin-
Verein deutscher· J
Bezirksverem a. d. niederen Ruh
der und der Kolben vollständig frei liegen, keine Ecken und Winkel haben und daher bequem und gut zu reinigen sind. Ebenso läfst sich auch der Glaskonus selbst gut reinigen. Die Nadel ist leicht auswechselbar und kann nach dem Gebrauch behufs Sterilisirung leicht ausgeglüht werden, ohne dafs die Gefahr des Zerspringens des Glaskonus vorliegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Injektionsspritze aus Glas mit eingeschliffenem Glaskolben, dadurch gekennzeichnet, dafs in das Ende eines Glascylinders (a) ein Glaskonus (c) herausnehmbar, aber dicht schliefsend eingesetzt ist, auf welchen Konus die Nadel oder Kanüle (d) mittels einer Haube (e) aufgesteckt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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