DE1192000B - Verschlussscheibe fuer Umlenkkammern, insbesondere fuer das Schmiersystem einer Kurbelwelle - Google Patents

Verschlussscheibe fuer Umlenkkammern, insbesondere fuer das Schmiersystem einer Kurbelwelle

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DE1192000B
DE1192000B DESCH30470A DESC030470A DE1192000B DE 1192000 B DE1192000 B DE 1192000B DE SCH30470 A DESCH30470 A DE SCH30470A DE SC030470 A DESC030470 A DE SC030470A DE 1192000 B DE1192000 B DE 1192000B
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DESCH30470A
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Gerd Elger
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Schweizerische Lokomotiv und Maschinenfabrik AG (SLM)
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Schweizerische Lokomotiv und Maschinenfabrik AG (SLM)
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C3/00Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
    • F16C3/04Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
    • F16C3/06Crankshafts
    • F16C3/14Features relating to lubrication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Verschlußscheibe für Umlenkkammern, insbesondere für das Schmiersystem einer Kurbelwelle Die Erfindung bezieht sich auf eine schräg in eine zylindrische Bohrung gegen deren Wand dicht zu spannende Verschlußscheibe.
  • Die Kurbelwellen von Brennkraftmaschinen werden meistens hohl gebohrt, einerseits um die rotierenden Massen zu vermindern und an Gewicht zu sparen, anderseits um den Kraftlinienfluß günstig zu beeinflussen. Es stellt sich dabei die Aufgabe, das Anbringen von Schmierölbohrungen nicht zu erschweren. Zwar ist es möglich, die vom Wellenzapfen zum Pleuellager führenden ölkanäle diagonal bzw. so außermittig des Kurbelzapfens anzuordnen, daß sie die Zapfenhohlbohrung weder durchbrechen noch tangieren. Solche Maßnahmen bringen jedoch den Nachteil langer Bohrungen mit sich, die unter genau einzuhaltenden Raumwinkeln herstellungstechnische Schwierigkeiten bereiten. Außerdem ist der Mündungswinkel an der Zapfenüberfläche meistens sehr klein, was zu langgezogenen elliptischen Bohrungsmündungen und deshalb zu erheblichen Verlusten der effektiv tragenden Lagerfläche führt.
  • Bekannt sind auch Umlenkbüchsen aller Art. Diese werden entweder in die Zapfenbohrungen eingepreßt oder mittels Gummiringen gegen diese abgedichtet. Das Schmieröl wird dann durch eingefräste und eingedrehte Nuten weitergeleitet. Nachteilig ist bei solchen Büchsen, daß sie die durch das Ausbohren gewonnene Massenreduktion zum großen Teil zunichte machen. Ferner sind sie teuer in der Herstellung, bedürfen einer besonderen Sicherung , in Achsrichtung und sind schwer zu demontieren.
  • Es sind auch bereits Verschlußscheiben bekannt, die jedoch an ganz bestimmten Stellen eines Hohlzylinders angeordnet sein müssen. Derartige Verschlußscheiben werden z. B. an den beiden Enden eines Kurbelzapfens angebracht und durch Spannschrauben gegen die Schultern des Kurbelzapfens gedrückt. Bei einer weiteren bekannten Anwendung von Verschlußscheiben ist in der Wandung der durch die Verschlußscheibe abzudichtenden Bohrung ein Loch erforderlich, durch das die Verschlußscheibe eingeführt und in dem sie verklemmt werden kann. Durch diese Anordnungen können die Verschlußscheiben nur an ganz bestimmten Stellen der Bohrungen angebracht werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verschlußscheibe zu schaffen, die an jeder beliebigen Stelle einer Bohrung zu befestigen ist.
  • Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung im wesentlichen durch die paarweise Anwendung der Verschlußscheibe zur Ausbildung einer in dem zylindrischen Innenraum einer Hohlwelle, insbesondere Kurbelwelle mit hohlen Wellenzapfen liegenden Umlenkkammer für die durch die Welle geleitete Schmierflüssigkeit, wobei die beiden Verschlußscheiben gegeneinander geneigt verspannt sind und ausschließlich durch Reibschluß an der Wand des Innenraumes festgehalten werden.
  • Bei der Anwendung der Verschlußscheiben gemäß der Erfindung wird erreicht, daß die zwischen dem Scheibenpaar liegende Umlenkkammer infolge der ausschließlichen Reibschlußbefestigung innerhalb des zylindrisch ausgebohrten Kurbelzapfens an beliebiger Stelle angebracht werden kann. Dadurch kann die Urnlenkkammer sehr klein gehalten werden, so daß der bei großen Umlenkkammern auftretende Nachteil vermieden wird, der in einem unerwünscht lange andauernden Unterdrucksetzen des anzufahrenden Motors besteht. Außerdem bietet die Verschlußscheibe gemäß der Erfindung den Vorteil, daß mittels einer einfach exzentrisch angeordneten Verspannschraube ein absolut sicherer Klemmverschluß erzielt wird.
  • Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Teil einer Kurbelwelle mit einem Verschlußscheibenpaar gemäß der Erfindung, F i g. 2 einen Querschnitt durch die Kurbelwelle nach der Linie II-II der F i g. 1.
  • In F i g. 1 ist die Kurbelzapfenpartie einer Kurbelwelle 1 dargestellt, wobei der Kurbelzapfen 2 mit einer Längsbohrung 3 versehen ist. Vom Wellenzapfen aus führt ein Schmierkanal 4 ins Innere des Kurbelzapfens. In diesem befindet sich eine Umlenkkammer 5, welche einen Teil der zylindrischen Bohrung dicht umschließt. Die beiden Scheiben 6 sind je mit einer Mittelrippe 7 versehen, über welche sie sich bei S auf der einen Seite der Längsachse a gegenseitig abstützen. Auf der anderen Seite der Bohrungsachse a ist die Längsspannschraube 8 angeordnet. Sie durchdringt die trapezartig gegeneinandergestellten Verschlußscheiben 6 und ist an beiden Enden leicht zugänglich. Beim Anziehen der Spannschraube 8 spannen sich die Verschlußscheiben gegen die Wand der Bohrung und bilden einen dichten Abschluß. Durch den Schmierkanal 4 fließt Schmieröl vom Wellenzapfen nach der Umlenkkammer 5 und strömt von hier aus durch die beiden Querkanäle 9 nach der Lauffläche des Kurbelzapfens 2.
  • Die beschriebenen Umlenkkammern bringen unter anderem die nachstehend genannten vorteilhaften Eigenschaften mit sich: Die Kurbelwelle 1 wird durch den Einbau von Umlenkkammern nur unerheblich schwerer. Die Kammern selbst sind durch den Anpreßdruck der Scheiben gegen unerwünschtes Loswerden ausreichend gesichert, können aber jederzeit und auf leicht zugängliche Art ausgebaut und nachgeprüft werden. Zusätzliche Sicherungselemente entfallen vollständig. Die für die Umlenkkammern verwendeten Teile lassen sich auf einfache Weise herstellen, und für die Verspannung können genormte Verschraubungen verwendet werden. Die Zapfenbohrungen sind dabei weder Beschädigungen noch Abnutzungen ausgesetzt.
  • Werden solche Umlenkkammern in etwas anderer Verwendungsart gebraucht, z. B. um öl oder eine andere Flüssigkeit in einen benachbarten Raum umzuleiten, so braucht die eine der Verschlußscheiben lediglich mit einer entsprechenden übertrittsöffnung versehen zu werden. Geht es ferner darum, ein verhältnismäßig tiefes Sackloch zu verschließen, so können zwei Verschlußscheiben ohne Stege mit kleinem Schrägwinkel Verwendung finden, die durch große Spannkräfte ein Verschieben der Vorrichtung durch den Flüssigkeitsdruck verhindern.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schräg in eine zylindrische Bohrung gegen deren Wand dicht zu verspannende Verschlußscheibe, gekennzeichnet durch die paarweise Anwendung zur Ausbildung einer in dem zylindrischen Innenraum einer Hohlwelle, insbesondere Kurbelwelle mit hohlen Wellenzapfen liegenden Umlenkkammer für die durch die Welle geleitete Schmierflüssigkeit, wobei die beiden Verschlußscheiben gegeneinander geneigt verspannt sind und ausschließlich durch Reibschluß an der Wand des Innenraumes festgehalten sind.
  2. 2. Verschlußscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (6) einen exzentrisch zür Achse (a) angeordneten Fuß (7) zur gegenseitigen Stützung aufweisen und daß ferner auf der dem Stützpunkt gegenüberliegenden Seite ein durch die Enden des Hohlzylinders (3) einführbares Spannelement (8) zum gegenseitigen Verspannen der Scheiben angeordnet ist. 3. Verschlußscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einer der Verschlußscheiben (6) eine öffnung vorhanden ist, durch welche die in die Kammer (5) eintretende Flüssigkeit nach einem benachbarten Raum übertreten kann.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 664 788; britische Patentschrift Nr. 105 435; USA.- Patentschrift Nr. 1814 914.
DESCH30470A 1961-10-25 1961-10-25 Verschlussscheibe fuer Umlenkkammern, insbesondere fuer das Schmiersystem einer Kurbelwelle Pending DE1192000B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB105435A (de) * 1900-01-01
US1814914A (en) * 1928-12-01 1931-07-14 Goodman Mary Conduit stopper
DE664788C (de) * 1934-06-30 1938-09-06 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Schmiervorrichtung fuer Kurbel- und Pleuelstangenlager von Brennkraftmaschinen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB105435A (de) * 1900-01-01
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