DE118681C - - Google Patents
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- DE118681C DE118681C DENDAT118681D DE118681DA DE118681C DE 118681 C DE118681 C DE 118681C DE NDAT118681 D DENDAT118681 D DE NDAT118681D DE 118681D A DE118681D A DE 118681DA DE 118681 C DE118681 C DE 118681C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41L—APPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
- B41L13/00—Stencilling apparatus for office or other commercial use
- B41L13/18—Inking units
Landscapes
- Screen Printers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 118681 KLASSE
Die vorliegende, zur Herstellung kleiner Drucksachen in Briefbogenformat, z. B. Circularen
und dergl., dienende Schablonen-Druckvorrichtung trägt die Schablone auf einem gelochten Mantel einer Drucktrommel, zweckmäßig
unter Zwischenlage eines farbdurchlässigen Gewebes. Die Druckschablone für solche Vervielfältigungsvorrichtüngen wird bekanntlich
mittelst einer Schreibmaschine auf Wachspäpier hergestellt und muß wegen der Empfindlichkeit und Kostspieligkeit seines Materials
ungemein sorgfältig in der Vervielfältigungsvorrichtung behandelt werden, weil schon
die geringste Beanspruchung eine Beschädigung und somit unsauberen Druck bezw. eine Zerstörung der Schablone veranlassen würde.
Diesem Erforderniß entsprechen die bisher bekannt gewordenen, für den gleichen Zweck bestimmten
Schablonen-Druckyorrichtungen nicht, und es kommt bei ihnen noch der Uebelstand
hinzu, daß sie einen Wechsel der Druckfarbe nur nach äußerst zeitraubender und umständlicher,
zwecks Reinigung nothwendiger Auseinandernähme ermöglichen, deshalb ein solches
Auswechseln der Farbe in vortheilhafter Weise überhaupt nicht zulassen, und daß ferner ein
Mehrfarbendruck bei jenen bekannten Vorrichtungen überhaupt nicht durchführbar ist.
Gerade der Mehrfarbendruck ist aber bei Vervielfältigungsmaschinen der vorliegenden Art
ungemein wichtig, denn. bei Circularen, die hauptsächlich mit jenen Maschinen hergestellt
werden, ist es zur besseren Wirkung sehr erwünscht, einzelne Worte oder Sätze durch
andere Farbe besonders hervorzuheben.
Ein weiterer Uebelstand der bisher bekannten ähnlichen Vervielfältigüngsmaschinen
besteht darin, daß diese räumlich kleinen Vorrichtungen ein verstärktes und sorgfältig wirkendes
Farbwerk nicht zulassen, und daß aus diesem Grunde und auch weil die Farbe von der Rückseite der Schablone aus durch die
Buchstabenleere hindurch zugeführt werden muß, an einzelnen Stellen infolge unzureichender
Farbzuführung ein ungleichmäßiger und unsauberer Abzug erzielt wird.
Mit der nachbeschriebeneh Schablonen-Druckvorrichtung
werden alle diese Uebelstände dadurch beseitigt, daß der aus gelochtem Blech
oder aus einem Sieb bestehende Mantel der Drucktrommel, welcher der Schablone zur
Auflage dient und ihr ein starres, gegen Beschädigung und ungleichmäßige Beanspruchung
schützendes Widerlager bietet, auf einem größeren Theil seines Umfanges durchbrochen
ist, so daß ungenügend gefärbte Stellen infolge gleichzeitiger Beobachtung der Innen- und
Außenfläche leicht mittelst Handpinsels oder dergl. nachgefärbt und andererseits solche
Stellen, welche durch andere Farbe bedruckt werden sollen, ohne Weiteres an der Farbzuführungsstelle,
also auf der Innenseite des Siebmantels leicht auffindbar sind und ebenfalls
in sicherer Weise durch Handpinsel oder dergl. mit der gewünschten Farbe gespeist
werden können. Andererseits kann eine solche
Is. Auflage, ausgegeben am aj. November igoSj
Schablonen - Druckvorrichtung ohne weiteren Zeitverlust und ohne umständliche Auseinandernähme
oder Reinigung für eine andere als die vorhergegangene Druckfarbe benutzt werden,
indem mittelst Bürste oder Lappens die Innen- und Außenfläche des Druckcylindermantels von
der anhaftenden Farbe gereinigt und die etwa vorhandene Farbvertheilungswalze ausgewechselt wird.
In der Zeichnung ist der Druckcylinder ohne die übrigen hier nicht in Betracht kommenden
Theile der Vorrichtung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt. Es zeigt Fig. ι einen Querschnitt und
Fig. 2 eine hintere Längsansicht.
Auf der feststehenden Welle α sind die Stirnwände b der Drucktrommel lose drehbar
und sind mit dem nur einen Theil ihres Umfanges bildenden durchlochten (Sieb-) Mantel c
fest verbunden. Gegen den letzteren wird zweckmäßig unter Zwischenlage eines farbdurchlässigen
Gewebes d die Schablone e angelegt und durch die Spannschienen f festgehalten,
welche zweckmäßig durch die excentrisch drehbaren, mit ihrem Rand einen Stift der
Spannschienen umgreifenden Knöpfe g gesichert sind.
Infolge des offenen Mantels (Fig. ι rechts) kann, wie vorstehend angedeutet und in der
Zeichnung durch strichpunktirte Linien veranschaulicht ist, an jeder beliebigen Stelle mittelst
eines Handpinsels oder dergl. eine beliebige Farbe zwecks Erzeugung von Mehrfarbendruck
aufgetragen, oder es können solche Stellen, welche nach dem Abzug eine ungenügende
Farbzufuhr erkennen lassen, nachgefärbt werden.
Die Vertheilung der Farbe auf dem Mantel c kann z. B. in bekannter Weise durch eine
Farbwalze h erfolgen, die mit Stirnrollen * auf einer Curvenbahn k der Stirnwände b läuft,
um nur beim Vorbeigleiten des Druckmantels c gegen den letzteren unter Wirkung der Zugfeder
I angepreßt, dagegen an der offenen Trommelstelle infolge der Curvenbahn k angehoben
bezw. etwas nach innen zu gedrückt zu werden. Der zu bedruckende Bogen m
wird in beliebiger Weise in den Bereich der Zuführungswälze η gebracht und von dieser
gegen die Drucktrommel bezw. gegen die Schablone e angepreßt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schablonen-Druckvorrichtung mit gegen den durchlochten (Sieb-) Mantel- der Drucktrommel zweckmäßig unter Zwischenlage eines farbdurchlässigen Gewebes anliegender Schablone, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel auf einem größeren Theil seines Umfanges durchbrochen ist, zum Zwecke, von der Innenseite aus mittelst Handpinsels beliebige Stellen mit einer gewünschten abweichenden Farbe einfärben, oder nicht genügend gefärbte Stellen nachfärben zu können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE118681C true DE118681C (de) |
Family
ID=387862
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT118681D Active DE118681C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE118681C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0976569A1 (de) * | 1998-07-27 | 2000-02-02 | Riso Kagaku Corporation | Schablonendruckmaschine |
-
0
- DE DENDAT118681D patent/DE118681C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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