DE118207C - - Google Patents
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- DE118207C DE118207C DENDAT118207D DE118207DA DE118207C DE 118207 C DE118207 C DE 118207C DE NDAT118207 D DENDAT118207 D DE NDAT118207D DE 118207D A DE118207D A DE 118207DA DE 118207 C DE118207 C DE 118207C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J3/00—Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
- C10J3/72—Other features
- C10J3/80—Other features with arrangements for preheating the blast or the water vapour
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Description
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Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Regelung des Luft- und Dampfgemisches
für Gaserzeuger. Bei einer ähnlichen, in der Patentschrift 37887 beschriebenen Vorrichtung wird die Gaserzeugung durch
theilweise bezw. gänzliche Absperrung des Dampfes und der Luft selbstthätig vermindert
bezw. ganz eingestellt, in dem Augenblick, wo der Gasdruck in den Rohrleitungen steigt. Es
geschieht dies durch Anordnung eines Hülfsbehälters,
in welchem die auf- und abwärtsgehenden Be\vegungen der Gassammelglöcke
gleichzeitig durch Hebel oder Drahtseile auf je eine Absperrvorrichtung der Dampf- und
Luftzuführung zu dem Ofen übertragen werden.
Im Gegensatz hierzu wirkt die nachstehend beschriebene Regelungsvorrichtung in der Weise,
dafs bei ihrem Inthätigkeittreten ein Theil des erzeugten Gases in den Ofen zurückströmt.
Dieses Rückströmen des Gases in den Gaserzeuger hat den Erfolg, dafs der Luftzutritt
vermindert oder unterbrochen wird, während der Dampfzutritt mehr oder weniger gehemmt
ist. Es entsteht daher ein Luft- und Dampfgemisch von ungefähr constanter Zusammensetzung,
welches dem Gaserzeuger zugeführt wird.
Die im Vorstehenden nach ihren allgemeinen Merkmalen gekennzeichnete Regelungsvorrichtung
soll im Folgenden an Hand, einer zwei Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung
näher erläutert werden.
Fig. ι stellt die Vorrichtung in Verbindung mit einem Gaserzeuger theilweise in Ansicht,
theilweise im senkrechten Längenschnitt nach Linie A-B der Fig. 3 dar. Fig. 2 ist ein
Querschnitt nach Linie C-D der Fig. 3. Fig. 3 zeigt die' Anlage theils in Draufsicht, theils im
waagerechten Schnitt nach Linie E-F der Fig. i. Fig. 4 ist eine der Fig. ι entsprechende
Darstellung einer abgeänderten Ausführungsform der Vorrichtung zur Regelung des Luft-
und Dampfgemisches.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, werden die im Ofen 2 erzeugten Gase von demselben vermittelst
des Rohres 3 nach dem Waschapparat 4 abgeleitet. Rohr 3 wird von dem durch die Wandungen 12, 13 gebildeten Verdampfer 14
umgeben, welcher mit der Kammer des Ventils 21 durch Rohr 20 communicirt, das
von hier aus zu der am Ofen 2 angeordneten Einströmungsörmung 22 (Fig. 2) des Luft- und
Dampfgemisches weitergeführt ist. Die im Waschapparat 4 gereinigten Generatorgase
werden durch Rohr 5 (Fig. 1 und 3) nach dem Gehäuse des Pumpensaugventils 6 weitergeleitet.
Der Kolben 7 der durch einen beliebigen Motor angetriebenen Pumpe 9 prefst sodann die durch Ventil 6 angesaugten Generatorgase
durch Druckrohr 18 nach dem Beutel 1 g, von wo aus dieselben sodann durch
Rohrleitung 30 der Verbrauchsstelle zugeführt werden.
Die Bewegungen dieses zwischen Gaserzeugungs- und Gasverbrauchsstelle eingeschalteten
elastischen Beutels 19 werden vermittelst des einarmigen, unter Einwirkung der
Feder 27 stehenden Hebels 26 und der Gelenkstange 28 auf den doppelarmigen Winkelhebel·
29 übertragen, gegen dessen Arme sich die Spindeln der Ventile 6 bezw. 21 stützen.
Die Wirkungsweise der soeben beschriebenen Vorrichtung gestaltet sich wie folgt:
In der in Fig. ι und 2 dargestellten Lage der in Betracht kommenden Theile arbeitet
die gesammte Anlage unter normalen Verhältnissen, wobei die Gaserzeugung dem jeweiligen
Gasverbrauch entspricht. Das Ventil 21 ist hierbei durch Einwirkung des Hebelarmes 24
von seinem Sitz abgehoben, während bei dieser Hebelstellung Ventil 6 auf seinem Sitz
zu liegen kommt und sich nur beim Saughub des Kolbens abhebt. Die im Dampferzeuger 14
gebildete Dampfmenge tritt hierbei durch Rohr 20 nach der Eintrittsöffnung 22, wo
gleichzeitig Luft im erforderlichen Verhältnifs angesaugt wird und mit dem Dampf gemischt
in den Generatorofen 2 eintritt.
Die Regelung des Luft- und Dampfeintrittes nach dem Ofen erfolgt nun durch das Aufblähen
oder Zusammenfallen des Gummibeutels 19 in mehr oder weniger weitem Mafse.
Die Bewegungen der Wandungen dieses Beutels werden auf den doppelarmigen Winkelhebel
23, 24 übertragen mit dem Erfolg, dafs je nach der Gröfse des Winkelhebelausschlages
die. beiden Ventile 21, 6 verschiedene Mittelstellungen zwischen ihren Grenzlagen einnehmen.
Es wird daher die Dampfzufuhr nach dem Ofen durch die Eintrittsöffnung 22 des Ofens
nicht unterbrochen, wohl aber je nach der Gröfse der durch das Ventil 21 freigelassenen
Oeffnung vergröfsert oder vermindert. Eine gänzliche Unterbrechung der Dampfzufuhr tritt
erst dann ein, sobald das Ventil beim Maximum des Hebelausschlages auf seinen Sitz herabfällt.
Das Saugventil 6 dagegen wird bei der geringsten Ueberschreitung der Mittelstellung des
Hebels 26 und bei der geringsten Bewegung des Hebelarmes 23 von seinem Sitz abgehoben,
so dafs je nach der Gröfse der Ventilöffnung ein mehr oder weniger grofser Theil der von
dem Pumpenkolben 7 angesaugten Gase durch die Saugventile 6 und die Leitung 5 nach dem
Waschapparat 4 und dem Ofen 2 zurückströmen kann.
Dieses Zurückströmen des Gases in den Ofen hat den Erfolg, dafs der Eintritt der Luft
vermindert oder unterbrochen wird, während die Dampfzufuhr durch das Sinken des Ventils
21 mehr oder weniger vermindert wird.
Die Kraft, mit welcher das Zurückströmen der bereits von der Pumpe angesaugten Mischgasmengen
erfolgt, ist niemals hinreichend, um gleichzeitig das in den Ofen eintretende Luft- und Dampfgemisch wieder aus dem
Ofen auszutreiben, denn der Hub des Ventils 21
ist derart bestimmt, dafs es vollständig geschlossen ist, also die Dampfzufuhr aufgehört
hat, ehe noch ein Auspuffen dieses Gemisches erfolgen kann.
Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungsform der Regelungsvorrichtung ist dahin abgeändert,
dafs anstatt der Kolbenpumpe ein Ventilator 31 angeordnet ist, welcher durch Rohr 18 und
den in die Drückleitung eingeschalteten Beutel 19 das angesaugte Gas nach der Verbrauchsstelle
preist. In diesem Falle wirkt der Beutel 19 auf ein mit dem Winkelhebel 34, 35 verbundenes,
in der Saugleitung angeordnetes Drosselventil 33 sowie auf das in. der Dampfleitung
20 eingeschaltete Absperrventil 21 ein.
Die Gaserzeugung im Ofen 2 wird dem jeweiligen Gasverbrauch entsprechend in der
Weise geregelt, dafs je nach Aufblähen des Beutels 19 Saugleitung 32 und Dampfleitung 20
gleichzeitig mehr oder weniger weit geöffnet oder die Saugwirkung des Ventilators 31 und
die Dampfzufuhr nach dem Ofen gänzlich unterbrochen werden.
Claims (1)
- . Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Regelung der Dampf- und Luftzufuhr für Mischgaserzeuger mit Luftansaugung, gekennzeichnet durch zwei von einem in die Verbrauchsleitung (18) eingeschalteten elastischen Beutel (19) mittelst Hebelübertragung gesteuerte Ventile, deren eines (21) bei zu starker Gaserzeugung die Dampfzufuhr hemmt, während das andere (6) sich öffnet und dadurch ein Zurückströmen des Gases aus der Verbrauchsleitung in den Gaserzeuger ermöglicht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE118207C true DE118207C (de) |
Family
ID=387419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT118207D Active DE118207C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE118207C (de) |
-
0
- DE DENDAT118207D patent/DE118207C/de active Active
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