DE11710C - Pneumatische Oktavkoppel für Orgehvindladen - Google Patents

Pneumatische Oktavkoppel für Orgehvindladen

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DE11710C
DE11710C DENDAT11710D DE11710DA DE11710C DE 11710 C DE11710 C DE 11710C DE NDAT11710 D DENDAT11710 D DE NDAT11710D DE 11710D A DE11710D A DE 11710DA DE 11710 C DE11710 C DE 11710C
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Germany
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W. BERTRAM in Engers a. Rh
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/10Actions, e.g. key actions, couplers or stops

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1880.
Klasse 61.
WILHELM BERTRAM in ENGERS a. Rh. Pneumatische Octavkoppel für Orgelwind laden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom lo. März 1880 ab.
Diese pneumatische Octavkoppel eignet sich hauptsächlich für Schleif laden, ist jedoch auch für jede andere Art der Ladenconstruction mit Vortheil verwendbar. Der Haupttheil derselben ist ein verschiebbarer Obertheil aa, welcher entweder die Stelle der Schleife mit vertritt oder über welchem bezw. über dessen Decke b b Schleifenstöcke und Schleifen auf die gewöhnliche Art aufgebaut sind. Die Zeichnung zeigt den Durchschnitt einer derartig construirten Windlade, und zwar für die verschiedenen Octaven einer achtfüfsigen Stimme. Jede Canzelle c c ist durch eine Scheidewand d in zwei Abtheilungen getheilt. Die Fortsetzungen dieser Abtheilungen befinden sich in dem verschiebbaren Obertheil a. Die rechte Abtheilung jeder Canzelle, c1, correspondirt durch eine seitliche Ueberführung e mit der entsprechenden Canzellenabtheilung c der nächst höheren Octave. Diese seitliche Ueberführung e ist durch ein Hängeventil f gedeckt.
g sind die Spielventile,
h die Zugdrähte, welche, wie gewöhnlich, durch das Pulpetenbrett i führen,
k ist der Windkasten.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist die folgende:
Befindet sich der bewegliche Obertheil in der Lage a, so ist die Octavkoppel angezogen. Wird durch Niederdruck einer Taste ein Spielventil (in der Zeichnung das links liegende des Tones c 8 Fufs) geöffnet, so strömt der Wind aus dem Windkasten k durch beide Canzellenabtheilungen; erstens durch die linke Abtheilung in die Pfeife des c 8 Fufs, zweitens aber auch durch die rechte Abtheilung in die Pfeife des c 4 Fufs, da sich das Ventil / durch den Winddruck öffnet und der Ausströmung des Windes kein Hindernifs entgegensetzt. Würde unter denselben Bedingungen das Spielventil des c 4 Fufs geöffnet werden, so würden die Pfeifen c 4 Fufs und c 2 Fufs, nicht aber zugleich die Pfeife c 8 Fufs erklingen, weil unter diesen Umständen der Wind das Ventil f, welches zum c 8 Fufs überführt, schliefsen würde. Wird nun der bewegliche Obertheil α um die Dicke einer Scheidewand plus der Weite einer Canzellenabtheilung nach links verschoben, so hört die Wirkung der Octavkoppel auf, weil dann beide Abtheilungen jeder Canzelle nur mit einer Pfeife, d. h. mit der, die den Grundton giebt, communiciren.
PATENτ-Ansρruch:
Die Anordnung eines verschiebbaren Obertheiles an Schleifladen und anderen Windladen, wodurch es möglich gemacht ist, dafs noch neben dem Grundton jedes Registers, soweit sie im Pfeifenwerk vorhanden, die Octave desselben mitklingt oder nicht.
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