DE117010C - - Google Patents
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- DE117010C DE117010C DENDAT117010D DE117010DA DE117010C DE 117010 C DE117010 C DE 117010C DE NDAT117010 D DENDAT117010 D DE NDAT117010D DE 117010D A DE117010D A DE 117010DA DE 117010 C DE117010 C DE 117010C
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- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41H—APPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A41H33/00—Machines or appliances for folding the edges of collars, cuffs or the like while manufacturing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich, auf eine Maschine zum Umbiegen der Kanten an den
Werkstücken für Kragen, Manschetten u. dgl., bevor dieselben zusammengenäht werden.
Bei dieser Maschine wird das Werkstück auf einen Tragtisch gelegt, eine Schablone,
deren Umrifs der Randlinie des zu faltenden Werkstückes entspricht, geht auf das letztere
herab, die Faltmesser bewegen sich nach innen über die Fläche des Tisches, um die Kanten
des Werkstückes der Reihe nach über die Ränder der Schablone zu falten. Hierauf wird
die Schablone zurückgezogen und ein anderes Werkstück eingelegt.
Die Schablone ist nicht dargestellt, da die vorliegende Erfindung sich nur auf die Anordnung
der Messer und ihre Getriebe bezieht. Abweichend von den bekannten Maschinen ähnlicher
Art, sind bei der vorliegenden die Messer und ihre Getriebe so eingerichtet, dafs durch
dieselbe Maschine zwei verschieden gefaltete Werkstücke hergestellt werden, deren Kanten
so gefaltet sind, dafs sie in einander greifen, wenn sie zusammengelegt werden, um einen
vollständigen Kragen oder eine Manschette zu bilden.
Die Messer arbeiten mit grofser Genauigkeit und sind aufserdem verstellbar, so dafs die
Maschine verschieden grofse Werkstücke verarbeiten kann.
Als Ausführungsbeispiel ist eine Maschine dargestellt, welche dazu dient, eine Manschette
mit zwei abgerundeten und zwei scharfen Ecken zu falten; bei Verwendung gleicher
Einfaltmesser an beiden Seiten der Maschine können auch alle Ecken abgerundet oder
scharf gefaltet werden. . .. ■
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine Manschette
' mit zwei gefalteten Zeuglagen.
Fig. 2" zeigt eine Grundansicht der Faltmesser und ihrer Getriebe;
Fig. 3 stellt eine Vorderansicht der Maschine, Fig. 4 eine Endansicht derselben dar.
Das Bett α dient zum Tragen der Werkstücke,
welche in der gewöhnlichen Weise gefaltet werden. Die Messer bed haben die
Randlinie der Manschette und sind über dem Bett α angeordnet, ihre Kanten greifen über
einander, so dafs sie eine fortlaufende Randkante bilden, einerlei, ob sie in ihrer zusammengezogenen
oder in ihrer ausgezogenen Stellung sich befinden. Die Messer b sind winkelförmig
und haben nahe ihren Ecken kleine Schlitze, welche das geeignete Falten der viereckigen
Kanten unterstützen. Diese Messer b sind an der Unterseite der Schlitten e befestigt, welche
in Längsschlitzen der Messerstangen m gleiten. Versteifungsplatten f können verwendet werden,
um den Messern mehr Widerstandsfähigkeit zu geben. Die Messerstangen m und η
sind so angeordnet, dafs sie seitlich in ihren Traglagern g gleiten bezw. verstellt werden
können. Durch die nach innen gerichtete Bewegung der Messerstange m einerseits und
die gegen einander erfolgende der Schlitten e andererseits werden nach einander die Längsund
die Schmalkanten des Werkstückes umgefaltet.
Die seitliche Bewegung der Messerstange m
wird durch die schwingenden Arme h veranlafst,
welche an der schwingenden Nabe i anr geordnet sind. Letztere wird mittelst eines
Hebels j und eines Winkelhebels k bewegt, . von denen letzterer durch eine Curvenscheibe /
von der Triebwelle aus in Gang gesetzt wird. Der durch Schlitze in den anliegenden Enden
der Hebel j und k gehende Stift ο verbindet die Hebel verstellbar, so dafs die Ausschwingung
der Nabe i und der Arme h, also auch der Ausschlag der Messerstange m verändert werden
kann. Die Längsbewegung der Schlitten e wird durch Schwinghebel ρ herbeigeführt,
welche auf den Schwingwellen, q sitzen und durch konische Zahnbogen r mit der schwingenden
Welle s in Verbindung stehen. Die letztere wird durch einen Hebel f, Winkelhebel
u und Curvenscheibe ν in ähnlicher Weise wie die Nabe i bewegt.
Eine volle Umdrehung der Triebwelle führt zwei Arbeitsphasen der Maschine herbei, derart,
dafs ein Werkstück bei jeder halben Umdrehung der Triebwelle fertig gefalzt wird.
Dabei sind die Curvenflächen / und ν so gestaltet, dafs während einer halben Umdrehung
die Messerstange zuerst bewegt wird, um die Seitenkante des Werkstückes umzufalten und
darauf die Längsbewegung der Schlitten e mit den Messern stattfindet, wodurch die Endkanten
der Manschette umgefaltet werden; die Bewegungen ergeben das Werkstück χ (Fig. i).
Bei der nächsten halben Umdrehung wird die Reihenfolge umgekehrt, so dafs zunächst die
Endkanten und dann die Seitenkanten umgefaltet werden, wodurch das Werkstück y
(Fig. i) entsteht. Man kann auf diese Weise zwei in einander greifende Werkstücke auf
derselben Maschine herstellen, welche zusammengestellt eine vollständige Manschette
ergeben, während es früher nöthig war, hierzu zwei Maschinen zu verwenden.
Um die abgerundeten Ecken der Manschette herzustellen, sind an der feststehenden Messerstange
η zwei schräge Messerschlitten 2 anger
bracht, an welchen die abgerundeten Messer c befestigt sind. Diese werden durch schwingende
Gabelhebel 3 bewegt, welche entweder durch Zahnstangen oder durch andere geeignete
Mittel von der Welle 4 aus bewegt werden. Die Welle 4 ist in Lagern 5 der Messerstange η gelagert. Diese Messerstange η
sitzt an Lagern g fest, kann daran aber vorwärts und rückwärts verstellt werden, um die
Herstellung von Manschetten verschiedener Weite zu ermöglichen. Die Welle 4 wird
durch geeignete Verbindungen 6 von der Curvenscheibe 7 in Gang gesetzt und bewegt
durch das Ausschwingen der Hebel 3 die Messerhalter 2 schräg vor und zurück.
Das mittlere Seitenmesser d ist an dem Schlitten 8 befestigt, welcher durch einen Hebel
9 vor- und zurückbewegt wird, der an der Schwingwelle 4 befestigt ist und an dem
Schlitten 8 in geeigneter Weise angreift.
Die Lager g sind drehbar und durch die Bügel ι ο und Stellschrauben 11 mit ihren
inneren Enden feststellbar. Vermöge ihrer Drehbarkeit können die Lager zur Reinigung
der Messer rasch geöffnet und zurückgeschlagen werden.
Claims (5)
1. Eine Maschine zum Einfalten der Kanten an Werkstücken für Kragen, Manschetten
und dergl., gekennzeichnet durch eine Faltmessertragstange (m), welche nach innen
bewegt wird, um eine' Längskante des Werkstückes zu falten und welche Messerschlitten
(e) trägt, die auf der Messerstange entlang bewegt werden, um die Endkanten
des Werkstückes ein zu falten.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs bei der ersten halben Umdrehung der Treibwelle zuerst die Endkanten und dann die Seitenkanten des
Werkstückes und während der nächsten halben Umdrehung zuerst die Seitenkanten und dann die Endkanten des nächstfolgenden
Werkstückes eingefaltet werden, um so zwei verschieden gefaltete, in einander greifende Wäschestücke herstellen zu können.
3. Eine Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs gegenüber
der beweglichen Messerstange (m) eine feststehende, aber gleichfalls verstellbare Messerstange
(n) angebracht ist, welche die schrägen Schlitten (2) mit den Kantenmessern (c) und
dem mittleren Schieber (3).mit dem Seitenmesser (d) trägt.
4. Eine Maschine nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dafs die Messerstange
(m) durch die Arme (h) der schwingenden
Nabe (i) vor- und rückwärts bewegt wird, während die Messerschlitten (e),
welche in Eingriff mit den Schwinghebeln (p) stehen, von diesen und die
schrägen Schlitten (2) mittelst einer schwingenden Welle (4) hin- und hergeschoben
werden.
5. Eine Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dafs die Messerstangen
(m und n) in ihren Lagern (g) drehbar an dem Rahmen der Maschine angeordnet
sind, damit man leicht zu den unteren Flächen der Messer gelangen kann,
ohne die Messer entfernen oder die Maschine demontiren zu müssen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE117010C true DE117010C (de) |
Family
ID=386311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT117010D Active DE117010C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE117010C (de) |
-
0
- DE DENDAT117010D patent/DE117010C/de active Active
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