DE11635C - Neuerungen an Injektoren - Google Patents

Neuerungen an Injektoren

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DE11635C
DE11635C DENDAT11635D DE11635DA DE11635C DE 11635 C DE11635 C DE 11635C DE NDAT11635 D DENDAT11635 D DE NDAT11635D DE 11635D A DE11635D A DE 11635DA DE 11635 C DE11635 C DE 11635C
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Germany
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DENDAT11635D
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Original Assignee
C. TEUDLOFF in Wien
Publication of DE11635C publication Critical patent/DE11635C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/466Arrangements of nozzles with a plurality of nozzles arranged in parallel

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Description

1880.
Klasse 89.
CARL TEUDLOFF in WIEN. Neuerungen an Injectoren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. April 1880 ab.
Bei diesen Injectoren ist, wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich (von denen Fig. 1 einen Schnitt nach A-B der Fig. 2 darstellt), ein doppelter Uebersprungsraum vorhanden, von welchen der eine χ in dem bei / / dicht abgeschlossenen. Schlabberraume α sich befindet, während der zweite y im Saugraume b b angeordnet ist.
Um diesen doppelten Uebersprung zu erhalten, ist die Condensationsdüse c bei y unterbrochen, und bildet der kleine Konus c1 die Fortsetzung von c, nur mit dem wesentlichen Unterschiede gegenüber dem von c, dafs die Konicität von cx eine bedeutend steilere sein mufs, und hat dieser Uebersprung bei y mit der steileren Konicität den Zweck, das Wasser, welches sich während der Function des Apparats im Gehäuse b b befindet, vermöge der grofsen Geschwindigkeit des treibenden Strahles, durch den ringförmigen Querschnitt i i in kleinen Quantitäten aufzusaugen.
Aufserdem hat der Injector mit doppeltem Uebersprünge gegenüber Injectoren mit nur einem Uebersprünge zur Fangdüse noch folgende Vortheile: er ist leichter in Gang zu setzen als Injectoren mit nur einem Uebersprünge, besonders dadurch, als durch das Aufsaugen bei ii der schon so ziemlich condensirte Strahl in steter Berührung mit dem im Gehäuse b b stehenden Wasser ist und somit der Vortheil erreicht wird, dafs der noch nicht vollständig condensirte Strahl in c im Konus cx vollständig condensirt und in die Fangdüse f als compacter Wasserstrahl bei χ überspringt.
Da ferner das dem Injector zufliefsende oder aufzusaugende Wasser, wenn irgend möglich, entgegengesetzt oder an der vom Dampfzutritt entferntesten Stelle in das Gehäuse b b eintritt und das Wasser, wie ersichtlich, sämmtliche inneren Düsen berührt, so bildet das Gehäuse b b nicht nur eine Art Vorwärmer, sondern auch einen Saugwindkessel, denn oberhalb der Wasserzuflufslinie r r entsteht ein Vacuum, und bewirkt dieses eine Selbstregulirung des Wassers, welches der Injector bei der jeweiligen Dampfspannung benöthigt.
An das Gehäuse b b ist der cylindrische Theil k k und zugleich der Schlabberkanal q angegossen, und bildet der so bei // durch die gedrehten Bunde s s dicht abgeschlossene Theil die Schlabberkammer.
Fig. 3 ist eine Modification der Fig. 1 und 2, und ist der Uebersprung y sowohl bei 0 vom Saugraume, als auch bei / vom Schlabberraume, und drittens bei η η von der Druckrohrleitung dicht abgeschlossen.
Diese Isolirung des Uebersprunges bei y in dem geschlossenen Gehäuse b1 b1 hat zur Folge, dafs sowohl beim Anlassen des Injectors, als auch während der Function des Apparates das entweichende Wasser bei ii aufgesaugt wird, im Räume b1 b' eine Art Reservoir geschaffen wird, welches gleichfalls, wie bei den Fig. 1 und 2, eine Selbstregulirung des Wasserzuflusses mm im Saugraume b1 b1 zur Folge hat.
Fig. 4 stellt einen saugenden Injector dar, bei welchem durch den Schlabberkanal ζ das Wasser mittelst des kleinen Ejectors H bis auf 6 m aufgesaugt werden kann, und befinden sich bei dieser Anordnung die beiden Uebersprünge χ undy gemeinschaftlich ohne jede Trennung im abgeschlossenen Schlabberraum b1b1, welch letzterer bei 0 vom Saugraume und bei η η von der Druckrohrleitung dicht abgeschlossen ist. Uebrigens ist es für die Function des Injectors ganz ohne Unterschied, tfb die innere Construction nach den Fig. 1 und 2, oder nach Fig. 3 gewählt wird.

Claims (2)

P ATENT-Ansprüche:
1. Die Gesammteinrichtung, dafs der Wasserzutritt zum Injector sich in entgegengesetzter Richtung vom Dampfzutritt befindet, so dafs sämmtliche inneren Düsen umspült werden, von denen beide Düsenöffnungen, Fig. 1 und 2, sowohl der ringförmige Querschnitt von ii, als auch der von m m in einem gemeinschaftlichen Injectorkörper b b disponirt sind.
2. Die Anordnung des kleinen Ejectors R, Fig. 4.
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