DE233634C - - Google Patents
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- DE233634C DE233634C DENDAT233634D DE233634DA DE233634C DE 233634 C DE233634 C DE 233634C DE NDAT233634 D DENDAT233634 D DE NDAT233634D DE 233634D A DE233634D A DE 233634DA DE 233634 C DE233634 C DE 233634C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28B—STEAM OR VAPOUR CONDENSERS
- F28B3/00—Condensers in which the steam or vapour comes into direct contact with the cooling medium
- F28B3/04—Condensers in which the steam or vapour comes into direct contact with the cooling medium by injecting cooling liquid into the steam or vapour
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Mi 233634 KLASSE Md. GRUPPE
EinspVitzdampfkondensator. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Februar 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung betrifft einen Einspritzdampfkondensator, bei welchem das
Gleichstrom- und Gegenstromprinzip der bisher bekannten Einspritzkondensatoren vereinigt
angewandt wird, um den Widerstand im Kondensator durch teilweise Beibehaltung des Gleichstromprinzips möglichst herabzudrücken.
Nach dem im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung wird
ίο die Vereinigung von Gleich- und Gegenstrom
durch die Anwendung zweier mit getrennter Einspritzung frischen Kondenswassers eingerichteter
Verdichtungsgefäße erreicht, die an dem der Einspritzung entgegengesetzten Ende
in Verbindung stehen, wobei der zu kondensierende Dampf im ersten Gefäß parallel mit
dem Einspritzwasser und in dem zweiten Gefäß demselben entgegenströmt. Durch die
parallele Bewegung des Einspritzwassers mit dem in das erste Gefäß eintretenden Dampf
wird der Eintritt des Einspritzwassers, dem bei den bekannten, auf dem Gegenstromprinzip
beruhenden Kondensatoren infolge der gerade an der Dampf ein trittsstelle vorhandenen
hohen Geschwindigkeit des Dampfstromes erheblicher Widerstand entgegengesetzt wird,
wesentlich erleichtert und unterstützt, und ferner werden die nicht kondensierten Gase
dadurch, daß sie mit voller Geschwindigkeit und vom Dampfballast nahezu befreit in das
zweite Gefäß übertreten und nur in diesem Gefäß, d. h. nur auf halbem Wege im Kondensator
dem Gegenstrom des Einspritzwassers ausgesetzt sind, auch in wirksamerer Weise als bei den bekannten Einspritzkondensatoren entfernt, und der Wirkungsgrad
des Kondensators wird somit verbessert. Eine besonders zweckmäßige und räumlich möglichst
vorteilhaft ausgenutzte Bauart für den Einspritzdampfkondensator der vorliegenden
Erfindung erhält man, wenn man beide Verdichtungsgefäße senkrecht, und zwar das eine
konzentrisch in dem anderen anordnet.
In der Figur der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Einspritzdampfkondensator
im senkrechten Schnitt dargestellt. A und B sind die beiden Verdichtungsgefäße,
und zwar ist B konzentrisch in A angeordnet. Der Wassereintritt in beide
Gefäße erfolgte von den mit gelochten Böden versehenen Kammern C und C1 aus, die durch
das Rohr T mit den Abzweigungen D und D1
mit dem zur Kondensation bestimmten Wasser gespeist werden, wobei an jeder Abzweigung
ein Regulierorgan E bzw. E1 vorgesehen ist. Der Dampfeintritt in das äußere Gefäß A
findet durch das Rohr I und den Ringkanal F statt, der den oberen Teil des Gefäßes
umgibt und mit Öffnungen nach dem Inneren des Gefäßes ausgestattet ist. Die unkondensierten Gase werden durch das
Rohr M aus der Kammer L abgesaugt, die
ihrerseits das Gefäß B oben in der Nähe des Wassereintrittes ringförmig umgibt und
mit diesem durch eine Spaltöffnung oder durch mehrere einzelne, in der Wandung des
Gefäßes B vorgesehene Öffnungen verbunden sein kann. Sobald eine Saugwirkung in dem
Ableitungsrohr M erzeugt wird, findet die Strömung des Dampfes und der Gase, die
aus dem Ringraum F in den Kondensator eintreten, in dem Gefäß A nach unten statt,
biegt alsdann um und geht in dem Abteil B nach oben, so daß die abgesaugten Gase
also im letzten Augenblick mit dem kältesten Wasser in Berührung kommen.
Das kondensierende Wasser fließt durch die Schleife N, N1 am Boden des Kondensators
und durch das Rohr P zur Schleuderpumpe R, durch, welche es entgegen dem
Atmosphärendruck ausgeworfen wird. Das für die Absaugung der permanenten Gase bestimmte Rohr M kann unmittelbar in die
Absaugleitung P des Kondensats münden, so daß die unkondensierten Gase gemeinsam mit
dem Kondensationswasser durch die Schleuderpumpe abgeführt werden, für welchen Fall
die Pumpe, um das erforderliche Vakuum im Kondensator zu erhalten, mit einer entspre-
chend größeren Tourenzahl laufen muß. I
Claims (2)
1. Einspritzdampf kondensator, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier mit
getrennter Einspritzung frischen Kondenswasser eingerichteter Verdichtungsgefäße,
die an dem der Einspritzung entgegengesetzten Ende in Verbindung stehen, wobei sich der zu kondensierende Dampf
im ersten Gefäß unmittelbar nach seinem Eintritt mit dem Einspritzwasser vermischt
und in diesem abwärts strömt, während sich die nicht kondensierbaren Gase im zweiten Gefäß bis zu ihrem
Austritt im Gegenstrom zu dem Einspritzwasser bewegen.
2. Ausführungsform eines Einspritzdampfkondensators nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Verdichtungsgefäße senkrecht und konzentrisch ineinander angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE233634C true DE233634C (de) |
Family
ID=493558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT233634D Active DE233634C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE233634C (de) |
-
0
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