DE115992C - - Google Patents

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DE115992C
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wool
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B11/00Recovery or refining of other fatty substances, e.g. lanolin or waxes
    • C11B11/005Lanolin; Woolfat

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 115992 KLASSE 23 a.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. November 1898 ab.
Der auf der beiliegenden Zeichnung in den Fig. i, 2 und 3 dargestellte Apparat, welcher den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, eignet sich im Besonderen Zum Entfetten der Wolle. In diesem Apparat werden die zu entfettenden, festen Körper in bekannter Weise mit mineralischen, fein vertheilten, porösen Körpern, z. B. Infusorienerde, Magnesia, Fullers Erde u. dergl., welche die Eigenschaft haben, die. Fettsubstanzen aufzunehmen, vermischt. Der eigentliche Apparat ist in dem Gehäuse 5 eingeschlossen, während bei 6 die Wolle mittelst des Aufgabetisches in den Apparat eingeführt wird. Von dem Tisch 6 gelangt die Wolle zwischen die beiden Kämme 8 und 9, von welchen der Kamm 8 fest mit dem Gehäuse des Apparates verbunden ist, während Kamm 9 eine hin- und hergehende Bewegung von der Welle 11 aus mittelst des Schiebers 13 erhält, der auf einem Bolzen 14, welcher in den Schlitz des Schiebers 13 eingreift, geführt wird. Eine Feder 16 prefst den Kamm 9 gegen den Kamm 8. Die Kurbel 10 der Welle 11 gleitet in einem Schlitz des Schiebers, so dafs der Kamm 9 aufser der hin- und hergehenden Bewegung auch eine auf- und abwärts gerichtete Bewegung erhält. Die Welle ι ο wird von einem Motor 17 aus angetrieben. Dieser Motor setzt auch die übrigen Theile des Apparates in Thätigkeit. Nachdem die Wolle die Kämme 8 und 9 passirt hat und von diesen aufgelockert worden ist, gelangt dieselbe auf einer abwärts geneigten Platte zwischen die Transportbänder 18 und 19 und wird zwischen diesen, wie aus der Zeichnung (Fig. 1) ersichtlich, im Zickzackwege nach unten zur Ausfallöffnung 33 geführt. Die Wellen 29 für die endlosen Bänder 18 und 19 sind in beweglichen Schiebern 30 gelagert und machen mit diesen Schiebern bei ihrer Rotation eine auf- und abwärtsgehende Bewegung. Mit dem Eintritt der Wolle zwischen die endlosen Bänder 18 und 19 wird durch ein Gebläse 25 Kieselgur von einer unterhalb des Gebläses angebrachten Mulde 24 zwischen die Transportbänder und somit zwischen die Wolle geblasen. Die Kieselgur mischt sich auf dem Zickzackwege, den die Wolle zurücklegt, innig mit derselben und absorbirt auf diesem Wege das der Wolle anhaftende Fett. Der Mulde 24 wird die Kieselgur durch ein Becherwerk 23 aus dem tiefer liegenden Behälter 20 zugeführt. Letzterer wird aus dem Reservoir 21 gespeist. Das Reservoir ist unten mit einem Schieber 22 versehen, welcher nach seiner Oeffnung die Kieselgur aus dem Reservoir 21 in den Behälter 20 eintreten läfst.
Unterhalb des Behälters 20 ist ein Wasserbehälter 26 angeordnet, welcher durch . eine Dampfschlange 28 geheizt wird; das' Niveau des Wasserstandes in diesem Behälter wird durch ein Schwimmerventil 27 regulirt. Durch diesen Wasserbehälter 26 wird die in dem darüberliegenden Behälter 20 befindliche Infusorienerde erwärmt und somit auch der Gesammtapparat im Innern des Gehäuses 5.
Gegenüber bekannten, ähnlichen Apparaten (vergl. z. B. den in der Patentschrift 34026 beschriebenen) zeichnet sich der vorliegende Apparat dadurch aus, dafs die Wolle vor Eintritt in den eigentlichen Apparat durch Kämmen gehörig zertheilt wird, damit eine
innige Mischung mit den Extractionsmitteln erzielt wird. Diese wird auf dem zickzackartigen Wege ermöglicht infolge der eigenthümlichen Bewegung der Wellen 29, welche neben der Rotation noch eine auf- und niedergehende Bewegung machen, also auf die mit Extactionsmitteln gemischte Wolle eine schlagende Wirkung ausüben. Endlich ist noch ein wesentlicher Unterschied darin zu sehen, dafs der vorliegende Apparat geheizt werden kann, wodurch die Extraction beschleunigt wird.
Die Gewinnung des Fettes aus den mineralischen Substanzen erfolgt in bekannter Weise durch Auskochen mit schwach alkalischen Laugen oder durch Extraction mit Lösungsmitteln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zur Gewinnung von Extractivstoffen, in welchem die Stoffe mit absorbirenden Materialien gemengt und dann wieder von denselben getrennt werden, im Besonderen zur Gewinnung der Fette aus der Wolle, gekennzeichnet durch die Anordnung von endlosen Transportbändern 18 und 19, zwischen welchen die Stoffe mit den absorbirenden Materialien im Zickzack wege nach abwärts gelangen und während dessen dadurch einer reibenden und schlagenden Wirkung ausgesetzt werden, dafs die Transportbänder über Rollen geführt werden, welche aufser einer Drehung um ihre Achse mit ihren Lagern eine auf- und abwärts gerichtete, wechselnde Verschiebung erleiden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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