DE244958C - - Google Patents

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DE244958C
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coal
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washing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B11/00Feed or discharge devices integral with washing or wet-separating equipment

Landscapes

  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

QIf ten=
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE-1«. GRUPPE
JOSEPH DODDS in GLASGOW, Schottl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. März 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Waschen von Kohle.
Es ist vorgeschlagen worden, Vorrichtungen zum Waschen von Kohle zu benutzen, bei denen das Wasser durch den durchlochten Boden eines runden Behälters hindurch in diesen eingeführt und durch sich drehende Stangen in Bewegung versetzt wird. Dadurch soll die im Behälter befindliche Kohle, von den
ίο Verunreinigungen, z. B. Steinen, Schmutz, Schiefer usw., befreit, die Vorrichtung verlassen. Zu diesem Zwecke ist an der Seitenwand des Behälters eine untere Öffnung vorgesehen, die sich vom Boden des Behälters bis zur Mitte der Seitenwand erstreckt, und durch welche die Verunreinigungen austreten sollen, während die Kohle die Vorrichtung durch eine obere Öffnung, die von der Mitte der Seitenwand bis an deren Rand reicht, verlassen soll.
Es hat sich gezeigt, daß diese Vorrichtungen nicht befriedigend arbeiten, da das in den Behälter eintretende Wasser die Vorrichtung durch die untere Öffnung sofort wieder verläßt und dabei nicht nur die Verunreinigungen,
sondern infolge der bei dieser Öffnung herrschenden Wasserströmung auch die Kohle teilweise mitreißt. Dabei wird meist nie so viel Wasser eingefüllt werden, daß das Wasser über die untere Kante der oberen Öffnung steigt; es kann also auch keine Kohle durch die obere Öffnung austreten. :
Ein weiterer Nachteil solcher Vorrichtungen ist der große Verbrauch an Wasser. .
Die Vorrichtung nach der Erfindung besitzt einen in einem Waschbehälter drehbar angeordneten gelochten Tisch, durch welchen das Waschwasser eintritt und bei dessen Drehung die Kohle mittels einer schrägen durchlochten Platte abgeschöpft und nach dem Umfange des Behälters zu ausgetragen wird, während die Verunreinigungen, wie Schiefer, Steine usw., Unterhalb der Platte zum Austrag gelangen.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dar.
Die Fig. 1 und 2 sind ein senkrechter und ein wagerechter Schnitt durch die Waschvorrichtung, wobei in Fig. 2 die Deckplatte entfernt ist.
Fig. 3 ist eine Unteransicht eines Teiles dieser Platte. ■ .
Bei der dargestellten Vorrichtung wird die Kohle in den Waschbehälter A gebracht, der einen äußeren Behälter von runder Form besitzt, in dessen Mitte eine senkrechte, durch einen Kraftantrieb zu drehende Welle 1 gelagert ist. An dieser ist ein scheibenartiger Tisch 2 befestigt, welcher sich in dem Behälter frei drehen kann und mit Lochungen versehen ist. Dieser Tisch 2 trägt an der Unterseite vier oder eine andere Anzahl von radial angeordneten Schaufeln 3, welche das Wasser in der Vorrichtung bewegen und jede so ge-
lagert ist, daß ihr unterer Rand dem oberen Rande vorauseilt. Unter dem Tisch 2 befindet sich ein Wassereinlaßrohr 4, durch welches der Behälter mit Druckwasser versorgt werden kann.
Die aufwärts gerichtete Strömung des Wassers verhindert ein Verstopfen der Lochungen in dem Tisch 2. An der Innenseite. der Behälterwandung ist gerade über dem Tisch 2 ein einwärts ragendes Leitstück 5 befestigt, welches von dem Umfange des Behälters.ungefähr halb bis zu dessen Mitte reicht und seitlich von einer Öffnung 6 liegt, die sich ungefähr in der Höhe des Tisches 2 befindet und für den Durchgang des von der Kohle abgewaschenen Schmutzes dient. .Im oberen Teil des Behälters ist eine Öffnung 7 für die Kohle und das überfließende Wasser vorgesehen. Von dieser Öffnung ragt ein teilweise gelochtes Leitstück 8 einwärts, welches von gebogener Form ist und sich von dem Umfange des Behälters nach dessen Mitte erstreckt. Das Leitstück 8 trägt an seinem äußeren Ende eine schräge Platte 9, welche mit Lochungen versehen ist und die auf dem Wasser schwimmende Kohle der Auslaß rinne 10 zuführt. Durch die für den Austritt des Kohlenschmutzes bestimmte Öffnung 6 der Vorrichtung gelangen Schmutz und Wasser in ein Ventil 11, das von rohrförmiger oder hohlzylindrischer Ausbildung ist, einen Längsschlitz für den Durchgang des Kohlenschmutzes und Wassers besitzt und in dem zylindrischen Gehäuse 13 andauernd mittels der Welle 12 gedreht wird, die von der Hauptwelle 1 durch ein Getriebe ihre Bewegung erhalten kann. So findet ein abwechselndes Aufnehmen und Abgeben von Schmutz und Wasser durch das Ventil 11 statt. Um die Drehbewegung der Kohle in der Vorrichtung zu verzögern, damit das Wasser zu vollkommener Wirkung auf die Kohle gelangt, ist am oberen Ende des Waschbehälters eine Deckelplatte 14 (Fig. 1) angebracht, die an ihrer unteren Seite eine Anzahl von Stiften 15 trägt. Diese sind in Reihen angeordnet und reichen bis nahe an den durchbrochenen Tisch 2. . Die Stifte 15 einer Reihe sind so angeordnet, daß sie den zwischen den Stiften der benachbarten Reihen befindlichen Zwischenräumen gegenüberliegen. Die Stifte sind in geeigneter Weise so vorgesehen, daß die Größe der zu waschenden Kohlestücke berücksichtigt wird, d. h. sie liegen je nach Erfordernis einander näher oder sind weiter voneinander entfernt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Waschen von Kohle, bei welcher sich innerhalb eines mit Wasser gefüllten Behälters ein durchlöcherter Tisch befindet, durch den das Waschwasser tritt, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Drehung des Tisches (2) die Kohle mittels einer schrägen durchlöcherten Platte (9) abgeschöpft und nach dem Umfange des Behälters zu ausgetragen wird, während die Schiefer zwischen Platte (9) und Tisch (2) zum Austrag gelangen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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