DE1155397B - Selbsttaetig arbeitende Einrichtung zum Stapeln von Formschuesseln fuer Konditorwaren - Google Patents

Selbsttaetig arbeitende Einrichtung zum Stapeln von Formschuesseln fuer Konditorwaren

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DE1155397B
DE1155397B DEB59499A DEB0059499A DE1155397B DE 1155397 B DE1155397 B DE 1155397B DE B59499 A DEB59499 A DE B59499A DE B0059499 A DEB0059499 A DE B0059499A DE 1155397 B DE1155397 B DE 1155397B
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DE
Germany
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elevator
bowls
counting
stack
drive
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Application number
DEB59499A
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English (en)
Inventor
Gordon Steels
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Baker Perkins Holdings Ltd
Original Assignee
Baker Perkins Holdings Ltd
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G7/00Other apparatus or process specially adapted for the chocolate or confectionery industry
    • A23G7/0025Apparatus for stacking or unstacking, e.g. stacking of chocolate, confectionery, moulds, trays, except stacking of sticks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G57/00Stacking of articles
    • B65G57/02Stacking of articles by adding to the top of the stack
    • B65G57/11Stacking of articles by adding to the top of the stack the articles being stacked by direct action of the feeding conveyor
    • B65G57/14Stacking of articles by adding to the top of the stack the articles being stacked by direct action of the feeding conveyor the articles being transferred from carriers moving in an endless path adjacent to the stacks

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Description

  • Selbsttätig arbeitende Einrichtung zum Stapeln von Formschüsseln für Konditorwaren Die Erfindung betrifft eine selbsttätig arbeitende Einrichtung zum Stapeln von Formschüsseln, wie sie beispielsweise beim Formen von Konditorwaren mit Hilfe von pulverisierter Stärke als Formmedium verwendet werden. Dort werden die Schüsseln, nachdem die die Süßigkeit bildende Masse in die in den Schüsseln befindliche Form eingefüllt ist, aufeinandergestellt, um für die weitere Behandlung in einem Trockner einen Stapel zu bilden.
  • Derartige Stapeleinrichtungen sind bekannt. Diese weisen üblicherweise einen Höhenförderer in Form einer geschlossenen, in einer senkrechten Ebene liegenden Schleife auf. Dieser kontinuierlich angetriebene Höhenförderer ist mit mehreren über die Schleife gleichmäßig verteilten Greifer- oder Mitnehmerelementen versehen. Die Formschüsseln werden mittels eines horizontal verlaufenden Zubringerförderers dem aufsteigenden Trum des Höhenförderers derart zugeführt, daß sie von den Greiferelementen dieses Trums erfaßt und mitgenommen werden. Mit dem absteigenden Trum des Höhenförderers werden die Formschüsseln dann zu einem Stapel aufeinandergesetzt und dabei von den Greiferelementen freigegeben. Schließlich weisen diese bekannten Stapeleinrichtungen auch bereits eine Vorrichtung auf, mit deren Hilfe der fertiggestellte Stapel aus der Stapeleinrichtung ausgestoßen werden kann, um Platz für die Bildung eines neuen Stapels zu schaffen. Bei einer bekannten Stapeleinrichtung ist zu diesem Zweck ein sich horizontal erstreckender Förderer vorgesehen, auf dem der Stapel gebildet wird. Der Antriebsmotor dieses Ausstoßförderers wird über zwei Schalter betätigt, die in der Bahn der zu stapelnden Gegenstände derart angeordnet sind, daß beide Schalter nur dann gleichzeitig betätigt werden, wenn der entstehende Stapel eine vorbestimmte Höhe erreicht hat. In einem anderen bekannten Fall ist für den gleichen Zweck ein kontinuierlich angetriebener Ausstoßförderer vorgesehen, von dem der entstehende Stapel zunächst mit Hilfe einer Halteeinrichtung abgehoben gehalten wird. Die Absenkung des Stapels auf den Ausstoßen förderer erfolgt auch hier mit Hilfe von zwei Schaltkontakten, die nur bei Erreichen einer vorbestimmten Stapelhöhe gleichzeitig wirksam werden.
  • Man hat einer solchen bekannten Stapeleinrichtung auch bereits eine elektrische Kontaktzähleinrichtung zugeordnet, die aber lediglich zum Aufsummieren der durch die Stapeleinrichtung laufenden Gegenstände dient und auf die Stapelbildung bzw. auf die Steuerung der Ausstoßvorrichtung keinerlei Einfluß besitzt.
  • Da die Zulieferung der Gegenstände zu der Stapeleinrichtung nicht immer gleichmäßig erfolgt, muß die Einrichtung ständig überwacht werden, um ein unnötiges Leerlaufen der Einrichtung zu vermeiden. Einer ständigen Wartung bedürfen auch die in der Bahn der Gegenstände angeordneten und die Ausstoßvorrichtung steuernden Fühlschalter, da diese von äußeren Einflüssen relativ leicht beeinträchtigt werden, was Fehlschaltungen zur Folge hat.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Stapeleinrichtung der beschriebenen Art zu schaffen, die einen sehr sicheren und ökonomischen Betrieb auch ohne Wartung gewährleistet und die Verwendung von in der Bahn der Gegenstände angeordneten Fühlschaltern überflüssig macht.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß eine schrittweise arbeitende Antriebsvorrichtung für den Höhenförderer, die von einer auf das Erreichen der Bereitschaftsstellung der zugelieferten Foimschüsseln ansprechenden Vorrichtung steuerbar ist, und eine auf jeden Förderschritt des Höhenförde- rers ansprechende Zähleinrichtung vorgesehen ist, die nach Ausführung einer vorbestimmten Anzahl von Zählschritten die Auslaßvorrichtung auslöst.
  • Da der Höhenförderer zwangläufig gesteuert nur dann einen Förderschritt ausführt, wenn sich tatsächlich eine Formschüssel in Bereitschaftsstellung befindet, wird einmal sichergestellt, daß die Formschüssel durch die Greiferelemente des Höhenförderers zuverlässig erfaßt wird. Zum anderen wird dadurch vermieden, daß der Höhenförderer arbeitet, wenn keine Formschüsseln zugeliefert werden. Eine Wartung entfällt hier daher praktisch vollständig. Zur Steuerung der Stapelbildung und der Ausstoßvorrichtung werden nicht mehr die gestapelten Formschüsseln unmittelbar mit Hilfe von Fühlschaltern gezählt, sondern die Arbeitsschritte des Höhenförderers. Dies wird natürlich erst durch die Verwendung eines zwangläufig gesteuerten, schrittweise arbeitenden Höhenförderers ermöglicht. Fühlschalter in der Bahn der Gegenstände und die dadurch bedingte Fehlerquelle kommen bei der neuen Einrichtung in Fortfall.
  • Es wird dadurch ein wesentlich sicherer Betrieb erzielt. Schließlich bietet die neue Anordnung die Möglichkeit, alle Steuerelemente auf engem Raum in einem gemeinsamen Gehäuse geschützt anzuordnen, wodurch das sichere, wartungsfreie Arbeiten ebenfalls gewährleistet wird.
  • Vorteilhafterweise ist die Anordnung so getroffen, daß für den Antrieb des Höhenförderers und für den Antrieb der Ausstoßvorrichtung und gegebenenfalls auch für den Antrieb eines Zulieferförderers ein gemeinsamer kontinuierlich arbeitender Motor vorgesehen ist, zwischen dessen treibendem Element und dem Antriebsrad des Höhenförderers bzw. dem Antriebsmechanismus für die Ausstoßvorrichtung jeweils eine ausrückbare Kupplung vorgesehen ist, die durch die auf die Stellung der zugelieferten Formschüsseln ansprechende Vorrichtung bzw. durch die Zähleinrichtung einrückbar ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt in Seitenansicht einen Schüsselstapelapparat der genannten Art, der Steuermittel gemäß der Erfindung aufweist; Fig. 2 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines der Hauptteile der Steuerrnittel gemäß der Erfindung; Fig. 3 ist ein Schnitt senkrecht zu der Ansicht von Fig. 2; Fig. 4 a bis 4 d sind aufeinanderfolgende Diagramme, die die Arbeitsweise des Schüsselstapelapparates ohne die Steuermittel gemäß der Erfindung zeigen; Fig. 5 a bis 5c sind Diagramme, die die Anfangsstufen der Arbeitsweise des Schüsselstapelapparates mit Steuermitteln gemäß der Erfindung zeigen, und Fig. 6 a und 6b stellen Diagramme dar, die die Schluß stufen der in den Fig. 5 a bis 5 c gezeigten Arbeitsweise veranschaulichen.
  • Bevor der Mechanismus gemäß der Erfindung, durch den der Stapelapparat nach einem Abschalten wieder in die richtige Phase gebracht werden kann, in Einzelheiten beschrieben wird, soll zunächst das Problem, für das die vorliegende Erfindung eine Lösung bringt, an Hand der Fig. 1, 4 a bis 4 d, 5 a bis 5 c und 6 a und 6b erläutert werden, so daß die Arbeitsweise des Angleichmechanismus leichter zu verstehen ist.
  • Die allgemeine Ausbildung einer Stapelmaschine der obenerwähnten Art ist aus Fig. 1 ersichtlich. Die Maschine weist einen kontinuierlich bewegten Zuführungsförderer 1 auf, der Schüsseln 2 von einer Ablegevorrichtung (nicht dargestellt) in Richtung des Pfeiles 3 zu einer Überführungsstation 4 trägt, wo die Schüsseln nacheinander von einem intermittierend angetriebenen Höhenförderer 5 aufgenommen werden.
  • Der Höhenförderer s besteht beispielsweise aus zwei im Abstand voneinander verlaufenden Ketten (nicht dargestellt), zwischen die die Schüsseln 2 beim Eintritt in die Überführungsstation 4 eindringen. Die Ketten des Höhenförderers 5 weisen einander gegenüberliegende Schüsselträger auf, die an sich bekannt und mit 6 bezeichnet sind. Die Schüsselträger 6 sind in gleichmäßigen Abständen längs des Höhenförderers 5 angeordnet. Dieser hebt die Schüsseln 2, sobald sie von den Trägern 6 erfaßt sind, an und führt sie um einen oberen Wendepunkt 7 herum, der im Abstand angeordnete Kettenräder 8 von verhältnismäßig großem Durchmesser aufweist. Die Schüsseln 2 werden dann auf einem nach unten gerichteten Abschnitt 9 des Förderers 5 in Richtung auf eine Plattform 10 bewegt, auf der der Schüsselstapel aufgebaut wird. In der Figur ist ein auf der Plattform 10 teilweise aufgebauter Stapel 11 von sechs Schüsseln dargestellt. Die Schüsseln 2 werden nacheinander auf dem Stapel 11 abgesetzt, wenn der Höhenförderer 5 die Schüsseln an das obere Ende des wachsenden Stapels heranträgt. Die Schüsselträger 6 sind, wie an sich bekannt, so gestaltet, daß sie die Schüsseln automatisch freigeben, wenn die Schüsseln auf dem oberen Ende des Stapels abgesetzt, d. h. zurückgehalten werden.
  • Die Stapelzone, die der vollen Höhe eines vollständigen Stapels entspricht, ist durch die eingezeichnete Klammer 12 angedeutet. Nachdem der Höhenförderer 5 die Stapelzone passiert hat, laufen der Höhenförderer und die darauf befindlichen Schüsselträger 6 um einen Umkehrpunkt bildende Kettenräder 13 und 14 zurück zu dem vertikalen Bahnabschnitt 15, der zu der Uberführungsstation 4 und an dieser vorbei führt.
  • Der Antrieb für den Zuführungsförderer 1 und den Höhenförderer 5 wird von einem Elektromotor 16 abgeleitet, und zwar über einen Riementrieb 17, der zu einer Riemenscheibe 18 auf der Eingangswelle 19 eines Getriebes 20 führt (das in den Fig. 2 und 3 im einzelnen dargestellt und hierunter beschrieben wird).
  • Das Getriebe besitzt ein kontinuierlich angetriebenes Ausgangskettenrad 21, das den Zuführungsförderer 1 über den Kettenantrieb 22 und die Kettenräder 23 und 24 antreibt. Das Getriebe weist weiter ein intermittierend angetriebenes Kettenrad 25 auf, das den Höhenförderer 5 intermittierend in Förderschritten antreibt, deren Größe dem Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schüs s elträgern 6 entspricht.
  • Der Antrieb erfolgt über einen Kettentrieb 27 und ein Kettenrad 28, das auf der Welle 29 der Kettenräder 8 des Höhenförderers sitzt. Der Kettenantrieb 27 weist weiter eine Anzahl von zum Spannen und Einstellen dienenden Kettenrädern 30, 31, 32 und 33 auf.
  • Jedesmal, wenn eine Schüssel 2 in die Überführungsstation 4 eintritt, betätigt sie einen Auslösehebel 34, der seinerseits einen Mikroschalter 35 zur Wirkung bringt. Dieser löst in einer weiter unten zu beschreibenden Weise einen Antriebsschritt für das Kettenrad 25 des Getriebes 20 aus, so daß der Höhenförderer 5 sich um einen Trägerabstand weiterbewegt und die wartende Schüssel 2 aufnimmt und sie nach oben aus der Überführungsstation 4 heraushebt. Zur gleichen Zeit legt ein Schüsselträger 6, der sich gerade am oberen Ende des Stapels 11 vorbeibewegt, seine Schüssel auf das obere Ende des Stapels und bewegt sich dann leer nach unten weiter.
  • Wie weiter unten beschrieben werden wird, zählt das Getriebe 28 auch die Schüsseln 2 jedesmal, wenn eine Schüssel in die Überführungsstation 4 gelangt und den Auslösehebel 34 betätigt. Wenn dann eine Summe von Schüsseln gezählt worden ist, beispielsweise von vierzig Schüsseln, die einen Stapel 11 der gewünschten Höhe 12 ausmacht, betätigt das Getriebe 20 einen Ausstoßmechanismus, der mit 36 bezeichnet ist und den vollständigen Stapel 11 über die Plattform 10 ausstößt. Diese wird durch eine Rollenbahn37, auf der die unterste Schüssel ruht, gebildet. Der Ausstoßmechanismus schiebt den Stapel aus der Stapelzone 12 seitlich heraus, damit er dem nicht dargestellten Trockner zugeführt werden kann.
  • Der Ausstoßmechanismus 36 weist eine Stoßstange 3S auf, die an dem Schüsselstapel, und zwar an dessen unterster Schüssel, angreift. Die Stoßstange 38 ist mit einem Schwenkhebel 39 verbunden, an dem eine Verbindungsstange 40 im Punkt 41 angreift, der zu dem Schwenkpunkt 42 des Hebels im Abstand liegt.
  • Die Verbindungsstange 40 ist andererseits an einen Kurbelarm 43 angelenkt, der auf einer Ausgangswelle 44 des Getriebes 20 befestigt ist. Die Art des Antriebs wird weiter unten beschrieben. Bei einer Umdrehung der Welle 44 und des Kurbelarmes 43 führt die Ausstoßvorrichtung36 jeweils einen vollständigen Vorwärts- und Rückwärtshub aus, in dessen Verlauf das Ende der Stoßstange 38 den Schüsselstapel aus der Stapelzone 12 herausschiebt.
  • Die nächste Schüssel 2 auf dem Höhenförderer 5, die nicht mehr das obere Ende des Stapels erreicht, wenn dieser ausgestoßen wird, wird dann den Anfang eines neuen Stapels bilden.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise eines oben beschriebenen Stapelapparates beim Abschaltvorgang des Apparates, beispielsweise am Ende eines Arbeitstages, sowie bei der Wiederinbetriebnahme an Hand der Fig. 4 a bis d beschrieben. Diese Figuren geben das wieder, was bei einem nicht gemäß der Erfindung abgewandelten Apparat vor sich geht. Dabei sollen die auftretenden Nachteile erläutert werden.
  • Fig. X. a gibt eine Situation wieder, wie sie üblicherweise beim Abschalten des Apparates auftreten kann.
  • In dem Augenblick, in dem die Ablegevorrichtung und andere Hilfseinrichtungen gestoppt werden, sind beispielsweise fünfundzwanzig Schüsseln zu einem nur teilweise fertigen Stapel 11 aufgebaut. Fünf Schüsseln befinden sich im Durchgang auf dem Höhenförderer 5 oberhalb des Stapels, und diese werden dem Stapel zugeführt, beispielsweise durch Bewegen oder Verschieben des Höhenförderers 5 mittels Hand, so daß der endgültige Stapel aus fünfundzwanzig plus fünf Schüsseln, also dreißig Schüsseln besteht. Es fehlen also, wenn vierzig Schüsseln einen vollen Stapel bilden sollen, zehn Schüsseln an einer vollen Stapelhöhe. Der nur teilweise fertig aufgebaute Stapel von dreißig Schüsseln wird dann mittels Hand ausgestoßen und zum Trockner übergeführt.
  • Bei Wiederinbetriebnahme des Apparates befinden sich keine Schüsseln auf dem Stapel, und es sind auch keine Schüsseln auf dem Höhenförderer 5. Sobald Schüsseln der iiberführungsstation 4 zugeführt werden, beginnt der Höhenförderer 5 wieder, sich schrittweise zu bewegen und jede Schüssel wird in der oben beschriebenen Weise gezählt. Der Zählmechanismus hat zu dieser Zeit bereits dreißig Schüsseln von dem vorhergehenden Abschaltvorgang gezählt. Wenn daher zehn weitere Schüsseln in den Höhenförderer 5 eingebracht sind, wird der Ausstoßmechanismus automatisch wirksam werden und die gestapelten Schüsseln ausstoßen. In diesem Falle werden aber nur drei Schüsseln, wie in Fig. 4b gezeigt, aufgestapelt sein. Die verbleibenden sieben Schüsseln, die dem Höhenförderer 5 zugeführt sind, verbleiben im Durchgang. Der aus drei Schüsseln bestehende Stapel wird ausgestoßen, und es beginnt der Aufbau eines neuen Stapels. Da sich jedoch bereits drei Schüsseln im Durchgang in der Stapelzone 12 im Augenblick des Ausstoßens des vorhergehenden Stapels befinden und da der Zählmechanismus von vorn beginnen wird und eine neue Gesamtzahl von vierzig dem Höhenförderer zugeführten Schüsseln zählen wird, bevor der nächste Ausstoßvorgang beginnt, wird der neue Stapel zu einer Gesamtsumme von drei plus vierzig Schüsseln gleich dreiundvierzig Schüsseln aufgebaut, bevor er, wie Fig. 4 c zeigt, ausgestoßen wird.
  • Ein solcher zu einer übergroße aufgebauter Stapel kann ein Verrutschen veranlassen oder eine Behinderung für die Arbeitsweise der Maschine bilden, beispielsweise dadurch, daß die nächste auf dem Höhenförderer befindliche Schüssel gegen das obere Ende des Stapels stößt, bevor oder während dieser ausgestoßen wird. Eine Behinderung kann auch dadurch entstehen, daß der Stapel mittels Hand verkleinert werden muß oder daß, wenn dies versäumt wird, eine Störung im Trockner hervorgerufen wird.
  • Nachdem dieser Stapel von Übergröße aufgebaut und ausgestoßen worden ist, wird die Maschine wieder in normaler Weise arbeiten, da zum Zeitpunkt des letzten Ausstoßvorganges keine ungestapelten Schüsseln in der Stapelzone 12 vorhanden sind (s. Fig. 4 d) und die nächsten vierzig Schüsseln, die dem Höhenförderer 5 zugeführt sind, gezählt werden, so daß der Ausstoßvorgang in richtiger Weise erfolgt.
  • Die vier zur Zeit des Ausstoßvorganges, wie in Fig. 4 d gezeigt, im Durchgang befindlichen Schüssein stören das Zählen und das Aufbauen des Stapels nicht, obwohl sie die ersten vier Schüsseln des neuen Stapels bilden, da die letzten vier der vierzig Schüssein, die in den Höhenförderer eingezählt werden, sich wiederum im Durchgang befinden, wenn der neue Stapel vollständig aufgebaut ist und ausgestoßen wird.
  • Um die beschriebenen Nachteile auszuschalten, ist in dem Getriebe 20 und den Steuervorrichtungen des Apparates ein Mechanismus vorgesehen, um den Schüsselzählmechanismus in Phase mit dem korrekten Aufbauen des ersten vollen Stapels nach der Wiederinbetriebnahme des Apparates nach einem Abschaltvorgang zu bringen.
  • Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, weist die Eingangswelie 19, auf der die durch den Motor 16 in der bereits beschriebenen Weise angetriebene Riernenscheibe 18 befestigt ist, eine Schnecke 50 auf, die in ständigem Eingriff mit Schneckenzahnkränzen 51 und 52 steht derart, daß beide Zahnkränze 51 und 52 ständig bei Betrieb des Apparates umlaufen.
  • Der Zahnkranz 51 wird von einer Hohlwelle 53 getragen, die durch das Gehäuse 54 des Getriebes 20 hindurchragt und den Antrieb und den Träger für das obenerwähnte Kettenrad 21 bildet, das den Zuführungsförderer 1 über den Kettentrieb 22 antreibt. Das Kettenrad 21 und damit auch der Zuführungsförderer 1 werden auf diese Weise konstant angetrieben.
  • Der intermittierende Antrieb für den Höhenförderer 5 wird ebenfalls von der konstanten Drehung des Zahnkranzes 51 abgeleitet. Zu diesem Zweck wird das Kettenrad 25, das den Höhenförderer 5 über den Kettentrieb 27 antreibt, von dem Ende 55 einer Welle 56 getragen, die durch das Innere der Hohkvelle 53 ragt und sich unabhängig von dieser dreht. Die Welle 56 trägt an ihrem inneren Ende ein exzentrisches Tragteil 57 mit einem zentralen Ansatz 58, der zur Welle 56 koaxial angeordnet ist. Außerdem weist das Tragteil 57 einen offenen Querkanal 59 auf. In dem Kanal 59 ist eine kippbare Klinke 60 auf einem Schwenkzapfen 61 angeordnet, die durch den Tragteil 57 llindurcaragt und außerhalb dieses einen Steuerarm 62 trägt. Durch eine Druckfeder 63 wird die Klinke 60 in Richtung des Uhrzeigersinnes vorgespannt. Einer Bewegung der Klinke 60 wird jedoch ein Widerstand dadurch entgegengesetzt, daß der Steuerarm 62 an einem verschiebbaren Anschlagglied 64 anliegt, das im Gehäuse 54 des Getriebes gelagert ist.
  • An dem Zahnkranz 51 ist konzentrisch ein Klinkenzahnkranz 65 mit Innenverzahnung für den Höhenförderer befestigt, der zusammen mit dem Zahnkranz 51 ständig umläuft, so daß bei einem kurzzeitigen Zurückziehen des Anschlaggliedes 64 außer Anlage mit dem Steuerann 62 die Klinke 60 durch die Feder 63 in Eingriff mit dem Klinkenzahnkranz 65 des Höhenförderers gebracht wird. Dadurch wird die Drehbewegung des Klinkenzahnkranzes 65 auf die Welle 56 übertragen. Auf diese Weise vollendet die Welle 56 eine Drehung, wobei der Höhenförderer 5 einen Schritt entsprechend dem Abstand zweier aufeinanderfolgender Schüsselträger 6 vollführt. Darauf wird die Drehbewegung der Welle 56 unterbrochen, da das Anschlagglied 64 wieder mit dem Kontrollarm 62 zusammenwirkt und die Klinke 60 außer Eingriff mit dem Klinkenzahnrad 65 bringt.
  • Das Zurückziehen des Anschlaggliedes 64 wird in zeitlicher Abhängigkeit mit der Ankunft eines Schüssel auf dem Zuführungsförderer 1 an der tXberführungsstation 4 bewirkt. Zu diesem Zweck schalten der obenerwähnte Auslösehebel 34 und der Mikroschalter 35, sobald sie durch eine Schüssel betätigt werden, ein Solenoid 66 (s. Fig. 1) ein, das an das Anschlagglied 64 angekuppelt ist und dieses kurzzeitig zuruckzieht, um den Steuerarm 62 für die Klinke, wie oben beschrieben, freizugeben.
  • Um die Schüsseln zu zählen, wenn sie von dem Zuführungsförderer 1 an den Höhenförderer 5 übergeführt werden, weist das Getriebe 20 außerdem den Zählmechanismus auf, auf den weiter oben schon hingewiesen worden ist. Mit diesem Zählmechanismus steht weiterhin die Betätigung des Ausstoßmechanismus 36 in Zusammenhang, der ebenfalls oben bereits erwähnt ist.
  • Die Antriebswelle 44 für den Ausstoßmechanismus, die an ihrem Ende 67 den obenerwähnten Kurbelarm 43 trägt, ragt durch ein Lager 68 a in dem Gehäuse 54 des Getriebes 20. An dieser Welle ist ein exzentrisches Tragteil 68, ähnlich dem Tragteil 57 auf der Welle 56, befestigt. Das Tragteil 68 besitzt einen ringförmigen Ansatz 69 zentrisch zur Welle 44, auf dem der obenerwähnte zweite Außenzahnkranz 52 drehbar gelagert ist. Dessen Drehbewegung erfolgt durch kontinuierlichen Antrieb von der Schnecke 50 aus, und zwar unabhängig von dem Tragteil 68 und der Welle 44.
  • Im Tragteil 68 ist ähnlich wie im Tragteil 57 ein Querkanal 70 gebildet, in dem eine Klinke 71 auf einem Schwenkzapfen 72 angeordnet ist, der durch das Tragteil 68 hindurchragt und außerhalb dessen einen Steuerarm 73 trägt. Durch eine Druckfeder 74 ist die Klinke 71 in Richtung nach außen vorgespannt.
  • Eine Bewegung der Klinke 71 wird jedoch durch die Anlage des Steuerarmes 73 mit einem Anschlaghebel 75 verhindert, der an dem Gelläuse 54 des Getriebes drehbar gelagert ist.
  • An dem Zahnkranz 52 ist konzentrisch ein innen verzahnter Klinkenzahnkranz 76 für den Ausstoßmechanismus befestigt, der ständig mit dem Zahnkranz 52 umläuft, so daß bei einem kurzzeitigen Zurückziehen des Anschlaghebels 75 außer Berührung mit dem Steuerarm 73 (und zwar bei den nachfolgend beschriebenen Bewegungsabläufen) die Klinke 71 durch die Feder 74 in Eingriff mit dem Klinkenzahnkranz 76 für den Ausstoßmechanismus gebracht wird.
  • Damit wird die Drehbewegung des Zahnkranzes 76 der Welle 44 mitgeteilt, so daß diese eine Umdrehung vollführt, wobei sie den Ausstoßmechanismus 36 über den Kurbelarm 43 während eines zum Ausstoßen dienenden Vorwärts- und Rückwärtshubes antreibt.
  • Die Drehbewegung der Welle 44 wird dadurch beendet, daß der Anschlaghebel 75 wieder mit dem Steuerarm 73 in Eingriff gelangt und die Klinke 71 außer Eingriff mit dem Klinkenzahnkranz76 gebracht wird.
  • Da ein Ausstoßzyklus jedesmal dann erforderlich ist, wenn ein Schüsselstapel die vorbestimmte Höhe von beispielsweise vierzig Schüsseln erreicht hat, so ist es notwendig, die Zahl der Schüsseln, die dem Höhenförderer 5 von dem Zuführungsförderer 1 an der Überführungsstation 4 zugeführt werden, zu zählen. Diese Zahl wird unter normalen Arbeitsbedingungen gleichzeitig auch die Anzahl der gestapelten Schüsseln wiedergeben. Es ist weiter notwendig, dann, wenn die gesamte einen vorbestimmten Stapel ausmachende Anzahl von Schüsseln übergeführt worden ist, den Ausstoßmechanismus 36 zu betätigen, und zwar, wie oben beschrieben, durch Zurückziehen des Anschlaghebels 75 zu dem entsprechenden Zeitpunkt.
  • Für den Zählvorgang trägt der Schaft 44 frei drehbar ein scheibenförmiges Zählglied 77, das an seinem Umfang eine Reihe von im gleichen Abstand angeordneten Klinkenzähnen 78 aufweist, deren Gesamtzahl der vorbestimmten Zahl von Schüsseln in einem vollständigen Stapel entspricht. Bei einem Stapel von vierzig Schüsseln weist also das Zählglied 77 vierzig solcher Zähne auf. Weiterhin ist neben dem Zählglied 77 auf der Welle 44 ein zweiarmiger Hebe179 frei drehbar gelagert. Der eine Arm 80 dieses Hebels trägt eine unter Federspannung stehende Klinke 81, die ständig im Eingriff zu den Zähnen des Zählgliedes 77 steht. Der andere Arm 82 dieses Hebels ist mittels eines Übertragungsgliedes 83 an einen Exzenter 84 des Ansatzes 58 des Tragteils 57 auf der Antriebswelie 56 für den Höhenförderer angelenkt. Infolgedessen wird der zweiarmige Hebel 79 jedesmal, wenn die Welle 56 für den Höhenförderer eine Umdrehung ausführt, mittels des Exzentergetriebes 84, 83 gezwungen, auf der Welle 44 hin- und herzuschwingen. Dabei bewegt die Klinke 81 das Zählglied 77 um einen Zahn 78 weiter, wodurch die Überführung einer Schüssel gezählt wird. Eine Verdrehung des Zählgliedes 77 In Gegenrichtung wird durch eine unter Federspannung stehende Sperrklinke 85 verhindert, die an dem Gehäuse 54 des Getriebes gelagert ist.
  • An dem Zählglied 77 ist ein Auslösehebel 86 befestigt, der mit dem Zählglied 77 umläuft, wenn dieses Zahn für Zahn verdreht wird und die Anzahl der übergeführten Schüsseln zählt, die normalerweise der Anzahl der gestapelten Schüsseln entspricht. Ist die neununddreißigste Schüssel gezählt, dann befindet sich die Spitze 87 des Auslösehebels 86 sehr nahe an oder gerade in Anlage mit einem Anschlag 88, der seitlich des Anschlaghebels 75 nach außen ragt. Sobald die vierzigste Schüssel gezählt worden ist und damit das Zählglied 77 seinen vierzigsten Schaltschritt ausgeführt hat, wird der Auslösehebel 86 an dem Anschlag 88 des Anschlaghebels 75 entlangbewegt.
  • Dabei zieht er den Anschlaghebel 75 zurück, so daß der Steuerarm 73 frei wird und die Klinke 71 in Eingriff mit dem Klinkenzahnkranz 76 des Ausstoßmechanismus gelangen kann. Infolgedessen wird die Welle 44 um eine Umdrehung gedreht, was einen vollen Bewegungszyklus des Ausstoßmechanismus 36 bewirkt, wobei der Schüsselstapel aus. dem Stapelapparat herausgestoßen wird. Sobald das Tragteil 68, die Klinke 71 und der Steuerarm 73 eine vollständige Umdrehung ausgeführt haben, gelangt der Anschlaghebel 75 wieder in Eingriff mit dem Steuerarm 73, so daß dieser die Klinke 71 aus dem Klinkenzahnkranz 76 des Ausstoßmechanismus ausrückt und der Antrieb für die Antriebswelle 44 des Ausstoßmechanismus unterbrochen wird.
  • Der obenerwähnte Zählmechanismus arbeitet während des normalen Arbeitsablaufes des Stapelapparates zufriedenstellend. Um jedoch die genaue Angleichung des Zählmechanismus an das ordnungsmäßige Aufbauen des ersten vollen Schüsselstapels nach einem vorzeitigen Abschalten zu gewährleisten, wie das oben bereits erörtert wurde, ist an dem Zählglied 77 außerdem noch ein radial nach außen ragender, zum Angleichen dienender Anschlag- oder Mitnehmerarm 89 befestigt, dessen Spitze 90 sich bei der Umdrehung des Zählgliedes 77 entlang einer Kreisbahn bewegt, die den Kopf 91 einer axial verschiebbaren Steuerstange 92 derart schneidet, daß die Steuerstange 92, wie in Fig. 2 gezeigt, nach oben bewegt wird, wenn die Spitze 98 des Anschlagarmes 89 mit dem Kopf 91 der Steuerstange 92 in Berührung gelangt. Die Verschiebung der Steuerstange 92 bewirkt das Verschwenken eines Winkelhebels 93 (s. Fig. 1, 2 und 3), wodurch ein normalerweise geschlossener Mikro schalter 94 (nur in Fig. 1 zu sehen) geöffnet wird, der jedoch nur dann zur Wirkung gebracht wird (d. h. er ist nur dann in den Steuerkreis eingeschaltet), wenn, wie nachfolgend beschrieben, ein Abgleichvorgang erfolgt. Die Winkelstellung des zum Abgleichen dienenden Anschlagarmes 89 zu dem Auslösehebel 86 ist derart, daß, wenn der Anschlagarm 89 den Mikroschalter 94 betätigt, die Spitze 87 des Auslösehebels 86 sich genau eine Anzahl von X Zähnen 78 des Zählgliedes 77 vor demjenigen Punkt befindet, an dem die Spitze 87 des Auslösehebels 86 den Anschlaghebel 75 betätigen wird, um einen Ausstoßvorgang auszulösen. Dabei entspricht die Zahl X derjenigen Anzahl von Schüsseln (oder Schüsselträgern 6), die sich in dem Durchgang zwi- schen der Überfülfrungsstatlon 4 und dem oberen Ende eines vollen Stapels befinden kann (d. h., im gegenwärtigen Beispiel ist X =4).
  • Um den Apparat so zu betätigen, daß ein Abgleichvorgang abläuft, ist ein durch Hand betätigter Steuerschalter 95 mit einer Steuerhandhabe 96 vorgesehen, mittels der der Schalter 95 entweder in eine Stellung »Betrieb« gebracht werden kann (das ist die normale Betriebsstellung, in der, wie oben beschrieben, der Mikroschalter 35 wirksam und der Mikroschalter94 ausgeschaltet ist), oder in eine Stellung »Abgleich«, in der der Mikroschalter35 ausgeschaltet ist und der Mikroschalter 94 wirksam ist. Wenn der Schalter 95 in die Stellung »Abgleich« geschaltet ist, werden drei Betriebszustände hergestellt: 1. Der Hauptantrieb zu der Form- und Füllmaschine von bekannter Art und der Ablegevorrichtung ist unterbrochen, so daß keine Schüsseln mehr dem Zuführungsförderer 1 zugeleitet werden; 2. der Schalter 35 befindet sich, wie bereits erwähnt, in seiner Offenstellung, so daß das Solenoid 66, das durch den Anschlag 64 die antriebsmäßige Verbindung zwischen dem sich drehenden Zahnkranz 51 für den Höhenförderer und der Antriebswelle 56 für den Höhenförderer steuert, nicht mehr durch Schüsseln, die an dem Auslösehebel 34 an der Oberführungsstation 4 angreifen, betätigt wird, und 3. das Solenoid 66 ist mit dem normalerweise geschlossenen Mikro schalter 94 verbunden, so daß der Anschlag 64 in seiner zurückgezogenen Stellung gehalten wird und damit der Höhenförderer 5 kontinuierlich läuft, bis der Mikroschalter 94, wie oben beschrieben, wieder durch den zum Abgleichen dienenden Anschlagarm 89 geöffnet wird, der die Steuerstange 92 und den Winkelhebel 93 verstellt.
  • Um den Ausstoßmechanismus 36, wenn erforderlich, mittels Hand betätigen zu können, beispielsweise um beim Abschalten des Apparates einen teilweise aufgebauten Schüsselstapel ausstoßen zu können, ist in dem Gehäuse 54 ein Stößel 97 angeordnet, der in Berührung mit dem Anschlaghebel 75 steht, um diesen zu verschwenken und damit die Klinke 71 freizugeben.
  • Um diesen Auslösevorgang von Hand zu erleichtern, ist eine Betätigungsstange 98 mit dem Stößel 97 verbunden, die aus der Außenseite der Maschine herausragt und mittels eines Betätigungsknopfes 99 od. dgl. verschoben werden kann.
  • Arbeitsweise und Wirkung des zum Abgleichen dienenden oben beschriebenen Steuermechanismus werden noch besser verständlich an Hand der Fig. 5 a bis 5c und 6a und 6b zusammen mit den Fig. 1, 2 und 3.
  • Angenommen, im Augenblick des Abschaltens der Anlage herrschen die gleichen Verhältnisse vor, wie in Fig. 4 a dargestellt und oben beschrieben, d. h. ein Stapel ist mit fünfundzwanzig Schüsseln erst teilweise aufgebaut, und fünf Schüsseln befinden sich im Durchgang und werden von dort mittels Hand auf dem Höhenförderer 5 nach unten auf den Stapel geschoben. Der teilweise aufgebaute Stapel besteht dann aus dreißig Schüsseln. Dieser Stapel wird dann mittels Hand aus der Maschine durch Betätigen des Knopfes 99 (s. Fig. 1), der den Anschlaghebel 75 freigibt, ausgestoßen. Beim Wiederanschalten ist also der Stapelapparat frei von Schüsseln, wie das in Fig. 5 a gezeigt ist. In dem Zählmechanismus ist das Zählglied 77 jedoch nur um dreißig Zähne weiterbewegt worden (d.h., das Zählglied hat nur dreißig Schüsseln gezählt), wie dies aus dem Diagramm der Fig. 5 b ersichtlich ist, wo der Pfeil 86, der den Auslösehebel 86 der Fig. 2 und 3 darstellt, gerade den dreißigsten Zahn passiert hat.
  • Beim Wiederanschalten der Anlage wird der Schalter 95 in seine Stellung »Abgleich« gebracht, und zwar, wenn nur der Motor 16 in Betrieb ist (d. h. solange die Ablegeeinrichtung und die anderen vorgeschalteten Anlagen sich noch nic'nt wieder in Betrieb befinden). Der durch die Schüsseln betätigbare Schalter 35 ist zu diesem Zeitpunkt außer Wirkung. Dagegen ist der durch den Abgleichhebel betätigbare Schalter 94 in seiner wirksamen Stellung, um das Solenoid 66 auszuschalten und den Anschlag 64 (s. Fig. 2) zurückzuziehen, so daß der leere Stapelförderer 5 beginnt, sich kontinuierlich zu bewegen.
  • Dabei wird das Zählglied 77 zahnweise weiter verdreht. Wenn dann jedoch der zum Abgleich dienende Anschlagarm 89 auf den Kopf 91 der Steuerstange 92 trifft, wird der Schalter 94 geöffnet, so daß das Solenoid 66 abgeschaltet wird. Das Anschlagglied 64 sorgt dafür, daß die Klinke 60 außer Eingriff mit dem Klinkenzahnkranz 65 für den Höhenförderer gelangt, worauf der Höhenförderer 5 anhält. Dieser Zustand ist in Fig. 5 c gezeigt, wo der Pfeil 89 den Anschlagarm 89 für die Angleichvorrichtung und das schraffierte Quadrat 91 den Kopf 91 der Steuerstange 92 wiedergibt. Wie ersichtlich, befindet sich in diesem Zeitpunkt der Auslösehebel 86 um vier Zähne von dem Anschlaghebel 75 entfernt, der durch das schraffierte Rechteck75 wiedergegeben ist. Die Maschine befindet sich nunmehr in Phase, und der Schalter 95 wird auf die Stellung »Betrieb« umgeschaltet, so daß, wenn vier Schüsseln auf den Höhenförderer 5 an der Überführungsstation 4 übergeführt worden sind, wie Fig. 6 a zeigt, sich das Zählglied um vier Zähne weiterbewegt hat, so daß der Auslösehebel 86 den Anschlaghebel 75 berührt (s. Fig.6b) und diesen verschiebt. Damit greift die Klinke 71 in den Klinkenzahnkranz 76 für den Ausstoßmechanismus ein, und die Ausstoßbewegung des Ausstoßmechanismus 36 setzt ein, obwohl bis dahin noch keine Schüsseln gestapelt sind.
  • Wenn die Zulieferung von Schüsseln zu dem Höhenförderer 5 weiterläuft, zählt das Zählglied 77 weiter vierzig Schüsseln, bevor der Ausstoßmechanismus 36 wieder in Tätigkeit tritt, so daß als nächstes ein voller Stapel von vierzig Schüsseln ausgestoßen wird, d. h. daß wieder die richtigen Arbeitsbedingungen hergestellt sind.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Selbsttätig arbeitende Einrichtung zum Stapeln von Formschüsseln mit einem eine geschlossene, in einer senkrechten Ebene liegende Schleife bildenden Höhenförderer, der eine Mehrzahl von über die Schleife verteilt angeordneten Greiferelementen zum Erfassen, Halten und Freigeben der Formschüsseln aufweist und dessen aufsteigendem Trum die Formschüsseln zugeführt werden, während mit dem absteigenden Trum die Formschüsseln zu einem Stapel aufeinandergesetzt wer- den, sowie mit einer Vorrichtung zum Ausstoßen eines fertigen Stapels aus der Stapeleinrichtung, die durch eine auf eine vorbestimmte Größe des Stapels ansprechende Einrichtung betätigbar ist, geliennzeichnet durch eine schrittweise arbeitende Antriebsvorrichtung (2, 20, 27) für den Höhenförderer (5), die von einer auf das Erreichen der Bereitschaftsstellung der zugelieferten Formschüsseln(2) ansprechenden Vorrichtung(34, 35, 64, 66) steuerbar ist, und durch eine auf jeden Förderschritt des Höhenförderers (5) ansprechende Zähleinrichtung (77), die nach Ausführung einer vorbestimmten Anzahl von Zählschritten die Ausstoßvorrichtung (36) auslöst.
  2. 2. Einrichtung zum Stapeln nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den Antrieb des Höhenförderers (5) und für den Antrieb der Ausstoßvorrichtung (36) und gegebenenfalls auch für den Antrieb eines Zulieferförderers (1) ein gemeinsamer kontinuierlich arbeitender Motor (16) vorgesehen ist, zwischen dessen treibendem Element (50) und dem Antriebsrad (25) des Höhenförderers bzw. dem Antriebsmechanismus (38 bis 44) für die Ausstoßvorrichtung jeweils eine ausrückbare Kupplung(60 bis 63, 65 bzw. 71 bis 74, 76) vorgesehen ist, die durch die auf die Stellung der zugelieferten Formschüsseln ansprechende Vorrichtung (34, 35) bzw. durch die Zähleinrich tung (77) einrückbar ist.
  3. 3. Einrichtung zum Stapeln nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kupplung als treibenden Teil ein mit dem Antriebsglied (Schnecke (50)) des Motors (16) ständig im Eingriff stehendes Zahnrad (51 bzw. 52) aufweist und der getriebene Teil (57 bzw, 58) eine Mitnehmerklinke (60 bzw. 71) trägt, die in Richtung auf den Eingriff mit einer mit dem treibenden Teil verbundenen Zähnung unter Vorspannung steht und in der Ruhestellung durch ein Riegelelement (64 bzw. 75) außer Eingriff gehalten wird, das aus seiner Sperrstellung durch die auf die Stellung der Formschüsseln ansprechende Vorrichtung bzw. durch die Zähleinrichtung in eine Freigabestellung bewegbar ist.
  4. 4. Einrichtung zum Stapeln nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähleinrichtung ein mechanisch arbeitendes Zählglied (77) aufweist, das bei jeder Eingriffsperiode der Kupplung (60 bis 63, 65) zwischen Antriebsmotor (16) und Höhenförderer(5) um einen Zählschritt weitergeschaltet wird und ein Auslöseelement (87) für das Einrücken der Kupplung (71 bis 74, 76) der Ausstoßvorrichtung (36) trägt, das nach Ausführen einer vorbestimmten Anzahl von Zählschritten auf diese Kupplung bzw. dessen Riegelelement (75) einwirkt.
  5. 5. Einrichtung zum Stapeln nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählglied ein Schaltklinkenrad (77) ist, das über einen mit dem getriebenen Teil (57) der dem Höhenförderer (5) zugeordneten Kupplung antriebsmäßig verbundenen Kurbeltrieb (80 bis 83) mit Hilfe einer Schaltklinke (81) weiterschaltbar ist.
  6. 6. Einrichtung zum Stapeln nach Anspruch 2 bis 5, gekennzeichnet durch eine Abgleicheinrichtung (94), die über wahlweise betätigbare Schaltmittel (95) an Stelle der auf die Stellung der Formschüsseln ansprechenden Vorrichtung (34, 35) zur Steuerung der Kupplungen zur Wirkung gebracht werden kann und die Kupplung (60 bis 63, 65) für den Höhenförderer (5) bei abgeschaltetem Zulieferförderer (1) ständig eingerückt hält derart, daß der Höhenförderer kontinuierlich angetrieben wird, und daß die Zähleinrichtung ein zusätzliches Steuerelement (89, 90) aufweist, das die Abgleicheinrichtung (94) abschaltet, wenn sich das Auslöseelement (87) der Zähleinrichtung für die Kupplung des Ausstoßmechanismus. eine vorbestimmte Anzahl von Zählschritten vor seiner Auslösestellung befindet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 629 982; USA.-Patentschriften Nr. 2 924 342, 2919 821.
DEB59499A 1959-11-11 1960-09-23 Selbsttaetig arbeitende Einrichtung zum Stapeln von Formschuesseln fuer Konditorwaren Pending DE1155397B (de)

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