DE115409C - - Google Patents
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- DE115409C DE115409C DENDAT115409D DE115409DA DE115409C DE 115409 C DE115409 C DE 115409C DE NDAT115409 D DENDAT115409 D DE NDAT115409D DE 115409D A DE115409D A DE 115409DA DE 115409 C DE115409 C DE 115409C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/02—Cigarette-filling machines
- A24C5/06—Cigarette-filling machines with pressing-chamber
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der (Zigarettenmaschine nach Patentschrift 79817 wird der Tabak von einem breiten,
flachen Strang zur Faser bezw. zu seinem ursprünglichen Schnitt unregelmäfsig als breiter
Streifen abgetrennt und erhält erst durch Zusammenstauchen mittelst eines parallel zu seiner
Zuschubrichtung bewegten Schiebers die Wickelform. Durch ein derartiges Stauchen des
Tabakes wird aber die Herstellung einer gleichmäfsig dichten und guten Cigarette nicht gewährleistet.
Derartig gebildete Wickel sind auch an den Enden nicht glatt, sondern müssen nach ihrer Einführung in die Papierhülse an
den Enden beschnitten werden.
Bei der (Zigarettenmaschine nach britischer Patentschrift 15436 A.D. 1898 wird zwar ein
Tabakstrang gebildet, von dem wickeiförmige Stücke abgetrennt werden, doch ist der Querschnitt
der abzutrennenden Stücke nicht annähernd dem endgültig erforderlichen Querschnitt
der Wickel, wie sie in die Papierhülse geführt werden müssen, ähnlich, indem dazwischen
den Förderbändern erzeugte Querschnitt quadratisch beziehentlich rechteckig ist.
Aufserdem ist der Tabakstrang nach Verlassen der Förderbänder, ehe der Wickel abgetrennt
wird, eine gröfsere Förderstrecke sich noch selbst überlassen, wie auch das Abtrennen des
Wickels auf keiner festen Unterlage und in unsicherer Weise durch zwei waagerecht gegen
einander arbeitende Messer erfolgt, wobei der Wickel sich werfen und weiter aus seiner vorbereiteten
Form kommen kann. Endlich findet beständig ein Tabakverlust statt, da der Schieber
zur Einführung des abgetrennten Wickels in die Formmulde nicht ganz dicht über dem
Förderband hinstreichen, mithin nicht allen Tabak, von dem immer etwas klarer abfällt,
nach der Formmulde führen und keine reine Arbeit ohne Abfall verrichten kann.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Vorrichtung für Cigarettenmaschinen
zur Bildung eines Tabakwickels für eine einzelne Cigarette, welche sich vor den bekannten, zu
diesem Zwecke geschaffenen Vorrichtungen und insbesondere den Gegenständen der britischen
Patentschrift 15436 A. D. 1898 und der deutschen Patentschrift 79817 dadurch auszeichnen
soll, dafs bei ihr der Tabakstrang durch ein ihm bereits den erforderlichen Querschnitt
gebendes Formmundstück auf eine feste Unterlage geschoben und dort von ihm durch
ein rechtwinklig dagegen bewegtes Messer ein Wickel scharf abgetrennt wird, welchen darauf
ein dicht auf der festen Unterlage hinstreichender Schieber, ohne dafs er sich werfen oder eine
Formveränderung beziehentlich einen Tabakverlust erleiden kann, in bekannter Weise in
eine Formmulde führt, um, nachdem er hier nochmals auf den richtigen Durchmesser geprüft,
mit einem geeigneten Theil aus derselben heraus in die vorgehaltene Papierhülse geführt
werden zu können.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform einer derartigen Vorrichtung in
den Fig. 1 und 3 im Aufrifs und theilweisen Schnitt und in den Fig. 2 und 4 im Querschnitt
veranschaulicht.
Das Abtrennmesser α ist am Ende des Formmundstückes beziehentlich Tabakkanales b, welcher
dem Tabakstrang bereits den erforderlichen . Querschnitt giebt, über diesem an einem Horn c
zwanglä'ufig auf- und abgeführt und erhält seine Bewegung durch einen an dem Horn c
gelagerten Hebel d mit einem Verbindungsglied e (Fig. ι und 3), während der Hebel d
durch einen an seiner Achse angeordneten anderen Hebel f und eine Stange g gesteuert
wird, deren periodische Bewegung von einer Hauptwelle aus mittelst Curvenscheibe erfolgt,
die der Einfachheit halber in der Zeichnung nebst der Hülsenwickel - Anhaltevorrichtung
u. s. w. weggelassen ist. ,
Das Messer α wird für gewöhnlich gehoben gehalten und erst, wenn der Tabakstrang auf
der festen Unterlage i bis an die Anschlagleiste h vorgeschoben, sowie die Tabakförderung
darauf unterbrochen ist, scharf an dem Horn c herabgesenkt, um auf die eingestellte
Länge ein Stück von dem Strange abzutrennen, und dabei immer eine gerade Schnittfläche
beiderseits am Ende zu bilden. Hat dies stattgefunden, so wird der auf dem Trenntische i
lose bewegliche, jedoch dicht darauf hinstreichende Schieber j mit der Stange k gegen
das abgetrennte Stück bewegt und schiebt dasselbe ohne Tabakverlust in die nach der
gewünschten Cigarettenstärke auswechselbare Mulde m, in welcher es von dem Schieber η
nochmals auf den erforderlichen Durchmesser zusammengedrückt beziehentlich geprüft wird
(Fig. 4)·
Der Schieber η ist an den Muldenträger s lothrecht zwangläufig geführt und erhält seine
Bewegung ebenfalls entsprechend periodisch durch eine unter dem Maschinenhaupttisch ο
gesteuerte Stange p.
Mit dieser Vorrichtung wird nun dadurch eine besondere technische Wirkung erreicht,
dafs die Trenntischfläche die Austrittsöffnung des Formmundstückes i>, welches dem Tabakstrang
bereits den erforderlichen Querschnitt giebt, unten berührt, so dafs der vorgeschobene
Tabakwickel bei seinem Abtrennen durch das gegen den festen Trenntisch rechtwinklig bewegte
Messer eine ganz glatte, gerade Schnittfläche erhalten und keine Verschiebung oder
Verdrehung erfahren kann, wie auch später mit dem Schieber ganz gleichmäfsig ohne Abfall
in die' Formmulde geführt werden mufs, um ebenso aus dieser in die vorgehaltene Papierhülse
geführt werden zu können.
Ueber dem Trenntische i kann eine Klappe q zwischen Spitzen leicht beweglich angeordnet
sein, welche, wenn der Schieber j zurückgezogen
ist und der Tabakstrang χ zum Abtrennen eines neuen Wickels vorgeschoben
werden soll, um diesem keinen Widerstand bieten zu können, mittelst an ihr vorgesehener
Nasen r von dem Schieber j gehoben werden, dagegen beim Einführen des Tabakwickels in
die Formmulde mit ihrem Eigengewicht auf demselben aufliegen kann, so dafs der Tabakwickel,
ohne aufspringen zu können, darunter weggeführt werden mufs. Diese Klappe macht jedoch keinen Theil der Erfindung aus.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung für Cigarettenmaschinen zur Bildung eines Tabakwickels für eine einzelne Cigarette, dadurch gekennzeichnet, dafs der Tabakstrang durch ein demselben den erforderlichen Querschnitt gebendes Formmundstück auf eine dasselbe berührende feste Unterlage geschoben und dort von ihm durch ein rechtwinklig dagegen bewegtes Messer ein Wickel scharf und glatt abgeschnitten wird, welchen darauf ein Schieber, ohne dafs der Wickel einen Tabakverlust erleiden kann, in bekannter Weise in eine Formmulde führt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE115409C true DE115409C (de) |
Family
ID=384831
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT115409D Active DE115409C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE115409C (de) |
-
0
- DE DENDAT115409D patent/DE115409C/de active Active
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