DE1154050B - Zange fuer die Montage von geschlitzten Federringen - Google Patents
Zange fuer die Montage von geschlitzten FederringenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung einer Montagezange für das Aufsetzen von geschlitzten
Federringen auf stabförmige Werkstücke. Die Montagezange ist für geschlitzte Federringe verschiedener
Bauarten verwendbar. Sie ist indes besonders zweckmäßig für die Montage von sogenannten Greifringen,
die auf eine Welle ohne Nut aufgesetzt werden und die durch die eigene, verhältnismäßig hohe radial
wirkende Federkraft nur durch Kraftschluß auf der Welle gehalten werden. Die Montage der Greifringe
mit den bekannten Zangen begegnet deshalb Schwierigkeiten, weil die Ringe zur Vermeidung einer plastischen
Verformung nicht über einen verhältnismäßig kleinen Betrag ihres freien Durchmessers (etwa 5 °/o)
gespreizt werden dürfen. Wegen der großen Spreizkraft, die die sogenannten Greifringe beim Aufsetzen
erfordern, ist es verhältnismäßig schwer, die geringe zulässige Spreizung mit den bekannten Zangen einzuhalten.
Bekannt ist eine Zange für die Montage von je mit einem durchgehenden Radialschlitz versehenen Federringen
auf stabförmigen Werkstücken, bei der der eine Zangenarm eine Stützpfanne für den aufzusetzenden
Federring aufweist, deren Boden eine Öffnung zum Durchstecken des stabförmigen Werk-Stückes
enthält und deren Wandung das Spreizen des Federringes auf den höchstzulässigen Außendurchmesser
begrenzt, während der andere Zangenarm einen in den Radialschlitz des Federringes einschwenkbaren
Spreizkeil trägt. Obwohl diese bekannte Montagezange, bei der die Schwenkebene der Zangenarme
zugleich die Ebene des Bodens der Stützpfanne ist und somit der Spreizkeil in dieser gemeinsamen
Ebene durch den Radialschlitz des Federringes von innen nach außen hindurchgeschwenkt wird, eine
Sicherheit gegen zu weites Spreizen des Federringes bietet, ist das Hantieren mit dieser Zange insbesondere
beim Aufsetzen von sogenannten Greifringen auf stabförmige Werkstücke doch noch verhältnismäßig
umständlich.
Die Erfindung besteht darin, daß bei einer Montagezange der vorbeschriebenen Art die Schwenkebene
der Zangenarme den Boden der Stützpfanne rechtwinklig schneidet und der Spreizkeil in die Ebene
der Stützpfanne sowie in den Radialschlitz des Federringes von außen her derart schräg einschwenkbar ist,
daß der Federring gleichzeitig gespreizt und gegen den Boden der Stützpfanne gedrückt wird. Das gleichzeitige
Spreizen des Federringes und das Eindrücken in die Stützpfanne erleichtert den Vorgang der Montage
erheblich, insbesondere, wenn es sich um eine Massenproduktion handelt. Darüber hinaus ist an der
Zange für die Montage von geschlitzten
Federringen
Federringen
Anmelder:
Waldes Koh-I-Noor Inc.,
Long Island City, N. Y. (V. St. A.)
Long Island City, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. G. Ottens, Patentanwalt,
München 23, Leopoldstr. 33
München 23, Leopoldstr. 33
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 7. Dezember 1955 (Nr. 551582)
V. St. v. Amerika vom 7. Dezember 1955 (Nr. 551582)
Hans Erdmann, Mapelwood, N. J. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Erfindung sehr wesentlich, daß sie gleichzeitig weitere Verbesserungen ermöglicht, die nachfolgend beschrieben
werden.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist beispielsweise die Eingriffskante des Spreizkeils im Sinne
einer allmählichen Zunahme seiner Eingriffsbreite beim Einschwenken in den Radialschlitz des Federringes
geneigt. Bei einer anderen Ausführungsform kreuzen sich die Zangenschenkel in oder nahe dem
Zangengelenk, wobei der Spreizkeil an einem gekröpften Teil des einen Zangenarmes sitzt, der durch
eine Ausnehmung des mit der Stützpfanne versehenen anderen Zangenarmes schwenkbar hindurchgesteckt
ist. Bei dieser Ausführungsform liegt also eine ganz besonders zweckmäßige Anordnung des Spreizkeiles
vor. Eine weitere Ausführungsform der Erfindung betrifft die Anordnung der Stützpfanne. Hierbei ist die
Stützpfanne am Ende eines Tragarmes vorgesehen, der an dem zugehörigen Zangenann rechtwinklig zu
diesem angeordnet ist und eine sich an die Stützpfanne anschließende Ausnehmung aufweist, in die
der Spreizkeil einschwenkbar ist.
Der Zangengelenkzapfen kann bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung an dem mit der Stützpfanne
versehenen Zangenarm in oder nahe der Ebene des Stützpfannenbodens gelagert sein, wobei
der Spreizkeil nach dem im Spreizsinne erfolgten Einschwenken in die Ebene des Stützpfannenbodens noch
über diese hinaus weiter verschwenkbar ist. Ist dabei eine in an sich bekannter Weise die Zangenschenkel
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spreizende Feder vorgesehen, so kann an dem einen Schlitz 21 zwischen seinen freien Enden, die vorzugs-Zangenschenkel
ein durch eine Feder in Wirklage ge- weise mit radial gerichteten Vorsprüngen versehen
haltener Anschlag angeordnet sein, auf den der andere sind.
Zangenschenkel auftrifft, wenn der Spreizkeil in die Der Zangenschenkel 10 weist erfindungsgemäß
Ebene des Stützpfannenbodens eingeschwenkt wird. 5 einen im rechten Winkel zu seinem Handgriff abgesetz-Der
Anschlag gibt beim Weiterschwenken des Spreiz- ten Mittelteil 22 auf, dessen Ende bei 23 etwa parallel
keiles über diese Ebene hinaus zwar nach, erfordert zum Handgriff abgebogen ist. Wenn der Handgriff 10 a
jedoch entsprechend dem Zusammendrücken der An- sich in einem Kreisbogen aufwärts bewegt, so führt
schlagfeder einen größeren Kraftaufwand für das wei- der Teil 23 eine entsprechende Abwärtsbewegung aus,
tere Zusammenschwenken der Zangenschenkel. io d. h. eine Bewegung angenähert in axialer Richtung
Schließlich besteht eine besondere Ausgestaltung zu einem in der Pfanne 17 ruhenden Ring R.
der Erfindung darin, daß der Zangengelenkzapfen in Das freie Ende des Spreizkeilträgers 23 (siehe
dem mit der Stützpfanne versehenen Zangenarm in Fig. 2A) ist bei 24 keilförmig auslaufend ausgebildet,
erheblichem Abstand von der Ebene des Stützpfan- Um den in der Pfanne sitzenden Ring R möglichst
nenbodens gelagert und der Spritzkeil an dem ihn 15 sicher am Boden 18 zu halten, ist die in Fig. 1 und 2
tragenden Zangenarm mittels eines Hebels um einen senkrecht erscheinende Arbeitskante des Spreizkeils
parallel zum Zangengelenkzapfen angeordneten Ge- 24 nicht im rechten Winkel zur Fläche 23 geführt,
lenkzapfen entgegen der Wirkung einer den Hebel in sondern verläuft schräg nach unten und rückwärts,
der Ruhelage haltenden Feder derart schwenkbar an- wie es in Fig. 2 A verzerrt dargestellt ist. Wenn daher
geordnet ist, daß der Spreizkeil nach dem Einschwen- 20 der vordere, als Keilträger ausgebildete Zangenteil 23
ken in die Ebene des Stützpfannenbodens in dieser beim Zusammenpressen der Handgriffe sich nach
Ebene gleitend radial aus dem Stützpfannenbereich unten bewegt, greift der Keil 24 allmählich in den
herausziehbar ist. Ringschlitz 21 ein, was wesentlich dazu beiträgt, den
Die Zeichnungen veranschaulichen mehrere Aus- Ring in der Pfanne zu halten. Die Abmessung des
führungsibeispiele der Erfindung und zwar zeigt 25 Keils und die Bahn, in der er sich bewegt, sind dabei
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Mon- so gewählt, daß er nur so weit in den Ringschlitz eintagezange
vor dem Spreizen eines Federringes, tritt, wie nötig ist, um den Ring zu spreizen.
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung derselben Die Zangenschenkel 10, 11 werden gewöhnlich
Montagezange mit vollständig gespreiztem Federring, durch eine Feder 25 in der offenen Stellung der Fig. 1
Fig. 2 A in größerem Maßstab eine perspektivische 30 gehalten. Wenn ein Ring R auf einer Welle oder
Darstellung des Spreizkeiles der Zange nach Fig. 1 einem Stift S montiert werden soll, wird er in die
und eines Federringes, Pfanne 17 gelegt, und zwar so, daß der Ringschlitz 21
Fig. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel der Mon- sich in der Öffnung 20 befindet. Dann werden die
tagezange nach der Erfindung, teilweise in Seiten- Zangenarme 10 a, 11a zusamengepreßt, wobei der
ansicht und teilweise im Schnitt, 35 Keil 24 ähnlich wie eine Scherenschneide in den Ring-
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 in Fig. 3, schlitz eintritt, jedoch nicht über die Innenkante des
Fig. 5 eine Unteransicht der Montagezange nach gespreizten Ringes hinaus, so daß das Werkstück S
Fig. 3, in gewünschter Tiefe eingesetzt werden kann. Werden
Fig. 6 und 7 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 3, nun die Zangenarme losgelassen, dann öffnen sie sich
wobei Fig. 6 die Montagezange während der größten 40 unter dem Einfluß der Feder 25, der Keil 24 tritt aus
Ringspreizung, Fig. 7 nach Austritt des Spreizkeils der Ringöffnung heraus, und der Ring schließt sich
aus dem Ringspalt darstellt, um das Werkstück S.
Fig. 8, 9 und 10 eine weitere Ausfuhrungsform der In der in Fig. 3 bis 7 dargestellten Ausführungs-
Erfindung in drei verschiedenen Betriebsstellungen. form ist die Anordnung derart getroffen, daß die den
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 2 A 45 Ring aufnehmende Pfanne 50 sich unten befindet und
bezeichnen 10 und 11 sich kreuzende zweiarmige der Spreizkeil 47 nach oben schwingt. Die Zangen-Zangenschenkel,
die durch einen Drehzapfen mitein- schenkel 40, 41 mit den Handgriff armen 40 a und 41a
ander verbunden sind und deren Arme 10 α, 11α als entsprechen den Zangenschenkeln 10, 11 in Fig. 1
übliche Zangenhandgriffe ausgebildet sind. Der Zan- und 2 und sind durch einen Gelenkzapfen 42 verbungenschenkel
10 ist durch eine Öffnung 13 des im 50 den, der in von der Unterseite des Zangenschenkels 41
wesentlichen gerade ausgebildeten Zangenschenkels ausgehenden Ansätzen gelagert ist. Die Arme 40 a,
11 hindurchgeführt. 41 α werden normalerweise durch eine Feder 43 in
Der Zangenschenkel 11 hat an seinem dem Hand- gespreizter Stellung gehalten. Der Zangenschenkel 40
griff lla entgegengesetzten Arm 11 & eine Öffnung ist mit einem gekröpften Teil 44 durch eine Öffnung
zur Aufnahme eines zylindrischen Ringhalters 14, der 55 45 im Zangenschenkel 41 geführt, und sein freies
in dieser Öffnung durch eine Schraube 15 befestigt Ende 46 läuft in den Spreizkeil 47 aus, dessen Arist.
Der Ringhalter 14 weist eine durchgehende axiale beitskante nach oben zeigt (vgl. Fig. 4).
Bohrung 16 auf, deren Durchmesser um ein Geringes Das vordere Ende 41 b des Zangenschenkels 41
größer ist als der Durchmesser der Welle oder des trägt einen auswechselbaren Ringhalter 48, der im
Stiftes, auf den der Federring R aufzusetzen ist. Das 60 allgemeinen dem Ringhalter 14 in Fig. 1 und 2 entobere
Ende des Ringhalters ist mit einer nach oben spricht, aber um 180° verdreht ist, so daß die Ringgeöffneten
Stützpfanne 17 versehen, die durch einen pfanne 50 sich unten befindet. Der Schlitz 51 im Ring-Boden
18 und eine Seitenwand 10 begrenzt ist. Ferner halter 48 liegt über dem Keil 47 und erstreckt sich
ist die Seitenwand gegenüber dem Ende des Zangen- genügend weit nach oben, um den Keil 47 vollständig
schenkeis 10 mit einem Schlitz 20 versehen. Der 65 aufzunehmen, wenn er durch den Ringschlitz geführt
Innendurchmesser der Seitenwand 19 entspricht dem wird.
Außendurchmesser eines Ringes R in gespreiztem Zu- Zwischen dem Gelenkzapfen 42 und der Feder 43
stand. Ein solcher Ring R hat einen schmalen radialen ist ein Anschlagstift 53 mit einem Kopf 54 vorge-
sehen, der durch Muttern 55, 56 einstellbar in seiner Lage gesichert ist, wobei ihn eine Feder 57 ständig in
voll erhobener Stellung zu halten sucht. Die Feder 57 ist steifer als die Feder 43, so daß eine größere Kraft
ausgeübt weiden muß, um die Feder 57 zusammenzudrücken, als zum Zusammenpressen der Feder 43 erforderlich
ist.
Die Handhabung des Werkzeugs nach Fig. 3 bis 7 entspricht derjenigen der Ausführungsform nach Fig.
1 bis 3. Um den Ring frei zu machen, werden die Zangenarme 40 a, 41a gegen die vereinte Kraft der Federn
43 und 57 weiter zusammengepreßt, wodurch (s. Fig. 7) der Keil 47 aufwärts in den Schlitz 51
bewegt wird und so aus dem Ringschlitz heraustritt, daß der Ring sich um die Welle pressen kann, die eine
Nut aufweist.
Diese Zangenkonstruktion sieht also ein Zusammenpressen der Handgriffe in zwei Stufen vor. Die
Handgriffe werden zunächst mit einer mäßigen Kraft zusammengedrückt, bis der Zangenarm 40 α an den
Anschlag 54 stößt. Das zeigt dem Bedienungsmann an, daß er die Welle S in den gespreizten Ring einzusetzen
hat. Sodann werden die Handgriffe mit größerer Kraft weiter zusammengepreßt, und der Ring wird
entspannt.
Es hat sich zuweilen als nachteilig erwiesen, den Spreizkeil in derselben Richtung durch den Ringschlitz
zu führen, in der er eingetreten ist, weil es vorgekommen ist, daß der Ring nach Durchtreten des
Keils zurücksprang und aus der Pfanne fiel. Andererseits ist es häufig unmöglich, den Keil durch eine
rückläufige Bewegung aus dem Ringschlitz zu entfernen, weil dieser Weg durch das Werkstück versperrt
ist, was immer dann der Fall ist, wenn der gegen axiale Verschiebung zu sichernde Maschinenteil
bis an den Ring heranreicht, der sich ohne Spiel gegen diesen Maschinenteil abstützen soll. Es erschien
daher zweckmäßig, den Keil in waagerechter Richtung aus dem Ringspalt hinauszubewegen.
Diesem Bedürfnis trägt die Ausführungsform nach Fig. 8 bis 10 Rechnung. Bei dieser sind die Zangenschenkel
60, 61 durch einen Gelenkzapfen 62 verbunden, der wesentlich höher liegt als der Gelenkzapfen
42 in Fig. 3 bis 7, so daß der Spreizkeil 71 sich zum Ring in einer Bahn bewegt, die zur Ringebene
erheblich geneigt ist, während die Bewegung des Spreizkeils 47 in Fig. 3 bis 7 zum Ring nahezu senkrecht
verläuft. Ferner bestehen das Endstück 67 und der durch eine Ausnehmung 74 des Zangenschenkels
61 hindurchgesteckte gekröpfte Teil 66 des Zangenschenkeis 60 nicht aus einem Stück, sondern das Endstück
67 bildet einen besonderen Teil, der mit dem gekröpften Teil 66 durch einen Gelenkzapfen 68 verbunden
ist. Der Teil 67 ist an einem Ende durch eine Feder 70 gegen die gerade untere Kante 69 einer Gabelung
am freien Ende des Teiles 66 gehalten. Der Keil 71 am entgegengesetzten Ende des Teils 67 ist
mit dem Schlitz 65 senkrecht ausgerichtet. Die Handgriffe 60 a, 61a werden durch eine Feder 72 gespreizt,
und es ist wiederum ein einstellbarer Anschlag 73 vorgesehen, der die Schließbewegung der Zangenarme
begrenzt. Der Ringhalter 63 ist im Ende 61 b des Zangenschenkels 61 auswechselbar angeordnet. Am
unteren Ende des Ringhalters 63 ist die Pfanne 64 zum Einsetzen der Federringe vorgesehen.
In Ruhestellung (Fig. 8) sind die Handgriffarme 60 a, 61a gespreizt, wobei der Spreizkeilträger 67
durch die Feder 70 gegen die Kante 69 des Teiles 66 gezogen wird. Wenn ein Ring R montiert werden soll,
wird er in die Pfanne 64 so eingesetzt, daß sein Schlitz im Schlitz 65 liegt, und wird mit dem Finger in dieser
Stellung gehalten. Dann werden die Handgriffe zusammengedrückt, bis der Zangenschenkel 60 an den
Anschlag 73 stößt, wobei der Keil 71 nach innen und oben bewegt wird und dadurch den Ring spreizt.
Darauf wird die Welle S, auf der ein Werkstück W montiert ist, in die Ringöffnung eingeführt, bis das
Werkstück W an das untere Ende des Ringhalter 63 stößt (Fig. 9). Eine weitere Aufwärtsbewegung des
Spreizkeils 71 zwecks Freigabe des Ringes ist infolge der gelenkigen Verbindung des Armes 67 mit dem
Teil 66 nicht möglich. Vielmehr wird der Spreizkeil seitlich aus dem Ringschlitz herausbewegt, wobei
er über das Werkstück unter Federdruck gleitet (Fig. 10).
Claims (7)
1. Zange für die Montage von je mit einem durchgehenden Radialschlitz versehenen Federringen
auf stabförmigen Werkstücken, bei welcher der eine Zangenarm eine Stützpfanne für den
Federring aufweist, deren Boden eine Öffnung zum Durchstecken des stabförmigen Werkstückes
enthält und deren Wandung das Spreizen des Federringes auf den höchstzulässigen Außendurchmesser
begrenzt, und bei welcher der andere Zangenarm einen in den Radialschlitz des Federringes
einschwenkbaren Spreizkeil trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkebene der
Zangenarme (lib, 22; 41 b, 46; 61b, 67) den Boden der Stützpfanne (18; 50; 64) rechtwinklig
schneidet und der Spreizkeil (24; 47; 71) in die Ebene der Stützpfanne sowie in den Radialschlitz
(21) des Federringes (R) von außen her derart schräg einschwenkbar ist, daß der Federring
gleichzeitig gespreizt und gegen den Boden der Stützpfanne gedrückt wird.
2. Montagezange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffskante des Spreizkeils
(24) im Sinne einer allmählichen Zunahme seiner Eingriffsbreite beim Einschwenken in den
Radialschlitz des Federringes geneigt ist.
3. Montagezange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenschenkel (10,11;
40, 41; 60, 61) sich in oder nahe dem Zangengelenk kreuzen und der Spreizkeil (24; 47; 71) an
einem gekröpften Teil (22; 44; 66) des einen Zangenarmes sitzt, der durch eine Ausnehmung
(13; 45; 74) des mit der Stützpfanne (18; 50; 64) versehenen anderen Zangenarmes schwenkbar
hindurchgesteckt ist.
4. Montagezange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützpfanne (18; 50; 64)
am Ende eines Tragarmes (14; 48; 63) vorgesehen ist, der an dem zugehörigen Zangenarm (Ub;
41b; 61b) rechtwinklig zu diesem angeordnet ist und eine sich an die Stützpfanne anschließende
Ausnehmung (20; 51; 65) aufweist, in die der Spreizkeil (24; 47; 71) einschwenkbar ist.
5. Montagezange nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zangengelenkzapfen (42)
an dem mit der Stützpfanne (50) versehenen Zangenarm (41 b) in oder nahe der Ebene des
Stützpfannenbodens gelagert und der Spreizkeil
(47) nach dem im Spreizsinne erfolgten Einschwenken in die Ebene des Stützpfannenbodens
noch über diese hinaus weiterschwenkbar ist.
6. Montagezange nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zangengelenkzapfen
(62) in dem mit der Stützpfanne (64) versehenen Zangenarm (61 Z>) in erheblichem Abstand von
der Ebene des Stützpfannenbodens gelagert und der Spreizkeil (71) an dem ihn tragenden Zangenarm
(66) mittels eines Hebels (67) um einen parallel zum Zangengelenkzapfen (62) angeordneten
Gelenkzapfen (68) entgegen der Wirkung einer den Hebel (67) in der Ruhelage haltenden Feder
(70) derart schwenkbar angeordnet ist, daß der Spreizkeil (71) nach dem Einschwenken in die
Ebene des Stützpfannenbodens in dieser Ebene gleitend radial aus dem Stützpfannenbereich
herausziehbar ist (Fig. 10).
7. Montagezange nach Anspruch 5 mit einer die Zangenschenkel spreizenden Feder, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem einen Zangenschenkel (41) ein durch eine Feder (57) in Wirklage
gehaltener Anschlag (54) angeordnet ist, auf den der andere Zangenschenkel (40) auftrifft,
wenn der Spreizkeil (47) in die Ebene des Stützpfannenbodens eingeschwenkt wird, und der
beim Weiterschwenken des Spreizkeiles über diese Ebene hinaus zwar nachgibt, jedoch entsprechend
dem Zusammendrücken der Anschlagfeder (57) einen größeren Kraftaufwand für das weitere Zusammenschwenken der Zangenschenkel
(40, 41) erfordert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 501252;
USA.-Patentschriften Nr. 2532141, 2562128.
Deutsche Patentschrift Nr. 501252;
USA.-Patentschriften Nr. 2532141, 2562128.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
® 309 670/28 8.63
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1154050XA | 1955-12-07 | 1955-12-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1154050B true DE1154050B (de) | 1963-09-05 |
Family
ID=22361174
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW20092A Pending DE1154050B (de) | 1955-12-07 | 1956-11-14 | Zange fuer die Montage von geschlitzten Federringen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1154050B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2738007A1 (de) * | 1977-06-04 | 1978-12-14 | Iwata Electric Works | Werkzeug zum montieren und demontieren von wellensicherungsringen |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE501252C (de) * | 1928-10-28 | 1930-06-30 | Knorr Bremse Akt Ges | Vorrichtung zum Aufziehen von Kolbenringen auf Kolbenkoerper |
| US2532141A (en) * | 1947-07-09 | 1950-11-28 | Eaton Mfg Co | Split ring expander |
| US2562128A (en) * | 1946-03-04 | 1951-07-24 | Eaton Mfg Co | Split ring expanding implement |
-
1956
- 1956-11-14 DE DEW20092A patent/DE1154050B/de active Pending
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