DE115347C - - Google Patents

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DE115347C
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spirit
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condenser
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C1/00Manufacturing hats
    • A42C1/08Hat-finishing, e.g. polishing, ironing, smoothing, brushing, impregnating, stiffening, decorating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Filzhüte werden auf einer Seite mit der nöthigen Menge sehr dickflüssiger Steife (spirituöser Lösung von Schellack und anderen Harzen) bestrichen, und dann der eine über den anderen gesetzt, wie in beiliegender Zeichnung punktirt angedeutet, und hierauf in den mit dampfdicht schliefsendem Deckel und Doppelboden versehenen Cylinder A und A1 gestellt.
Wird nun durch das Rohr D eine gewisse Menge Spiritus in A eingeführt und gleichzeitig Heizdampf, durch B in A1 gelassen, so wird in kurzer Zeit heifser Spiritusdampf die Hüte durchdringen und dann durch F in den Condensator E gelangen, von dem er verdichtet in das Sammelgefäfs I abfiiefst. Hört der Zuflufs auf, so ist die Arbeit des Eintreibens der Steife geschehen. Das Sammelgefäfs wird nun zur Seite gestellt. Sein Inhalt findet bei der nächsten Wiederholung des Verfahrens Verwendung und ein anderes Gefäfs wird an seinen Platz gestellt, welches bestimmt ist, den von der nun folgenden Trocknung herrührenden, sehr mit Wasser durchsetzten Spiritus aufzunehmen.
Zu diesem Zwecke wird in A trockener Wasserdampf eingelassen, welcher die letzten Reste von Spiritus aus den Hüten mit sich fortreifst, um aus dem Condensator. als sehr wasserreicher Spiritus in das Sammelgefäfs abzufliefsen. Von Zeit zu Zeit kann dann dieses wässerige Gemenge durch Spirituszusatz wieder auf 25 pCt. gebracht werden.
Dieses Verfahren hebt nicht allein die Qualität des Fabrikates und bietet in ökonomischer Beziehung bedeutende Ersparungen an Material, an Arbeit und Raum, sondern wird auch die Klagen über die in den Hutsteifereien vorkommenden eigenartigen Erkrankungen verstummen lassen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Verfahren um dickflüssige spirituöse Harzlösungen in Filzhüte, Stumpen oder Platten einzutreiben, dadurch gekennzeichnet, dafs die auf einer Seite mit der Steiflösung bestrichenen Filze u. dgl. in einem, mit einem. Condensator verbundenen Gefäfse einem Strome heifser Spiritusdämpfe ausgesetzt werden und der zur Verwendung gekommene Spiritus wiedergewonnen wird.
2. Eine Vorrichtung zur Ausführung des durch Anspruch 1 gekennzeichneten Verfahrens, bestehend aus einem geschlossenen Cylinder zur Aufnahme der zu steifenden Gegenstände, in welchen durch das Rohr (D) Spiritus eingefüllt und durch den Stutzen(B) Dampf zugeleitet wird, während der verbrauchte Spiritusdampf durch das Rohr (F) in den Condensator (E) geführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT115347D Active DE115347C (de)

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DE (1) DE115347C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3510547A (en) * 1961-01-20 1970-05-05 Paul Eisler Method of heat treating a body of curable material

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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