DE115342C - - Google Patents

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DE115342C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/14Details
    • B41F15/34Screens, Frames; Holders therefor
    • B41F15/36Screens, Frames; Holders therefor flat

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vervielfältigungsvorrichtungen, bei welchen ein als Schablone benutztes Wachspapier und eine färbend archlässige Decke aus gewebtem Material in Anwendung kommt, welch letztere den Zweck hat, zu verhindern, dafs die Farbrolle in unmittelbare Berührung mit der Schablone kommt. Die Farbe tritt durch die Schutzdecke und durch die Durchbrechungen der Schablone durch und bewirkt so den Druck.
Die bisher vorzugsweise benutzten Vorrichtungen dieser Art bestehen aus einer Grundplatte, auf welche die zu bedruckenden Blätter aufgelegt werden, und einem in Scharnieren beweglichen Rahmen, der die Schablone und die Schutzdecke trägt und zum Zweck des Einlegens einer neuen Schablone auf die Grundplatte niedergeklappt werden kann.
Während des Drückens liegt dann der Rahmen mit der Schablone auf der zu bedruckenden Fläche auf; das Drucken selbst erfolgt vermittelst einer gewöhnlichen Farbwalze.
Derartige Vorrichtungen sind in der deutschen Patentschrift 7164, in der amerikanischen 562590 und in der schweizerischen 2708 beschrieben.
Bei allen diesen Vorrichtungen sind die Schablone und die Schutzdecke zusammen in einem Rahmen eingespannt, so dafs keines ohne das andere entfernt werden kann.
Die neue Erfindung besteht im Wesentlichen in Verbesserungen des in Scharnieren drehbaren Rahmens zur Aufnahme der Schablone und der Schutzdecke und in einer Vorrichtung, die es gestattet, Schablone und Schutzdecke unabhängig von einander zu befestigen, so dafs die Schablone ohne, die Schutzdecke entfernt werden kann.
Es. hat dies den Vortheil, dafs die Schutzdecke immer wieder von Neuem für verschiedene Schablonen verwendet werden kann, ferner wird so die Befestigung der Schablone erleichtert, weil man nicht genöthigt ist, gleichzeitig die Schutzdecke zu befestigen.
Die Zeichnung veranschaulicht die neue Erfindung.
Fig. ι ist eine schaubildliche Ansicht der Unterseite des angelenkten Rahmens.
Fig. 2 ein Längsschnitt in der Richtung der Linie 2-2.
Fig. 3 ein Schnitt in der Richtung der Linie 3-3.
Fig. 4 ein Schnitt in der Richtung der Linie 4-4.
A ist der mit Scharnieren versehene Rahmen, bestehend aus den Seitentheilen α α und den Endtheilen α1 α1. An. einem Ende dieses Rahmens sind die Arme α2 a2 angebracht, die einen Theil der Gelenkverbindung bilden, mittelst welcher der Rahmen an die übliche, hier nicht dargestellte Grundplatte angeschlossen wird.
B ist die Schutzdecke, welche vorzugsweise aus einem Gewebe hergestellt ist, welches der Farbe den Durchtritt gestattet.
Die Schutzdecke ist mit einem Rand b aus Firnifs oder ähnlichem undurchlässigen Material versehen, um die Fläche, durch welche die Farbe durchtreten soll, zu begrenzen.
Die Schutzdecke B ist in passender Weise auf einem rechtwinkligen Rahmen C C1 befestigt, der in Vertiefungen der Theile α α und a1 a1

Claims (2)

  1. liegt und in irgend einer Weise, z. B. durch die Vorreiber D, festgehalten wird. Die Vorreiber sind um die Stifte d drehbar, und kann so der Rahmen CC1 eingelassen und herausgenommen werden, wenn die Schutzdecke erneuert werden soll.
    Die Schutzdecke kann für eine grofse Anzahl von Schablonen verwendet werden.
    Unmittelbar auf der Schutzdecke liegt die im Rahmen A befestigte Schablone, und zwar so, dafs beim niedergeklappten Rahmen, also in der Arbeitsstellung desselben, die Schablone unterhalb der Schutzdecke liegt.
    Die Wachspapierschablone ist im Rahmen A in der Weise befestigt, dafs ihre Enden zwischen einer mit Scharnieren e angelenkten Klemmschiene E und einem federnden Stab F hindurchgeführt sind. Jede Schiene ist mit einer Vertiefung e1 versehen, innerhalb welcher die Schablone durch den federnden Stab F festgehalten wird.
    Die Stäbe F können an ihren Enden f sich verjüngen (s. Fig. 4); sie werden durch Schraubenfedern f1 in den Aussparungen/2 nach oben gedrückt, wodurch die erwähnte federnde Wirkung erzielt wird.
    Die Klemmschiene E wird in geschlossener Lage durch die Klammern G festgehalten, die auf der oberen Seite a1 des Rahmens A drehbar befestigt sind. Diese Klammern sind mit Ansätzen g1 zum Anfassen versehen und können nach aufsen, in die in Fig. 1 punktirt gezeichnete Stellung gedreht werden, um die Schiene E bei der Herausnahme der Schablone freizugeben.
    Um ein Ausspririgen der Stäbe F infolge der Wirkung der Federn/1 zu vermeiden, sind besondere Klammern H angebracht, die über den verjüngten Enden / der Stäbe liegen.
    Wenn man die Schablone unabhängig von der Schutzdecke an ihrem Platze befestigt, so kann sie, ohne dafs letztere beeinträchtigt wird, entfernt werden, und wenn man die Schablone, wie beschrieben, mittelst federnder Stäbe festhält, so pafst sich die Befestigungsvorrichtung selbsttätig den Schablonen verschiedener Stärke an.
    Patent-Ansρrüche:
    ι . Scharnierrahmen an Vervielfältigungsvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dafs an diesem die farbdurchlässige Schutzdecke und die Schablone getrennt befestigt sind, wobei letztere unabhängig von der Schutzdecke entfernt werden kann.
  2. 2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Scharnierrahmens, dadurch gekennzeichnet, dafs die Befestigung der Schablone durch je eine an beiden Enden des Scharnierrahmens angelenkte, mittelst Klammern (G) befestigte Klemmschiene (E) erfolgt, welche in Verbindung mit einem federnden Stab die Schablone ' zwischen diesem und der Klemmschiene festhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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