DE115158C - - Google Patents
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- pawl
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- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 10
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L7/00—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
- B61L7/02—Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
- B61L7/028—Indicating or fixing arrangements in the event of breaking or tension difference of transmission wires for points, signals or similar
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE-20i.
Den Gegenstand des Haupt-Patentes bildet ein »Signalstellwerk für doppelten Drahtzug«,
welches so eingerichtet ist, dafs durch Umlegen des Stellhebels in einem Sinne der als Uebertragungsmittel
dienende Drahtzug im gleichen oder im entgegengesetzten Sinne bewegt werden kann. Infolge dessen läfst sich das Stellwerk
auch für Verriegelung von Weichen in ihren Endstellungen verwenden, nur mufs zu diesem
Zwecke aus Gründen der Betriebssicherheit noch eine Vorrichtung angeordnet werden, die
bei dem Bruch eines der Leitungsdrähte eine Sperrung des von der richtigen Weichenverriegelung
abhängigen Fahrstrafsenhebels herbeiführt.
Bei dem Haupt-Patent wird die Bewegung des Drahtzuges im wechselnden Sinne durch
Umlegen des/ Stellheb'els im gleichen Sinne dadurch erreicht, dafs der Stellhebel durch
entsprechendes Umlegen eines Kupplungsstückes entweder mit der Drahtzugscheibe oder unter
Vermittelung einer zweiten Scheibe und eines in Zahnkränze beider Scheiben eingreifenden
Triebes verbunden wird.
Die vorliegende Erfindung besteht im Wesentlichen in einer weiteren Ausbildung dieses Kupplungsstückes,
um den hier vorliegenden Zweck zu erreichen.
Nach Fig. 1 und der im gröfseren Mafsstabe
gezeichneten Fig. 4 der beiliegenden Zeichnung sind die Nasen η und m am Kupplungsstück k
keilförmig abgeschrägt und greifen in der Ruhelage des Hebels in entsprechend keilförmige
Ausschnitte ί f1 der Stellscheiben s sl
ein. In der diesem Eingriff entsprechenden Stellung wird das Kupplungsstück k durch
eine Klinke e gehalten, die mit einer Einkerbung an dem hinteren Rande ihres schildförmigen
Vorderendes über einen Vorsprung c am Kupplungsstück k greift und an deren anderes
Ende die Handfallenfeder f unter Vermittelung eines Gelenkstückes angreift.
Tritt ein Drahtbruch ein, so dreht das herabsinkende Spanngewicht mittelst des ganz gebliebenen
Drahtes die Scheibe s beispielsweise in der Richtung des in Fig. 2 angegebenen
Pfeiles, während zugleich die andere Scheibe s1 sich nach der entgegengesetzten Richtung
dreht. Beginnt diese Drehung, so treten die keilförmigen Nasen η und m der Klinke k
aus den Ausschnitten t bez. tl heraus, setzen
sich auf den Rand der Scheiben und das Kupplungsstück Ar, das seinen Drehzapfen d
mit einem Langloch umschliefst, steigt dem-' entsprechend an. Infolge dessen hebt der Vorsprung
c die Klinke e unter Drehung um ihren Zapfen g an, während ihr anderer Arm
niedergeht. Dabei gelangt eine Nase e1 an diesem so oberhalb eines Knaggens hl an der
Handfallenstange h, dafs letztere nicht angehoben und der Stellhebel α nicht umgelegt
werden kann.
Bevor aber dieser nicht in seine untere Endstellung gebracht ist, kann infolge der gegen-
seitigen Verschlüsse im Stellwerk der Fahrstrafsenhebel nicht aus der Grundstellung
umgelegt werden. Die Sperrung der Handfallenstange hat also zugleich die Sperrung des
Fahrstrafsenhebels zur Folge.
Da ein Drahtbruch sowohl in der Mittelstellung des Kupplungsstückes k, sowie in
dessen beiden Endstellungen erfolgen kann, so sind an der Klinke drei Einkerbungen c
vorgesehen (s. Fig. 3 und 4). ·
Steigt das Kupplungsstück k bei Drahtbruch in der beschriebenen Weise an, so tritt eine
rothgestrichene, in der Zeichnung schraffirte Fläche / (Fig. 4) über den Rand der Scheiben
s s1 und giebt dadurch den geschehenen Drahtbruch
nach aufsen kund.
Sollte der Gegendruck, den beim Umstellen die schräge Wand des Ausschnitts in der Stellscheibe
ausübt, die Nase η oder m aus dem Ausschnitt gleichfalls herauszudrängen suchen,
so wird dies dadurch verhindert, dafs der mit der ausgehobenen Handfallenstange h zugleich
angehobene und gegen die Nase e x liegende
Knaggen h1 eine Drehung der Klinke e nicht
zuläfst (Fig. 5).
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine für die Verriegelung von Weichen bestimmte Ausführungsform des Stellwerks nach Patent 107672, dadurch gekennzeichnet, dafs das mit rechteckigen Nasen versehene Kupplungsstück fk) durch ein solches mit keilförmigen, in entsprechend gestaltete Ausschnitte der Scheiben fs S1J eingreifende Nasen ersetzt ist, welche bei der infolge Drahtbruchs eintretenden Drehung der Drahtzugscheibe auf deren Rand aufsteigen und damit das Kupplungsstück so anheben, dafs es eine von der Handfallenfeder beeinflufste Klinke (e) einstellt, welch letztere dann durch Uebergreifen einer Nase (e1) an ihr über einen Knaggen (h1) an der Handfalle diese sperrt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE107672T | 1899-04-19 | ||
| DE115158T | 1900-01-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE115158C true DE115158C (de) | 1900-11-23 |
Family
ID=384594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1900115158D Expired DE115158C (de) | 1899-04-19 | 1900-01-11 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE115158C (de) |
-
1900
- 1900-01-11 DE DE1900115158D patent/DE115158C/de not_active Expired
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