DE1145461B - Einrichtung zum Spielausgleich an Vorschubtrieben mit getrennt schaltbarem motorischem Schleichgang, insbesondere an Werkzeugmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Spielausgleich an Vorschubtrieben mit getrennt schaltbarem motorischem Schleichgang, insbesondere an Werkzeugmaschinen

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DE1145461B
DE1145461B DEC16823A DEC0016823A DE1145461B DE 1145461 B DE1145461 B DE 1145461B DE C16823 A DEC16823 A DE C16823A DE C0016823 A DEC0016823 A DE C0016823A DE 1145461 B DE1145461 B DE 1145461B
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DE
Germany
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switch
motor
clutch
auxiliary
slow speed
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Pending
Application number
DEC16823A
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English (en)
Inventor
Norbert Ewertowski
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Collet & Engelhard Maschinenfa
Original Assignee
Collet & Engelhard Maschinenfa
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Publication date
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Publication of DE1145461B publication Critical patent/DE1145461B/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q15/00Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/54Arrangements or details not restricted to group B23Q5/02 or group B23Q5/22 respectively, e.g. control handles
    • B23Q5/56Preventing backlash

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Spielausgleich an Vorschubtrieben mit getrennt schaltbarem motorischem Schleichgang, insbesondere an Werkzeugmaschinen Die Erfindung richtet sich auf eine Einrichtung zum Spielausgleich an Vorschubtrieben mit getrennt schaltbarem motorischem Schleichgang, insbesondere an Werkzeugmaschinen, bei welcher ein motorischer Hilfsantrieb das Spiel im Vorschubtrieb beeinflußt.
  • Es ist augenfällig, daß auch bei modernen elektrisch fernbetätigten Werkzeugmaschinen meist auf Handräder oder Griffkreuze für die Feinverstellung der verschiebbaren Schlitten, Ständer usw. nicht verzichtet wird, obwohl ein maschineller Feinvorschub vorhanden ist. Eine Hauptursache dafür ist darin zu sehen, daß bei Betätigung des Feinvorschubes oder Schleichganges zunächst das Spiel in der Getriebekette vor allem an deren Endglied überbrückt werden muß. Da das Endglied zur Verschiebung der Schlitten im Vorschub - Eilgang - Schleichgang entweder ein Spindel- oder Schnecken- oder Zahnstangen- bzw. Zahnkranztrieb ist, bei denen das natürliche Flankenspiel zwischen Gewindespindel und Mutter bzw. Schnecke und Schneckenrad bzw. Ritzel und Zahnstange bzw. Zahnkranz relativ groß und die maschinelle Drehzahl der Gewindespindel bzw. der Schnecke bzw. des Ritzels beim Schleichgang sehr klein ist, so vergehen mehrere Sekunden nach Betätigung der Schleichgang-Drucktaste - entsprechend dem Abnutzungsgrad -, bevor der Schlitten anspricht. Nachteiliger noch als der Verlust von 10 bis 20 Sekunden ist die Unsicherheit beim Einstellen von Feinstwerten. Hierzu muß der Bedienungsmann mit vollster Konzentration nach Betätigung der Drucktaste warten, bis der Schleichgang kommt, um dann sofort wieder die Drucktaste freizulassen bzw. eine Halt-Drucktaste zu drücken. Er hilft sich oft, indem er zuerst kurz einen größeren Vorschubwert tippt, mit dem er etwa den toten Gang überbrückt.
  • Bei dem Abfahren der Grob-Vorschubstrecke wird oftmals der genaue Einstellwert überfahren, so daß die Feineinstellung im Schleichgang in umgekehrter Richtung zurück erfolgen muß, wobei dann das im Getriebeendglied vorhandene, oft nicht unerhebliche Flankenspiel voll durchfahren werden muß, bevor der Schleichgang anspricht. Es kommen auch häufig Einstellungen an der Maschineneinheit in der einen oder anderen Richtung vor, die nahe bei der eingenommenen Einstellung liegen, so daß in diesem Falle nur der Schleichgang betätigt wird.
  • Ein bekannter motorischer Hilfsantrieb, der das Spiel im Vorschubtrieb beeinflußt, bedient sich eines hydraulischen Hilfsmotors, der auf einer Getriebewelle angeordnet ist und diese dauernd bremst, indem er der Vorlauf- bzw. Arbeitsdrehrichtung derselben entgegenwirkt, damit auf diese Weise immer eine Flankenanlage im Drehantrieb vorhanden ist. Bei entgegengesetzter Drehrichtung wirkt diese Einrichtung nicht, die außerdem den Nachteil hat, daß sie ständig Kraft verbraucht.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Spielausgleicheinrichtung an Vorschubtrieben zu schaffen, die den Spielausgleich momentan bewirkt und nur für den kurzen Augenblick des Spielausgleichs arbeitet, sonst aber ausgeschaltet ist, und die in beiden Vorschubrichtungen wirksam. ist.
  • Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß erfindungsgemäß der Hilfsantrieb dem Schleichgangantrieb vorgeschaltet ist und einen Schalter enthält, der über eine Schützensteuerung den Schleichgangmotor nach erfolgter Flankenanlage im Vorschubtrieb unter Ausschalten des Hilfsantriebs einschaltet. Vorteilhaft ist hierzu ein Hilfsmotor, dessen Leistung nur ausreicht, um das Spiel im Vorschubtrieb zu beseitigen, mit einer verlängerten Welle des Vorschubtriebes direkt gekuppelt, die ein Schneckengetriebe und eine Schleichgangkupplung für den Schleichgangmotor aufweist und bei ausgeschalteter Kupplung von dem Hilfsmotor und bei eingeschalteter Kupplung von dem Schleichgangmotor antreibbar ist, wobei die Schleichgangkupplung durch den Schalter des Hilfsantriebs über die Schützensteuerung zusammen mit dem Schleichgangmotor einschaltbar ist.
  • Der direkt auf die Welle des Vorschubtriebs arbeitende Hilfsantrieb läuft mit einem hochtourigen Drehzahlimpuls bei ganz geringem Drehmoment praktisch nur für den Bruchteil einer Sekunde und treibt den losen Getriebezug, ohne daß er sich selbst an der Verstellbewegung des Maschinenteils beteiligt. Auf diese Weise wird die schwache Leistung des Hilfsmotors im Augenblick der vollzogenen Flankenanlage im Vorschubtrieb blockiert und durch den im Hilfsantrieb vorhandenen Schalter die Umschaltung auf den Schleichgangantrieb unter Ausschaltung des Hilfsantriebes bewirkt. Die Aufwendungen und die gesamte Einrichtung sind denkbar einfach und betriebssicher.
  • Es sind verschiedene Ausführungsformen für den im Hilfsantrieb befindlichen Schalter möglich.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß der Schalter im Hilfsantrieb als Überstromrelais, das im Stromkreis des Hilfsmotors liegt, ausgebildet ist, welches in die Schützensteuerung einbezogene Aus- und Einschaltekontakte aufweist, von denen der Aussehaltekontakt im Haltestromkreis des Einschalteschützes für den Hilfsmotor und der Einschaltekontakt im Stromkreis des Einschalteschützes für den Schleichgangmotor liegt, welches Einschaltekontakte für den eigenen Haltestromkreis, den Schleichgangmotor und die Schleichgangkupplung aufweist.
  • An Stelle des überstromrelais im Stromkreis des Hilfsmotors kann auch in der Getriebeleitung desselben eine überlastkupplung mit Schalter oder im Stromkreis des Hilfsmotors ein Zeitrelais angeordnet sein. Die überlastkupplung begrenzt das maximale Drehmoment des Hilfsantriebes und betätigt beim Ansprechen den Schalter zum Einschalten des Schleichgangmotors und der Schleichgangkupplung. Das Zeitrelais schaltet nach einer bestimmten einstellbaren Zeit nach seinem Ansprechen den Hilfsmotor ab und betätigt gleichzeitig Einschaltekontakte für die Einschaltung des Schleichgangmotors und der Schleichgangkupplung.
  • Wenn für den Spielausgleich ein hydraulischer Hilfsmotor verwendet wird, so kann vorteilhaft der Schalter im Hilfsantrieb als Druckschalter ausgebildet sein, der durch den Druckanstieg nach erfolgter Flankenanlage betätigt wird und über ein Magnetventil des Hydrauhkmotors diesen abschaltet und den Schleichgangmotor und die Schleichgangkupplung einschaltet.
  • Die Schleichgangkupplung kann entweder als Magnetkupplung oder als Freilaufkupplung ausgebildet sein.
  • Die Erfindung ist auf die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt, von denen in Fig. 1 elektrische Steuerungsmittel und in Fig. 2 elektrohydraulische Steuerungsmittel zum Spielausgleich an Vorschub-Schleichgang-Getrieben dargestellt sind.
  • Der Arbeitsvorschub des Schlittens 1 wird vom Vorschubgetriebe 2 und dessen nicht dargestelltem Vorschubmotor über die Magnetkupplung 3 auf die Welle 4 und über den Wendetrieb 5 und die Wendekupplung 6 auf die Gewindespindel 7 übertragen, die in der Spindelmutter 8 des Schlittens 1 schraubt, wobei je nach der Drehrichtung der Gewindespindel der Schlitten eine Längsbewegung in der einen oder anderen Richtung, wie dies durch den Doppelpfeil 9 angedeutet ist; ausführt. Der Antrieb erfolgt in der einen Richtung über die Stirnzahnräder 10 und 11 des Wendetriebes 5 und in der anderen Richtung über die Stirnzahnräder 12 und 13 und das Zwischenrad 14. Auf die Welle 4 treibt der Schleichgangmotor 15 über den Untersetzungstrieb 16 und die Welle 17 auf die Schnecke 18 des Schneckenrades 19, welches mit der Welle 4 durch die Schleichgangkupplung 20, die eine Magnetkupplung sein kann, kuppelbar ist. Der Hilfsmotor 21 treibt mit voller Drehzahl direkt auf die Welle 4. Er hat lediglich die Leistung zum Verstellen der leer laufenden Getriebekette des Vor-Schubtriebs zwischen der Welle 4 und dem Schlitten l aufzubringen.
  • Die elektrischen Schaltmittel bestehen aus dem Einschalteschütz I für den Hilfsmotor 21, dem über-Stromrelais II im Stromkreis des Hilfsmotors und dem Einschalteschütz III für den Schleichgangmotor 15: Die Einschaltekontakte 11 und 12 sind dem Einschalterelais I, der Trennkontakt 21 und der Arbeitskontakt 22 dem Überstromrelais Il und die Einschaltekontakte 31, 32, 3s dem Einschalteschütz I13 zugeordnet. Die Einschaltekontakte 12 und 31 sind die Haltekontakte für die Schütze I und III. Der Haltekontakt 12 liegt parallel zur Einschaltetaste TE und hält das beim Drücken dieser Taste ansprechende Schütz I, bis die Auftrennung des Stromkreises durch Öffnen des Ruhekontaktes 21 erfolgt. Der Haltekontakt 31 liegt parallel zum Einschaltekontakt 22 und in Reihe mit der Haltetaste TH im Stromkreis des Schützes III, das beim Schließen des Kontaktes 22 anspricht und sich über seinen eigenen Kontakt 31 so lange hält, bis der Stromkreis durch Niederdrücken der Haltetaste TH geöffnet wird. Die Schütze I und IH: liegen an den Steuerleitungen 22 und 23, welche die Steuerspannung führen. Am Netz 24 liegen der Schleichgangmotor 15 und der Hilfsmotor 21 sowie die Schleichgangkupplung 20: Im Stromkreis des Hilfsmotors liegt der Einschaltekontakt 11 des Schalt-Schützes I, der in seiner Ruhestellung geöffnet ist, und das überstromrelais II. Im Stromkreis des Schleichgangmotors 15 liegt der Einschaltekontakt 3''2 und im Stromkreis der Schleichgangkupplung 20 der Einschaltekontakt 3s, beide dem Einschalteschütz ITl: zugeordnet, die in ihrer Ruhestellung ebenfalls geöffnet sind.
  • Die Magnetkupplung 3 des Vorschubgetriebes 2 wird über die Steuerleitungen 25 für das Ein- und Ausschalten des Grobvorschubes betätigt.
  • Beim Einschalten des Schleichganges läuft zunächst kurzzeitig der Hilfsmotor 21 an und beseitigt das im wesentlichen im Endglied der Getriebekette des Vor-Schubtriebes vorhandene Spiel. Dieser Vorgang erfolgt praktisch momentan. Das Spiel zwischen dem Schneckentrieb 18, 19 wird ebenfalls momentan überbrückt, da die Schnecke relativ schnell umläuft. Der Hilfsmotor kann gegebenenfalls auch die Schneckenwelle 17 antreiben.
  • Die Wirkungsweise ist die folgende: Wird, nachdem der Grobvorschub über die Magnetkupplung 3 ausgeschaltet ist, die Einschaltetaste TE für das Einschalten des Schleichganges zum Zwecke der Feinverstellung des Schlittens 1 gedrückt, so spricht das Schütz I an und hält sich über den eigenen Kontakt 12 und schaltet über den Einschaltekontakt 11 den Hilfsmotor 21 ein, der mit voller Drehzahl direkt auf die Welle 4 treibt und das Spiel in der nachfolgenden Getriebekette des Vorschubtriebes bis zur Flanken= anlage beseitigt. Da seine Leistung so schwach ist; daß er den Schlitten 1 nicht verstellen kann, tritt nach erfolgter Flankenanlage infolge seines Ab-Bremsens ein Stromanstieg ein, auf den das 'Über- Stromrelais 1I anspricht und über seinen Kontakt 21 den Haltestromkreis für das Schütz I auftrennt und gleichzeitig über seinen Einschaltekontakt 22 das Schütz III einschaltet, das sich über seinen eigenen Kontakt 31 hält. Dieses Schütz schaltet über die Kontakte 32 und 33 den Schleichgangmotor 15 und die Schleichgangkupplung 20 für die nunmehr spielfrei erfolgende Feinverstellung des Schlittens 1 ein, die durch Drücken der Haltetaste TI, unterbrochen wird, da in diesem Augenblick der Stromkreis für das Schütz III unterbrochen wird und das Schütz abfällt.
  • Eine Konstruktionsvereinfachung kann dadurch erfolgen, daß die dargestellte Schleichgangkupplung 20 nicht als Magnetkupplung, wie dargestellt, sondern als Freilaufkupplung ausgebildet wird, wodurch der Steuerungskontakt 33 überflüssig wird. Ferner ist es auch möglich, eine Getriebeableitung vom Motor 15 und an Stelle des Hilfsmotors 21 eine Hilfskupplung vorzusehen.
  • In Fig. 2 ist eine andere Ausführungform mit elektrohydraulischen Mitteln dargestellt, in der gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Der hydraulische Hilfsmotor ist mit 21a bezeichnet, der auch eine als Hydraulikmotor geschaltete Zahnradpumpe sein kann.
  • Die elektrohydraulische Steuerung des Spielausgleichs bei der Schleichgangverstellung ist dann zweckmäßig, wenn die Maschine eine hydraulische Steuerung besitzt.
  • Aus dem Hauptkreislauf der Werkzeugmaschine wird das Drucköl dem Hydraulikmotor 21 a durch die Druckleitung 26 zugeführt, in der das Magnetventil 27 und der Druckschalter 28 liegen. Das Magnetventil 27 öffnet und schließt den Druckmittelstromkreis für den Hydraulikmotor, dessen Ablaufleitung für das Drucköl mit 29 bezeichnet ist. Der Druckschalter 28 entspricht in seiner Funktion dem überstromrelais II der Fig.1 und betätigt die Kontakte 21 und 22 für die Schaltschütze I und III entsprechend dem Stromlauf nach Fig. 1. Die Wirkungsweise ist die gleiche wie die zu Fig. 1 beschriebene.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum Spielausgleich an Vorschubtrieben mit getrennt schaltbarem motorischem Schleichgang, insbesondere an Werkzeugmaschinen, bei welcher ein motorischer Hilfsantrieb das Spiel im Vorschubtrieb beeinflußt, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsantrieb (21, 21a) dem Schleichgangantrieb (15 bis 30) vorgeschaltet ist und einen Schalter (1I, 28) enthält, der über eine Schützensteuerung (I, 11I) den Schleichgangmotor (15) nach erfolgter Flankenanlage im Vorschubtrieb (5 bis 8) unter Ausschalten des Hilfsantriebs einschaltet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsmotor (21, 21a), dessen Leistung nur ausreicht, um das Spiel im Vorschubtrieb zu beseitigen, mit einer verlängerten Welle (4) des Vorschubtriebes direkt gekuppelt ist, die ein Schneckengetriebe (18, 19) und eine Schleichgangkupplung (20) für den Schleichgangsmotor (15) aufweist und bei ausgeschalteter Kupplung (20) von dem Hilfsmotor (21) und bei eingeschalteter Kupplung (20) von dem Schleichgangmotor (15) antreibbar ist, wobei die Schleichgangkupplung (20) durch den Schalter (1I, 28) über die Schützensteuerung (I, III) zusammen mit dem Schleichgangmotor (15) einschaltbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter im Hilfsantrieb als Überstromrelais (III), das im Stromkreis des Hilfsmotors (21) liegt, ausgebildet ist, welches in die Schützensteuerung einbezogene Aus- und Einschaltekontakte (21, 22) aufweist, von denen der Ausschaltekontakt (21) im Haltestromkreis des Einschalteschützes (I) für den Hilfsmotor (21) und der Einschaltekontakt (22) im Stromkreis des Einschalteschützes (III) für den Schleichgangmotor (15) liegt, welches. Einschaltekontakt (31, 32 und 33) für den eigenen Haltestromkreis, den Schleichgangmotor (15) und die Schleichgangkupplung (20) aufweist.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter im Hilfsantrieb als überlastkupplung mit Schalter ausgebildet ist, welche das maximale Drehmoment des Hilfsantriebes begrenzt und beim Ansprechen den Schalter zum Einschalten des Schleichgangmotors (15) und der Schleichgangkupplung (20) betätigt.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter im Hilfsantrieb als Zeitrelais ausgebildet ist, das den Hilfsmotor (15) abschaltet und Einschaltekontakte für das Einschalten des Schleichgangmotors (15) und der Schleichgangkupplung (20) betätigt.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, bei welcher ein hydraulischer Hilfsmotor verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter im Hilfsantrieb als Druckschalter (28) ausgebildet ist, der durch den Druckanstieg nach erfolgter Flankenanlage betätigt wird und über ein Magnetventil (27) des Hydraulikmotors (21a) diesen abschaltet und den Schleichgangmotor (15) und die Schleichgangkupplung (20) einschaltet.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleichgangkupplung (20) als Freilaufkupplung ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 703 393; deutsche Auslegeschrift R 138771b/49 a (bekanntgemacht am 2. 2.1956).
DEC16823A 1958-05-10 1958-05-10 Einrichtung zum Spielausgleich an Vorschubtrieben mit getrennt schaltbarem motorischem Schleichgang, insbesondere an Werkzeugmaschinen Pending DE1145461B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE703393C (de) * 1935-11-16 1941-06-05 Hartex G M B H Maschinen Und W Antrieb von Werkzeugmaschinen

Patent Citations (1)

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