DE113752C - - Google Patents

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DE113752C
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spring
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centrifugal governor
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
    • G05D13/10Centrifugal governors with fly-weights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine weitere Ausbildung des durch Patent 98242 geschützten Reglers. Bekanntlich wirken bei diesem Regler zwei zur Spindel annähernd parallel liegende Blattoder Dreiecksfedern, welche der Fliehkraft mittelst der Glieder h das Gleichgewicht halten.
Um nun diese Blattfedern bequem und sicher spannen und justiren zu können, sind sie gemäfs vorliegender Erfindung an ihrem oberen Ende spiralförmig gewunden, so dafs ihr Befestigungspunkt mit dem Drehpunkt f der Hängearme g zusammenfällt und mit einer Nachstellvorrichtung versehen ist, welche es ermöglicht, bei zusammengesetztem Regler dem Federpaar die der jeweilig gewünschten Umdrehungszahl entsprechende Spannung zu geben.
Fig. 3 stellt einen Schnitt durch die Nachstellvorrichtung dar. Diese bezweckt:
a) eine einfache und sichere Befestigung einer spiralförmig gewundenen Feder in ihrem Gehäuse.
Der Bolzen f trägt auf seiner mittleren Länge die mit Innenvierkant versehene Feder e und ist an seinen Endzapfen in Büchsen η drehbar gelagert. Sein Aufsenvierkant / dient zum Anspannender Feder. Sobald nun der Feder die erforderliche Spannung gegeben worden ist, hat sie das Bestreben, den Bolzen f in seine ursprüngliche Lage zurückzudrehen, was auf folgende Weise verhindert wird:
Der Bolzen f trägt an seinen Enden je eine als Scheibe ausgebildete Mutter i mit Gegenmutter k. Durch scharfes Anziehen der letzteren werden auf Grund der bekannten Wirkung von Mutter und Gegenmutter die Theile f k und i starr mit einander verbunden und die Feder hat nunmehr, sobald sie gespannt ist, das Bestreben, auch die Scheibe i zu verdrehen. Diese ist aber ihrerseits, wie aus Fig. ι ersichtlich, durch die Stiftschraube m an einer Drehung gehindert, die Feder ist mithin gezwungen, die ihr ertheilte Spannung beizubehalten. Beim Spannen der Feder, wobei die Gegenmutter k noch nicht angezogen sein darf, ist noch die bequeme Handhabung hervorzuheben, die darin besteht, dafs man die Scheiben i gleich von Anfang an durch Stiftschrauben m gegen Verdrehung sichern kann, da hierdurch die Drehbarkeit des Bolzens f in keiner Weise beeinträchtigt wird;
b) eine genaue und bequeme Justirung spiralförmig gewundener Federn.
Die unter a) beschriebene einfache Befestigungsart der Feder wirkt, wie auch die Praxis ergeben hat, nicht allein unbedingt sicher, sondern ermöglicht auch, das Einspannen mit gröfster Genauigkeit, wie es z. B. für Regler-
zwecke erforderlich ist, vorzunehmen, da bei jeder beliebigen Stellung des Spannschlüssels durch Anziehen der Gegenmutter k die starre Verbindung der Theile f k und i erfolgt, und ein Zurückdrehen des Federbolzens f also nachträglich völlig ausgeschlossen ist.
Soll ferner der Regler zeitweise eine andere Umdrehungszahl erhalten, macht sich also ein Nachspannen der Feder nöthig, so läfst sich dies in überaus einfacher Weise und mit ganz geringem Zeitaufwand wie folgt bewerkstelligen:
Unter a) ist gezeigt worden, dafs das gesammte Drehmoment der Feder von den Stiftschrauben m zu beiden Seiten des Gehäuses aufgenommen wird. Um letztere herausnehmen zu können, ist es aber nöthig, sie zu entlasten, was dadurch geschieht, dafs man das Drehmoment der Feder durch den Spannschlüssel aufnimmt. Sind die Stiftschrauben nunmehr entlastet und herausgenommen, so hat man es in der Hand, die Feder mehr oder weniger anzuspannen, bis eine andere an entsprechender Stelle vorgesehene Einkerbung vor die Bohrung der Stiftschraube rückt und das Hineinschrauben der letzteren gestattet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Fliehkraftregler mit umgekehrter Pendelaufhängung und Federbelastung nach Patent 98242, dadurch gekennzeichnet, dafs an Stelle von zur Reglerspindel parallelen Federn spiralförmig gewundene Federn (e) angeordnet sind, deren oberer Befestigungspunkt mit dem Drehpunkte (f) der Hängearme (g) zum Zwecke einer geeigneten Befestigung und Einstellbarkeit zusammenfällt.
  2. 2. Fliehkraftregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die auf den drehbar gelagerten Bolzen ff J befestigten Federn (e) durch Drehen der Bolzen gespannt und die Bolzen durch Anziehen von Gegenmuttern (k) mit den als Einstellscheiben ausgebildeten, durch Sperrschrauben (m) oder dergl. gegen Drehung gesicherten Muttern (i) festgeklemmt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5328128A (en) * 1991-11-14 1994-07-12 Brooks Morris Articulated fishing reel handle assembly
US5660344A (en) * 1994-04-28 1997-08-26 Testa; Thomas J. Fishing reel handle

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5328128A (en) * 1991-11-14 1994-07-12 Brooks Morris Articulated fishing reel handle assembly
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