DE1500544C3 - Automatischer Spanner für Zugmittelgetriebe, insbesondere mit Ketten, Treibriemen u.dgl - Google Patents
Automatischer Spanner für Zugmittelgetriebe, insbesondere mit Ketten, Treibriemen u.dglInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Bei bekannten Spannern der im Oberbegriff des Anspruches I aufgeführten Gattung (USA.-Patentschrift
2 05148(S) besteht die Rastvorrichtung zur Verhinderung einer der Nachspannungsrichtung entgegengesetzten
größeren Drehung des Spanners aus einem auf dem federbelasteten Schwenkarm angeordneten
Klinkenrad und einer mit diesem zusammenwirkenden federbeaufschlagten Klinke. Nachteilig bei
dieser bekannten Anordnung ist, daß die Verwendung eines Klinkenrads räumlich-konstruktiv sehr
aufwendig ist; außerdem lassen sich hier mit einer einzigen Klinke nur sehr grobe Schaltschritte ausführen,
so daß am Ende eines jeden Schaltschrittes erhebliche Schwingungen des Zugmittels auftreten, die
einen unruhigen Lauf und starken Verschleiß des Zugmittels verursachen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, ausgehend von einem Spanner der
eingangs genannten Gattung Vorkehrungen zu treffen, daß die Schaltschrittc des Rastgesperres keinen
kritischen Wert übersteigen, oberhalb dessen an dem Zugmittel Störschwingungen hervorgerufen wurden,
und daß bei einfachem Gesamtaufbau der Spannvorrichtung
ein leichterer Einbau in eine einfache Spannvorrichtung möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Zwar ist es für kreisförmig angeordnete Zahnkranzgcsperre
schon bekannt, mehrere Klinken zur feinstufigen Verrastung vorzusehen, vgl. zum Beispiel
deutsches Gebrauchsmuster 1892 017, insbesondere
die Beschieibungscinleitung. Jedoch betrefr
fen diese Vorveröl'feiitlichung sowie die obengenannte
USA.-Patentschrift 2 051488 Gesperreanordnungen in nur einer Ebene.
Weiterhin ist es bereits bei Kettenspannern bekannt, eine Rastvorrichtung in einer zur Schwenkachse
des Spanners senkrechten Ebene anzuordnen.
Bei einer bekannten Ausführungsform gemäß der USA.-Patentschrift 2 014 984 ist dabei die Verzahnung
in einer gehäusefest angebrachten Ebene angeordnet, wobei jedoch die Zapfen der Rastvorrichtung
im Schwenkglied des Spanners verschieblich geführt sind. Diese Vorrichtung weist keinen das
Spannrad tragenden Arm auf, fällt somit auch nicht in die eingangs erwähnte Gattung.
Durch die erfindungsgemäße Verwendung einer einfachen Zahnstange, welche an einem relativ kleineu
Ansatz am Schwenkarm angeordnet werden kann, lassen sich nunmehr sehr kompakte Rastgesperrevorrichtungen
verwirklichen. Zudem ist durch das Anordnen mehrerer gegeneinander in Richtung der Zahnstangenverschiebung versetzter Zapfen als
Einraslglicdcr nunmehr eine feinstufige Verrastung durchführbar, welche die vorgenannten Störschwingungen
vermeiden hilft.
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung aufgeführt.
In der folgenden Beschreibung ist ein Ausführungsbeispiel
beschrieben, das sich auf die Zeichnung bezieht. Hierin ist
Fig. I ein Aufriß des erfindungsgegemäßen Kettenspanners,
F i g. 2 ein Schnitt des Sapnners längs der Linie H-II der Fig. 1,
Fig. 3 ein Schnitt einer Einzelheit des Spanners
längs der Linie IH-III der Fig. 1,
F i g. 4 ein Schnitt einer Einzelheit des Spanners längs der Linie IV-IV der Fig. 1.
In den Fig. I und 2 ist ein Kettengetriebe gezeigt,
das aus zwei Zahnrädern 1 und 2 besteht, die mit einer Übertragungskette 3 zusammenwirken. Die gesamte
Getriebevorrichtung ist in einem Gehäuse 4 angeordnet, das durch einen Deckel 5 verschlossen
wird, der auf dem Gehäuse durch Schraubbolzen 6 mit Muttern 7 befestigt ist, wobei das Gehäuse und
der Deckel in der Zeichnung nur teilweise gezeigt sind.
Am Gehäuse 4 und Deckel 5 ist eine Achse 8 befestigt, auf der ein Schwenkarm 9 angelenkt ist, der an
seinem der Schwenkachse 8 gegenüberliegenden Ende und parallel zu seiner Schwenkachse eine
Achse 10 trägt, auf der ein Spannrad 11 mittels Kugellagern
12, 13, weiche voneinander durch einen Abstandshalter 14 getrennt sind, drehbar angeordnet
ist. Das Spannrad 11 wird durch einen in einer Nut 16 der Achse IO angeordneten geschlitzten Sprengring
auf der Achse 10 gehalten. Das Spannrad 11 wird durch eine Spiralfeder 17, deren eines umgebogenes
Ende 18 in ein Loch 19 in einem Ansatz 20 des Schwenkarms 9 eingreift und deren anderes, in
der Zeichnung nicht gezeigtes Ende am Gehäuse 4 befestigt ist, gegen die Kette 3 gedrückt.
Der Schwenkarm 9 trägt in entgegengesetzter Richtung zum Ansatz 20, der der Befestigung der
Feder 17 dient, eine Verlängerung 21, die an einer ihrer Flächen 22, und zwar gegenüber dem Deckel 5
und senkrecht zur Schwenkachse 8 eine zahnstangenförmige Zahnung 23 besitzt.
Der der Zahnung 23 gegenüberliegende Abschnitt des Deckels 5 besitzt einen stärker ausgebildeten Teil
24 mit einer Bohrung 25 (Fig. 3 und 4), in die ein Halter 26 eingesetzt ist, der mit einer Schulter 27 gegen
die Außenseite des Deckels 5 drückt und auf diesem durch am Deckel 5 befestigte Schraubbolzen 28
in seiner Lage festgehalten wird. Zapfen 29, im gezeigten Ausführungsbeispiel vier Stück, sind in zylindrischen
Sitzen 30, die im Halter 26 vorgesehen sind und deren Achsen senkrecht zur Zahnung 23 verlaufen,
verschiebbar gehalten.
Die Achsen dieser Zapfen 29 sind gegeneinander in geeigneter Weise versetzt. Die Zapfen 29 besitzen
Einschnitte oder Zahnungen 31, die unter der Wirkung von Spiralfedern 32 in die Zähne der Zahnung
23 eingreifen können. Die Spiralfedern 32 drücken einerseits gegen die Schulter 33 der Zapfen 29 und
andererseits gegen eine Verschlußplatte 34, die mittels Schrauben 35 am Halter 26 befestigt ist. Die
Zapfen 29 werden durch einen Stift 36, der im Halter 26 senkrecht zur Achse der Zapfen eingesetzt ist und
an eine an jedem der Zapfen 29 ausgebildete Abflachung 37 anliegt, in ihrer Stellung gehalten.
Der Halter 26 und seine Verschlußplatte 34 sind am Deckel 5 durch Sechskantschrauben 38 befestigt.
Eine Sicherungsplatte 39, deren umgebogene Kanten 40 eine der Flanken des Sechskantkopfes der Schrauben
38 beführen, verhindert ein Lösen der Schrauben.
Zwischen der Verschlußplatte 34 und dem Halter 26 ist eine Dichtung 41 und zwischen dem Halter 26
und dem Deckel 5 eine Dichtung 42 angeordnet, um einen dichten Abschluß des Getriebegehäuses 4 zu
erzielen.
Wenn sich die Kette 3 verlängert und infolge des Gebrauchs eine gewisse Schlaffheit auftritt, verschiebt
sich das Spannrad Il unter der Wirkung der Feder 17, die auf den Schwenkarm 9 wirkt, so daß
die Spannung der Kette auf einem gleichbleibenden Wert gehalten wird. Die Verschiebung des Schwenkarms
9 und der den Zapfen 29 gegenübergelegenen Zähnung 23 ermöglicht das Eingreifen eines Einschnitts
31 des einen Zapfens 29 in einen Zahn der Zahnung 23 usw., bei weiterer Verschiebung des
Schwenkarms 9. Die vier Zapfen 29 sind gegeneinander bezüglich der Verschiebung der Zahnung 23 so
versetzt, daß sie zwischen zwei aufeinanderfolgenden stabilen Stellungen des Schwenkarms 9 einen Abstand
festlegen, der unterhalb des kritischen Werts liegt, von dem an in der Kette störende Schwingungen
auftreten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Automatischer Spanner für Zugmittelgetriebe, insbesondere mit Ketten, Treibriemen
u. dg!., mit einem Spannrad, das an einem — um eine im Getriebegehäuse befestigte Achse
schwenkbaren — Arm drehbar gelagert und gegen das Zugmittel durch ein elastisches Organ
angedrückt ist, dessen eines Ende an einem gehäusefesten Teil und dessen anderes Ende am
Schwenkarm befestigt ist, wobei der Schwenkarm mit einer Verzahnung ausgestattet ist, die mit
einer gehäusefest angeordneten Rastvorrichtung mit durch Federkraft gegen die Verzahnung gedrückten
Zapfen zusammenwirkt, um eine der Nachspannrichtung entgegengesetzte größere Rückdrehung des Schwenkarms zu verhindern,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnung
(23) in Form einer Zahnstange ausgebildet ist, die an einer zur Schwenkarmachse (8)
senkrecht verlaufenden Schwenkarmfläche angebracht ist, und die Rastvorrichtung mehrere —
gegeneinander in Richtung der Zahnstangcnverschiebung versetzt angeordnete — Zapfen (29)
aufweist.
2. Automatischer Spanner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Einschnitten
versehenen Zapfen (29) in zylindrischen Sitzen (30) gleitend angeordnet sind, die in einem
im Deckel (5) des Getriebegehäuses eingesetzten und befestigten Halter (26) angebracht und auf
der der Zahnung (23) des Schwenkarms (9) gegenüberliegenden Seite durch eine auf den Halter
(26) geschraubte Platte (34) verschlossen sind.
3. Automatischer Spanner nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Einschnitten
versehenen Zapfen (29) unter der Wirkung von Spiralfedern (32) stehen, die auf der
einen Seite gegen die Verschlußplatte (34) des Halters und auf der anderen Seite gegen eine an
den Zapfen (29) vorgesehene Schulter (33) drükken.
4. Automatischer Spanner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stift (36)
senkrecht zur Achse der Zapfen (29) in den Halter (26) eingesetzt ist und an an den Zapfen (29)
vorgesehene Abflachungen (37) anliegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (3)
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|---|---|
| DE1500544A1 DE1500544A1 (de) | 1969-07-03 |
| DE1500544B2 DE1500544B2 (de) | 1974-05-16 |
| DE1500544C3 true DE1500544C3 (de) | 1974-12-19 |
Family
ID=8838703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651500544 Expired DE1500544C3 (de) | 1964-09-21 | 1965-09-14 | Automatischer Spanner für Zugmittelgetriebe, insbesondere mit Ketten, Treibriemen u.dgl |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| FR (1) | FR1418122A (de) |
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Families Citing this family (3)
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Also Published As
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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