DE112896C - - Google Patents

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DE112896C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/16Special features of the melting process; Auxiliary means specially adapted for glass-melting furnaces
    • C03B5/225Refining

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

Mfe
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 32 a.
AnStelle der schwimmendenUeberbrückungen mit Abdeckungen von Brücke zu Brücke (Patent 67505) oder der festen Gurtbögen mit Plattenüberdeckungen zwischen den Gurtbögen (Patent 71828) zur gänzlichen oder theilweisen Ueberdeckung der schmelzenden oder geschmolzenen Glasmasse gegen directe Flammeneinwirkung sollen nach vorliegender Erßndung schwimmende Körper zur Anwendung kommen, welche mit einer abdeckbaren Durchbrechung versehen sind. Diese am besten aus gebranntem T.hone hergestellten schwimmenden Körper können in dreieckiger, viereckiger oder sonstwie polygonaler Aufsenform oder auch in runder, ovaler etc. Aufsenform mit entsprechenden Durchbrechungen zur Ausführung kommen und erhalten entsprechende Deckplatten, die die Fläche des Glases innerhalb dieser Durchbrechungen abdecken.
Es werden durch diese Ausführungsform der Ueberdeckung diejenigen Schwierigkeiten vermieden, welche die langen und schweren Brücken nach Patent 67505, die sich über die ganze Wannenbreite erstrecken, darbieten ; oder es werden die besonderen Einbauten vermieden, welche durch Gurtbögen in der Wannenbreite (Patent 71828) und ferner durch wehrartige Einbauten in Form von schwimmenden und abschliefsenden Brücken zur Ausführung gebracht wurden. Die schwimmenden Körper nach vorliegender Erfindung können in jedem Theile der Wanne — Schmelz- und Arbeitsraum — und innerhalb dieser Theile an jeder Stelle der Wanne verwendet werden, was bei Brücken wegen ihrer Gröfse nicht überall der Fall ist und bei runden Wannen überhaupt nicht.
Um einen dichten Abschlufs der schwimmenden Körper oder ein Stillliegen derselben im Wannenraume herbeizuführen, können sowohl die schwimmenden Körper an ihrer Peripherie oder den Aufsenkanten, sowie die Wände der Wanne mit entsprechender Verzahnung versehen werden; die schwimmenden Körper stehen durch diese Verzahnung unter einander in Eingriff und können auch durch ihre eigene und die Verzahnung in der Wannenwand mit letzterer in Eingriff stehen. Durch die Verzahnung der schwimmenden Körper von geeigneter Form (dreieckig, viereckig, sechseckig) schliefsen dieselben so zusammen, dafs zwischen ihnen Glasflächen nicht zum Vorschein kommen, die in der Durchbrechung der Körper selbst durch die Deckplatten verdeckt sind. Durch die Verzahnung der Körper und der Wannenwand schliefsen die Körper mit
Frühere Zusätze 71828, 109357.
letzterer dicht zusammen und erhalten durch die Wandverzahnung einen Halt gegen Verschiebung.
Es sind schwimmende Thonkörper für Glasschmelz- und Arbeitswannen bekannt geworden (siehe die Patentschriften 925, 6161 und 26846), welche aber in Construction, Zweck und Wirkungsweisen von den hier oben angegebenen durchweg verschieden sind und die dem Hauptzwecke des Gegenstandes der vorliegenden Erfindung , dem leichten Abschlüsse der geschmolzenen Glasoberfläche in Wannen gegen directe Flammeneinwirkung, nicht dienen, da sie oben offen sind.
Auf beiliegender Zeichnung sind einige Ausführungsformen der schwimmenden Körper dargestellt; in sämmtlichen Figuren ist in der schwimmende Körper und η die leicht auflegbare und abhebbare Deckplatte mit einem Loche ο zum Erfassen der Platte η mittelst Stabes.
Fig. ι ist ein viereckiger Schwimmkörper,
Fig. 2 Deckel dazu, beide in Oberansicht,
Fig. 3 zeigt beide Theile vereinigt im senkrechten Schnitt,
Fig. 4, 5 und 6 zeigen dieselben Ansichten eines runden Körpers m nebst Deckel n.
Im Grundrisse (Fig. 7) ist beispielsweise dargestellt, wie die schwimmenden Körper m und die Wannenwand ρ mit Verzahnung versehen sein können. Es können die Zähne an zwei Seiten der Körper m, wie dargestellt, versetzt angeordnet sein, so dafs sich beispielsweise die Körper mit zwei Zähnen an diejenigen mit einem Zahne — und umgekehrt — anschliefsen lassen.
Es ist noch hervorzuheben, dafs durch die Ueberdeckung der flüssigen Glasmasse mit solchen verzahnten Körpern eine derartige Abdichtung auf der Fläche der Glasmasse geschaffen wird, dafs auf derselben schwimmende Verunreinigungen nicht mit dem Glasstrome von dem Schmelzraum in den Arbeitsraum der Wanne übergeführt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ausführungsform des im Patent 67505 geschützten Glasschmelzofens, gekennzeichnet durch schwimmende durchbrochene Körper (m) mit losen Deckeln (n), welche zwecks Abhebens und Auf legens mit einem Oesenloch (0) versehen sein können.
2. Ausführungsform der im Anspruch 1 genannten schwimmenden Körper, gekennzeichnet durch eine Verzahnung an ihrem Aufsenrande, welche in die Verzahnung benachbarter schwimmender Körper oder der Wannenseitenwände eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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