DE1127C - Instrument zum Anschlitzen der Cigarren - Google Patents
Instrument zum Anschlitzen der CigarrenInfo
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- cigar
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
- A24F13/00—Appliances for smoking cigars or cigarettes
- A24F13/24—Cigar cutters, slitters, or perforators, e.g. combined with lighters
- A24F13/26—Cigar cutters, slitters, or perforators, e.g. combined with lighters formed as pocket devices
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Description
PATENTSCHRIFT
Klasse 44.
WENDES & CO. in GREIFFENBERG. Instrument zum AnscIilitzen der Cigarren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. October 1877 ab.
C^-1^"
Dieser Apparat ist die Verwirklichung einer Idee, die Spitzen der Cigarren zu schlitzen, anstatt
dieselben, quer abzuschneiden und dadurch der Cigarre selbst die nöthige Luft zum Rauchen
zu geben, ohne dieselbe im geringsten zu beschädigen.
Dieser . Apparat, welcher in verschiedenen Materialien und Metallen hergestellt und in
verschiedenen Varietäten nach demselben Princip ausgeführt werden kann, ist auf der beiliegenden
Zeichnung für zwei Varietäten dargestellt.
Fig. i, 3 und 4 zeigt einen Apparat, wie
solcher als Berloque an der Uhrkette getragen werden kann, in vergröfsertem Maafsstabe der
Deutlichkeit halber gezeichnet.
Fig. 2 zeigt eine äufsere Ansicht desselben Apparates.
Fig. 5, 6 und 7 zeigen den Apparat, construirt für beliebige Anbringung in dem Arrangement
eines Rauchservice.
Die gleichen Buchstaben bezeichnen die gleichen Constructionstheile.
Fig. 1,2 und 5 zeigen die Apparate in ihrer Stellung aufser Gebrauch.
Fig. 4 und 7 zeigen die Apparate im Moment der Anwendung. .
Das Princip ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich, bei beiden Apparaten ganz identisch.
In der äufseren cylindrischen Hülse a des Apparates, deren äufsere Form ganz beliebig
sein kann, ist der Boden b eingelöthet, in welchem für die Berloqueapparate, Fig. 1, das
Messerchen m m in der geometrischen Axe der cylindrisch ausgebohrten Hülse α eingelöthet ist.
Bei dem gröfseren Apparat für Rauchservice ist das Messer m m in die Schraube s, gelöthet,
welche in den Boden b eingeschraubt ist.
In der cylindrischen Hülse α ist eine zweite cylindrische Hülse c exact, aber leicht verschieblich
eingepafst. An dieser Hülse c befindet sich ein Mundstück dddd an dieselbe
angelöthet. .
Dieses Mundstück ist halb von kegelförmiger halb von cylindrischer Form und dient die kegelförmige
Vertiefung zur Aufnahme der Cigarrenspitze. In dem Mundstück befindet sich ein dem Messer m m entsprechender Schlitz, in
welchen das Messer in m in den Stellungen Fig. ι und. 5 noch etwas hineinragt, aber nur
soviel, dafs es in der kegelförmigen Vertiefung des Mundstücks nicht sichtbar wird.
Zwischen dem Boden b und dem Mundstück dddd ist eine schraubenförmig gewundene
Feder / eingesetzt, die in Fig. 1 und 5 in beinahe ausgespanntem Zustande verdeutlicht
ist. Die Wirkung der Feder f ist das Auseinanderschieben der beiden Hülsen α und c.
Diese Wirkung wird durch ein Schräubchen ί begrenzt, welches, in die Hülse α eingeschraubt,
mit seiner inneren Verlängerung in den der Cylinderaxe parallelen Schlitz ßp in der Hülse c
hineinragt.
Der Schlitz j> p ist so lang und so angebracht,
dafs einerseits die Hülse c im Zustande der Nichtbenutzung des Apparates gerade so
weit aus der Hülse α heraustritt, bis das Messerchen im Mundstück dddd verschwindet, und
dafs andererseits durch Zusammendrücken die Hülse c so tief in α sich hineinschieben kann,
dafs das Messer m m in die in das Mundstück dddd aufgedrückte Spitze der Cigarre
bis zu einer bestimmten Tiefe, hier etwa 15 mm, eindringen kann.
Die konische Form des Mundstückes verhindert jedes Platzen der Cigarre.
Bei dem gröfseren Apparat für Rauchservices, wie solcher in Fig. 5 und 7 dargestellt ist, ist,
wie schon oben bemerkt, das Messer m in in eine besondere Schraube S1 und nicht direct in
den Boden eingelöthet, wie bei dem kleinen Berloqueapparate. Man kann somit bei dem
ersteren Apparate das Messer leicht entfernen und schärfen. Ferner ist bei dem grofsen Apparate,
Fig. 5, 6 und 7, das Verhältnifs der Längen der Hülsen α und c zu einander ein
anderes, als beim Berloqueapparat, und zwar ein solches, dafs bei zusammengedrücktem Apparate,
Fig. 7, das Mundstück d d d d ca. 12 mm tief in das Innere der Hülse α hineingedrückt
erscheint. Dies hat den Zweck, eine Verletzung der Hand zu vermeiden, da es sonst bei senkrecht
stehendem Apparate und der hierbei gebotenen Haltung der zu schlitzenden Cigarre
möglich wäre, abzugleiten und sich zu verletzen, was bei dem mit beiden Händen gehandhabten
Berloqueapparatchen nicht möglich ist.
Will man nun eine Cigarre an ihrer Spitze schlitzen, so setzt man die Spitze in die konische
Vertiefung des Mundstückes dddd und drückt
die Hülsen, indem man die Spitze fest ins Mundstück prefst, zusammen.
Das Messer m m wird aus dem Apparat hervortreten und ca. 15 mm tief in die Cigarrenspitze
eindringen, derselben den zum Rauchen nöthigen Zug verschaffen, ohne die Cigarrenspitze
entfernen zu müssen und ohne die Cigarre im geringsten zu beschädigen.
Hört der Druck auf, so drückt die Feder / die Hülsen wieder auseinander und zieht somit
das Messer wieder aus der Cigarre zurück und verbirgt es im Innern des Apparates.
Das Neue des Apparates besteht in den beiden ineinander beweglichen Hülsen mit in
demselben verborgenem Messer und Feder, dem an der inneren Hülse befindlichen Mundstück
für das Aufsetzen der Cigarrenspitzen und in der Combination dieser sämmtlichen Theile zu
einem Ganzen, geeignet, um durch Zusammendrücken der Hülsen ineinander die Cigarrenspitze
zu spalten, ohne Beschädiguug der Cigarre und durch den Gegendruck einer Feder nach Aufhebung
des äufseren Druckes das Messer wieder selbstthätig aus der Cigarre zu entfernen, ausführbar
in allen geeigneten Materialien und in jeder äufseren dekorativen Form und Ausstattung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1127T | 1877-10-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1127C true DE1127C (de) |
Family
ID=70976642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1127DA Expired - Lifetime DE1127C (de) | 1877-10-19 | 1877-10-19 | Instrument zum Anschlitzen der Cigarren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1127C (de) |
-
1877
- 1877-10-19 DE DE1127DA patent/DE1127C/de not_active Expired - Lifetime
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