DE112769C - - Google Patents

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DE112769C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C51/00Shaping by thermoforming, i.e. shaping sheets or sheet like preforms after heating, e.g. shaping sheets in matched moulds or by deep-drawing; Apparatus therefor
    • B29C51/26Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C51/266Auxiliary operations after the thermoforming operation
    • B29C51/267Two sheets being thermoformed in separate mould parts and joined together while still in the mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVH 12769 KLASSE 39 a.
stumpfes Verkitten.
Sämmtliche Hohlkörper aus Celluloid mit dünner Wand und großem Hohlräume werden, abgesehen von deren Herstellung aus Celluloidröhren, mindestens aus zwei Theilen (Hälften) hergestellt. Die Erzeugung dieser beiden Hälften geschieht hierbei in bekannter Weise mittelst Matrize und Patrize oder auch als Ersatz der Patrize mittelst Innendruckes (Blasedruckes), wobei aber die Vereinigung der Hälften große Schwierigkeiten bereitet. Die Schwindungen derart vorgeprägter Hälften sind nämlich so stark und je nach der angewendeten Hitze, Preß dauer, Trockenheit der Materie, so grundverschieden, daß die Hälften eines dünnwandigen Hohlkörpers nicht stumpf mit einander verklebt werden können.
Um nun die Vereinigung derart vorgeprägter Theile vornehmen zu können, bedient man sich einer schachtelartigen Uebereinanderklebung, oder aber das Material wird derart dick gewählt, daß selbst bei Hälften von verschiedener Schwindung ein stumpfes Aufeinanderkleben (Kopf an Kopf) noch möglich ist, welches Verfahren aber durchaus nicht ökonomisch ist.
Dieses nachträgliche Zusammenkleben wird nun nach dem D. R. P. 86631 dadurch vermieden, daß die Prägetheile während der Prägung mit einander vereinigt werden.
Für die Celluloidtechnik bestehen aber trotz der Einfachheit dieses Verfahrens eine ganze Reihe von Fällen, bei welchen die Herstellung eines Hohlkörpers aus zwei Hälften und ein nachträgliches Zusammenkitten der letzteren zur Nothwendigkeit wird. Solche Fälle sind beispielshalber die Herstellung von Puppenköpfen mit Glasaugen oder gar mit einem in dem Kopfe enthaltenen Mechanismus zum Oeffnen und Schließen derselben, oder von Thierfiguren, in deren Innern ein Mechanismus zur Nachahmung der Thierstimmen angeordnet werden soll. Solche Fälle sind ferner dem Zerbrechen sehr ausgesetzte Körper, wie Spielzeug, wo durch Zusammenkitten ein festerer Halt gesichert wird, als es durch das bloße stumpfe Vereinigen von Kopf an Kopf geschehen kann.
Das vorliegende Verfahren besteht in der Herstellung von Hohlkörpern aus zwei Celluloid-Blättern, welche unter Verwendung einer die beiden Blätter trennenden, elastischen oder weichmetallischen Zwischenlage in die beiden Formhälften einer Form durch Aufblasen gleichzeitig eingepreßt und nachträglich durch stumpfes Verkitten mit einander zu einem Hohlkörper vereinigt werden. Die auf diese Weise hergestellten Theile oder Hälften haben genau dieselben regelmäßigen Maße, dieselben .Umrisse und Schwindungen und lassen sich
(2. Auflage, ausgegeben am 20. April igo6.J
deshalb, aus der Form genommen, sofort stumpf auf einander verkleben.
Die Zwischenlage zwischen den beiden Celluloidfolien sichert ein unbedingt zuverlässiges Verfahren, da z. B. ein Auspuffen des Innendruckes infolge der zuverlässigen Abdichtung ausgeschlossen ist, und es wird je eine Platte in je eine Formhälfte eingedrückt und ausmodellirt. Nach Erkalten und Oeffnen der Matrize hat man die beiden von einander getrennten Theile eines Hohlkörpers, die indeß derart haarscharf auf einander passen, daß sie ohne Weiteres nach den bekannten Systemen stumpf mit einander verkittet werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern aus zwei Celluloid-Blättern durch Einlegen in eine zweitheilige Form, Einpressen der Blätter in die beiden Formhälften durch Aufblasen und Vereinigen der beiden getrennt erhaltenen Hälften durch nachträgliches stumpfes Verkitten, dadurch gekennzeichnet, daß die Celluloid-Blätter beim Pressen durch eine Zwischenlage getrennt sind.
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