DE1127698B - Vorrichtung zur Durchfuehrung eines Verfahrens zum Herstellen von mehrwandigen Kreuzbodenventilsaecken aus Papier oder aehnlichem Material mit gestaffelten Lagen und positiver Staffelung aller vier Eckeinschlaege - Google Patents

Vorrichtung zur Durchfuehrung eines Verfahrens zum Herstellen von mehrwandigen Kreuzbodenventilsaecken aus Papier oder aehnlichem Material mit gestaffelten Lagen und positiver Staffelung aller vier Eckeinschlaege

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DE1127698B
DE1127698B DEB54081A DEB0054081A DE1127698B DE 1127698 B DE1127698 B DE 1127698B DE B54081 A DEB54081 A DE B54081A DE B0054081 A DEB0054081 A DE B0054081A DE 1127698 B DE1127698 B DE 1127698B
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Erwin Behn Verpackungsbedarf GmbH
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Description

  • Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens zum Herstellen von mehrwandigen Kreuzbodenventilsäcken aus Papier oder ähnlichem Material mit gestaffelten Lagen und positiver Staffelung aller vier Eckeinschläge Das Hauptpatent hat ein Verfahren zum Herstellen mehrlagiger Kreuzbodenventilsäcke aus Papier oder ähnlichem Material mit gestaffelten Lagen und positiver Staffelung aller vier Eckeinschläge zum Gegenstand, wobei alle Bahnen, außer der die innerste Sackwandlage ergebenden Bahn, durch Walzenpaare hindurchgeführt werden, deren eine Walze U-förmige Messer mit in der Förderrichtung vorangehendem U-Steg trägt. Hierbei liegen diese U-Stege in einer zur Walzenachse parallelen Linie, während die andere Walze jedes Walzenpaares entsprechende Nuten aufweist. Die hierbei hergestellten Lappen werden um ihre U-Stege umgefaltet, wobei diese U-Stege in halbem Abstand der Lappenlänge von dem Ablängeschnitt gelegen sind, an dem die fertigen Sackabschnitte von der Papierbahn abgetrennt werden.
  • Das Hauptpatent sieht bei der beschriebenen Ausführungsform vor, daß die Kanten der übereinanderzuliegenden Bodenseitenumschläge der einzelnen Sackschichten auf einer Höhe liegen, da der Trennschnitt für die einzelnen Sackabschnitte auf gleicher Höhe erfolgt.
  • Die Erfindung verfolgt das Ziel, eine Vorrichtung zu erstellen, mit der bei Durchführung des Verfahrens nach dem Hauptpatent die Bodenseitenumschlagkanten gestaffelt werden können, und zwar vorzugsweise so, daß die Staffelung an jedem Sackboden bei dessen einem Seitenumschlag positiv, bei dem anderen Seitenumschlag negativ ausfällt. Hierbei soll wie bei dem Hauptpatent das Entstehen von Papierschnitzeln ganz oder weitgehend vermieden werden.
  • Zur Erreichung dieses Zieles wird eine Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens zum Herstellen von mehrwandigen Kreuzbodenventilsäcken aus Papier oder ähnlichem Material mit gestaffelten Lagen und positiver Staffelung aller vier Eckeinschläge nach Patent 1066 851 vorgeschlagen, bei der zum Durchführen aller Bahnen, außer der die innerste Sackwandlage ergebenden Bahn, Walzenpaare vorgesehen sind, deren eine Walze U-förmige Messer mit in der Förderrichtung vorangehendem U-Steg trägt, wobei diese U-Stege in einer zur Walzenachse parallelen Linie liegen, während die andere Walze jedes Walzenpaares entsprechende Nuten aufweist. Hierbei sind Dornreihen zur Bildung von Schwächungslinien vorgesehen, um vor dem Vereinigen der mit Einschnitten versehenen Bahnen zur Lagenschicht Vortrennungen in ihnen anbringen zu können. Ferner ist eine Abreißeinrichtung zum Ablängen des von der Bahnenschicht gebildeten Schlauches durch Abreißen angeordnet. Erfindungsgemäß sind die Dornreihen auf den die Messer tragenden Walzen der Walzenpaare zwischen je zwei U-Messern einerseits und zwischen je einem U-Messer und dem Rand der Walzen andererseits angeordnet, während sich den Dornreihen entsprechende Lochreihen auf den die Nuten aufweisenden Walzen der Walzenpaare befinden.
  • Es ist ein Verfahren zur Herstellung von mehrwandigen Schlauchstücken für Papiersäcke bekannt, deren Bodenseitenumschläge gestaffelt sind. Hierbei ist in einer Bahn eine geradlinig von dem einen Rand zum anderen Rand verlaufende Perforierung vorgesehen, während in den anderen Lagenabschnitten in Längsrichtung der Bahn gegeneinander vorgesehene Abstufungen der Perforierungen oder der Schwächungslinien vorgesehen sind. Bei diesem bekannten Verfahren erstrecken sich die Schwächungslinien somit von einem Rand zum anderen, wobei sie durch in Längsrichtung der Bahnen gelegene Schnitte unterbrochen sein können. Hierbei werden die Querperforationen und die Längsschnitte durch auf einer Walze angeordnete Dornreihen und Messer erzeugt. Die Erfindung geht von U-förmigen Einschnitten in den Bahnen aus, zwischen denen die Perforierung oder Schwächungslinie einerseits vorgesehen ist und zwischen denen und dem Rand der Bahn andererseits der weitere Abschnitt bzw. die weiteren Abschnitte der Schwächungslinie oder Perforierung gelegen sind.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können die Dornreihen und die ihnen zugeordneten Lochreihen auf besonderen Walzenpaaren angeordnet sein.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der Zeichnung hervor, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergibt.
  • Fig. 1 zeigt eine Sackherstellvorrichtung nach der Erfindung in schaubildlicher Darstellung; Fig. 2 bis 7 geben Teile der mit ihr verarbeiteten Papierbahnen in Draufsicht wieder, während Fig. 8 einen Papiersack zeigt, der an beiden Enden zu Kreuzböden aufgezogen ist; Fig. 9 -stellt eine Ecke dieses Sackes in größerem Maßstab dar, wobei der Boden an dieser Ecke bereits gebildet ist.
  • Mit 10, 11 und 12 sind die durch das Sammelwalzenpaar 13 von ihren Vorratsrollen 14, 15 und 16 abgezogenen Bahnen bezeichnet. Die Walzen der Walzenpaare 17, 18 und 19 tragen Messer 20, 21 und 121 bzw. entsprechende Nuten. Die Bezugsziffer 25 bezeichnet Leisten zum Herausdrücken der entstandenen Lappen aus der Ebene der Bahn. Mit 28 sind die auf einem Stapeltisch gesammelten Schlauchabschnitte bezeichnet, und 29 sind Ventilschlaucheinlagen, die an einer Ecke jedes Sackes eingefügt werden. In Bahnförderrichtung vor den Walzenpaaren 17, 18 und 19 sind Walzenpaare 117, 118 und 119 angeordnet, deren eine Walze Vortrenndorne trägt, die andere entsprechende Ausnehmungen, in welche diese Dorne beim Umlauf eingreifen. An Stelle des Querschneiders ist ein glattes Walzenpaar 26 vorgesehen, hinter dem in Bahnenförderrichtung ein zweites solches Walzenpaar 127, das mit etwas größerer Umfangsgeschwindigkeit rotiert, vorgesehen ist, die zusammen als Abreißeinrichtung dienen.
  • Mit x-x sind die Faltlinien der Seitenkanten des Bahnenschlauches, mit y die Bahnenförderrichtung bezeichnet (Fig. 2 bis 8).
  • Auf den Walzenpaaren 117 und 119 sind nun die Lochdorne zwischen den Messern 20 und 121 der auf dieselbe Bahn einwirkenden Walze 17 bzw. 19 sowie ihre- Gegenlöcher in quer zur Bahn liegenden Reihen angeordnet, wobei diese Dornreihen um ebensoviel vor der Linie a einstechen (Fig. 2 bis 4), wie die Dornreihen für die Randteile der Bahnen beiderseits der Messer 20 und 121 der Walzen 17 und 19 hinter dieser Linie a zum Einstechen kommen, beides in der Bahnlängsrichtung gesehen.
  • Auf dem Walzenpaar 118 hingegen, durch das die mittlere Bahn 11 hindurchläuft, liegen die Dorne und ihre Nuten in einer einzigen, über die ganze Bahnbreite quer hinweggehenden Reihe, die derartig gelegt ist, daß die von den Dornen ausgeführten Vortrennungslochungen in der Linie a zu liegen kommen. Durch diese Anordnung der Dornreihen gegenüber den drei Bahnen vwird bewirkt, daß das ablängende Abreißen der Bahnen eine Staffelung der die Bodenseitenumschläge ergebenden Bahnteile herbeiführt, die in dem einen Seitenumschlag positiv und in dem anderen negativ ist. Die Stufenhöhe dieser Staffelung ist dabei auf der positiven Seite ebensogroß wie auf der negativen, die eine Stufe jeder Staffelung kann dabei von ihrer anderen in bekannter Weise verschieden sein. Gegenüber den Stegabschnitten der von den Messern 20 und 121 hervorgebrachten U-förmigen Einschnitte in den Bahnen ist der Abstand der Vortrennlöcherreihen von der Linie a unabhängig; sie müssen nur gegen die Flansch- oder Schenkelabschnitte dieser U-förmigen Einschnitte stoßen, oder diese müssen entsprechend verlängert sein, damit Vortrennungen und Einschnitte eine zwar treppenförmige, aber über die ganze Bahn hinweg ununterbrochen verlaufende Trennlinie ergeben, um hernach ein vollkommenes Abreißen zu ermöglichen.
  • Die Messer 21 für die mittlere Bahn 11 können gegenüber den Dornen der Walze 118 so liegen, daß in dieser Bahn 11 die Stegabschnitte der Einschnitte und die Reihen der Vortrennlöcher auf einer Geraden liegen, die sich dann auf Höhe der Linie a befindet.
  • Notwendig ist dies jedoch nicht. Da die Staffelung der Seitenumschläge von der der Eckeinschläge im wesentlichen unabhängig ist, ist auch die Lage der Stegabschnitte der U-Einschnitte von der der Vortrennungen in der Bahnlängsrichtung nicht abhängig.
  • Da in der die innerste Wandlage ergebenden Bahn 12 (wie auch beim Hauptpatent) kein Herausdrücken der Eckeinschlagkanten vorgenommen wird und daher auch keine U-förmigen Lappen ausgeschnitten zu werden brauchen, können die die Eckeinschlagquerkanten ergebenden Schnitte durch Vortrennen und Abreißen statt durch Einschneiden an der noch frei liegenden Bahn 12 erzeugt werden, wozu dann auf den Stegabschnitten dieser Einschnitte nur Lochreihen angebracht würden. Dann erhalten die Eckeinschläge in der innersten, zu verklebenden Wandlage keine glatte Kante, sondern eine abgerissene. Die Flanschabschnitte der U-Einschnitte müssen stellenweise verlängert werden, entweder über den Stegabschnitt hinaus oder in der entgegengesetzten Richtung.
  • Die Fig. 2 zeigt Bahn 10 für die äußerste Wandlage in ihrem Zustand vor dem Abreißen, jedoch noch nicht zum Schlauch geformt, und vor dem Umschlagen der U-förmigen Einschnitte, also beim Eintritt in das Walzenpaar 13. Die in dieser Bahn 10 angebrachte Trennung besteht aus den beiden in einer Geraden liegenden Lochreihen 123 in den Bahnrandteilen, den U-förmigen Einschnitten 23 und der zwischen diesen liegenden Lochreihe 125. Die Lochreihen 123 und 125 haben in. Bahnrichtung von der Linie a nach entgegengesetzten Seiten gleiche Abstände. Nach der einen Seite hin, hier nach der Lochreihe 125 zu, sind die Flanschabschnitte der Einschnitte 23 zu 23' verlängert.
  • Die in Fig. 3 in gleicher Weise dargestellte Bahn 11 für die mittlere Wandlage weist eine Trennung auf, die aus den Lochreihen 124, den U-förmigen Einschnitten 24 und der Lochreihe 126 zwischen diesen besteht. Die Lochreihen 124 und 126 liegen bündig in einer Geraden. Eine Verlängerung der Flanschabschnitte der Einschnitte 24 ist hier nicht erforderlich, da die Lochreihen 124 und 126 mit den Stegen eine Gerade bilden oder gegen die Flanschabschnitte selbst stoßen, sich also eine geschlossene Treppenlinie der Vortrennung ergibt.
  • Fig. 4 zeigt in derselben Weise die Bahn 12 für die innerste Wandlage. Die Trennung besteht hier aus den Lochreihen 128 an den Bahnrändern und der Lochreihe 129 in der Bahnmitte; diese sind in der Bahnlängsrichtung gegen die gedachte Linie a (auf der beim Hauptpatent das Abschneiden erfolgt) nach beiden Seiten hin um ebensoviel versetzt wie bei der Bahn 10, aber im umgekehrten Sinn. Die Einschnitte 130 weisen hier nur je einen geraden Schnitt quer zur Bahn auf; an ihn schließen sich Flanschenschnitte nur so weit an, daß die Lochreihen 128 und 129 erreicht werden, um eine geschlossene Vortrennung herzustellen; deren in der Bahnenlängsrichtung verlaufende Teile werden nicht als Lochreihen ausgeführt, sondern durchweg als Schnitte, auch wo dies nicht für ein Herausklappen erforderlich wäre, weil ein Abreißen von Lochreihen, die in der Abreißrichtung gelegen sind, oftmals keine saubere Trennung ergibt.
  • Die Messer für die Einschnitte und die Dorne für die Lochungen können auch auf jeweils derselben Walze angebracht werden; dann entfallen bei der Vorrichtung nach Fig. 1 die Walzenpaare 117, 118 und 119.
  • Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen die Bahnen 10, 11 und 12 nach erfolgtem Abreißen, also nach dem Austritt aus dem Walzenpaar 127, besserer Klarheit halber aber nicht als ineinandersteckende Schlauchabschnitte, wie es der Wirklichkeit entspräche, sondern wieder aufgefaltet und nebeneinanderliegend. An den Bahnen 10 und 11 sind die Lappen 23", 23"' und 24" um den Steg der Einschnitte 23, 24 umgeschlagen.
  • Die Breite der die Eckeinschläge ergebenden Teile quer zur Bahn ist überall gleich bis auf den einen Lappen 23'. Dieser ist etwas schmaler gehalten, wozu die Steglänge des einen Messers 20 etwas kürzer bemessen ist. Fig. 9 zeigt, welche Gestalt sich hierdurch am fertig zusammengeschlagenen Sackboden ergibt. In dieser Fig. 9 ist auf der einen Seite die Ventilecke des Sackes veranschaulicht, wo der Ventilschlauch 29 eingelegt ist. Auf der anderen Seite ist die auf der Ventilseite des Sackes liegende Ecke des anderen Sackbodens gezeigt. Der Eckeinschlag hat an diesen beiden Ecken in seiner äußeren Lage eine geringere Breite. An der Ventilecke macht sich dies nicht bemerkbar, weil hier der Ventilschlauch 29 eingelegt ist. An der anderen Ecke aber ergibt sich ein kleiner herausstehender dreieckiger Zipfel der äußersten Lage, da diese an ihren Seitenrändern eine Staffelung dieser Lage gegen die beiden anderen Lagen 11 und 12 aufweist. Diese Staffelstufe wird nun beim Zusammenschlagen des Kreuzbodens an der ventilfreien Ecke beiderseits zweckmäßig umgefaltet, wobei der sonst entstehende dreieckige Zipfel 131eingeschlagen wird und die Bodenecke abdichtet. Wenn das maschinelle Zusammenschlagen der Kreuzböden in der bekannten Weise erfolgt, bei der die Sackrohlinge mit vorangehender Ventilecke quer zu ihrer Längsrichtung gefördert werden, dann läßt sich ein solches Umfalten und Einschlagen unschwer durchführen. An den gegenüberliegenden Ecken beider Böden, welche Ecken bei der erwähnten Zusammenschlageweise nachlaufen, wird hingegen vorteilhaft eine Abdichtung dieser Bodenecken dadurch erzielt, daß die dreieckigen Teile der auf die Böden aufgeklebten Deckstreifen umgeklebt werden.
  • Wie beim Hauptpatent liegen die Einschnitte quer zur Bahn immer spiegelgleich zu den Faltlinien x-x, um welche die Bahnen zum Schlauch gefaltet werden. Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die U-förmigen Einschnitte und damit die herausgefalteten Lappen der mittleren und der äußeren Bahn gleich lang in Bahnlängsrichtung; sie decken sich also in der Länge völlig, und es besteht nur zwischen ihnen- und der innersten Lage eine Staffelung. Es können auch hier Staffelstufen von Lage zu Lage oder bei mehr als, dreilagigen Säcken von Lagengruppe zu Lagengruppe vorgesehen werden. Dies richtet sich nach den jeweiligen Anforderungen, die an den Sack gestellt werden, und auch nach dem Werkstoff, aus dem die einzelnen Lagen gefertigt werden, wenn für sie in bekannter Weise verschiedene Stoffe Verwendung finden.
  • An der Ventilecke des Sackes entstehen bei Herstellung nach der Erfindung zwei Taschen zum Einstecken des herausragenden, umgefalteten Ventilschlauchendes, wie dies bekannt ist. Die eine Tatsache liegt zwischen dem Eckeinschlag und dem Ventilschlauch und reicht nach innen bis an die Klebstelle zwischen innerster Eckeinschlaglage und Ventilschlauch. Die andere Tasche befindet sich zwischen Ventilschlauch und Sackboden oder einem in diesen untergeklebten Verstärkungsstreifen und reicht gleichfalls bis an die Klebstelle zwischen diesen beiden Teilen. Beide Taschen können nach innen hin dadurch in bekannter Weise vertieft werden, daß der Ventilschlauch mit Lappen über diese Klebstelle in das Sackinnere hineinragt und der Lappen nach Umfaltung für die Verklebung benutzt wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patent 1066 851 zum Herstellen von mehrwandigenKreuzbodenventilsäcken aus Papier oder ähnlichem Material mit gestaffelten Lagen und positiver Staffelung aller vier Eckeinschläge, bei der zum Durchführen aller Bahnen, außer der die innerste Sackwandlage ergebenden Bahn, Walzenpaare vorgesehen sind, deren eine Walze U-förmige Messer mit in der Förderrichtung vorangehendem -U-Steg trägt, wobei diese U-Stege in einer zur Walzenachse parallelen Linie liegen, während die andere Walze jedes Walzenpaares entsprechende Nuten aufweist, sowie eine Einrichtung zum Abtrennen der einzelnen Schlauchabschnitte angeordnet ist, da-durch gekennzeichnet, daß auf den die Messer (20, 21, 121) tragenden Walzen der Walzenpaare (17, 18, 19) Dornreihen zwischen je zwei U-Messern einerseits und zwischen je einem U-Messer und dem Rand der Walzen andererseits - angeordnet sind, während sich den Dornreihen entsprechende Lochreihen auf den die Nuten aufweisenden Walzen der Walzenpaare (17, 18, 19) befinden sowie eine Abreißeinrichtung (26, 127) zum Ablängen der vorperforierten Schlauchabschnitte den Walzenpaaren nachgeschaltet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dornreihen und die ihnen zugeordneten Lochreihen auf besonderen Walzenpaaren (117, 118, 119) angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dornreihen und Lochreihen in Längsrichtung der Bahnen den Stegen der U-Messer gegenüber versetzt angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dornreihen in Bewegungsrichtung der Bahnen unter Verlängern der U-Schenkel der U-förmigen Messer über die U-Stege hinaus versetzt sind.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dornreihen der verschiedenen Steglänge der U-förmigen Messer angepaßt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 557 061.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212830B (de) 1961-11-09 1966-03-17 Behn Verpackung Erwin Kreuzbodenventilsack aus Papier oder einem aehnlichen Werkstoff und Verfahren zu seiner Herstellung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE557061C (de) * 1928-09-23 1932-08-18 Edgar Hoppe Mehrwandiger Sack aus Papier

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