DE1127553B - Staubsauger - Google Patents
StaubsaugerInfo
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- DE1127553B DE1127553B DEH23390A DEH0023390A DE1127553B DE 1127553 B DE1127553 B DE 1127553B DE H23390 A DEH23390 A DE H23390A DE H0023390 A DEH0023390 A DE H0023390A DE 1127553 B DE1127553 B DE 1127553B
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47L5/12—Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum
- A47L5/22—Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum with rotary fans
- A47L5/36—Suction cleaners with hose between nozzle and casing; Suction cleaners for fixing on staircases; Suction cleaners for carrying on the back
- A47L5/365—Suction cleaners with hose between nozzle and casing; Suction cleaners for fixing on staircases; Suction cleaners for carrying on the back of the vertical type, e.g. tank or bucket type
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47L7/00—Suction cleaners adapted for additional purposes; Tables with suction openings for cleaning purposes; Containers for cleaning articles by suction; Suction cleaners adapted to cleaning of brushes; Suction cleaners adapted to taking-up liquids
- A47L7/04—Suction cleaners adapted for additional purposes; Tables with suction openings for cleaning purposes; Containers for cleaning articles by suction; Suction cleaners adapted to cleaning of brushes; Suction cleaners adapted to taking-up liquids for using the exhaust air for other purposes, e.g. for distribution of chemicals in a room, for sterilisation of the air
- A47L7/06—Suction cleaners adapted for additional purposes; Tables with suction openings for cleaning purposes; Containers for cleaning articles by suction; Suction cleaners adapted to cleaning of brushes; Suction cleaners adapted to taking-up liquids for using the exhaust air for other purposes, e.g. for distribution of chemicals in a room, for sterilisation of the air for supporting the suction cleaner on the exhaust air
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
INTERNAT. KL. A 47 1
H23390Ic/34c
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 12. A P R I L 1962
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 12. A P R I L 1962
Die Erfindung bezieht sich auf einen Staubsauger
und betrifft insbesondere die Anordnung von Mitteln zur Erleichterung seiner Bewegung auf einer
Unterlage, z. B. einem Teppich.
Zweck der Erfindung ist, unter dem Staubsauger durch geeignete Mittel einen begrenzten Raum höheren
Luftdrucks aufzubauen, so daß der Staubauger gewissermaßen auf einem Luftkissen ruht und daher
sehr leicht bewegt werden kann. Der erfindungsgemäße stehende oder liegende Staubsauger mit Saugschlauch,
an dem der Staubsauger über seine Aufstellfläche gezogen werden kann, wobei der Staubsauger
auf der Unterkante eines zur Aufstellfläche offenen, hohlen Sockels gleitet, besitzt zur Erreichung
dieses Zwecks Mittel, um Luft unter Überdruck in den Sockel zu leiten, dessen als Gleitschuh
dienende Unterkante ringförmig ausgebildet ist. Diese Mittel bestehen aus einem Stutzen, der die Verbindung
zwischen einem Gehäuseteil, in den die gefilterte Abluft des Staubsaugers strömt, und dem
Sockel herstellt.
Der erfindungsgemäße Staubsauger besitzt einen Nebenauslaß, der einen Teil der Abluft unmittelbar
ins Freie entläßt. Dieser Nebenauslaß kann aus Öffnungen im Unterteil des Staubsaugers bestehen, die
verschließbar sind.
Diese Öffnungen können, sich deckend, zwei konzentrische Hüllen des Gehäuses durchsetzen, deren
innere durch Ziehen am Saugschlauch gegen die äußere, feste Hülle verdrehbar ist, wobei die Öffnungen
außer Deckung gelangen, d. h. verschlossen werden. Diese Öffnungen können auch in dem Mantel
eines zylindrischen Bodenteils des Gehäuses angeordnet sein, der von einem Drehschieber mit identischen
Öffnungen übergriffen wird, die durch Verdrehen des Schiebers außer Deckung mit den festen
Öffnungen gelangen.
Bei dem erfindungsgemäßen Staubsauger kann der Sockel von einer Leitvorrichtung umgeben sein, und
das Gehäuse kann in senkrechter Richtung beweglich mit der Leitvorrichtung verbunden sein.
Ferner kann der Stutzen zur Aufnahme der Kupplung eines Blasschlauches eingerichtet sein.
Der Staubsauger nach der Erfindung enthält somit ein motorgetriebenes Gebläse, Mittel zur Bildung
eines Luftkissens und damit Erzeugung eines Überdruckes durch Hemmen des Luftaustrittes sowie
Mittel zum Übertragen des Überdruckes auf einen zwischen der Unterlage, z. B. dem zu reinigenden
Teppich, und dem Gerät befindlichen Raum in der Weise, daß das Luftkissen eine nach oben gerichtete,
das Gewicht des Gerätes zu einem wesentlichen Teil Staubsauger
Anmelder:
Hoover Limited,
Perivale, Greenford, Middlesex
(Großbritannien)
Vertreter: Dr.-Ing. A. van der Werth, Patentanwalt,
Hamburg-Harburg 1, Wilstorier Str. 32
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 25. März, 7. April und 14. Mai 1954 (Nr. 418 512, Nr. 421 493 und Nr. 429 940)
Curtis Charles Coons, Canton, Ohio, John Campbell Montgomery,
North Olmstead, Ohio,
Werner George Seek, N.W. Canton, Ohio,
und Louis Kruzan Acheson, North Canton, Ohio
(V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
tragende Kraft ausübt. Vorteilhafterweise dient zur Erzeugung des Luftkissens die Luft, die staubbeladen
durch den Saugschlauch in das Gerät gelangt und hier durch ein Filter gereinigt wird, worauf sie dann
in den das Luftkissen aufnehmenden Raum gelangt. Das Gerät steht mit seinem Sockel bei ausgeschaltetem
Motor auf der Unterlage, z. B. dem Teppich. Bei laufendem Motor befindet sich die Druckluft in
dem von dem Sockel oder Gleitschuh begrenzten Raum.
Nähere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiele. Es zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform, teilweise im Längsschnitt, teilweise in der Ansicht,
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform, teilweise im Längsschnitt, teilweise in der Ansicht,
Fig. 3 ein waagerecht liegendes Gerät gemäß einer weiteren Ausführungsform, teilweise im Längsschnitt,
teilweise in der Ansicht,
Fig. 4 eine Bodenansicht des Gerätes nach Fig. 3,
Fig. 5 den unteren Teil einer vierten Ausführungsform, teilweise in der Ansicht, teilweise im Schnitt,
209 558/17
Fig. 6 den unteren Teil einer fünften Ausführungsform, teilweise in der Ansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 7 den unteren Teil einer sechsten Ausführungsform, teHweise in der Ansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 8 eine siebente Ausführungsform, teilweise in der Ansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 9 einen Schnitt durch Fig. 8 in Richtung 9-9,
Fig. 10 das Gerät nach Fig. 8 bei gekippter innerer
Kugel, teilweise in der Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 11 einen Grundriß der unteren Kugelabschnitte, der die Lage der Auslaßöffnungen bei
den Stellungen nach Fig. 8 und 10 erkennen läßt,
Fig. 12 den unteren Teil einer weiteren Ausführungsform,
teilweise in der Ansicht, teilweise im Schnitt, und
Fig. 13 einen Schnitt durch Fig. 12 in Richtung 13-13.
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Gerät hat ein zylindrisches Außengehäuse 1. Die oberen und unteren
Enden gehen in nach innen hervorstehende waagerechte Flansche 2, 3 über. Zwischen den beiden
Flanschen liegt eine .Querwand 4 mit U-förmigem Querschnitt, die mit der Innenwand des zylindrischen
Gehäuses 1 verbunden ist. Diese Querwand hat einen nach innen weisenden waagerechten Ringflansch 5,
der als Träger für ein Gebläse 6 dient, welches in einem Gehäuse 7 sitzt und von einem Motor 8 über
eine senkrechte Achse angetrieben wird. Im Betrieb wird die Luft von dem Gebläse durch einen in der
Mitte liegenden Lufteinlaß 10 angesaugt und über den Motor nach unten befördert, wodurch dieser gekühlt
wird. Nach Fig. 1 ist die Motor-Gebläse-Einheit mittels eines Ringflansches 9 zwischen elastischen, oben-
und untenliegenden Dichtungen 11, 12 gelagert. Das Gebläse ist oben von einem durchlochten Filterträger
13 becherförmiger Gestalt abgedeckt, dessen Flanschrand 14 auf der oberen Dichtung 11 liegt. Die Dichtungen
und der Filterträger 13 sind mit dem Ringflansch der Querwand 4 mittels Sehrauben 15 und
Muttern 16 verbunden. Dadurch ist das Gebläse federnd in dem Gehäuse gelagert, so daß die Übertragung
von Vibrationen des Motors auf das Gehäuse weitgehend unterbunden ist. Die Querwand 4, der
nach innen gerichtete Ringflansch 5 und der durchlochte Filterträger 13 teilen das Gehäuse in eine untere
Auslaßkammer 17 und eine obere Filterkammer 18.
Nach Fig. 1 liegt auf dem oberen, nach innen weisenden Flansch 2 des Gehäuses eine Ringdichtung 23,
die einen Filterbefestigungsring 20 trägt, welcher ein Filter 19 aus Papier oder Textilmaterial hält, das in
der Filterkammer 18 liegt. Das obere Ende des Filters 19 ist an dem Ring 20 mittels einer Schnur oder eines
Drahtes 21 befestigt. Das untere Ende des Filters ist geschlossen und ruht auf dem Filterträger 13. Die
elastische Dichtung 23 dichtet das Filter an dem Flansch 2 ab.
Ein gewölbter Deckel 25 ist bei 26 aufklappbar mit dem Gehäuse 1 verbunden und wird im geschlossenen
Zustand mittels eines Kniegelenkverschlusses 27 gesichert,
der auf der dem Scharniergelenk gegenüberliegenden Seite sitzt.
An der Innenseite des Deckels 25 ist eine ringförmige Feder 29 mit einem nach außen gerichteten
Flanschrand 34 befestigt, der bei geschlossenem Dekkel auf der Oberseite der Dichtung 23 liegt und fest
an diese gepreßt wird, wenn der Kniegelenkverschluß 27 geschlossen ist. Die Ringfeder 29 ist mit dem Dekkel
25 durch Niete 30 verbunden, die zugleich kleine Konsolen 31 befestigen, an denen mittels Niete 33 ein
Handgriff 32 schwenkbar befestigt ist.
Nach Fig. 1 ist in der Mitte des Deckels 25 ein
rohrförmiger Stutzen 36 zur Aufnahme des rohrförmigen Teiles 37 eines Kniestückes 38 angeordnet, an
dessen anderem Ende der Saugschlauch 39 sitzt, welcher mit einem Reinigungswerkzeug 43 verbunden ist.
Der rohrförmige Teil 37 des Kniestückes kann in dem
ίο Rohrstutzen 36 gedreht werden und ist gegen Herausziehen
durch eine Sperrzunge 40 mit einem Fingerstück 42 gesichert. Die Sperrzunge 40 faßt in eine in
dem Stutzen 36 befindliche Ringnut 41. Das Kniestück 38 kann aus dem Stutzen 36 herausgezogen werden,
wenn das Fingerstück 42 gegen das Kniestück gedruckt wird.
Das untere Ende des Gehäuses 1 ist durch einen nach unten gewölbten Boden 45 mit einem Flansch
47 verschlossen, welcher mit dem nach innen gebogenen
Flansch 3 des Gerätegehäuses mittels Schrauben 51 verbunden ist. In der Mitte des Bodens befindet
sich ein Ausblas- und Auslaßstatzen 46, an den ein Blasschlauch anschließbar ist. Ein ringförmiger Sokkel48
ist mit einem Flansch 50 ebenfalls durch die Schrauben 51 an dem Flansch 3 befestigt. Der untere
Teil des Sockels 48 ist am Rand als kreisförmiger Gleitschuh 49 ausgebildet, der auf der Unterlage,
z. B. einem Teppich 55, liegt. Der Gleitschuh 49 geht nach innen in einen Flansch 52 über, welcher im Abstand
über dem Fußboden liegt und eine große öffnung 53 umgibt, die dem Auslaßstutzen 46 im Boden
45 gegenüberliegt.
Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn das Gerät eingeschaltet ist, wird Luft, nachdem sie das Gebläse
und den Motor passiert hat, durch den Stutzen 46 in in den Sockel 48 gedrückt. Der kreisförmige Gleitschuh
49 dichtet zuerst noch gegenüber der Unterlage ab, so daß ein Druckanstieg im Sockel stattfinden
kann. Dieser im Sockel 48 herrschende Druck übt eine ausreichende, nach oben gerichtete Kraft auf das
Gerät aus, die sein Gewicht ausgleicht und es etwas anhebt, so daß Luft in Richtung der Pfeile 56 unter
dem kreisförmigen Gleitschuh 49 entweichen kann. Das Gerät liegt also jetzt nicht mehr auf der Unterlage,
sondern wird von dem Luftkissen in dem Sockel
48 getragen. Infolgedessen kann das Gerät sehr leicht durch eine gernige Kraft bewegt werden. Dazu genügt
schon ein leichter Zug an dem Saugschlauch 39.
Das Gerät erfordert ein motorgetriebenes Gebläse, das gegenüber dem leichten Rückdruck, der sich
durch das Luftkissen ergibt, einen ausreichenden Saugzug erzeugt.
Fig. 2 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform, die im wesentlichen derjenigen nach Fig. 1 ähnelt.
Gleiche Teile tragen gleiche Bezugszeichen, die aber
oben mit einem Strich versehen sind. Der gesamte obere Teil des Gerätes ist identisch mit dem nach
Fig. 1. Der untere Teil des Gehäuses, der unter dem Motor liegt, ist jetzt durch einen gewölbten Boden 60
abgeschlossen, der einen außermittig liegenden Auslaßstutzen 61 aufweist. Die außermittige Anordnung
des Stutzens ist mit Rücksicht auf den nach unten hängenden Motor 8' erfolgt. Der Stutzen 61 kann,
falls erwünscht, für die Aufnahme einer Schlauchkupplung eines Blasschlauches ausgeführt sein. Das
Gerät weist einen ringförmigen Sockel 62 auf, der dem nach Fig. 1 ähnelt und einen kreisförmigen Gleitschuh
63 besitzt, der einen nach innen gerichteten
Flansch 64 hat, welcher etwas über dem Fußboden liegt und eine große Öffnung 67 umgibt.
Die Ausführung unterscheidet sich von der nach Fig. 1 insofern, als der Sockel 62 nicht starr an dem
oberen Teil des Gehäuses, sondern an der einen Seite mit Hülfe eines Scharniers 68 angeschlossen ist, das
mit dem Gehäuse durch Niete 69 und mit dem Sokkel durch Schrauben 70 verbunden ist. Auf der gegenüberliegenden
Seite befindet sich eine als Sperre dienende Blattfeder 73, die durch Niete 74 mit dem Gehäuse
1 verbunden ist. Die Sperrfeder hat ein kleines Loch, welches über einen am Sockel 62 sitzenden
Stift 75 faßt. Wie die Fig. 2 erkennen läßt, ist der
Sockel oben durch eine gewölbte Wand 65 abgeschlossen, die in einem geringen Abstand von dem
gewölbten Boden 60 des· Gerätes liegt. Die Wand 65 hat eine Öffnung 66, die genau unter dem Auslaßstutzen
61 liegt. Die einander zugekehrten Seiten des Bodens 60 und der Wand 65 weisen aufeinander- ·
Hegende Vorsprünge 71, 72 auf, die nahe an der ao Sperrfeder 73 liegen und den Boden 60 und die Wand
65 ohne Belastung der Sperrfeder 73 auf Abstand halten.
Die von dem Gebläse angesaugte Luft gelangt über den Auslaß 61 und von da über den Ringspalt zwisehen
dem Boden 60 und der Wand 65 nach außen.
Bei dieser Anordnung läßt sich die durch das Luftkissen erzeugte Wirkung verändern. Wenn nämlich
das Reinigungswerkzeug 43' während des Arbeitens den Boden berührt, ist das Luftvolumen, das durch
das Gerät strömt, geringer, und infolgedessen verringert sich der auf den Teppich ausgeübte Luftdruck
beträchtlich. Wenn das Werkzeug 43' vom Boden abgehoben
wird, dann steigt der Luftdruck infolge Zunahme der Strömung. Dadurch nimmt auch die Luftkissenwirkung
zu. Das Gerät wird also während der Zeit, in der es reinigt, kaum gehoben und kann demzufolge
dann nicht unbeabsichtigt bewegt werden.
Die Fig. 3 und 4 zeigen die Anwendung der Erfindung an einem waagerecht liegenden Gerät bekannter
Form.
Das Gerät weist ein äußeres Gehäuse 80 mit einem ebenen Boden 81 auf. An einem Ende des Gehäuses
liegt ein motorgetriebenes Gebläse 82, das demjenigen ähnelt, welches bei den Ausführungen nach den
Fig. 1 und 2 Verwendung findet, nur daß nunmehr die Längsachse waagerecht liegt. Wie die Fig. 3 zeigt,
ist das motorgetriebene Gebläse mit seinem vorderen oder rechten Ende in einer elastischen Dichtung 83
gelagert, die in einer Trennwand 84 sitzt. Das hintere Ende des Gebläses liegt in einer kleineren Dichtung
85, welche in einer ähnlichen Trennwand 86 sitzt. Das hintere Ende des Gerätes ist durch eine undurchlässige
Kappe 87 verschlossen. Die Trennwand 84 teilt das Gehäuse in zwei Kammern. In der vorderen
befindet sich ein Filterbeutel 88. Dieser Filterbeutel wird durch das vordere Ende des Gerätes eingebracht,
das durch eine Kappe 90 verschlossen ist. Diese sitzt mit ihrem unteren Rand klappbar bei 91 am Gehäuse
und wird durch eine Klammer 92 festgehalten. Die Kappe 90 hat in der Mitte einen Stutzen zur Aufnahme
einer Schlauchkupplung 94, die mit einem Saugschlauch 95 verbunden ist, an dessen unterem
Ende ein Reinigungswerkzeug 96 sitzt.
Bei dieser Anordnung strömt die Luft, wie durch die Pfeile angedeutet, durch das Gebläse und durch
einen schräg nach unten gerichteten Auslaßstutzen 98 nach außen. Dieser Stutzen mündet in den Boden 81
des Gerätes, das einen geschlossenen Gleitschuh 100 mit der aus Fig. 4 ersichtlichen Form hat. Dieser
Gleitschuh umschließt, wenn er auf der Unterlage, z. B. dem Teppich, liegt, einen Raum, in den die aus
dem Auslaßstutzen 98 austretende Luft gelangt.
Auf diese Weise wird das Gerät beim in Betrieb befindlichen Gebläse durch das sich innerhalb des
Gleitschuhes bildende Luftkissen von dem Teppich gehoben, und zwar ähnlich wie bei der in Fig. 1 und 2
beschriebenen Ausführung.
Wenn das Gerät bei dieser Ausführung zum Blasen verwendet werden soll, dann wird es einfach auf
eine Seite gekippt und eine Schlauchkupplung 94 in. den Auslaßstutzen 98 eingesetzt.
Die Fig. 5 zeigt eine vierte Ausführungsform, die in ihrem Aufbau der nach den Fig. 1 und 2 ähnelt.
Das Gerät hat ein Gehäuse 101, in dem sich ein motorgetriebenes Gebläse 113 befindet, durch das die
Luft über den oberen Teil des Gerätes angesaugt und in Richtung der Pfeile nach unten gedrückt wird. Das
Gehäuse 101 ist am unteren Ende durch eine schalenförmig nach oben gebogene Bodenplatte 120 abgeschlossen,
welche einen Flanschrand 122 aufweist, mit dem sie an dem nach innen weisenden Ringflansch
121 des Gehäuses 101 befestigt ist. Die Bodenplatte 120 hat einen exzentrisch liegenden Auslaßstutzen
123, der mittels Niete 124 befestigt ist und zum Anschließen der Schlauchkupplung eines Blasschlauches
verwendet werden kann.
Auf der einen Seite des Motors befindet sich eine schalenförmig gebogene Leitfläche 125, um die Luft
zu dem Auslaßstutzen 123 zu leiten.
Der Sockel des Gerätes ist von einer ringförmigen Leitvorrichtung 126 umgeben. Diese Leitvorrichtung
ist mit Abstand von der Gehäuseaußenseite angeordnet und mittels vier Schrauben 132 mit dem Gehäuse
verbunden, welche gleichmäßig auf dem Umfang verteilt
sind. Die Schrauben gehen durch in der Wand der Leitvorrichtung 126 befindliche senkreche Schlitze
130. Der untere Rand 127 der Leitvorrichtung ist nach innen gebogen. Zwischen dem oberen Rand der
Leitvorrichtung 126 und dem Gehäuse 101 liegt ein Ringspalt 129, über den die Luft nach oben und
außen strömt.
Die austretende Luft hebt das Gerät vom Boden 135 und strömt in waagerechter Richtung nach
außen, worauf sie durch die Leitvorrichtung 126 nach oben abgelenkt wird. Dadurch wird verhindert, daß
ein starker Luftstrom über den benachbarten Boden oder Teppich strömt und den dort befindlichen Staub
aufwirbelt. Wenn das Gerät gemäß Fig. 5 auch in einer schrägen Stellung wiedergegeben ist, in der die
Luft nur an der linken Seite ausströmt, so handelt es sich hierbei um eine übertriebene Darstellung, die
die Bewegung des Gerätes zu der Leitvorrichtung 126 erkennen lassen soll. Die Schrauben 132 sind lose in
den Schlitzen 130 geführt, so daß das Gerät durch die ausströmende Luft von dem Boden gehoben werden
kann, während die Leitvorrichtung 126 mit ihrem ringförmigen Rand 127 auf dem Boden liegenbleibt.
Die Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform. Diese weist wiederum eine Leitvorrichtung auf, die
der nach Fig. 5 ähnelt. Gleiche Teile sind mit einem gestrichenen Bezugszeichen versehen.
Das Gerät hat ein zylindrisches Gehäuse 140. Am unteren Ende sitzt ein nach innen weisender Ringflansch
141, der mittels Schrauben 143 mit einem gewölbten Boden 142 verbunden ist. In der Mitte des
Bodens 142 befindet sich ein Auslaßstutzen 123'.
Ferner ist ein ringförmiger Sockel 145 mit seinem oberen Rand mittels Schrauben 143 an dem Flansch
141 befestigt. Das untere Ende des Sockels 145 ist h b d bild i
liegt die Gleitkante 148" auf dem Fußboden, während
der Ring 177 nach oben gedrückt wird und die Federn 180 zusammendrückt. Wenn der Motor eingeschaltet
wird, dann gelangt Luft in den Raum unter " k
waagerecht nach innen gebogen und bildet einen 5 der Kappe 147", wo sich ein Druckanstieg bemerk
g gg
Ringflansch 146, der im Abstand über dem Fußboden liegt. Der unter dem Boden 142 in dem Sockel 145
liegende Raum ist durch eine ringförmige Wand 150 unterteilt, welche mit dem Boden 142 verbunden ist.
bar macht, so daß das Gerät dadurch von dem Fußboden abgehoben wird. Die Luft entweicht unter der
Gleitkante 148" hindurch und wird durch den Ring 177 nach oben abgelenkt, worauf sie nach oben und
Diese ringförmige Wand 150 hat einen kegelstumpf- io außen durch den Sockel 145" strömt. Wenn sich das
artigen unteren Teil 149, der sich nach unten verengt.
Die gerundete Kante 148 stellt eine Gleitkante dar. Hieran schließt sich nach innen einklappenförmig
gewölbter Teil 147 an, der mit der Bodenplatte 142
nahe dem Auslaßstutzen 123' verbunden ist.
Der Flansch 146 des Sockels 145 weist mehrere im Abstand voneinander liegende, nach innen und oben
gerichtete Führungszapfen 153 auf, die einen Leit-
und Dichtringl52 halten, der ein Winkelprofil hat
Gerät von dem Teppich hebt, dann wird der Ring 177 durch die Druckfedern 180 nach unten gedruckt.
Trotz der dichtenden Auflage des Ringes 177 auf dem Boden läßt sich das Gerät dann leicht fortbewegen.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in den Fig. 8 bis 11 wiedergegeben, die einen Staubsauger
kugeliger Gestalt zeigen.
Dieser Staubsauger setzt sich aus einem inneren kugelförmigen Gehäuseteil 201 und einem äußeren
und in senkrechter Richtung verschiebbar ist. Der 20 kugelförmigen Gehäuseteil 245, 246 zusammen. Er
Sockel 145 hat zahlreiche Auslaßöffnungen oder hat ein motorgetriebenes Gebläse 210, das die staub-Schlitzel54
und ist mit filterndem und schalldämp- beladene Luft über einen Saugschlauch 238 in den
fendem Material 155 ausgefüttert. inneren Gehäuseteil saugt, wo sie durch ein Filter
Wenn das Gerät nicht in Betrieb ist, dann liegt es 230 gefiltert wird. Der innere und der äußere Geinfolge
seines Gewichtes auf der Gleitkante 148 auf, 25 häuseteil haben Öffnungen 265, 266, welche — wenn
die auf dem Teppich 157 od. dgl. ruht. Sobald jedoch sich das Gerät in der Stellung nach Fig. 8 befindet,
der Motor eingeschaltet ist, wird Luft angesaugt und in der die Motorachse senkrecht liegt — zur Dekdurch
den Auslaßstutzen 123 gedrückt, so daß unter kung gelangen. Durch leichten Zug an dem Saugder
Kappe 147 ein Druck entsteht. Dadurch wird das schlauch 238 wird das innere Kugelgehäuse entgegen
Gerät, wie vorstehend bei den anderen Ausführungen 30 der Wirkung der Feder 292 etwas aus der senkrechbeschrieben,
gehoben, wobei der im Querschnitt ten Lage verschwenkt, so daß die Öffnungen 265, 266
L-förmige Dichtungsring 152 auf den Führungszapfen sich gegeneinander verschieben und außer Deckung
153 nach unten in die Stellung gemäß Fig. 5 gleitet kommen. Bei der Stellung nach Fig. 8 strömt die vom
und sein lotrechter Teil dichtend auf dem Fußboden Gebläse angesaugte Luft über die Öffnungen 265,
liegt. Dadurch strömt die Luft im Sinne der Pfeile 35 266 nach außen.
unter dem Gerät waagerecht nach außen und wird In der Stellung nach Fig. 10 kann die Luft nur
durch den Ring 152 nach oben umgelenkt, so daß sie
jetzt durch die Öffnungen 154 im Sockel 155 austritt.
Jeglicher dabei von der Luft vom Fußboden mitgenommener Staub wird durch das Futter 155 in dem 40
Sockel gefiltert.
jetzt durch die Öffnungen 154 im Sockel 155 austritt.
Jeglicher dabei von der Luft vom Fußboden mitgenommener Staub wird durch das Futter 155 in dem 40
Sockel gefiltert.
durch den Auslaßstutzen 286 ausströmen und bildet in ähnlicher Weise, wie weiter vorstehend beschrieben,
ein Luftkissen.
Nachstehend wird das Gerät im einzelnen beschrieben. Das innere Kugelgehäuse 201 weist einen oberen
und einen unteren halbkugelförmigen Teil 202, 203
auf, welche bei 204 gelenkig miteinander verbunden sind. Auf der gegenüberliegenden Seite des Gelenkes
werden die beiden Halbkugeln durch einen Kniehebelverschluß 205 zusammengehalten. Das Gebläse
210 hat einen ringförmigen Flansch 212, der zwischen Dichtungen 213 gelagert ist, die an einer im wesentlichen
waagerechten Querwand 207 sitzen. Diese ist
an der Innenseite des Sockels 145", mit dem er ver- 50 mit der Innenseite der unteren Halbkugel 203 verbunden
ist. Er ist also an dieser Stelle nicht — wie bunden und hat eine Mittelöffnung 208, durch die der
Motor hindürchragt. Auf der oberen Dichtung 213 ist eine schalenförmige Kappe 216 mit einem Randflansch
215 angeordnet, der mittels mehrerer Bolzen 214 mit der Querwand 207 verbunden ist. Diese Bolzen
halten gleichzeitig den Motor mittels der Dichtungen 213. Die Kappe 216 hat eine große Öffnung
217, die nahe bei dem Einlaß 218 des Gebläses 210 hegt. Die Öffnung 217 ist von einem porösen Filter-
und Leitring 177 dient. Dieser Ring hat eine Dich- 60 abschluß 219 überdeckt, der als Abstützung für das
tungsrippe 174 mit halbkreisförmigem Querschnitt, untere geschlossene Ende des Filters 230 dient. Die
welche auf dem Teppich 175 od. dgl. liegt. Am obere und die untere Halbkugel 203 und 202 haben
oberen Ende des senkrechten Teiles 171 des Sockels nach innen gerichtete Flansche 222, 220, die durch
145" ist ein im Querschnitt U-förmiger Teil 173 be- eine Dichtung 221 abgedichtet sind, wenn der Kniefestigt,
der mehrere im Abstand voneinander ange- 65 hebelverschluß 205 geschlossen ist.
ordnete schraubenförmige Druckfedern 180 abstützt. Die obere Halbkugel 202 hat oben einen Ring-
Die Wirkungsweise dieser Ausführung ähnelt der kragen 226 mit einem nach außen gerichteten Flansch
nach Fig. 6. Wenn also der Motor abgestellt ist, dann 227, welcher mit der Gehäuseinnenseite verschweißt
Die Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform, die derjenigen nach Fig. 6 ähnelt. Die entsprechenden
Teile sind dabei mit den gleichen, aber mit Doppelstrichen versehenen Bezugszeichen bezeichnet.
Auch bei dieser Ausführungsform ist der Raum unterhalb des Gerätes durch eine Ringwand 149"
unterteilt, die in einen kappenförmigen Teil 147" übergeht. Der stumpfkegelige Teil endet jedoch oben
bei der Ausführung nach Fig. 6 — nach innen umgebogen
und dann mit der Bodenplatte 142 verbunden. Die Ringwand 149" hat wiederum eine ringförmige
Gleitkante 148".
Der Sockel 145" weicht etwas von dem nach Fig. 6 ab, da er einen senkrechten Teil 171 aufweist, welcher
in einen nach innen gerichteten Flansch 172 übergeht, der als Widerlager für einen Dichtungs-
9 10
ist. Auf diesem Ringkragen ist der offene Hals 231 in der äußeren oberen Halbkugel 245. Diese geht
des Filters 230 aufgesetzt. Der Ringkragen 266 hat oben in einen zylindrischen Teil 296 über, an den
zur Aufnahme einer das Filter haltenden Feder 233 sich ein waagerecht nach innen abgebogener Teil 295
auf seinem Umfang eine nach innen gerichtete Sicke anschließt, der die nach unten ragenden Zapfen 294
234. Am Flansch 227 des Ringkragens 226 befindet 5 trägt. Der waagerechte Teil 295 setzt sich in einem
sich ein Absatz 225 als Sitz für eine rohrförmigeFüh- etwas schräg nach oben verlauf enden Teil fort, dessen
rung 223, deren oberes Ende 224 U-förmig nach Rand 297 nach unten abgebogen ist und eine Öff-
innen gebogen ist und die Führung für eine rohrför- nung begrenzt, durch die der Schlauchstutzen Mn-
mige Schlauchkupplung 235 darstellt, die ein Teil durchragt.
eines Kniestückes 236 ist, dessen waagerechter Teil io Wenn auf den Schlauch 238 ein Zug ausgeübt
237 mit dem Saugschlauch 238 verbunden ist. Das wird, dann kann sich die innere Kugel gegenüber der
Kniestück 236 ist mit dem U-förmigen Rand 224 durch äußeren Kugel und entgegen der Wirkung einer oder
ein lösbares Gesperre 241 verbunden. mehrerer Federn 292 drehen. Wenn der Zug auf den
Das kugelige Außengehäuse besteht ebenfalls aus Schlauch 238 aufhört, wird die innere Kugel durch
zwei halbkugeligen Teilen 245, 246. Der Rand des 15 die Federn in ihre normale Stellung nach Fig. 8 zuunteren
halbkugeligen Teiles 246 ist flanschartig nach rückgeführt.
außen abgebogen und trägt eine elastische Dichtung Wie schon bei der Beschreibung der Fig. 8 erwähnt
247, auf der der nach außen abgebogene Flansch- worden ist, kann die ausströmende Luft durch die
rand 248 der oberen Kugelhälfte 245 ruht. Am sich deckenden Öffnungen 265, 266 entweichen. Wie
Flansch 248 sind eine Stoßleiste 250 und Haken 251 20 die Pfeile in Fig. 8 andeuten, wird diese Luft durch
befestigt, in die Kniehebel 252 fassen, um beide die schalenförmig gekrümmte Oberwand 271 des
Kugelhälften zusammenzuziehen. Die durch die Gleitschuhes nach oben umgelenkt. Sie entweicht
äußere und innere Kugel gebildeten konzentrischen durch den ringförmigen Auslaß 272. Infolge dieser
Hüllen sind gegeneinander verdrehbar. Im Bereich Ausbildung findet die Luft beim Ausströmen aus dem
der Öffnungen 265,266 ist nur ein geringer Zwischen- 25 Gerät nur einen sehr geringen Widerstand. Das Knieraum.
Auf der Innenseite der unteren äußeren Halb- stück 236 kann sich frei in dem Stutzen 223 drehen,
kugel 246 sind mehrere Träger 260 mit Kugeln 261 Sobald der Schlauch absichtlich oder unabsichtlich
befestigt, an denen das innere Kugelgehäuse anliegt. gezogen wird, kommt das Kniestück 236 aus der Lage
In dem oberen Zwischenraum befinden sich, an der nach Fig. 8 in die nach Fig. 10, bis das obere Ende
KugeMlfte 245 befestigt, Blattfedern 264 mit Trä- 30 des Stutzens 223 gegen den Rand 297 stößt. Durch
gern 263 für die Kugeln 262. Die Kugeln 262 drük- diese Bewegung werden die Öffnnungen 265, 266
ken die innere Hülle an die unteren Kugeln 261. gegeneinander verschoben, so daß sie nicht mehr
Der Sockel 270 des Gerätes, dessen Oberwand 271 fluchten und jetzt die aus dem Gerät ausströmende
nach innen gewölbt ist, ist als Gleitschuh ausgebildet. Luft über die Auslaßöffnung 286 in den geschlossenen
Das innenliegende Ende dieser Oberwand 271 ist zu 35 Raum 285 des Sockels strömt. Dadurch wird, wie
einem senkrechten Flansch 269 nach oben abge- etwas übertrieben in Fig. 10 dargestellt ist, in diesem
bogen, der mit einem ringförmigen Flansch 268 des Raum ein Luftkissen erzeugt, durch das das Gerät
unteren Endes der äußeren Halbkugel 246 verbunden von dem Fußboden abgehoben wird. Die Luft entist.
Die Oberwand 271 liegt im Abstand von der un- weicht dabei unter den Teilen 279, 275 nach außen,
teren Halbkugel 246, so daß die ausströmende Luft, 40 Durch diesen Vorgang vermindert sich der Widernachdem
sie durch die zueinander ausgerichteten Öff- stand des Gerätes gegen eine Verschieben auf seiner
nungen 265,266 gelangt ist, durch einen ringförmigen Unterlage, z. B. dem Teppich. Das Gerät wird daher
Auslaß 272 nach oben und außen austritt. Der untere durch den auf den Saugschlauch 238 ausgeübten Zug
Rand des Sockels 270 ist nach innen abgebogen, so über den Fußboden gezogen, bis die Zugkraft nachdaß
ein Gleitrand 275 entsteht, auf dem das Gerät 45 läßt, worauf das Kniestück 236 durch die Federn 292
ruht. Dieser Gleitrand 275 geht in einen nach oben in die senkrechte Lage nach Fig. 8 zurückgeführt
abgesetzten Flansch 276 über, an den sich ein nach wird und das Gerät wieder mit maximaler Saugoben
und innen gerichteter Teil 277 anschließt. Der leistung arbeiten kann.
Sockel wird durch den kegelstumpfförmigen Teil 278 Die Bewegung der Teile 203 und 246 mit den
vervollständigt, der mit seinem Flanschende 279 unter 50 Löchern 265 bzw. 266 ist in Fig. 11 angedeutet. Der
den abgesetzten Flansch 276 faßt und mit dem Teil Punkt 320 stellt die senkrechte Achse der beiden
durch Schrauben 280 verbunden ist. Der kegel- Kugeln dar, wenn diese sich in der Stellung nach
stumpfförmige Teil 278 bildet die Begrenzung eines Fig. 8 befinden. Wenn auf den Saugschlauch 238 ein
unter dem Gerät liegenden Raumes 285. Die untere Zug ausgeübt und dadurch die innere Kugel um das
innere Halbkugel 203 weist einen Auslaß 286 auf, 55 größte Maß gedreht wird, befindet sich ihre Achse
der einen vergrößerten stutzenartigen Teil 287 be- im Punkt 321. Sie hat sich also entlang der gestrichel-
sitzt, dessen unterer Rand 288 U-förmig nach innen ten Linie 322 verlagert. Dabei haben sich alle Löcher
gebogen ist und den Sperrteil einer Schlauchkupplung parallel zu dieser Achse um ein Maß verschoben, das
aufnehmen kann, wenn das Gerät zum Blasen ver- größer als ihr Durchmesser ist, und sie kommen dem-
wendet wird. 60 zufolge vollständig außer Fluchtung. Der strich-
Damit das Innengehäuse in der senkrechten Lage punktierte Kreis 324 gibt die Lage der möglichen
gemäß Fig. 8 gehalten wird, sind drei im gleichen Stellungen der Achse der inneren Kugel wieder, wäh-
Abstand voneinander liegende Schraubenfedern 292 rend der strichpunktierte Kreis 325 die Lagen des
(Fig. 9) vorgesehen. Diese Federn sind mit einem Mittelpunktes eines Loches 265 veranschaulicht,
Ende an dem waagerechten Flansch 291 eines Ring- 65 wenn dieses um eine Strecke bewegt wird, welche so
kragens 290 befestigt, der lose an der rohrförmigen lang ist wie die Linie 322.
Führung 223 sitzt. Das äußere Ende jeder Feder ist Wenn das Gerät zum Blasen verwendet werden
an einem Zapfen 294 aufgehängt. Diese Zapfen sitzen soll, dann muß es gekippt und das Kniestück 236 in
den Stutzen 286 eingesteckt werden, so daß die Sperrung
durch, den Rand 288 gehalten wird. Damit die maximale Blaswirkung erreicht wird, muß die durch
die Motorgebläseeinheit geförderte Luft durch den Auslaßstutzen 286 austreten. Daher ist es erf order-Hch,
daß die Löcher 265, 266 beim Blasen nicht zueinander ausgerichtet sind. Das Gerät befindet sich
dann in der Stellung nach Fig. 10, in der ein Sperrhaken 310, der an der unteren inneren Halbkugel 203
sitzt, an dem Ringflansch 268 anliegt. Das Gerät wird in dieser Lage durch, einen Drahtbügel 311 gehalten,
der schwenkbar an einem Kniehebel 312 sitzt. Dieser ist bei 313 verschwenkbar mit einem Träger verbunden, welcher an der Unterseite der Oberwand 271
des Sockels sitzt und durch eine Feder 314 zurückgezogen wird (Fig. 10). Diese Feder sitzt an einem
Ansatz 315, der an der Innenseite des Sockels 270 befestigt ist. Die Feder geht durch ein Loch 317 hindurch,
das sich in dem kegelstumpfförmigen Teil 278 befindet. Der Kniehebel 312 weist ein Fingerstück
316 auf, welches das Ein- und Aushängen des Drahtbügels 311 an dem nach unten weisenden Haken 310
erleichtert.
Die Ausführung nach. Fig. 8 bis 11 arbeitet automatisch,
denn wenn eine Zugkraft auf den Saugschlauch 38 ausgeübt wird, um das Gerät über den
Fußboden zu bewegen, werden die Auslaßlöcher selbsttätig geschlossen, so daß sich jetzt ein Luftkissen
im Sockel bilden kann.
Bei einer etwas abgeänderten Ausführungsform
nach Fig. 12 und 13 erfolgt das Schließen der Löcher von Hand. Der Aufbau ähnelt in vielen Fällen demjenigen
nach den Fig. 8 bis 11, daher sind die einander ähnlichen Teile mit den gleichen Bezugszeichen, aber mit einem Strich versehen.
Bei dieser Ausführungsform mit nur einem kugelförmigen
Gehäuseteil 201' geht das untere Ende der unteren Halbkugel 203' in einen kurzen zylindrischen
Bodenteil 350 über, der mit im Abstand voneinander liegenden Auslaßöffnungen 351 versehen ist. Der
Boden des Teiles 350 ist durch eine Platte 352 verschlossen, die in der Mitte einen Auslaßstutzen 286',
287', 288'aufweist.
Der Sockel 355 des Gerätes ist kegelstumpfförmig,
und sein oberer Rand ist zu einem nach innen ragenden Flansch 356 abgebogen, der mit dem Gehäuse
203' durch Schrauben 357 verbunden ist. Wie die Fig. 12 und 13 erkennen lassen, hat dieser Teil oben
mehrere Schlitze 358, welche als Auslaßöffnungen dienen. Das untere Ende des Sockels 355 ist zu einem
einen Gleitschuh bildenden Flansch 359 nach innen abgebogen, mit dem das Gerät auf der Unterlage
steht. Dieser Flansch geht in einen schräg nach oben gerichteten Teil 360 über, der mit dem Flansch 361
der Bodenplatte 362 mittels der Schrauben 363 verbunden ist. Die Bodenplatte 362 hat eine mittlere,
durch, einen senkrechten Rand 364 begrenzte Öffnung,
der mit einem entsprechenden Randteil 365 einer kappenartigen Trennwand 368 verbunden ist.
Das obere Ende der Trennwand 368 ist zu einem Flansch 369 abgebogen, der durch Punktschweißung
mit der Innenseite des Teiles 355 verbunden ist.
Wie die Fig. 12 erkennen läßt, hat die Trennwand einen rechtwinklig abgebogenen Teil 366, der in
geringem Abstand von der Bodenplatte 352 liegt.
Der zylindrische Bodenteil 350 des Gehäuses 203' ist von einem Drehschieber 370 umgeben, dessen
senkrechte Wand 372 mehrere Öffnungen 373 aufweist, welche sich bei der einen Stellung des Drehschiebers
mit den Löchern 351 decken. Der Boden des Drehschiebers 370 liegt unter der Bodenplatte
und weist eine Mittelöffnung auf, die den Auslaß 286' umgibt. An der einen Stelle des Umfanges
der senkrechten Wand 372 des Drehschiebers befindet sich eine nach außen ragende Lasche 374, die mit
einem Hebel 375 verbunden ist, so daß der Schieber um den Auslaß gedreht werden kann und dadurch
die Öffnungen 351 entweder verschlossen oder freigelegt werden. Wie die Fig. 13 erkennen läßt, hat der
Sockel 355 einen längeren Schlitz 376, durch den der
Hebel 375 hindurchragt und in dem er in die Offen- und Schließstellung bewegbar ist.
Wenn der Drehschieber in Schließstellung bewegt wird, so daß die Öffnungen 351 abgedeckt sind, dann
strömt alle Luft durch den Auslaß 286' und bildet unter der Bodenplatte 362 ein Luftkissen, wodurch
das Gerät gehoben und seine Bewegung über den Fußboden, ebenso wie bei den vorher beschriebenen
Ausführungen, erleichtert wird. Wenn das Gerät nicht mehr bewegt werden soll, dann kann der Drehschieber
372 durch den Hebel 375 so gedreht werden, daß die Öffnungen 373 und 351 zur Deckung gelangen,
so daß jetzt die gesamte Luft durch sie und zwischen dem Gehäuse und der Trennwand 368 sowie durch
die Öffnungen 358 nach oben ausströmt.
Claims (9)
1. Stehender oder liegender Staubsauger mit Saugschlauch, an dem der Staubsauger über seine
Aufstellfläche gezogen werden kann, wobei der Staubsauger auf der Unterkante eines zur Aufstellfläche
offenen, hohlen Sockels gleitet, gekenn zeichnet durch Mittel, um Luft unter Überdruck
in den Sockel (48, 62, 81,120,147,147', 270,355)
zu leiten, dessen als Gleitschuh dienende Unterkante (49, 63, 100, 122, 148, 148', 275, 359)
ringförmig oder ähnlich ausgebildet ist.
2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel aus einem Stutzen
(46, 61, 98,123, 123', 123", 286, 286') bestehen,
der die Verbindung zwischen einem Gehäuseteil (1, 1', 80, 101,140, 140", 203, 203'), in den die
gefilterte Abluft des Staubsaugers strömt, und dem Sockel (48, 62, 81,120, 147,147', 270, 355)
herstellt.
3. Staubsauger nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Nebenauslaß (65,
129, 154, 154', 272, 358), der einen Teil der Abluft
unmittelbar in die Atmosphäre entläßt.
4. Staubsauger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Nebenauslaß mit den Öffnungen (265, 266, 351, 373) im Unterteil des
Staubsaugergehäuses in Verbindung steht, die verschließbar sind.
5. Staubsauger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnungen (265, 266) sich deckend zwei konzentrische Hüllen (201; 245,
246) des Gehäuses durchsetzen, deren innere (201) durch Ziehen am Saugschlauch (238) gegen
die äußere feste Hülle (245, 246) verdrehbar ist, wobei die Öffnungen außer Deckung gelangen,
d. h. verschlossen werden.
6. Staubsauger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (351) in dem
Mantel eines zylindrischen Bodenteiles (350) des Gehäuses angeordnet sind, der von einem Dreh-
schieber (370) mit identischen Öffnungen (373)
übergriffen wird, die durch Verdrehen des Schiebers außer Deckung mit den festen Öffnungen
gelangen.
7. Staubsauger nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine den Sockel umgebende
Leitvorrichtung (126, 152, 177).
8. Staubsauger nach Anspruch?, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (101, 140, 140")
in senkrechter Richtung beweglich mit der Leitvorrichtung (126, 152, 177) verbunden ist.
9. Staubsauger nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen (46, 61, 98, 123,
123', 123", 286, 286') zur Aufnahme der Kupplung eines Blasschlauches eingerichtet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 652 902.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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ID=23705361
Family Applications (1)
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