DE1127486B - Halbleiter-Gleichrichteranordnung mit einem Stapel aus tablettenfoermigen Gleichrichterelementen - Google Patents

Halbleiter-Gleichrichteranordnung mit einem Stapel aus tablettenfoermigen Gleichrichterelementen

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Publication number
DE1127486B
DE1127486B DES72446A DES0072446A DE1127486B DE 1127486 B DE1127486 B DE 1127486B DE S72446 A DES72446 A DE S72446A DE S0072446 A DES0072446 A DE S0072446A DE 1127486 B DE1127486 B DE 1127486B
Authority
DE
Germany
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housing
insert
shaped
stack
rectifier
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Pending
Application number
DES72446A
Other languages
English (en)
Inventor
Reiner Krysmanski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10WGENERIC PACKAGES, INTERCONNECTIONS, CONNECTORS OR OTHER CONSTRUCTIONAL DETAILS OF DEVICES COVERED BY CLASS H10
    • H10W90/00Package configurations

Landscapes

  • Rectifiers (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
S72446Vinc/21g
ANMELDETAG: 9. F E B RU AR 1961
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT; 12. A P R I L 1962
Die Erfindung bezieht sich auf eine Halbleiter-Gleichrichteranordnung mit einem Stapel aus tablettenförmigen Gleichrichterelementen in einem Isolierstoffgehäuse und mit drahtförmigen Anschlußorganen, deren im Stapel liegende Teile zu Schleifen gebogen sind und die senkrecht zur Stapelrichtung nach außen geführt sind. Derartige Konstruktionen sind bekannt. Sie sind deswegen besonders vorteilhaft, weil sie es ermöglichen, die Teile der Inneneinrichtung von einer Seite her in entsprechende Aussparungen des Gehäuses einzuführen, so daß der Zusammenbau einen nur verhältnismäßig geringen Arbeitsaufwand erfordert. Sie haben jedoch insofern einen gewissen Nachteil·, als beim Biegen der äußeren Anschlußdrähte Kräfte und Momente auf den Stapel übertragen werden können, wodurch unter Umständen eine Kontaktverschlechterung der Stapelelemente eintreten kann. Zur Beseitigung dieses Mangels ist es bereits vorgeschlagen worden, die Anschlußdrähte innerhalb des Gehäuses in einer Ebene, · die senkrecht zu den Tablettenebenen hegt, abzukröpfen und an der Abkröpfungsstelle durch anliegende Gehäusewände zu führen, so daß von außen einwirkende Kräfte und Momente außerhalb des Stapels abgefangen werden.
Es ist auch eine Trockengleichrichteranordnung mit einem becherförmigen Kunststoffgehäuse be1""""._" kannt, deren in das Gehäuse hineinragender Deckel Durchbrüche für die Zuleitungsdrähte aufweist. Hierbei ist der freie Raum zwischen dem Deckel und der Oberkante des Gehäuses zum Abdichten der Zuleitungsdrähte und des Deckels mit einer Vergußmasse ausgefüllt.
Die Erfindung liefert eine weitere Lösung des geschilderten Problems. Sie besteht darin, daß das Gehäuse auf der Austrittsseite der Anschlußorgane durch einen in das Gehäuse hineinragenden Einsatz verschlossen ist und daß an der Grenzfläche zwischen dem Einsatz und den Gehäusewänden keilförmige Nuten vorgesehen sind, in denen die Anschlußdrähte nach dem Einführen des Einsatzes eingeklemmt sind. Die keilförmigen Nuten können entweder in dem Einsatz oder in den an ihn angrenzenden Gehäuseteilen vorgesehen sein. Ihr Profil ist etwas kleiner zu wählen als ein dem Drahtquerschnitt umschriebenes Dreieck.
Mit Vorteil ist der Einsatz selbst im ganzen keilförmig ausgebildet; er läßt sich dann leicht in das Gehäuse einführen. Es ist weiterhin vorteilhaft, den Einsatz und die an ihn angrenzenden Gehäuseteile mit einander entsprechenden Vorsprüngen bzw. Aussparungen zu versehen, die in der Endstellung des Einsatzes ineinander einrasten.
Halbleiter-Gleichrichteranordnung
mit einem Stapel aus tablettenförmigen
Gleichrichterelementen
Anmelder: Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen, Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Reiner Krysmanski, Berlin-Charlottenburg, ist als Erfinder genannt worden
Die Fig. 1 bis 5 zeigen eine Gleichrichteranordnung als, Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar ...
Fig. 1 bis 3 in einander entsprechenden Rissen,
Fig. 4 und 5 in zwei Schnitten; .pFig. 6. ,und 7 stellen zwei Ansichten eines zum "Verschluß des Gleichrichtergehäuses dienenden keilförmigen Einsatzes dar.
Die Gleichrichteranordnung nach den Figuren enthält zwei Gleichrichtersysteme aus Selentabletten in Einwegschaltung. Der Maßstab der Darstellung ist stark vergrößert; die Tabletten haben einen Durchmesser von nur wenigen Millimetern.
In den Figuren ist mit 1 der Grundkörper des Gehäuses bezeichnet. Der Gehäusekörper 1 weist einen zylindrischen Kanal 2 auf, in den die Teile der Inneneinrichtung -— Gleichrichtertabletten, Zwischenplatten und Anschlußorgane — in Längsrichtung des Gehäuses eingeschichtet werden. Der Kanal 2 ist mit einem keilförmigen, sich nach außen öffnenden Raum 3 verbunden, in den nach Einschichtung der Inneneinrichtung ein keilförmiger Einsatz 4 eingeführt wird.
Der Aufbau der Gleichrichtersysteme ist aus Fig. 5 erkennbar; in dieser Figur sind die Selentabletten mit S, die Anschlußdrähte mit 6 bezeichnet. Jedes Einweg-Gleichrichtersystem weist einen Stapel von vier Selentabletten S auf, die beiderseits an einem Anschlußorgan 6 anliegen. Jedes Anschlußorgan 6 besteht aus einem Draht, der, wie aus Fig. 4 ersichtlich, zu einer Schleife gebogen ist, die mit den Tabletten 5 in Kontakt steht. Zwischen den beiden
M®i Q 209 559/421
Einwegsystemen ist eine Isolierplatte 7 angeordnet. Am rechten Ende des Gesamtstapels (vgl. Fig. 5) ist eine Schraubenfeder 8 zur Herstellung des Kontaktdruckes vorgesehen.
Sämtliche Innenteile werden in den Kanal 2 von einer Seite her — in Fig. 5 von rechts —eingefüllt. Um dies zu erleichtern, ist der Gehäusekörper 1 auf der anderen Seite mit einer Öffnung 10 versehen, in die während der Montage ein nicht dargestellter Stift hineinragt. Auf die Endfläche dieses Stiftes werden die einzelnen Teile aufgelegt, derart, daß der Stift bei fortschreitendem Aufbau des Stapels allmählich aus dem Gehäuse herausgedrückt wird.
Nach dem Einschichten des letzten Teiles, nämlich der Kontaktfeder 8, wird das Gehäuse auf der rechten Seite der Fig. 5 durch einen Deckel 14 abgeschlossen, der mit einem entsprechenden Vorsprung in den Kanal 2 hineinragt. Der Deckel 14 weist außerdem einen weiteren Vorsprung 14 α geringeren Durchmessers auf, der bei der Montage in den Innenraum der Feder 8 eingreift und auf diese Weise eine Führung für die Feder bildet. Der Gehäusekörper 1 wird mit dem Deckel 4 durch ein Metallband 11 verklammert, das bereits während des Einfüllens der inneren Teile den Gehäusekörper 1 umgeben kann und daher an der Stelle der Öffnung 10 ebenfalls mit einem Loch versehen ist
Die Anordnung ist nun noch entsprechend der Darstellung nach Fig. 5 nach unten offen. Der endgültige Verschluß wird durch Einschieben des keilförmigen Einsatzes 4 in den Hohlraum 3 hergestellt. Der Keil 4 ist gemäß den Fig. 6 und 7 auf seinen Schrägflächen mit je zwei ebenfalls keilförmigen Nuten 12 versehen, die die Aufgabe haben, die nach außen führenden Teile der Anschlußdrähte 6 aufzunehmen. Das Profil der Nuten 12 ist so gewählt, daß es etwas kleiner ist als ein dem kreisförmigen Drahtquerschnitt umschriebenes Dreieck. Der Keil 4 weist ferner vorspringende Schultern 13 auf, die sich über seine gesamte Länge erstrecken. Wird nun der Keil 4 in den Hohlraum 3 des Gehäusekörpers 1 eingeschoben, so rasten die Schultern 13 in entsprechenden, am Gehäusekörper 1 vorgesehenen Hohlkehlen ein (vgl. Fig. 4). Gleichzeitig legen sich die nach außen führenden Teile der Anschlußdrähte 6 in die Nuten 12, in die sie infolge der Federwirkung des Gehäusekörpers 1 so fest eingeklemmt werden, daß die im praktischen Gebrauch der Gleichrichteranordnung auf die äußeren Anschlußdrähte ausgeübten Kräfte und Momente nicht bis zum Gleichrichterstapel weitergeleitet werden.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:.
1. Halbleiter-Gleichrichteranordnung mit einem Stapel aus tablettenförmigen Gleichrichterelementen in einem Isolierstoffgehäuse und mit drahtförmigen Anschlußorganen, deren im Stapel liegende Teile zu Schleifen gebogen sind und die senkrecht zur Stapelrichtung nach außen geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse auf der Austrittsseite der Anschlußorgane durch einen in das Gehäuse hineinragenden Einsatz verschlossen ist und daß an der Grenzfläche zwischen dem Einsatz und den Gehäusewänden keilförmige Nuten vorgesehen sind, in denen die Anschlußdrähte nach dem Einführen des Einsatzes eingeklemmt sind.
2. Halbleiter-Gleichrichteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz im ganzen keilförmig ist.
3. Halbleiter-Gleichrichteranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz und die an ihm anliegenden Gehäuseteile mit Vorsprüngen bzw. Aussparungen versehen sind, die beim Einführen des Einsatzes ineinander einrasten.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1072 752;
britische Patentschrift Nr. 852937.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©209559/421 f. «2
DES72446A 1961-02-09 1961-02-09 Halbleiter-Gleichrichteranordnung mit einem Stapel aus tablettenfoermigen Gleichrichterelementen Pending DE1127486B (de)

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DES72446A DE1127486B (de) 1961-02-09 1961-02-09 Halbleiter-Gleichrichteranordnung mit einem Stapel aus tablettenfoermigen Gleichrichterelementen
US170955A US3122685A (en) 1961-02-09 1962-02-05 Semiconductor rectifier device, particularly of miniature type
FR887404A FR1314279A (fr) 1961-02-09 1962-02-08 Redresseur à semi-conducteurs miniaturisé
GB5173/62A GB972299A (en) 1961-02-09 1962-02-09 A semi-conductor device

Applications Claiming Priority (1)

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ID=7503196

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DE (1) DE1127486B (de)
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US3122685A (en) 1964-02-25
GB972299A (en) 1964-10-14

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