DE112714C - - Google Patents

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DE112714C
DE112714C DENDAT112714D DE112714DA DE112714C DE 112714 C DE112714 C DE 112714C DE NDAT112714 D DENDAT112714 D DE NDAT112714D DE 112714D A DE112714D A DE 112714DA DE 112714 C DE112714 C DE 112714C
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    • C02F1/46Treatment of water, waste water, or sewage by electrochemical methods
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C02F2201/4611Fluid flow
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Sterilisirung von Flüssigkeiten, insbesondere Wasser, vermittels . Elektricität und besteht in einem Apparat, mittels, dessen das Wasser während seines Durchgangs durch die Leitungsrohre und ohne Aufenthalt der Einwirkung des elektrischen Stromes in der Weise ausgesetzt wird, 'dafs alle darin enthaltenen Bacterien gründlich zerstört werden.
Zu diesem Zwecke wird das Wasser unter dem üblichen Druck durch ein senkrecht stehendes Gehäuse hindurchgeführt, welches an einer geeigneten Stelle der Leitung angeschlossen ist. Von oben und unten ragen in das Gehäuse, und zwar ungefähr in der senkrechten Mittelachse desselben, die beiden Elektroden hinein, Welche vortheilhaft aus Eisenstäben bestehen, die, mit Aufsengewinde versehen, durch abgedichtete , isolirte Stopfbüchsen hindurchgeschraubt werden, so dafs dieselben leicht in der senkrechten Richtung verstellt werden können. Ein jeder Elektrodenstab erhält an einem Ende einen mit Aufsengewinde versehenen Zapfen, welcher in eine mit entsprechendem Innengewinde versehene axiale Vertiefung des vorhergehenden Elektrodenstabes hineinpafst. Auf diese Weise wird ein stetiges Erneuern der abgenutzten Elektrode ermöglicht, indem man durch Einschrauben des Zapfens eines neuen Stabes in die Vertiefung des augenblicklich in Thätigkeit befindlichen Stabes diesen aus der Büchse nach Innen in den Apparat herausschrauben und den neuen an seine Stelle treten lassen kann, ohne dabei das Wasser abstellen und den Betrieb aufhalten zu müssen.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Apparat in Fig. ι in senkrechtem Schnitt veranschaulicht, während Fig. 2 einen ähnlichen Schnitt im vergröfserten Mafsstabe durch die Verschraubung der Elektroden darstellt. Fig. 3 ist eine Endansicht des Gehäuses, Fig. 4 ein Grundrifs der Fig. 3, Fig. 5 ein Querschnitt nach der Linie ii-ii der Fig. 3 und Fig. 6 Grundrifs der beiden Gehäusehälften, welche etwas aus einander gelegt sind.
Das zweitheilige, durch Schraubenbolzen zusammengehaltene Gehäuse 26 ist mittels Zwischenrohren 24, 27 in der Hauptleitung 35 angeordnet und kann durch Ventile 25, 36 behufs Reinigung oder aus anderen Gründen abgesperrt werden. Oben und unten in der senkrechten Mittelachse des Gehäuses sind die Elektroden 28, 29 axial angeordnet. Diese Elektroden bestehen aus Metallstäben — vorzugsweise aus Eisenstäben —, welche ihrer ganzen Länge nach mit Aufsengewinde versehen sind und durch die in beiden Enden des Gehäuses angeordneten, isolirten und mittels isolirter Stopfbüchsen 30 abgedichteten Hülsen 37 (Fig. 2) hindurchgeschraubt werden können.
Ein jeder Elektrodenstab erhält an einem Ende den concentrisch angeordneten Gewindezapfen (Fig. 2) und an dem anderen Ende eine entsprechende, mit Innengewinde versehene Vertiefung.
Will man einen abgenutzten Stab durch einen neuen ersetzen, so schraubt man das untere Ende des letzteren auf den Zapfen des ersteren in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise auf, und durch fortgesetzte Drehung schraubt man den neuen Stab in die Stopfbüchse und
Hülse 37 hinein und den alten heraus, welcher dann in das Innere des Apparates hineinfällt.
Um hierbei die Möglichkeit eines Kurzschlusses auszuschliefsen, ist es vortheilhaft, die ganze innere, sowie auch die äufsere Oberfläche des Apparates mit einer Isolirschicht zu versehen. Das geschieht vortheilhaft dadurch, dafs man beide Flächen mit einer Emailleschicht überzieht.
Beim Hindurchströmen des Wassers durch den Apparat wird es vollständig sterilisirt, da die Bazillen dem elektrischen Strom gröfseren Widerstand bieten als das reine Wasser und somit gänzlich vernichtet werden.
Durch die senkrechte Anordnung des Gehäuses wird verhindert, dafs sich irgend welche Theile des Flüssigkeitskörpers der Einwirkung des Stromes entziehen können, wie dies bei der wagrechten Anordnung der Elektroden, sowie des Gehäuses vorkommen könnte.
Die Elektroden werden durch Leitungen 33, 34 mit der Elektricitätsquelle 32 verbunden.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    Vorrichtung zur Sterilisirung von Flüssigkeiten mittels Elektricität, gekennzeichnet durch ein in senkrechter Lage in der Leitung angeordnetes Gehäuse (26), in dessen oberem und unterem Ende senkrecht gegen einander verstellbare Elektroden (28, 29) in der Weise angeordnet sind, dafs eine Auswechselung der einzelnen Elektroden ohne Abstellung des Wassers ermöglicht wird. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Apparat die Anordnung der aus Metallstäben bestehenden Elektroden mit Aufsengewinden und in den Enden befindlichen Vertiefungen und Schraubenzapfen, zum Zwecke, das Verbinden und Einschrauben einer neuen Elektrode bewerkstelligen zu können, ohne das Wasser abstellen zu müssen.
    Bei dem unter 1. und 2. gekennzeichneten Apparat die Anordnung von Innen- und Aulsenisolirschichten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959490C (de) * 1951-06-13 1957-03-07 Wilhelm Strube Vorrichtung zur Entkeimung von Fluessigkeiten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE959490C (de) * 1951-06-13 1957-03-07 Wilhelm Strube Vorrichtung zur Entkeimung von Fluessigkeiten

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