DE1122003B - Rohwasserpumpwerk - Google Patents

Rohwasserpumpwerk

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Publication number
DE1122003B
DE1122003B DES66876A DES0066876A DE1122003B DE 1122003 B DE1122003 B DE 1122003B DE S66876 A DES66876 A DE S66876A DE S0066876 A DES0066876 A DE S0066876A DE 1122003 B DE1122003 B DE 1122003B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
basin
cleaning
pipeline
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES66876A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Gubelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer AG
Original Assignee
Sulzer AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer AG filed Critical Sulzer AG
Publication of DE1122003B publication Critical patent/DE1122003B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/70Suction grids; Strainers; Dust separation; Cleaning
    • F04D29/708Suction grids; Strainers; Dust separation; Cleaning specially for liquid pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Rohwasserpumpwerk Die Erfindung betrifft ein Pumpwerk, welches verunreinigtes Wasser zu einer Reinigungsanlage oder zur direkten Verwendung, z. B. in eine Bewässerungsanlage, fördert.
  • Derartige Pumpwerke werden, um ein Verstopfen der Pumpen und der Rohrleitung durch angesaugte Gegenstände und durch Schlamm zu vermeiden, mit einem Pumpensumpf versehen, dem das Wasser von der Entnahmestelle, z. B. aus einem Entnahmebecken, durch eine Verbindungsrohrleitung und über eine Rechenanlage mit einer Rechenreinigungsmaschine zugeführt wird. Da normalerweise auch bei mehreren Pumpen der Pumpensumpf durch eine einzige Verbindungsleitung mit dem Entnahmebecken verbunden ist, besteht eine Gefahr der Ablagerung von schwer zu beseitigendem Schlamm in der Verbindungsleitung, da nur, wenn alle Pumpen eingeschaltet sind, die Geschwindigkeit der Strömung in der Verbindungsleitung groß genug ist, um eine Ablagerung der Schwebestoffe zu verhindern. Eine Rechenanlage mit der zugehörigen Rechenreinigungsmaschine ist an sich teuer und braucht viel Wartung. Schließlich ist auch die Reinigung des Pumpensumpfes schwierig und braucht eine eigene zusätzliche Einrichtung.
  • Durch die Erfindung werden die Nachteile dieser bekannten Einrichtungen vermieden. Das wird dadurch erreicht, daß die Pumpe mit der Entnahmestelle durch eine mit mindestens einem Reinigungselement versehene Rohrleitung verbunden ist und die Druckleitung der Pumpe in ein Becken mit Überfallkante führt und unter der Überfallkante des Beckens mündet, so daß beim Abstellen der Pumpe die Rohrleitung mit dem Reinigungselement selbsttätig durch Wasser aus dem Becken, in welches die Pumpe fördert, in der Ansaugrichtung entgegengesetzter Richtung zur Ableitung der abgesetzten Stoffe durchgespült wird.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.
  • An einer Entnahmestelle 1 wird Rohwasser durch eine mit einem Ansaugkorb 2 versehene Rohrleitung 3 über einen Spitzrechen 4 als Reinigungselement einer Pumpe 5 zugeführt und von dieser durch eine Druckleitung 6 in ein Becken 7 gefördert. Das Becken 7 ist mit einer eine überlaufkante bildenden Trennwand 8 versehen, über welche das Wasser in einen Ausgleichbehälter 9 gelangt, von wo es durch eine Rohrleitung 10 weitergeleitet wird. Das Becken 7 ist an seiner tiefsten Stelle mit einer Abflußleitung 11 versehen, welche zur Entnahmestelle zurückführt und mit einem Ventil 12 versehen ist. Die Pumpe 5 wird über eine Welle 13 durch einen in einem Maschinenhaus 14 angeordneten Elektromotor 15 angetrieben. Die Rohrleitung 6 mündet im Becken 7 unter der Cberlaufkante der Trennwand B. Der Spitzrechen 4 ist in der Rohrleitung 3 derart angeordnet. daß er vom Maschinenhaus 14 jederzeit zugänglich ist und im Bedarfsfalle ausgebaut werden kann. Zu diesem Zweck ist die Rohrleitung 3 mit einem Absperrorgan 16 versehen. Der Ausgleichbehälter 9 ist an seiner tiefsten Stelle mit einer der Abführung von Schlamm dienenden Rohrleitung 17 versehen, welche in die Rohrleitung 11 mündet, und in welcher sich ein Absperrorgan 18 befindet. Außerdem ist der Ausgleichbehälter 9 mit der Rohrleitung 3 durch eine mit einem Absperrorgan 19 versehene Rohrleitung 20 verbunden, welche im Ausgleichbehälter etwas über der tiefsten Stelle beginnt und in der Rohrleitung 3 zwischen der Pumpe 5 und dem Spitzreehen 4 mündet.
  • Die Pumpe 5 fördert Wasser von der Entnahmestelle 1 durch die Rohrleitung 3 und die Rohrleitung 6 in das Becken 7. Im Wasser befindliche große Gegenstände werden durch den Saugkorb 2 zurückgehalten, und das Wasser wird durch den Spitzrechen 4 vorgereinigt. Im Wasser enthaltene Schwebestoffe bleiben im Becken 7 zurück, so daß in den Ausgleichbehälter 9 bereits verhältnismäßig reines Wasser kommt. Nach jedem Pumpvorgang, nachdem die Pumpe 5 abgestellt wird. fließt das im Becken 7 über der Mündung der Rohrleitung 6 befindliche Wasser durch diese Rohrleitung, die Pumpe 5 und die Rohrleitung 3 ins Entnahmebecken 1 zurück, durchspült dabei den Spitzrechen 4 und die Rohrleitung 3 und reinigt sie. Im Becken 7 abgelagerter Schlamm kann durch öffnen des Ventils 12 durch die Rohrleitung 11 zurückgeschwemmt werden. Der Ausgleichbehälter 9 kann durch öffnen des Ventils 18 gereinigt werden.
  • Die beschriebene Durchspülung der Rohrleitung 3 und des Spitzrechens 4 erfolgt automatisch nach jedem Pumpvorgang. Wird während eines Pumpvorganges eine Verstopfung des Spitzrechens 4 festgestellt, so kann dieser Spülvorgang einfach durch Abstellen der Pumpe ausgelöst werden. Sollte ausnahmsweise diese Maßnahme nicht genügen, so kann durch öffnen des Absperrorganes 19 der Wasservorrat im Ausgleichbehälter 9 zur Spülung der Rohrleitung 3 herangezogen werden. Sollte auch das nicht genügen, oder sollte eine Beschädigung des Spitzrechens 4 erfolgt sein, so kann nach einem Schließen des Absperrorgans 16 der Spitzrechen 4 ausgebaut und gereinigt oder ersetzt werden.
  • Obwohl das im Beispiel erwähnte Reinigungselement ein Spitzrechen ist, kann prinzipiell auch jede andere Art derartiger Elemente zur Anwendung kommen. So kann z. B. der Spitzrechen durch einen Rechen anderer Art oder z. B. durch ein Sieb, vorzugsweise aus Plastik, ersetzt werden.
  • Sind in einer Pumpenanlage mehrere Pumpen parallel angeordnet, so weist vorteilhafterweise jede dieser Pumpen eine besondere von der Entnahmestelle führende Saugleitung auf. Auf diese Weise wird am besten das Absetzen von Schlamm und im Wasser enthaltenen Stoffen durch Aufrechterhalten einer ausreichenden Geschwindigkeit beim Pumpen verhindert und eine von den anderen Pumpen unabhängige Reinigung der Saugleitung ermöglicht.
  • Der Saugkorb 2 wirkt bei der erfindungsgemäßen Einrichtung nicht als eigentliches Reinigungselement, weil dieser normalerweise außerstande ist, die erforderliche Feinheit der Siebung zu gewährleisten. Er soll nur verhindern, daß grobe Gegenstände in die Rohrleitung 3 eindringen. Durch die erfindungsgemäße Ausführung eines Rohwasserpumpwerkes können nicht nur. die komplizierte Rechenanlage und die Rechenreinigungsmaschine zusammen mit dem Pumpensumpf entfallen, sondern es ist auch eine gegenüber den bekannten Einrichtungen einfachere Reinigung der Pumpanlage von im Wasser enthaltenen Verunreinigungen möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Rohwasserpumpwerk, welches verunreinigtes Wasser zu einer Reinigungsanlage oder zur direk- ten Verwendung, z. B. in eine Bewässerungsanlage, fördert, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (5) mit der Entnahmestelle durch eine mit min- destens einem Reinigungselement (4) versehene Rohrleitung (3) verbunden ist und die Druck- leitung (6) der Pumpe (5) in ein Becken (7) mit überfallkante führt und unter der Überfallkante des Beckens mündet, so daß beim Abstellen der Pumpe die Rohrleitung (3) mit dem Reinigungs- element (4) selbsttätig durch Wasser aus dem Becken (7), in welches die Pumpe fördert, in der Ansaugrichtung entgegengesetzter Richtung zur Ableitung der abgesetzten Stoffe durchgespült wird. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Saugleitung (3) mit einer aus einem Behälter (9) führenden, mit einem Ventil (19) versehenen Leitung (20) verbunden ist, welche zwischen Pumpe (5) und Reinigungs- element (4) mündet. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß das Reinigungselement (4) ein Spitzrechen ist. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß sich das Reinigungselement im Maschinenhaus (14) befindet.
DES66876A 1960-01-23 1960-02-01 Rohwasserpumpwerk Pending DE1122003B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH1122003X 1960-01-23

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DE1122003B true DE1122003B (de) 1962-01-11

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ID=4558702

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DES66876A Pending DE1122003B (de) 1960-01-23 1960-02-01 Rohwasserpumpwerk

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DE (1) DE1122003B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1609166B1 (de) * 1966-07-19 1970-07-09 Wilfried Strate Abwasserhebewerk

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1609166B1 (de) * 1966-07-19 1970-07-09 Wilfried Strate Abwasserhebewerk

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