DE112090C - - Google Patents

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DE112090C
DE112090C DENDAT112090D DE112090DA DE112090C DE 112090 C DE112090 C DE 112090C DE NDAT112090 D DENDAT112090 D DE NDAT112090D DE 112090D A DE112090D A DE 112090DA DE 112090 C DE112090 C DE 112090C
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valve
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piston
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/20Component parts, details, or accessories, not provided for in preceding subgroups of this main group
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K47/00Means in valves for absorbing fluid energy
    • F16K47/02Means in valves for absorbing fluid energy for preventing water-hammer or noise

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14/.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. August 1898 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Flüssigkeits-Katarakte für Ventilsteuerungen, bei welchen ein mit OeI oder anderer tropfbarer Flüssigkeit gefüllter, an einer Ventilspindel befestigter Bufferkolben mit Ausschnitten von abnehmender Breite versehen ist, vermöge deren die hindurchströmende Flüssigkeit den Ventilschlufs so regelt, dafs eine sehr grofse Anfangsgeschwindigkeit für den Ventilschlufs entsteht, die erst am Ende durch schnelle 'und stetige Verengung dieser Ausschnitte bezw. der hierdurch gebildeten Durchströmquerschnitte schnell bis zu der gewollten Gröfse der Aufschlaggeschwindigkeit abnimmt. (Siehe das D. R. P. 84548 von Collmann.) Sie bezweckt, die Regulirung derVentilschlufsgeschwindigkeit auch während des Betriebes vornehmen zu können, indem einfach die von der Ventilspindel-Bewegung unabhängige Kante ο gehoben oder gesenkt wird.
Die Ventilspindel ist mit V, der Bufferkolben mit k, der Buffercylinder mit c bezeichnet. Im Bufferkolben k sind die bekannten, sich nach aufwärts verengenden Ausschnitte α angebracht.
Die Gröfse der Aufschlag- oder Ventilschlufsgeschwindigkeit hängt nun, wenn der Kolben k nicht durch einen anderen Kolben mit anderen Ausschnitten α ersetzt oder der Ventilhub geändert werden soll, von der Entfernung der arbeitenden Kanten, nämlich der oberen Kante 0 des Buffercylinders c und der oberen Begrenzungslinien i der sich nach aufwärts verengenden Ausschnitte α ab. Je gröfser diese Entfernung ist, desto rascher, je kleiner dieselbe ist, desto langsamer wird die Aufschlaggeschwindigkeit.
Um die Aufschlaggeschwindigkeit zu reguliren, inufste bisher immer die Ventilspindel V in Ruhe gesetzt, dann der Kolben k auf derselben verschoben und endlich die Ventilspindel V wieder in Bewegung gesetzt werden. Dieser . zeitraubende Vorgang mufste so oft wiederholt werden, bis die richtige Aufschlaggeschwindigkeit erreicht war.
Bei der dargestellten Anordnung wird vermittelst des Sechskantes s oder durch sonst geeignete Vorrichtungen der Cylinder c sammt Oelgefäfs L gedreht. Derselbe ist an seinem Umfange mit Schraubengewinde versehen, deren Muttergewinde in die Gestellwand G geschnitten ist. Durch die Drehung des Sechskantes kann also die arbeitende Kante ο während des Betriebes nach Belieben gehoben oder gesenkt werden.
Das Heben oder Senken der von der Ventilbewegung unabhängigen arbeitenden Kante zum Zwecke der Regulirung der Aufschlaggeschwindigkeit könnte auch in anderer Weise als durch Schraubung geschehen. Es könnte z. B. das in der Zeichnung dargestellte Oelgefäfs mittelst zweier, an die Aufsenwände desselben befestigter Zapfen in dem gegabelten Ende eines doppelarmigen Hebels lagern, dessen anderes Ende durch irgend ein Triebwerk gehoben oder gesenkt werden kann. Das im Gestell G sicher geführte Oelgefäfs würde dann gesenkt oder gehoben werden. Die Gabelarme müfsten selbstverständlich zur Aufnahme der Tragezapfen des Oelgefäfses schleifenar'tig gestaltet sein. Von einer zeichnerischen Darstellung dieser Ausführungsform wird abgesehen, da sie die zum
Heben und Senken der arbeitenden Kante dienenden möglichen Constructionen nicht erschöpft, diese vielmehr sehr mannigfaltige sein können.
Die Erfindung . hat den wesentlichen Vortheil, dafs während des Betriebes der Maschine, selbst bei hoher und höchster .Tourenzahl, eventuell unter gleichzeitiger Abnahme von Indicatordiagrammen, die Gröfse der Ventilschlufsgeschwindigkeit ganz nach Wunsch'. auf das allergenaueste eingestellt, werden -kann. ■■-

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Flüssigkeits - Katarakt, dessen Bufferkolben nach Art des D. R. P. 84548 mit Ausschnitten von abnehmender Breite versehen ist, gekennzeichnet durch eine Anordnung zum Heben und Senken der von der Ventilbewegung unabhängigen arbeitenden Kante, um hierdurch die Entfernung zwischen den beiden arbeitenden Kanten und damit auch die Ventilaufschlagge.schwindigkeit während des Betriebes ;reg.eln zu--können. .·. ...
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen..
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DE (1) DE112090C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104781B (de) * 1955-05-17 1961-04-13 Concordia Maschinen Und Elek Z Elektromagnetisch betaetigtes Absperr-ventil fuer fluessige Druckmittel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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