DE112009003625B4 - Automatischer Analysator - Google Patents

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Abstract

Es wird eine automatische Analysator vorgestellt, die weniger Lesegeräte erfordert und damit die Herstellungskosten verringern kann, ohne dass die Effektivität des Leseprozesses für kodierte Informationen herabgesetzt wird, die an Reagensbehältern angebracht sind. Die automatische Analysator umfasst ein zweidimensionales Code-Lesegerät (21), das die kodierten Informationen von einem zweidimensionalen Code-Etikett (14) abliest, das an einem Reagensbehälter (8) angebracht ist, und eine Steuervorrichtung zum Analysieren der Probe, die Objekt der Analyse ist, wobei das zweidimensionale Code-Lesegerät (21) Positionsinformationen für die Position berechnet, an der das zweidimensionale Code-Etikett (14) angebracht ist, und beim Ablesen des zweidimensionalen Code-Etiketts (14) am Reagensbehälter (8) die Positionsinformationen mit den abgelesenen kodierten Informationen ausgibt. Die Steuervorrichtung bestimmt auf der Basis der Positionsinformationen, ob sich der Reagensbehälter (8) am inneren Rand oder am äußeren Rand einer Reagens-Kühlbox befindet, und speichert die Informationen über den Ort des Reagensbehälters (8) zusammen mit den Informationen über das Reagens.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen automatischen Analysator und insbesondere das Ablesen von Informationen wie Informationen zur Identifikation eines Reagens usw., die an einem bei einer Analyse verwendeten Reagensbehälter angebracht sind.
  • STAND DER TECHNIK
  • Bei einem automatischen Analysator gibt es in der Regel die Möglichkeit, an Behältern für Flüssigkeiten wie einem Reagens, einer Probe, einer Reinigungssubstanz usw. einen Strichcode anzubringen, um die im Behälter befindliche Flüssigkeit zu identifizieren. Dadurch braucht der Bediener der Vorrichtung die Informationen über die Flüssigkeit nicht mehr selbst an einer Tastatur eingeben.
  • Zu Beginn der Verwendung dieser Technik enthielten die Strichcodes lediglich Informationen zur Identifikation von Flüssigkeiten, in letzter Zeit sollen jedoch zusätzlich zu den Identifikationsinformationen immer mehr Informationen angegeben werden, etwa über die Analysebedingungen.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen werden die Analysebedingungen auf der Basis der Identifikationsinformationen über die Flüssigkeit aus einem anderen Speichermedium ausgelesen, um die dort angegebenen Analysebedingungen für die Analyse zu nutzen. Wenn auch die Analysebedingungen in den Strichcodes gespeichert sind, kann die Analyse beginnen, ohne auf ein Speichermedium zugreifen zu müssen, was den Vorgang vereinfacht.
  • Die Größe des Strichcodes nimmt mit steigender Datenkapazität zu. Es wurden daher zweidimensionale Codes populär, die auf gleichem Raum mehr Informationen speichern können, wie es etwa in der japanischen Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift Nr. JP 08094626 A (Patentdokument 1) beschrieben ist.
  • Bei der Verwendung von zweidimensionalen Codes können mehr Informationen untergebracht werden als bei der Verwendung von Strichcodes, so dass Vorrichtungen erhalten werden können, die sehr einfach zu bedienen sind.
  • DOKUMENTE ZUM STAND DER TECHNIK
  • PATENTDOKUMENTE
    • Patentdokument 1: Japanische Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift Nr. JP 08094626 A .
  • DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • PROBLEME, DIE MIT DER ERFINDUNG GELÖST WERDEN SOLLEN
  • Lesegeräte für zweidimensionale Codes sind jedoch sehr teuer, so dass sich beim Vorsehen von vielen solchen Lesegeräten ein Kostenproblem ergibt. Wenn es zum Beispiel zwei Reagensscheiben gibt, die Reagensbehälter mit Reagens aufnehmen, und die Reagensbehälter jeweils am inneren Rand und am äußeren Rand der Scheiben angebracht werden können, sind bis zu vier Lesegeräte erforderlich.
  • Wenn für den inneren Rand und den äußeren Rand nur ein Lesegerät vorgesehen wird, muss das Lesegerät beweglich angebracht werden, um das Sichtfeld des Lesegeräts auf den inneren Rand und den äußeren Rand ausrichten zu können, was ebenfalls zu steigenden Kosten führt, da ein Mechanismus für diese Bewegung erforderlich ist. Auch addiert sich die Zeit für die Bewegung des Lesegeräts zur Ablesezeit, so dass die Effizienz des ganzen Prozesses abnimmt.
  • Wenn für einen Code ein Etikett auf einer Seitenfläche einer Reagensflasche mit einer relativ großen Fläche angebracht wird, kann ein eindimensionaler Strichcode verwendet werden, der billig ist, das Lesegerät muss jedoch entsprechend an der Seitenfläche der Flasche angeordnet werden, mit der Folge, dass die Größe der Vorrichtung um die Größe des Lesegeräts zunimmt.
  • Eine bevorzugte Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen automatischen Analysator zu schaffen, bei dem die Herstellungskosten dadurch gering sind, dass die Kosten für Lesegeräte herabgesetzt werden, ohne dass dadurch die Effizienz des Leseprozesses für die an einem Reagensbehälter angebrachten kodierten Informationen abnimmt.
  • Um die Informationen von Reagensbehältern an einer Mehrzahl von Rändern durch ein einziges Lesegerät ablesen zu können, ist es erforderlich anzugeben, von welchem Rand die abgelesene Information ist, vom inneren Rand oder vom äußeren Rand, und bei einem einzigen Lesegerät soll es auch möglich sein, zur schnelleren Reagensregistrierung eine Identifikation mit einem gleichzeitigen Ablesen durchzuführen, statt die Informationen vom inneren Rand und vom äußeren Rand nacheinander abzulesen.
  • Eine andere bevorzugte Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen automatischen Analysator zu schaffen, der mit einem Lesegerät Informationen von Reagensbehältern an einer Mehrzahl von Rändern abliest und dabei die Informationen an den Reagensbehältern der einzelnen Rändern aus der Mehrzahl von Rändern gleichzeitig abliest und dem jeweiligen Rand zuordnet.
  • Diese und andere bevorzugte Aufgaben und die neuen Eigenschaften der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung und den anliegenden Zeichnungen hervor.
  • MITTEL ZUM LÖSEN DER PROBLEME
  • Die typischen Eigenschaften der vorliegenden Erfindung lassen sich kurz wie folgt angeben.
  • Kurz gesagt umfasst die vorliegende Erfindung ein Code-Lesegerät, das beim Ablesen der an einem Reagensbehälter angebrachten kodierten Informationen Positionsinformationen über die Position berechnet, an der die kodierten Informationen angebracht sind, und die Positionsinformationen zusammen mit den abgelesenen kodierten Informationen ausgibt; wobei eine Steuervorrichtung auf der Basis der kodierten Informationen und der Positionsinformationen vom Code-Lesegerät bestimmt, zu welchem Rand die kodierten Informationen an einem Reagensbehälter gehören, der an einer Reagens-Anordnungseinrichtung an einem von mehreren Rändern einer Kühlbox angeordnet ist, und die Informationen über das Reagens zusammen mit Informationen über den Ort des Reagensbehälters speichert.
  • Kurz gesagt umfasst die vorliegende Erfindung auch ein Code-Lesegerät, das beim Ablesen der an einem Reagensbehälter angebrachten kodierten Informationen auch kodierte Informationen in verschiedenen Code-Arten entsprechend dem jeweiligen Rand aus einer Anzahl von Rändern mit Reagens-Anordnungseinrichtungen in einer Reagens-Kühlbox abliest und die Information über die Code-Art zusammen mit den abgelesenen kodierten Informationen ausgibt; wobei eine Steuervorrichtung bestimmt, zu welchem Rand von mehreren Rändern die an einem Reagensbehälter in der Reagens-Anordnungseinrichtung der Kühlbox angebrachten kodierten Informationen gehören, und die Informationen über das Reagens zusammen mit den Informationen über den Anbringungsort des Reagensbehälters speichert.
  • AUSWIRKUNGEN DER ERFINDUNG
  • Die von den typischen Aspekten der vorliegenden Erfindung hervorgebrachten Auswirkungen werden im folgenden kurz angegeben.
  • Mit der vorliegenden Erfindung kann die Anzahl der Lesegeräte verringert werden, und es können die Herstellungskosten gesenkt werden, ohne dass die Effizienz des Leseprozesses für an einem Reagensbehälter angebrachte kodierte Informationen abnimmt.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Gesamtansicht des Aufbaus eines automatischen Analysators bei einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 2 ist eine Aufsicht auf eine Reagens-Kühlbox bei dem automatischen Analysator der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 3 ist eine Darstellung der Anordnung von Reagensbehältern bei dem automatischen Analysator der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 4 ist eine Darstellung der Anordnung eines zweidimensionalen Code-Lesegeräts bei dem automatischen Analysator der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 5 ist eine Darstellung des äußeren Erscheinungsbildes eines Reagensbehälters für den automatischen Analysator der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 6 ist eine Darstellung zur Erläuterung und Beschreibung des Lesebereichs des zweidimensionalen Code-Lesegeräts des automatischen Analysators der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 7 ist eine Darstellung zur Erläuterung und Beschreibung des Lesebereichs des zweidimensionalen Code-Lesegeräts des automatischen Analysators der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 8 ist eine Darstellung zur Erläuterung und Beschreibung eines Lesevorgangs ohne Koordinaten-Berechnungsfunktion bei dem zweidimensionalen Code-Lesegerät des automatischen Analysators der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 9A und 9B sind Darstellungen zur Erläuterung und Beschreibung des Lesevorgangs ohne Koordinaten-Berechnungsfunktion bei dem zweidimensionalen Code-Lesegerät des automatischen Analysators der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 10A und 10B sind Darstellungen zur Erläuterung und Beschreibung des Lesevorgangs ohne Koordinaten-Berechnungsfunktion bei dem zweidimensionalen Code-Lesegerät des automatischen Analysators der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 11 ist eine Gesamtansicht des Aufbaus eines automatischen Analysators bei einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 12 ist eine Aufsicht auf den Bereich in der Nähe einer Reagens-Kühlbox bei dem automatischen Analysator der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 13 ist eine vergrößerte Darstellung des Bereichs in der Nähe des Anbringungsabschnitts für ein zweidimensionales Code-Lesegerät bei dem automatischen Analysator der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 14 ist eine Darstellung der Anordnung der Reagensbehälter in der Reagens-Kühlbox bei dem automatischen Analysator der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 15 ist eine Darstellung zur Erläuterung und Beschreibung des Lesebereichs für ein zweidimensionales Code-Etikett am oberen Abschnitt des Reagensbehälters bei dem automatischen Analysator der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 16 ist eine Darstellung zur Erläuterung und Beschreibung der an dem zweidimensionalen Code-Etikett am oberen Abschnitt des Reagensbehälters des automatischen Analysators der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung abgelesenen Code-Arten.
  • 17 ist eine Darstellung zur Erläuterung eines Beispiels der von dem zweidimensionalen Code-Lesegerät des automatischen Analysators der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung abgelesenen Informationen.
  • BESTE ART DER ERFINDUNGSAUSFÜHRUNG
  • Im folgenden werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezug zu den beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zur Erläuterung der Ausführungsformen sind Komponenten mit der gleichen Funktion mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und sich wiederholende Erläuterungen werden vermieden.
  • (Erste Ausführungsform)
  • Anhand der 1 bis 4 wird der Aufbau für einen automatischen Analysator gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • Die 1 ist eine Gesamtansicht des Aufbaus des automatischen Analysators bei der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei ein Teil der Abdeckung einer Reagens-Kühlbox im Schnitt dargestellt ist, damit ein Teil der Anzahl von Reagensbehältern sichtbar ist, die dort kühl gehalten werden. Die 2 ist eine Aufsicht auf die Reagens-Kühlbox bei dem automatischen Analysator der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die einen Zustand zeigt, in dem die Abdeckung entfernt ist. Die 3 ist eine Darstellung der Anordnung von Reagensbehältern bei dem automatischen Analysator der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und die 4 eine Darstellung der Anordnung eines zweidimensionalen Code-Lesegeräts bei dem automatischen Analysator der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Der automatische Analysator der 1 umfasst einen Betätigungsabschnitt 1, der verschiedene Operationen des automatischen Analysators ausführt; einen Probenbehälter 2, der die bei der Analyse zu verwendende Probe enthält und an dem kodierte Informationen über die Probe angebracht sind; ein Fördergestell 3 zur Aufnahme von Probenbehältern 2; einen Proben-Zugabemechanismus 4, der aus dem Probenbehälter 2 die Messflüssigkeit entnimmt, die Objekt der Analyse ist; eine Reaktionsscheibe 5 zum Anbringen von Reaktionsbehältern 6, wobei der Reaktionsbehälter 6 die Messprobe, die Objekt der Analyse ist, aufnimmt und mit einem Reagens zur Reaktion bringt; eine Reagens-Kühlbox 7 zur Aufnahme von Reagensbehältern 8 mit jeweils einem Reagens; einen Reagens-Zugabemechanismus 9 zur Zugabe eines Reagens zu der Probe im Reaktionsbehälter 6, die Objekt der Analyse ist; einen Rührmechanismus 10, der den Inhalt des Reaktionsbehälters 6 aufrührt, in den die Probe, die Objekt der Analyse ist, und das Reagens abgegeben wurden; ein Photometer 11 als Erfassungsmechanismus zum Erfassen des Zustands im Reaktionsbehälter 6 nach dem Aufrühren durch den Rührmechanismus 10; und einen Waschmechanismus 12 zum Auswaschen des Inneren des Reaktionsbehälters 6 nach Beendigung der Analyse.
  • Außerdem ist eine Steuervorrichtung (nicht gezeigt) vorgesehen, die Informationen über das Reagens speichert, wobei die Steuervorrichtung auf der Basis der Informationen über das Reagens und das Erfassungsergebnis vom Photometer 11 die Probe analysiert, die Objekt der Analyse ist, und den automatischen Analysator insgesamt steuert. Die Steuervorrichtung kann in den Betätigungsabschnitt 1 integriert sein.
  • Die Reagens-Kühlbox 7 hält eine Anzahl von Reagensbehältern 8 mit einem Reagens in einer Reagens-Anordnungseinrichtung kühl. In der Reagens-Anordnungseinrichtung sind die Reagensbehälter 8 längs des Umfangs am inneren Rand und am äußeren Rand der Anordnungseinrichtung angeordnet. Die Reagens-Kühlbox 7 weist wenigstens eine Öffnung 13 zum Heraussaugen des Reagens aus dem Reagensbehälter 8 und eine Halterung 20 für ein zweidimensionales Code-Lesegerät auf, mittels der das zweidimensionale Code-Lesegerät an der Kühlbox 7 angebracht wird.
  • Wie in den 2 und 3 gezeigt, sind in der Reagens-Kühlbox 7 die Reagensbehälter 8 am inneren Rand auf eine zyklische Weise derart in Anordnungspositionen angeordnet, dass sie jeweils in einer geraden Linie zu den Anordnungspositionen der Reagensbehälter 8 am äußeren Rand ausgerichtet sind, wobei die Reagensbehälter 8 am inneren Rand und die Reagensbehälter 8 am äußeren Rand so angeordnet sind, dass sie in entgegengesetzte Richtungen weisen, so dass zweidimensionale Code-Etiketten 14, die am oberen Abschnitt der Reagensbehälter 8 am inneren Rand und am oberen Abschnitt der Reagensbehälter 8 am äußeren Rand angebracht sind, jeweils nebeneinander liegen.
  • Wie in der 4 gezeigt, ist an der Halterung 20 für ein zweidimensionales Code-Lesegerät, die zum Beispiel an der Abdeckung der Reagens-Kühlbox 7 angebracht ist, mittels einer Befestigungsplatte 23 ein zweidimensionales Code-Lesegerät 21 angebracht, wobei eine Öffnung 22 so angeordnet ist, dass das zweidimensionale Code-Etikett am oberen Abschnitt des Reagensbehälters 8 abgelesen werden kann.
  • Anhand der 1 und der 5 bis 7 wird nun der Betrieb des automatischen Analysators gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die 5 ist eine Darstellung des äußeren Erscheinungsbilds des Reagensbehälters des automatischen Analysators der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die 6 und 7 sind Darstellungen zur Erläuterung und Beschreibung des Lesebereichs des zweidimensionalen Code-Lesegeräts des automatischen Analysators der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Zuerst werden durch einen Bediener des automatischen Analysators in der Reagens-Kühlbox 7 die Reagensbehälter 8 am inneren Rand und am äußeren Rand der Reagens-Anordnungseinrichtung angeordnet.
  • Entsprechend einer Anweisung vom Betätigungsabschnitt 1 wird dann ein Reagensbehälter 8, an dem das zweidimensionale Code-Etikett 14 mit einem darauf aufgedruckten zweidimensionalen Code angebracht ist, unter das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 bewegt, damit sich der Reagensbehälter 8 in einer Position befindet, in der das Code-Etikett 14 vom zweidimensionalen Code-Lesegerät 21 abgelesen werden kann.
  • Das an der Abdeckung der Reagens-Kühlbox 7 angebrachte zweidimensionale Code-Lesegerät 21 nimmt dann die den Reagensbehälter 8 betreffenden Informationen auf.
  • Im folgenden wird das Ablesen des zweidimensionalen Code-Etiketts 14 durch das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 beschrieben.
  • Wie in der 5 gezeigt, weist der obere Abschnitt des Reagensbehälters 8 einen flachen Oberflächenabschnitt auf. Das zweidimensionale Code-Etikett 14 ist an diesem flachen Oberflächenabschnitt angebracht. Die in dem Code auf dem zweidimensionalen Code-Etikett 14 enthaltenen Daten mit den Informationen über das Reagens sind zum Beispiel DataMatrix-Daten, und es sichergestellt, dass die zum Auslesen der Daten erforderlichen Spezifikationen wie das Vorhandensein eines Freifeldes erfüllt sind.
  • Das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 ist, wie in der 6 gezeigt, so angebracht, dass sich die beiden zweidimensionalen Code-Etiketten 14, die am Reagensbehälter 8 am inneren Rand und am Reagensbehälter 8 am äußeren Rand angebracht sind, gleichzeitig im Sichtfeld 35 des Code-Lesegeräts 21 befinden, das heißt dass sich sowohl das Etikett auf dem Reagensbehälter 8 am inneren Rand als auch das Etikett auf dem gegenüberstehenden Reagensbehälter 8 am äußeren Rand im Sichtfeld 35 des Lesegeräts 21 befinden.
  • Wie in der 6 gezeigt, können die Reagensbehälter 8 an der Innenseite und die Reagensbehälter 8 an der Außenseite in der gleichen Richtung angeordnet sein und müssen nicht in entgegengesetzte Richtungen zeigen, wenn die zweidimensionalen Code-Etiketten 14, die am Reagensbehälter 8 an der Innenseite und am Reagensbehälter 8 an der Außenseite angebracht sind, innerhalb des Sichtfelds des einen zweidimensionalen Code-Lesegeräts 21 liegen.
  • Das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 weist darüberhinaus eine Koordinatenberechnungsfunktion zum Berechnen der Koordinaten (x, y) eines Codefeldes auf, das innerhalb des Sichtfelds erkannt wurde, wobei der Ursprung (0, 0) der Koordinaten zum Beispiel in der Mitte des Lesebereichs liegt. Das Lesegerät teilt das Sichtfeld entsprechend den Koordinateninformationen in zwei Hälften auf und führt das Auslesen der Codes in der Reihenfolge aus, die von einer Prioritäts-Reihenfolge vorgegeben wird, so dass auch dann zwischen den einzelnen Codefeldern unterschieden werden kann, wenn sich im Sichtfeld 35 mehrere Codefelder befinden.
  • Außer den Identifikationsinformationen des zweidimensionalen Code-Etiketts 14 kann das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 auch Positionsinformationen ausgeben, wobei die Positionsinformationen die Koordinaten selbst sein können oder Daten, die eine Position wie ”am inneren Rand” und ”am äußeren Rand” angeben. Das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 befindet sich an einer Stelle, die es ihm ermöglicht, im Sichtfeld zwischen der Seite des inneren Randes und der Seite des äußeren Randes zu unterscheiden.
  • Wie in der 7 gezeigt, teilt bei der vorliegenden Ausführungsform das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 das ganze Sichtfeld 35 entsprechend den Koordinateninformationen in zwei Sichtfelder auf, das heißt in ein Sichtfeld 36 auf der Seite des inneren Randes und ein Sichtfeld 37 auf der Seite des äußeren Randes.
  • Das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 liest dann die Sichtfelder in einer vorgegebenen Reihenfolge aus. Nach einem erfolgreichen Auslesen werden die Informationen von den beiden zweidimensionalen Code-Etiketten 14 und die Positionsinformationen zum Beispiel zur Steuervorrichtung übertragen. Wenn das Auslesen nicht erfolgreich war, weil zum Beispiel kein Reagensbehälter 8 vorhanden ist oder aus anderen Gründen, werden Informationen über den Lesefehler ausgegeben, oder es erfolgt nichts, bis das Auslesen im nächsten Sichtfeld beginnt. Wenn das Auslesen am inneren Rand und am äußeren Rand beendet ist, wird das Innere der Reagens-Kühlbox 7 weitergedreht, um die nächsten Reagensbehälter 8 ablesen zu können. Auf diese Weise können alle Informationen von den zweidimensionalen Code-Etiketten 14 an den Reagensbehältern 8 in der Reagens-Kühlbox 7 aufgenommen werden, wobei die von den zweidimensionalen Code-Etiketten 14 abgelesenen und übertragenen Informationen in der Steuervorrichtung usw. gespeichert werden.
  • Danach wird das Fördergestell 3, in dem sich der Probenbehälter 2 mit einer Probe befindet, zu der Analyseeinheit befördert, die aus dem Proben-Zugabemechanismus 4, der Reaktionsscheibe 5, dem Reaktionsbehälter 6, der Reagens-Kühlbox 7, den Reagensbehältern 8, dem Reagens-Zugabemechanismus 9, dem Rührmechanismus 10, dem Photometer 11 und dem Waschmechanismus 12 besteht.
  • Um die zu der Analyseeinheit gebrachte Probe der vom Betätigungsabschnitt 1 vorgegebenen Analyse zu unterwerfen, wird die Messprobe, die das Objekt der Analyse ist, vom Proben-Zugabemechanismus 4 aus dem Probenbehälter 2 gesaugt und in den Reaktionsbehälter 6 gegeben, der an der Reaktionsscheibe 5 angebracht ist.
  • Auf der Basis der Informationen, die vorher von den Reagensbehältern 8 aufgenommen wurden, wird, um das vorgegebene Reagens zugeben zu können, der entsprechende Reagensbehälter 8 in der Reagens-Kühlbox 7 zu der Stelle bewegt, an der sich die Öffnung in der Abdeckung der Kühlbox 7 befindet, so dass das Reagens aus dem Reagensbehälter 8 abgesaugt und in den Reaktionsbehälter 6 an der Reaktionsscheibe 5 gegeben werden kann.
  • Im Reaktionsbehälter 6 werden die Probe und das Reagens vom Rührmechanismus 10 verrührt. Das Photometer 11, das ein Erfassungsmechanismus mit einer Lampe als Lichtquelle, einem spektroskopischen Beugungsgitter und einem optischen Detektor ist, stellt die Farbe der sich als Folge des Umrührens einstellenden chemischen Reaktion fest. Mit den Informationen vom Photometer 11 erfolgt die Analyse.
  • Nach der Analyse wird der Reaktionsbehälter 6 vom Waschmechanismus 12 ausgewaschen, um die nächste Probe analysieren zu können. Nach dem Absaugen der Probe für die Analyse wird das Fördergestell 3 mit dem Probenbehälter 2 wieder von der Analyseeinheit wegbewegt.
  • Wie beschrieben wird bei der vorliegenden Ausführungsform durch das Anordnen der Reagensbehälter 8 wie der 2 gezeigt erreicht, dass beim Ablesen des zweidimensionalen Code-Etiketts 14, das am oberen Abschnitt des Reagensbehälters 8 am äußeren Rand angebracht ist, durch das eine zweidimensionale Code-Lesegerät 21 auch das zweidimensionale Code-Etikett 14 am oberen Abschnitt eines Reagensbehälters 8 am inneren Rand abgelesen werden kann, da der Reagensbehälter 8 am inneren Rand und der Reagensbehälter 8 am äußeren Rand horizontal zueinander ausgerichtet sind.
  • Solange sich daher das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 an einer Stelle befindet, von der aus es sowohl das zweidimensionale Code-Etikett 14 am oberen Abschnitt eines Reagensbehälters 8 am inneren Rand als auch das zweidimensionale Code-Etikett 14 am oberen Abschnitt eines Reagensbehälters 8 am äußeren Rand ablesen kann, können damit in nur einer Lesesequenz gleichzeitig das zweidimensionale Code-Etikett 14 am oberen Abschnitt des Reagensbehälters 8 am inneren Rand und das zweidimensionale Code-Etikett 14 am oberen Abschnitt des Reagensbehälters 8 am äußeren Rand abgelesen werden.
  • Das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 berechnet dabei auch die Koordinaten (x, y) eines Codefeldes, das im Sichtfeld erkannt wurde, wobei das Sichtfeld entsprechend den Koordinaten aufgeteilt wird, so dass die informationen von den beiden zweidimensionalen Code-Etiketten 14 an den Reagensbehältern 8 am inneren Rand und am äußeren Rand unterschieden und getrennt erkannt werden; dadurch ist es möglich, die Informationen von allen zweidimensionalen Code-Etiketten 14 an den Reagensbehältern 8 durch nur ein zweidimensionales Code-Lesegerät 21 abzulesen.
  • Mit der vorliegenden Ausführungsform wurde ein Beispiel beschrieben, bei dem in der Reagens-Kühlbox 7 am inneren Rand und am äußeren Rand jeweils ein Reagensbehälter 8 angeordnet ist. Es können am inneren Rand und am äußeren Rand jedoch auch jeweils zwei oder mehr Reagensbehälter 8 angeordnet werden, wenn das Sichtfeld des zweidimensionalen Code-Lesegeräts 21 entsprechend unterteilt wird.
  • Das Sichtfeld wurde bei der vorstehenden Ausführungsform unterteilt und mit einer Prioritäts-Reihenfolge versehen, um die Zeit für die Code-Suche zu verkürzen. Wenn keine Code-Suche erforderlich ist, ist auch die Sichtfeldaufteilung nicht erforderlich, und das Ablesen kann erfolgen, bis die Code-Erkennung nicht mehr möglich ist, während nach dem Lesen im Sichtfeld die Koordinaten gelöscht werden.
  • Es wurde beschrieben, dass das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 die Koordinaten des vom zweidimensionalen Code-Etikett 14 abgelesenen Codes berechnen kann. Wenn das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 die Codes von einer Mehrzahl von zweidimensionalen Code-Etiketten 14 unterscheiden kann, ist die Koordinaten-Berechnungsfunktion für die Code-Position nicht immer erforderlich. Es können zum Beispiel die Codes von einer Mehrzahl von zweidimensionalen Code-Etiketten 14 dadurch abgelesen werden, dass das Sichtfeld durch eine Sichtfeld-Begrenzungseinrichtung und dergleichen eingeschränkt wird und beim Ablesen auf Informationen über die Einschränkung des Sichtfeldes Bezug genommen wird.
  • Die zweidimensionalen Code-Etiketten 14 müssen nicht jeweils am oberen Abschnitt der Reagensbehälter 8 am inneren Rand und am äußeren Rand angebracht sein; sie können zum Beispiel auch an einer Seitenfläche oder an der Bodenfläche der Reagensbehälter 8 angebracht sein. In diesem Fall ist zwischen der Fläche, an der das zweidimensionale Code-Etikett 14 angebracht ist, und der Position des Lesegeräts 21 ein Abstand vorgesehen, um das erforderliche Sichtfeld zu erhalten. Mit einer Sichtfeld-Aufteilungseinrichtung oder einer Sichtfeld-Begrenzungseinrichtung wird dann zwischen den Codes der jeweiligen Ränder unterschieden. Mit einer Sichtfeld-Aufteilungseinrichtung oder einer Sichtfeld-Begrenzungseinrichtung kann auch zwischen den Codes von mehreren inneren und äußeren Rändern unterschieden werden.
  • Anhand der 8 bis 10B wird nun ein Beispiel für einen Lesevorgang beschrieben, bei dem das zweidimensionale Code-Lesegerät des automatischen Analysators der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung keine Koordinaten-Berechnungsfunktion umfasst. Die 8 bis 10B sind Darstellungen zur Erläuterung des Lesevorgangs, wenn das zweidimensionale Code-Lesegerät des automatischen Analysators der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung keine Koordinaten-Berechnungsfunktion aufweist. Die 8 und 9A, 9B zeigen dabei eine Situation, bei der zum Unterscheiden zwischen dem inneren Rand und dem äußeren Rand eine Blende verwendet wird. Die 9A zeigt dabei den Zustand, wenn die Seite des äußeren Randes ausgewählt wird, und die 9B den Zustand, wenn die Seite des inneren Randes ausgewählt wird. Die 10A und 10B zeigen eine Situation, bei der ein Beleuchtungsbereich zur Unterscheidung zwischen dem inneren Rand und dem äußeren Rand verwendet wird, wobei die 10A den Zustand zeigt, wenn die Seite des äußeren Randes ausgewählt wird, und die 10B den Zustand, wenn die Seite des inneren Randes ausgewählt wird.
  • Bei dem Aufbau der 8 befindet sich unter dem zweidimensionalen Code-Lesegerät 21 als Sichtfeld-Begrenzungseinrichtung zur Auswahl des inneren Randes oder des äußeren Randes eine Blende 24, die die Öffnung 22 in der Abdeckung der Reagens-Kühlbox 7 abdeckt. Die auf den inneren Rand bzw. den äußeren Rand begrenzten Sichtfelder werden vom zweidimensionalen Code-Lesegerät 21 in einer vorgegebenen Reihenfolge ausgelesen.
  • Bei der Verwendung der Blende 24 wird wie in der 9A gezeigt zum Ablesen des zweidimensionalen Code-Etiketts 14 am Reagensbehälter 8 am äußeren Rand die Blonde 24 zur Seite des inneren Randes bewegt, so dass das Sichtfeld auf den äußeren Rand beschränkt ist. Wie in der 9B gezeigt, wird zum Ablesen des zweidimensionalen Code-Etiketts 14 am Reagensbehälter 8 am inneren Rand die Blende 24 zur Seite des äußeren Randes bewegt, so dass das Sichtfeld auf den inneren Rand beschränkt ist.
  • Auf diese Weise kann entsprechend den Positionsinformationen von der Blende 24 zwischen dem inneren Rand und dem äußeren Rand unterschieden werden, so dass auch dann, wenn das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 keine Koordinaten-Berechnungsfunktion aufweist, zwischen einem Reagensbehälter 8 am inneren Rand und einem Reagensbehälter 8 am äußeren Rand unterschieden werden kann und die Informationen vom zweidimensionalen Code-Etikett 14 entsprechend abgelesen werden können.
  • Wenn die Blende 24 nicht richtig funktioniert, kann, wenn zum Beispiel ein Etikett mit einem Alarmcode an der Oberfläche der Blende 24 angebracht ist, die Steuervorrichtung beim Ablesevorgang erkennen, ob die Blonde 24 richtig betätigt wurde, so dass für den Blendenbetrieb kein eigener Sensor erforderlich ist.
  • In der Reagens-Kühlbox 7 ist es im allgemeinen dunkel, da die Reagens-Kühlbox 7 dicht verschlossen ist, so dass zum Ablesen des Codes vom zweidimensionalen Code-Etikett 14 eine Beleuchtung erforderlich ist.
  • Wie in den 10A und 10B gezeigt, kann der Aufbau derart sein, dass der Beleuchtungsbereich von LED-Licht als Sichtfeld-Begrenzungseinrichtung auf den inneren Rand und den äußeren Rand aufgeteilt ist. Durch Beleuchten und Auslesen des inneren Randes und des äußeren Randes in einer vorgegebenen Reihenfolge werden die Sichtfelder am inneren Rand und am äußeren Rand entsprechend nacheinander beleuchtet und ausgelesen.
  • Wenn zum Ablesen des zweidimensionalen Code-Etiketts 14 am Reagensbehälter 8 auf der Seite des äußeren Randes wie in der 10A gezeigt nur die Seite des äußeren Randes beleuchtet wird, ist auch das Sichtfeld darauf beschränkt und der innere Rand ausgegrenzt. Wie in der 10B gezeigt, wird zum Ablesen des zweidimensionalen Code-Etiketts 14 am Reagensbehälter 8 auf der Seite des inneren Randes nur die Seite des inneren Randes beleuchtet, so dass das Sichtfeld darauf beschränkt und der äußere Rand ausgegrenzt ist.
  • Auf diese Weise kann unter Verwendung der Informationen über die Position der Beleuchtung zwischen dem inneren Rand und dem äußeren Rand unterschieden werden, so dass auch dann, wenn das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 keine Koordinaten-Berechnungsfunktion aufweist, zwischen einem Reagensbehälter 8 am inneren Rand und einem Reagensbehälter 8 am äußeren Rand unterschieden werden kann und die Informationen auf dem zweidimensionalen Code-Etikett 14 entsprechend abgelesen werden können.
  • Für eine Situation, bei der die Beleuchtung nicht eingeschaltet ist, kann ein Mechanismus vorgesehen werden, der in der Lage ist festzustellen, ob die Helligkeit der Beleuchtung ausreicht oder nicht. Es kann an dem zweidimensionalen Code-Lesegerät 21 selbst eine Funktion zum Erfassen eines dunklen Zustands vorgesehen werden, oder es kann dadurch eine Bestätigung der Beleuchtung erfolgen, dass ein Pseudo-Etikett an einem Abschnitt am Umfang der Reagens-Kühlbox 7 angebracht wird und festgestellt wird, ob das Pseudo-Etikett abgelesen werden kann oder nicht.
  • Bei dem in den 10A und 10B gezeigten Beispiel erfolgt die Beleuchtung von der Innenseite des zweidimensionalen Code-Lesegeräts 21. Der innere Rand und der äußere Rand können jedoch auch durch eine Beleuchtung von der Außenseite des zweidimensionalen Code-Lesegeräts 21 unterschieden werden.
  • Das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 kann auch dadurch darauf eingestellt werden, nur Code-Informationen von einem der Ränder abzulesen, dass das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 mit einer Funktion zum Beschneiden seines Sichtfeldbereichs versehen wird.
  • (Zweite Ausführungsform)
  • Anhand der 11 bis 13 wird nun der Aufbau einer zweiten Ausführungsform des automatischen Analysators beschrieben. Die 11 zeigt den Gesamtaufbau der zweiten Ausführungsform des automatischen Analysators der vorliegenden Erfindung, wobei die Abdeckung der Reagens-Kühlbox zu Teil aufgeschnitten ist und ein Teil der dort kühl gehaltenen Reagensbehälter sichtbar ist. Die 12 ist eine Aufsicht auf einen Bereich in der Nähe der Reagens-Kühlbox des automatischen Analysators der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und die 13 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs in der Nähe der Halterung für das zweidimensionale Code-Lesegerät des automatischen Analysators der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Die automatische Analysator der 11 umfasst einen Betätigungsabschnitt 1, der verschiedene Operationen des automatischen Analysators ausführt; einen Probenbehälter 2, der die bei der Analyse zu verwendende Probe enthält und an dem kodierte Informationen über die Probe angebracht sind; ein Fördergestell 3 zur Aufnahme von Probenbehältern 2; einen Proben-Zugabemechanismus 4, der aus dem Probenbehälter 2 die Messflüssigkeit entnimmt, die das Objekt der Analyse ist; eine Reaktionsscheibe 5 zum Anbringen von Reaktionsbehältern 6, wobei der Reaktionsbehälter 6 die Messprobe, die das Objekt der Analyse ist, aufnimmt und mit einem Reagens zur Reaktion bringt; eine Reagens-Kühlbox 7 zur Aufnahme von Reagensbehältern 8 mit jeweils einem Reagens; einen Reagens-Zugabemechanismus 9 zur Zugabe eines Reagens zu der Probe im Reaktionsbehälter 6, die Objekt der Analyse ist; einen Rührmechanismus 10, der den Inhalt des Reaktionsbehälters 6 aufrührt, in den die Probe, die das Objekt der Analyse ist, und das Reagens abgegeben wurden; ein Photometer 11 als Erfassungsmechanismus zum Erfassen des Zustands im Reaktionsbehälter 6 nach dem Aufrühren durch den Rührmechanismus 10; und einen Waschmechanismus 12 zum Auswaschen des Inneren des Reaktionsbehälters 6 nach Beendigung der Analyse.
  • Außerdem ist eine Steuervorrichtung (nicht gezeigt) vorgesehen, die Informationen über das Reagens speichert, wobei die Steuervorrichtung auf der Basis der Informationen über das Reagens und das Erfassungsergebnis vom Photometer 11 die Probe analysiert, die Objekt der Analyse ist, und die automatische Analysator insgesamt steuert. Die Steuervorrichtung kann in den Betätigungsabschnitt 1 integriert sein.
  • Die Reagens-Kühlbox 7 hält eine Anzahl von Reagensbehältern 8 mit einem Reagens in einer Reagens-Anordnungseinrichtung kühl. In der Reagens-Anordnungseinrichtung sind die Reagensbehälter 8 längs des Umfangs am inneren Rand und am äußeren Rand angeordnet. Die Reagens-Kühlbox 7 weist wenigstens eine Öffnung 13 zum Heraussaugen des Reagens aus dem Reagensbehälter 8 und eine Halterung 20 für ein zweidimensionales Code-Lesegerät 21 auf, an dem das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 angebracht wird.
  • Wie in der 12 gezeigt ist die Halterung 20 für das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 auf der Abdeckung für die Reagens-Kühlbox 7 angebracht.
  • Wie in der 13 gezeigt, sind an der Halterung 20 für das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 Öffnungen 22 derart vorgesehen, dass die an einem oberen Abschnitt der Reagensbehälter 8 angebrachten zweidimensionalen Code-Etiketten 14 abgelesen werden können.
  • In dem zweidimensionalen Code-Etikett 14 am oberen Abschnitt jedes Reagensbehälters 8 sind in diagonalen Positionen ein DataMatrix-Code 17 und ein QR-Code 18 aufgedruckt.
  • Das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 ist so angeordnet, dass es von dem zweidimensionalen Code-Etikett 14 am oberen Abschnitt des Reagensbehälters 8 am inneren Rand und von dem zweidimensionalen Code-Etikett 14 am oberen Abschnitt des Reagensbehälters 8 am äußeren Rand jeweils die halbe Fläche erfasst.
  • Anhand der 11 und 14 bis 17 wird nun die Arbeitsweise der zweiten Ausführungsform des automatischen Analysators der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die 14 ist eine Darstellung zur Erläuterung der Anordnung der Reagensbehälter in der Reagens-Kühlbox bei der zweiten Ausführungsform des automatischen Analysators der vorliegenden Erfindung; die 15 eine Darstellung zur Erläuterung des Lesebereichs an einem zweidimensionalen Code-Etikett am oberen Abschnitt eines Reagensbehälters bei der zweiten Ausführungsform des automatischen Analysators der vorliegenden Erfindung; die 16 eine Darstellung zur Erläuterung der Code-Arten, die von dem zweidimensionalen Code-Etikett am oberen Abschnitt eines Reagensbehälters bei der zweiten Ausführungsform des automatischen Analysators der vorliegenden Erfindung abgelesen werden; und die 17 eine Darstellung zur beispielhaften Erläuterung der von dem zweidimensionalen Code-Lesegerät bei der zweiten Ausführungsform des automatischen Analysators der vorliegenden Erfindung abgelesenen Informationen.
  • Zuerst werden von dem Bediener des automatischen Analysators in der Reagens-Kühlbox 7 die Reagensbehälter 8 am inneren Rand und am äußeren Rand der Reagens-Anordnungseinrichtung angeordnet.
  • Entsprechend den Anweisungen vom Betätigungsabschnitt 1 werden dann die Reagensbehälter 8 mit den daran angebrachten zweidimensionalen Code-Etiketten 14, auf die die zweidimensionalen DataMatrix-Codes 17 und die QR-Codes 18 aufgedruckt sind, unter das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 bewegt und damit in eine Position gebracht, in der sie vom Lesegerät 21 abgelesen werden können.
  • Das an der Abdeckung der Reagens-Kühlbox 7 angebrachte zweidimensionale Code-Lesegerät 21 nimmt dann von jedem der Reagensbehälter 8 die diesen Reagensbehälter betreffenden Informationen auf.
  • Danach wird das Fördergestell 3 mit den Proben enthaltenden Probenbehältern 2 zu der Analyseeinheit befördert, die aus dem Proben-Zugabemechanismus 4, der Reaktionsscheibe 5, dem Reaktionsbehälter 6, der Reagens-Kühlbox 7, den Reagensbehältern 8, dem Reagens-Zugabemechanismus 9, dem Rührmechanismus 10, dem Photometer 11 und dem Waschmechanismus 12 besteht.
  • Um die zu der Analyseeinheit gebrachte Probe der vom Betätigungsabschnitt 1 vorgegebenen Analyse zu unterwerfen, wird die Messprobe, die das Objekt der Analyse ist, vom Proben-Zugabemechanismus 4 aus dem Probenbehälter 2 gesaugt und in den Reaktionsbehälter 6 gegeben, der an der Reaktionsscheibe 5 angebracht ist.
  • Auf der Basis der Informationen, die vorher von den Reagensbehältern 8 aufgenommen wurden, wird, um das vorgegebene Reagens zugeben zu können, der entsprechende Reagensbehälter 8 in der Reagens-Kühlbox 7 zu der Stelle bewegt, an der sich die Öffnung in der Abdeckung der Kühlbox 7 befindet, so dass das Reagens aus dem Reagensbehälter 8 abgesaugt und in den Reaktionsbehälter 6 an der Reaktionsscheibe 5 gegeben werden kann.
  • Im Reaktionsbehälter 6 werden die Probe und das Reagens vom Rührmechanismus 10 verrührt. Das Photometer 11, das ein Erfassungsmechanismus mit einer Lampe als Lichtquelle, einem spektroskopischen Beugungsgitter und einem optischen Detektor ist, stellt die Farbe der sich als Folge des Umrührens einstellenden chemischen Reaktion fest. Mit den Informationen vom Photometer 11 erfolgt die Analyse.
  • Nach der Analyse wird der Reaktionsbehälter 6 vom Waschmechanismus 12 ausgewaschen, um die nächste Probe analysieren zu können. Nach dem Absaugen der Probe für die Analyse wird das Fördergestell 3 mit dem Probenbehälter 2 wieder von der Analyseeinheit wegbewegt.
  • Es werden nun die Positionen beschrieben, in denen die Reagensbehälter 8 angeordnet sind. Wie in der 14 gezeigt, werden in der Reagens-Kühlbox 7 die Reagensbehälter am inneren Rand so angeordnet, dass sie auf zyklische Weise und in einer geraden Linie zu den Positionen der Reagensbehälter am äußeren Rand ausgerichtet sind.
  • Die Ausrichtung erfolgt dabei in entgegengesetzten Richtungen, so dass sich in der Richtung der Schmalseiten der Reagensbehälter 8 die Seiten der Reagensbehälter 8 am inneren Rand und am äußeren Rand einander zugewandt sind und in der Längsrichtung der Reagensbehälter 8 die Reagensbehälter sich auf der gleichen geraden Linie befinden. Durch diese Anordnung sind beim Ablesen der zweidimensionalen Code-Etiketten 14 am oberen Abschnitt der Reagensbehälter am äußeren Rand durch das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 auch die Reagensbehälter 8 am inneren Rand nebeneinander auf eine zyklische Weise horizontal ausgerichtet, so dass es möglich ist, das am oberen Abschnitt des Reagensbehälters 8 am inneren Rand angebrachte zweidimensionale Code-Etikett 14 zusammen mit dem am oberen Abschnitt des Reagensbehälters 8 am äußeren Rand angebrachte zweidimensionale Code-Etikett 14 abzulesen.
  • Wenn das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 an einer Stelle angebracht ist, von der aus es sowohl das am oberen Abschnitt des Reagensbehälters 8 am inneren Rand angebrachte zweidimensionale Code-Etikett 14 als auch das am oberen Abschnitt des Reagensbehälters 8 am äußeren Rand angebrachte zweidimensionale Code-Etikett 14 ablesen kann, können somit in einer einzigen Lesesequenz gleichzeitig das am oberen Abschnitt des Reagensbehälters 8 am äußeren Rand angebrachte zweidimensionale Code-Etikett 14 und das am oberen Abschnitt des Reagensbehälters 8 am inneren Rand angebrachte zweidimensionale Code-Etikett 14 abgelesen werden.
  • Es werden nun die Positionen der Reagensbehälter 8 am inneren Rand und am äußeren Rand in der Ableseposition des zweidimensionalen Code-Lesegeräts 21, die Positionen der zweidimensionalen Code-Etiketten 14 mit den aufgedruckten zweidimensionalen Codes und der Lesebereich des zweidimensionalen Code-Lesegeräts 21 beschrieben.
  • Wie in der 15 gezeigt, ist das zweidimensionale Code-Etikett 14 jeweils an einer flachen Oberfläche im oberen Abschnitt des Reagensbehälters 8 angebracht. Über dem oberen Abschnitt des Reagensbehälters 8 ist das eine zweidimensionale Code-Lesegerät 21 des Abbildungssystems angebracht.
  • Das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 des Abbildungssystems weist ein Lese-Sichtfeld 16 auf, das etwa die äußere Hälfte des zweidimensionalen Code-Etiketts 14 des Reagensbehälters 8 am inneren Rand und die innere Hälfte des zweidimensionalen Code-Etiketts 14 des Reagensbehälters 8 am äußeren Rand erfasst.
  • Bei einem zweidimensionalen Code-Lesegerät mit einem feststehenden Sichtfeld kann das Lese-Sichtfeld durch eine Änderung der Entfernung des zweidimensionalen Code-Lesegeräts 21 von den zweidimensionalen Etiketten 14 geeignet eigestellt werden.
  • Es wird nun die Positionsbeziehung zwischen den Druckpositionen der zweidimensionalen Codes auf dem zweidimensionalen Code-Etikett 14 und dem Lese-Sichtfeld des Lesegeräts 21 beschrieben.
  • Wie in der 16 gezeigt, sind auf den zweidimensionalen Code-Etiketten 14 jeweils zwei Arten von zweidimensionalen Codes aufgedruckt, der DataMatrix-Code 17 und der QR-Code 18. Auf dem zweidimensionalen Code-Etikett 14 sind der DataMatrix-Code 17 und der QR-Code 18 diagonal zueinander angeordnet, so dass sich der QR-Code 18 auf dem zweidimensionalen Code-Etikett 14 am Reagensbehälter 8 am inneren Rand und der DataMatrix-Code 17 auf dem zweidimensionalen Code-Etikett 14 am Reagensbehälter 8 am äußeren Rand im Lese-Sichtfeld 16 des zweidimensionalen Code-Lesegeräts 21 befinden.
  • Im DataMatrix-Code 17 und im QR-Code 18 eines Etiketts 14 sind die gleichen Informationen enthalten, und das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 ist in der Lage, sowohl den DataMatrix-Code 17 als auch den QR-Code 18 auszulesen.
  • Es befindet sich somit die äußere Hälfte des zweidimensionalen Code-Etiketts 14 am Reagensbehälter 8 am inneren Rand im Lese-Sichtfeldbereich des zweidimensionalen Code-Lesegeräts 21, so dass der dort befindliche QR-Code 18 vom Lesegerät 21 erfasst und ausgelesen wird.
  • Gleichermaßen befindet sich die innere Hälfte des zweidimensionalen Code-Etiketts 14 am Reagensbehälter 8 am äußeren Rand im Lese-Sichtfeldbereich des zweidimensionalen Code-Lesegeräts 21, so dass der dort befindliche DataMatrix-Code 17 vom Lesegerät 21 erfasst und ausgelesen wird.
  • Auf diese Weise können die im QR-Code 18 abgelesenen Informationen als die Informationen identifiziert werden, die den Reagensbehälter 8 am inneren Rand betreffen, und die im DataMatrix-Code 17 abgelesenen Informationen können als die den Reagensbehälter 8 am äußeren Rand betreffenden Informationen identifiziert werden.
  • Beim Ablesen der zweidimensionalen Code-Etiketten 14 der zueinander ausgerichteten Reagensbehälter 8 am inneren Rand und am äußeren Rand können daher in Abhängigkeit von der Art des abgelesenen Codes die im DataMatrix-Code 17 bzw. im QR-Code 18 enthaltenen Informationen dem Reagensbehälter 8 am äußeren Rand oder dem Reagensbehälter 8 am inneren Rand zugeordnet werden. Es kann somit zwischen den Informationen für den Reagensbehälter 8 am inneren Rand und den Informationen für den Reagensbehälter 8 am äußeren Rand unterschieden werden, auch wenn das Ablesen der beiden zweidimensionalen Code-Etiketten 14 an den beiden Reagensbehältern 8, die sich am inneren Rand und am äußeren Rand gegenüberstehen, gleichzeitig erfolgt.
  • Es wird nun die Bestimmung des Anbringungsorts zum Ablesen des zweidimensionalen Code-Etiketts 14 am oberen Abschnitt der Reagensbehälter 8 durch das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 beschrieben.
  • Wie oben angegeben ist das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 so positioniert, dass sowohl der DataMatrix-Code 17 als auch der QR-Code 18 abgelesen werden können.
  • Das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 ist zum Beispiel so eingestellt, dass, nachdem der QR-Code 18 und der DataMatrix-Code 17 gleichzeitig abgelesen wurden, die Informationen in der Reihenfolge QR-Code 18 → DataMatrix-Code 17 dekodiert werden. Außer dem dekodierten Informationsgehalt wird auch die dazugehörige Art des Codes übertragen.
  • Die Abfolge beim Ablesen ist folgendermaßen: Rotieren der Reagensbehälter → Anhalten bei der Leseposition → Lesevorgang auslösen und durchführen → Informationen dekodieren und Übertragen der Informationen zum Betätigungsabschnitt 1 des automatischen Analysators, dem zentralen Steuerabschnitt und dergleichen → Weiterdrehen, um den nächsten Reagensbehälter 8 zur Leseposition zu bringen.
  • Durch eine zeitliche Abfolge entsprechend der Anzahl der am äußeren Rand untergebrachten Reagensbehälter 8 kann damit auch der innere Rand abgelesen werden.
  • Wenn das Ablesen in der Reihenfolge QR-Code 18 → DataMatrix-Code 17 erfolgt, erscheint regelmäßig die Folge QR-Code 18 → DataMatrix-Code 17 → DataMatrix-Code 17. Wenn diese Regelmäßigkeit unterbrochen wird, kann daraus auf eine Fehlfunktion des zweidimensionalen Code-Lesegeräts 21 usw. geschlossen werden.
  • Durch die Möglichkeit der Unterscheidung zwischen dem QR-Code 18 für die Reagensbehälter 8 am inneren Rand und den DataMatrix-Code 17 für die Reagensbehälter 8 am äußeren Rand, womit es möglich wird entsprechend der festgelegten Ablesefolge zwischen dem inneren Rand und dem äußeren Rand zu unterscheiden, können die Informationen vom und für den Reagensbehälter 8 am inneren Rand und die Informationen vom und für den Reagensbehälter 8 am äußeren Rand in der Reihenfolge der Anordnungspositionen am inneren Rand und am äußeren Rand aufgenommen werden.
  • Die vorliegende Erfindung wurde vorstehend anhand von konkreten Ausführungsformen näher erläutert. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt, und es sind innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung verschiedene Modifikationen und Abänderungen möglich.
  • Bei der ersten Ausführungsform wurde ein Beispiel beschrieben, bei dem die an einem Reagensbehälter 8 angebrachten zweidimensionalen Code-Etiketten 14 abgelesen werden. Ein solches zweidimensionales Code-Etikett 14 kann jedoch nicht nur an Reagensbehältern angebracht werden, sondern auch an anderen Dingen wie Präparaten, Fehlererfassungsmustern und dergleichen, die mit Informationen für die Identifikation und anderem versehen werden müssen.
  • Bei der ersten Ausführungsform wurde der DataMatrix-Code 17 verwendet, es kann jedoch jeder Code verwendet werden, der vom zweidimensionalen Code-Lesegerät 21 ausgelesen werden kann.
  • Außer verschiedenen Arten von Codes können am inneren Rand und am äußeren Rand auch Codes mit unterschiedlichen Informationsmengen verwendet werden.
  • Bei der ersten Ausführungsform wurden die Reagensbehälter 8 am inneren Rand und am äußeren Rand von einem Drehantrieb zusammen in Drehung versetzt. Der innere Rand und der äußere Rand können jedoch auch unabhängig voneinander gedreht werden. Es ist dabei sicherzustellen, dass an der Leseposition zum Ablesen der zweidimensionalen Code-Etiketten 14 an den Reagensbehältern 8 durch das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 ein Reagensbehälter 8 am inneren Rand einem Reagensbehälter 8 am äußeren Rand überlappend gegenübersteht.
  • Bei der zweiten Ausführungsform wurden der DataMatrix-Code 17 und der QR-Code 18 verwendet, es können jedoch alle Codes verwendet werden, die vom zweidimensionalen Code-Lesegerät 21 ausgelesen werden können und die verschiedene Code-Arten darstellen. Zum Beispiel können eindimensionale Strichcodes, ein aus eindimensionalen Komponenten und zweidimensionalen Komponenten zusammengesetzter Code, zweidimensionale Farbcodes usw. verwendet werden.
  • Bei der zweiten Ausführungsform wurden die Codes in der Reihenfolge QR-Code 18 DataMatrix-Code 17 ausgelesen. Wenn keine Bestimmung der Regelmäßigkeit erforderlich ist, können die Codes jedoch auch gleichzeitig erfasst werden und die Informationen für die Reagensbehälter 8 in jeder Reihenfolge aufgenommen werden, die eine Unterscheidung zwischen einem Reagensbehälter 8 am inneren Rand und einem Reagensbehälter 8 am äußeren Rand erlaubt.
  • Bei der zweiten Ausführungsform befindet sich das zweidimensionale Code-Etikett 14 am oberen Abschnitt der Reagensbehälter 8. Die zweidimensionalen Code-Etiketten 14 können jedoch auch an jedem anderen Abschnitt der Reagensbehälter 8 angebracht werden, solange die jeweilige Stelle von dem zweidimensionalen Code-Lesegerät 21 an einem Reagensbehälter 8 am inneren Rand und an einem Reagensbehälter 8 am äußeren Rand abgelesen werden kann. Auch sind die verschiedenen Codes nicht notwendigerweise auf dem gleichen Etikett auf eine diagonale Weise angebracht.
  • Bei der zweiten Ausführungsform wurde eine Reagens-Kühlbox 7 mit einer Reagens-Anordnungseinrichtung mit einem inneren Rand und einem äußeren Rand beschrieben. Es ist jedoch auch eine Reagens-Anordnungseinrichtung mit einer Mehrzahl von Rändern möglich. In diesem Fall werden die zweidimensionalen Code-Etiketten 14 an den Reagensbehältern 8, die in der Reagens-Anordnungseinrichtung mit einer Mehrzahl von Rändern angeordnet sind, von einem zweidimensionalen Code-Lesegerät 21 abgelesen, wobei kodierte Informationen in verschiedenen Code-Arten in unterschiedlichen Lesebereichen für jeden Rand der Reagens-Anordnungseinrichtung der Reagens-Kühlbox 7 abgelesen werden können.
  • Es wurde eine Kühlbox 7 beschrieben, bei der die Reagensbehälter 8 am inneren Rand und am äußeren Rand von einem Drehantrieb gemeinsam in Drehung versetzt werden, wie es in der 14 gezeigt wird. Der innere Rand und der äußere Rand können jedoch auch unabhängig voneinander gedreht werden. Es ist dabei sicherzustellen, dass an der Leseposition zum Ablesen der zweidimensionalen Code-Etiketten 14 an dem Reagensbehältern 8 durch das zweidimensionale Code-Lesegerät 21 ein Reagensbehälter 8 am inneren Rand einem Reagensbehälter 8 am äußeren Rand überlappend gegenübersteht.
  • Die bei der ersten Ausführungsform beschriebene Koordinaten-Berechnungsfunktion zum Berechnen der Koordinaten (x, y) eines erkannten Codes im Sichtfeld kann zusammen mit den anderen Funktionen des zweidimensionalen Code-Lesegeräts 21 verwendet werden. Zum Beispiel können das Sichtfeld des zweidimensionalen Code-Lesegeräts 21 aufgeteilt und die Positionsinformationen und der Objektcode vorab so festgelegt werden, dass in einem Bereich des aufgeteilten Sichtfelds auf der Seite des inneren Randes der QR-Code 18 abgelesen wird und in einem anderen Bereich des aufgeteilten Sichtfelds auf der Seite des äußeren Randes der DataMatrix-Code 17 abgelesen wird. Wenn beim Ablesen die Positionsinformationen und der Objektcode mit den Vorgaben übereinstimmen, wird festgestellt, dass der Lesevorgang in Ordnung ist, und wenn die Positionsinformationen und der Objektcode nicht mit den Vorgaben übereinstimmen, wird festgestellt, dass ein Fehler vorliegt, dass etwa ein Behälter verkehrt herum angeordnet ist und dergleichen. Beim Festlegen der Positionsinformationen und des Objektcodes muss der Objektcode nicht immer festgelegt werden.
  • INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine automatische Analysator und ist bei Vorrichtungen anwendbar, die Informationen ablesen, etwa Reagens-Identifikationsinformationen, die sich an einem bei der Analyse verwendeten Reagensbehälter befinden, und die die Informationen über das Reagens usw. verwalten.
  • ERLÄUTERUNG DER SYMBOLE
    • 1 Betätigungsabschnitt, 2 Reagensbehälter, 3 Fördergestell, 4 Proben-Zugabemechanismus, 5 Reaktionsscheibe, 6 Reaktionsbehälter, 7 Reagens-Kühlbox, 8 Reagensbehälter, 9 Reagens-Zugabemechanismus, 10 Rührmechanismus, 11 Photometer, 12 Waschmechanismus, 13 Öffnung, 14 zweidimensionales Code-Etikett, 16 Lese-Sichtfeld, 17 DataMatrix-Code, 18 QR-Code, 20 Halterung für zweidimensionales Code-Lesegerät, 21 zweidimensionales Code-Lesegerät, 22 Öffnung, 23 Befestigungsplatte für zweidimensionales Code-Lesegerät, 24 Blende, 35 Gesamt-Sichtfeld des zweidimensionalen Code-Lesegeräts, 36 Sichtfeld des zweidimensionalen Code-Lesegeräts auf der Seite des inneren Randes, 37 Sichtfeld des zweidimensionalen Code-Lesegeräts auf der Seite des äußeren Randes.

Claims (8)

  1. Automatischer Analysator mit einem Reagensbehälter (8) für ein Reagens, das bei einer Analyse verwendet wird, wobei am Reagensbehälter kodierte Informationen mit Informationen über das Reagens angebracht sind; einer Reagens-Kühlbox (7) mit einer Reagens-Anordnungseinrichtung mit einem inneren Rand und einem äußeren Rand zum Anordnen einer Anzahl von Reagensbehältern, wobei die Reagens-Anordnungseinrichtung am Umfang von konzentrischen Kreisen vorgesehen ist; einem Code-Lesegerät (21) zum Ablesen der kodierten Informationen, die an den Reagensbehältern angebracht sind, die an der Reagens-Anordnungseinrichtung der Reagens-Kühlbox am inneren und am äußeren Rand angeordnet sind; einer zwischen dem Code-Lesegerät und dem Reagensbehälter angeordneten Blende (24) zum Begrenzen des Sichtfelds des Code-Lesegeräts auf die jeweilige Reagens-Anordnungseinrichtung mit der Mehrzahl von Umfängen an der Reagens-Kühlbox, wobei an der Blende auf der Seite des Code-Lesegeräts kodierte Pseudo-Informationen angebracht sind; einer Reaktionsscheibe (5) zur Aufnahme einer Anzahl von Reaktionsbehältern (6); einem Proben-Zugabemechanismus (4) zur Zugabe einer Probe, die Objekt der Analyse ist, zu einem Reaktionsbehälter; einem Reagens-Zugabemechanismus (9) zur Zugabe eines Reagens aus einem Reagensbehälter entsprechend der Probe, die Objekt der Analyse ist, zu dem Reaktionsbehälter; einem Rührmechanismus (10) zum Umrühren in dem Reaktionsbehälter, in den die Probe, die Objekt der Analyse ist, und das Reagens abgegeben wurden; einem Erfassungsmechanismus (11) zum Erfassen des Zustands im Reaktionsbehälter nach dem Umrühren mit dem Rührmechanismus; und einer Steuervorrichtung zum Speichern von Informationen über das Reagens und zum Analysieren der Probe, die Objekt der Analyse ist, auf der Basis der Informationen über das Reagens und dem Erfassungsergebnis vom Erfassungsmechanismus, wobei die Steuervorrichtung dazu ausgelegt ist, auf der Basis der kodierten Informationen vom Code-Lesegerät und von Positionsinformationen von der Blende zu bestimmen, ob die kodierten Informationen von einem in der Reagens-Anordnungseinrichtung angeordneten Reagensbehälter zum inneren oder zum äußeren Rand der Reagens-Anordnungseinrichtung der Reagens-Kühlbox gehören, und die Informationen über das Reagens zusammen mit den Informationen über die Stelle der Anordnung des Reagensbehälters zu speichern, und wobei die Steuervorrichtung ferner dazu ausgelegt ist, eine Betätigung der Blende auf der Basis der kodierten Pseudo-Informationen vom Code-Lesegerät und den Positionsinformationen von der Blende zu bestätigen.
  2. Automatischer Analysator mit einem Reagensbehälter (8) für ein Reagens, das bei einer Analyse verwendet wird, wobei am Reagensbehälter kodierte Informationen mit Informationen über das Reagens angebracht sind; einer Reagens-Kühlbox (7) mit einer Reagens-Anordnungseinrichtung mit einem inneren Rand und einem äußeren Rand zum Anordnen einer Anzahl von Reagensbehältern, wobei die Reagens-Anordnungseinrichtung am Umfang von konzentrischen Kreisen vorgesehen ist; einem Code-Lesegerät (21) zum Ablesender kodierten Informationen, die an den Reagensbehältern angebracht sind, die an der Reagens-Anordnungseinrichtung der Reagens-Kühlbox am inneren und am äußeren Rand angeordnet sind; eine Beleuchtungseinrichtung zum Einstrahlen von Beleuchtung zum Ablesen der kodierten Informationen durch das Code-Lesegerät und zum Begrenzen des Sichtfelds des Code-Lesegeräts auf ein Sichtfeld (36) für den inneren Rand und ein Sichtfeld (37) für den äußeren Rand; einer Reaktionsscheibe (5) zur Aufnahme einer Anzahl von Reaktionsbehältern (6); einem Proben-Zugabemechanismus (4) zur Zugabe einer Probe, die Objekt der Analyse ist, zu einem Reaktionsbehälter; einem Reagens-Zugabemechanismus (9) zur Zugabe eines Reagens aus einem Reagensbehälter entsprechend der Probe, die Objekt der Analyse ist, zu dem Reaktionsbehälter; einem Rührmechanismus (10) zum Umrühren in dem Reaktionsbehälter, in den die Probe, die Objekt der Analyse ist, und das Reagens abgegeben wurden; einem Erfassungsmechanismus (11) zum Erfassen des Zustands im Reaktionsbehälter nach dem Umrühren mit dem Rührmechanismus; und einer Steuervorrichtung zum Speichern von Informationen über das Reagens und zum Analysieren der Probe, die Objekt der Analyse ist, auf der Basis der Informationen über das Reagens und dem Erfassungsergebnis vom Erfassungsmechanismus, wobei die Steuervorrichtung dazu ausgelegt ist, auf der Basis der kodierten Informationen vom Code-Lesegerät und von Beleuchtungspositionsinformationen von der Beleuchtungseinrichtung zu bestimmen, ob die kodierten Informationen von einem in der Reagens-Anordnungseinrichtung angeordneten Reagensbehälter zum inneren oder zum äußeren Rand der Reagens-Anordnungseinrichtung der Reagens-Kühlbox gehören, und die Informationen über das Reagens zusammen mit den Informationen über die Stelle der Anordnung des Reagensbehälters zu speichern.
  3. Automatischer Analysator nach Anspruch 2, wobei an der Reagens-Kühlbox (7) kodierte Pseudo-Informationen angebracht sind; und wobei die Steuervorrichtung dazu ausgelegt ist, die Helligkeit der Beleuchtung auf der Basis der kodierten Pseudo-Informationen vom Code-Lesegerät zu bestätigen.
  4. Automatischer Analysator mit einem Reagensbehälter (8) für ein Reagens, das bei einer Analyse verwendet wird, wobei am Reagensbehälter kodierte Informationen mit Informationen über das Reagens angebracht sind; einer Reagens-Kühlbox (7) mit einer Reagens-Anordnungseinrichtung mit einem inneren Rand und einem äußeren Rand zum Anordnen einer Anzahl von Reagensbehältern, wobei die Reagens-Anordnungseinrichtung am Umfang von konzentrischen Kreisen vorgesehen ist; einem Code-Lesegerät (21) zum Ablesen der kodierten Informationen, die an den Reagensbehältern angebracht sind, die an der Reagens-Anordnungseinrichtung der Reagens-Kühlbox am inneren und am äußeren Rand angeordnet sind; einer Reaktionsscheibe (5) zur Aufnahme einer Anzahl von Reaktionsbehältern; einem Proben-Zugabemechanismus (4) zur Zugabe einer Probe, die Objekt der Analyse ist, zu einem Reaktionsbehälter; einem Reagens-Zugabemechanismus (9) zur Zugabe eines Reagens aus einem Reagensbehälter entsprechend der Probe, die Objekt der Analyse ist, zu dem Reaktionsbehälter; einem Rührmechanismus (10) zum Umrühren in dem Reaktionsbehälter, in den die Probe, die Objekt der Analyse ist, und das Reagens abgegeben wurden; einem Erfassungsmechanismus (11) zum Erfassen des Zustands im Reaktionsbehälter nach dem Umrühren mit dem Rührmechanismus; und einer Steuervorrichtung zum Speichern von Informationen über das Reagens und zum Analysieren der Probe, die Objekt der Analyse ist, auf der Basis der Informationen über das Reagens und dem Erfassungsergebnis vom Erfassungsmechanismus, wobei beim Ablesen der am Reagensbehälter angebrachten kodierten Informationen das Code-Lesegerät dazu ausgelegt ist, die kodierten Informationseinheiten der verschiedenen Code-Arten an jedem Rand der Reagens-Anordnungseinrichtung mit dem inneren und dem äußeren Rand der Reagens-Kühlbox abzulesen und zusammen mit den abgelesenen kodierten Informationen Informationen über die Code-Art auszugeben; und wobei die Steuervorrichtung auf der Basis der kodierten Informationen und der Informationen über die Code-Art vom Code-Lesegerät bestimmt, ob die kodierten Informationen von einem in der Reagens-Anordnungseinrichtung angeordneten Reagensbehälter zum inneren oder zum äußeren Rand der Reagens-Anordnungseinrichtung der Reagens-Kühlbox gehören, und die Informationen über das Reagens zusammen mit den Informationen über die Stelle der Anordnung des Reagensbehälters speichert.
  5. Automatischer Analysator nach Anspruch 4, wobei das Code-Lesegerät (21) gleichzeitig die kodierten Informationseinheiten von Reagensbehältern (8) in der Reagens-Anordnungseinrichtung am inneren und am äußeren Rand der Reagens-Kühlbox (7) abliest.
  6. Automatischer Analysator nach Anspruch 5, wobei in der Reagens-Anordnungseinrichtung die Anzahl der Umfänge der Reagens-Kühlbox (7) so angeordnet ist, dass die in der Reagens-Anordnungseinrichtung am äußeren Rand der Reagens-Kühlbox angeordneten Reagensbehälter (8) zu den anderen Reagensbehältern geradlinig in Richtung zum Mittelpunkt der Reagens-Kühlbox ausgerichtet sind.
  7. Automatischer Analysator nach Anspruch 6, wobei beim Ablesen der kodierten Informationseinheiten von den Reagensbehältern (8) am inneren und am äußeren Rand der Reagens-Anordnungseinrichtung der Reagens-Kühlbox das Code-Lesegerät (21) für die jeweilige Code-Art eine Prioritäts-Reihenfolge hinzufügt und die kodierten Informationen entsprechend der Prioritäts-Reihenfolge abliest und die abgelesenen kodierten Informationen ausgibt.
  8. Automatischer Analysator nach Anspruch 7, wobei die Steuervorrichtung einen Lesefehler des Code-Lesegeräts (21) auf der Basis der entsprechend der Prioritäts-Reihenfolge abgelesenen und vom Code-Lesegerät ausgegebenen kodierten Informationseinheiten feststellt.
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