DE1117841B - Feldkochherd - Google Patents

Feldkochherd

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Publication number
DE1117841B
DE1117841B DEB47938A DEB0047938A DE1117841B DE 1117841 B DE1117841 B DE 1117841B DE B47938 A DEB47938 A DE B47938A DE B0047938 A DEB0047938 A DE B0047938A DE 1117841 B DE1117841 B DE 1117841B
Authority
DE
Germany
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box
field cooker
stove
combustion chamber
cooker according
Prior art date
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Pending
Application number
DEB47938A
Other languages
English (en)
Inventor
Georges Soudy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wilhelm Baier KG
Original Assignee
Wilhelm Baier KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Baier KG filed Critical Wilhelm Baier KG
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Publication of DE1117841B publication Critical patent/DE1117841B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/20Ranges
    • F24B1/202Ranges specially adapted for travelling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Feldkochherd Die Erfindung bezieht sich auf einen Feldkochherd mit einer innerhalb eines Herdkastens angeordneten Feuerungskammer, die an ihrer Oberseite mit einer Herdplatte abgeschlossen ist und mit einem Abzugsrohr für die Verbrennungsgase in Verbindung steht.
  • Feldkochherde dieser Art hatten bisher durchweg den Nachteil, daß sie, insbesondere für den Transport, außerordentlich viel Raum beanspruchten. Sie waren zwar den bekannten Campingherden, die bereits mit in verschiedenen Höhenlagen vorzusehendem Brenner oder Feuerungskasten versehen wurden, ?n bezug auf die Verwendung innerhalb geschlossener Räume und die Möglichkeit, mit verschiedenen Brennstoffen zu arbeiten, durch das bei ihnen vorgesehene Abgasrohr überlegen, jedoch konnten sie den vielseitigen Anforderungen, die an einen Feldkochherd zu stellen sind, nicht genügen.
  • Mit der Erfindung soll nunmehr ein Feldkochherd geschaffen werden, der unter Beibehaltung der gegenüber den erwähnten Campingherden bestehenden Vorteile sich sowohl als Brat-, Back- und Kochherd, aber auch gleichzeitig als Warmhaltetruhe verwenden läßt. Ferner soll der erfindungsgemäße Feldkochherd für den Transport in seinen Abmessungen klein gehalten werden können und trotzdem eine möglichst große Herdplatte besitzen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung im wesentlichen bereits dadurch gelöst, daß man zum Führen der schubkastenartig herausziehbaren und hineinschiebbaren Feuerungskammer den Herdkasten mit einer Vorrichtung ausrüstet, die mindestens zwei verschiedene Höhenlagen der Feuerungskammer innerhalb des Herdkastens ermöglicht, wobei ferner mindestens zwei Anschlußöffnungen im Abzugsrohr entsprechend den möglichen Höhenlagen der Feuerungskammer vorgesehen sind.
  • Eine sehr zweckmäßige Ausführungsform, die der eingangs gestellten Aufgabe noch besser gerecht wird, erhält man, wenn wenigstens zwei der Herdkastenwände an ihrer oberen Abschlußkante durch abnehm oder abklappbare Wandteile fortgesetzt werden. Die abnehmbaren Wandteile bildet man dabei am einfachsten so aus, daß sie unter Verwendung von Abstützstegen auch als horizontale Flächen am Herdkasten befestigt werden können und somit bei in der obersten Stufe eingeschobener Feuerungskammer die Herdplatte vergrößern.
  • In weiterer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes wird an der der Feuerungsraumeinschubseite des Herdkastens gegenüberliegenden Wand ein vorzugsweise innerhalb derselben verlaufendes Abzugsrohr für die Verbrennungsgase vorgesehen, das am zweckmäßigsten Rechteckform aufweist und Anschlußöffnungen in der jeweiligen Einschubhöhe für die Feuerungskammer besitzt. Dabei. ist jede der An schlußöffnungen für sich mit einem Deckel od. dgl. verschließbar.
  • Um die Transportier- und Stapelbarkeit des Feldkochherdes zu erhöhen, kann man .das bzw. die Verlängerungsrohre für das Abgasrohr abnehmbar ausbilden und in an sich bekannter Weise im Innern des Herdkastens einen Raum für die Unterbringung vorsehen.
  • Sehr vorteilhaft ist auch die Anbringung einer vorzugsweise klappbaren horizontalen Abstellfiäche an einem der bei in der oberen Stufe eingeschobenen Feuerungskammer über die Höhe der Herdplatte hinausragenden Wandteile. Bei Verwendung eines. mit flüssigem Brennstoff arbeitenden Brenners kann dort auch ein Brennstoffkanister vorgesehen werden.
  • Bei Veränderung der Lage der Feuerungskammer von einer Stufe in die andere ist es besonders vorteilhaft, wenn der Wandteil an der Feuerungskammereinschubseite des Herdkastens verschieb- oder klappbar ausgebildet ist, so daß er je nach Lage der Feuerungskammer sich einmal über und einmal unter deren vertikalen Abschlußwand befindet.
  • Um den Transport und die Lagerung, aber auch den Ersatz defekter Teile noch weiter zu vereinfachen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, den Herdkasten aus vier Profilpfosten und zwischen diese einschiebbaren Wänden zusammenzusetzen. Die vier Profilpfosten werden dabei in besonders vorteilhafter Weise untereinander durch lösbare Querstreben verbunden. _ Die verschiedenen Variationen, zumindest aber eine teilweise Verkleinerung der Abmessungen für den Transport lassen sich erzielen, wenn - man bei Verwendung von vier Eckpfosten fier den Herdkasten wenigstens zwei derselben durch vorzugsweise aufsteckbare Ansatzstücke verlängern kann.
  • Die einschiebbare Feuerungskammer des erfindungsgemäßen Feldkochherdes besitzt nach einem weiteren Vorschlag die Form eines Halbzylinders. Diese bringt nicht nur wegen der besonders leichten Einschiebbarkeit Vorteile mit sich, sondern es wird durch den halbzylindrischen Boden die diesen abschließende Herdplatte besonders stark erwärmt.
  • Einen weiteren Vorteil bildet die Einschiebbarkeit eines Rostes in die Feuerungskammer, so daß der vorgeschlagene Feldkochherd auch mit festen Brennstoffen arbeiten kann.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Feldkochherdes dargestellt, an Hand dessen nachstehend noch weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung erläutert werden sollen. Es zeigt Fig. 1 den erfindungsgemäßen Feldkochherd mit in unterster Stufe eingeschobener Feuerungskammer, Fig.2 ein Ausführungsbeispiel für die Anbringung der abnehmbaren Wandteile am Herdkasten des in Fig. 1 dargestellten Herdes als horizontal verlaufende Abstellplatten, Fig.3 den Abschlußdeckel des in Fig. 1 dargestellten Feldkochherdes, Fig.4 eine mit einem durch flüssige Brennstoffe betriebenen Brenner versehene Feuerungstür, Fig. 5 eine Ausführungsform für die lösbare Verbindung der Eckpfosten des erfindungsgemäßen Feldkochherdes und Fig.6 ein Beispiel für eine klappbare Abstellplatte, insbesondere zur Aufstellung von mit dem Herdbrenner in Verbindung stehenden Benzinkanistern.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Feldkochherd zeigt einen Herdkasten, der aus vier Profilpfosten 1 bis 4 und zwischen diesen einschiebbaren Wänden 5 bis 8 zusammengesetzt ist und in den sich die aus einer Herdplatte 9 und einem halbzylinderförmigen Boden 10 gebildete Feuerungskammer einführen läßt. Durch die an den Wänden 5 und 7 in zwei verschiedenen Höhen vorgesehenen Schienen 11, 12, auf denen die Gleitflächen 13 und 14 der Feuerungskammer aufliegen, läßt sich letzterer in zwei verschiedenen Stufen anordnen. Der auf der Einschubseite gelegene Wandteil 8 kann beim Versetzen der Feuerungskammer von der unteren in die obere Stufe nach unten geschoben werden.
  • Selbstverständlich könnte man auch drei Stufen vorsehen, was aber infolge der Abnehmbarkeit der Wandteile 15, 16 und 17 nicht nötig ist.
  • Wie die Fig. 2 zeigt, lassen sich die abnehmbaren Wandteile durch einfache Steckverbindungen 18 und Abstützstege 19 als horizontal verlaufende Abstellflächen einsetzen. Wollte man die Transportier- und Stapelbarkeit des gezeigten Feldkochherdes noch weiter erhöhen, so würde man die Wand 6 ebenfalls in zwei Teile aufgliedern und den oberen Teil zusammen mit den ihn stützenden Pfostenteilen der Profilpfosten 2 und 3 abnehmbar machen. Das im Innern des Herdkastens vorgesehene Abzugsrohr 20 müßte in diesem Falle verkürzt werden.
  • Das Verlängerungsrohr 21 läßt sich beim Transport bequem neben dem Abzugsrohr 20 im Herdkasten unterbringen, und es ist sogar noch Platz für eine zweite Verlängerung oder für mitzuführende. Brennstoffkanister. Will man den abgebildeten Feldkochherd als W armhaltetruhe verwenden, so werden die Wandteile 15 und 16 aufgestellt und der Herdkasten durch den in Fig. 3 gezeigten Deckel 22, der in besonders vorteilhafter Weise mit einer Klappe 23 für die Kaminaussparung versehen ist, verschlossen.
  • Das vordere Ende der Feuerungskammer, in der sich auch ein Rost 24 einschieben läßt, ist mit einer Abschlußplatte 25 versehen, die zwei Schamierpfosten 26, 27 zum Einhängen einer Feuerungstür aufweist. Am hinteren Ende der Feuerungskammer ist ein nicht dargestellter kurzer Anschlußstutzen vorgesehen, der sich je nach Einschubhöhe in die im Abzugsrohr 20 vorgesehene Öffnung 28 oder die darunterhegende, nicht sichtbare zweite Öffnung einführen läßt.
  • Eine mit einem Brenner 29 für flüssige Brennstoffe versehene Feuerungstür 30 ist in Fig. 4 dargestellt. Bei Verwendung fester Brennstoffe kann man entweder eine zweite Tür verwenden oder bei der in Fig. 4 gezeigten den Brenner 29 entfernen und die dadurch entstehende Öffnung durch einen Zugschieber od. dgl. ganz oder teilweise verschließen.
  • In Fig. 5 ist eine Möglichkeit der lösbaren Verbindung der Eckpfosten des Herdkastens dargestellt, die hier beispielsweise durch zwei diagonal verlaufende Querstreben 31, 32 und Steckbolzen 33 bis 36 gegeben ist. Die Streben 31, 32 liegen übereinander, wobei die untere, 31, zwei schienenförmig nebeneinander angeordnete, an der Oberseite aufgesetzte Klötze 37, 38 und die obere Strebe 32 zwei entsprechende an der Unterseite aufgesetzte Klötze 39, 40 aufweist.
  • Die Fig. 6 zeigt ein Beispiel für eine abklappbare Abstellfiäche 41, die vorzugsweise an der Außenseite der Herdkastenwand 6 an deren oberen Teil angebracht wird.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel und die darin beschriebenen Befestigungs- und Verbindungsarten beschränkt, sondern kann unter Anwendung der mit ihr gegebenen Lehren und Vorschläge in geeigneter Weise abgewandelt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Feldkochherd mit einer innerhalb eines Herdkastens angeordneten Feuerungskammer, die an ihrer Oberseite mit einer Herdplatte abgeschlossen ist und mit einem Abzugsrohr für die Verbrennungsgase in Verbindung steht, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: a) eine Vorrichtung (11, 12) am Herdkasten zum Führen der schubkastenartig herausziehbaren und hineinschiebbaren Feuerungskammer, b) Ausbildung der vorgenannten Vorrichtung derart, daß wenigstens zwei verschiedene Höhenlagen der Feuerungskammer innerhalb des Herdkastens möglich sind, und c) mindestens zwei Anschlußöffnungen (28) im Abzugsrohr (20) entsprechend den mölichen Höhenlagen der Feuerungskammer.
  2. 2. Feldkochherd nach Anspruch 1, dadurch ,gekennzeichnet, daß wenigstens zwei der Herdkastenwände (5 bis 8) an ihrer oberen Abschlußkante durch abnehm- oder abklappbare Wandteile (15 bis 1.7) fortgesetzt sind.
  3. 3. Feldkochherd nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die abnehmbaren Wandteile (15 bis 17) des Herdkastens unter Verwendung von Abstützstegen (19) auch als horizontale Flächen am Herdkasten befestigbar sind und somit bei in der obersten Stufe eingeschobener Feuerungskammer die Herdplatte (9) vergrößern.
  4. 4. Feldkochherd nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Abzugsrohr (20) Rechteckform aufweist und jede der Anschlußöffnungen (28) für sich mit einem Dekkel verschließbar ist.
  5. 5. Feldkochherd nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch wenigstens ein Verlängerungsrohr (21) für das Abzugsrohr (20), das in an sich bekannter Weise im Innern des Herdkastens unterbringbar ist.
  6. 6. Feldkochherd nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerungskammer die Form eines Halbzylinders aufweist.
  7. 7. Feldkochherd nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der halbzylinderförmigen Feuerungskammer der Rost (24) einschiebbar gelagert ist. B. Feldkochherd nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Wandteile an der dem Abzugsrohr (20) gegenüberliegenden Seite des Herdkastens verschiebbar oder klappbar ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1722 885; USA.-Patentschrift Nr. 2122 275.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3151609A (en) * 1962-10-05 1964-10-06 Jr Earle Grant Hastings Charcoal cooker

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2122275A (en) * 1936-11-16 1938-06-28 Union Steel Prod Co Camp stove
DE1722885U (de) * 1955-01-03 1956-05-24 Junker & Ruh Camping-herd.

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