DE111499C - - Google Patents

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DE111499C
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animal
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carriers
slaughter
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/06Slaughtering stands or spreaders for cattle

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 111499 KLASSE 66 a.
in CASSEL.
zu nähernden Thierträgern.
Um nach dem Ausschlachten und der Theilung des an einer Schlachtspreize aufgehängten Thieres die beiden Thierhälften einander nahe zu bringen, damit sie durch eine Transportvorrichtung selbstthätig abgenommen werden können, hat man u. A. den Tragbalken der Schlachtspreize als Laufschiene ausgebildet, die Thierträger mit Rollen versehen und diese in der Spreizlage durch überfallende, auslösbare Klinken festhalten lassen, welche beim Hochwinden der Spreize gegen besonders dazu angeordnete Anschläge stoßen und dadurch die Rollen freilassen, die dann ungehindert auf dem Tragbalken entlang rollen (s. Patent 101407). Dieser und anderen Schlachtspreizen gegenüber ist die vorliegende eine solche, bei der die Rollen (Thierträger) auch ohne das Vorhandensein von Klinken dem Zuge der Thierlast zur Mitte hin nicht folgen können, so daß bei eintretendem Bruch oder versehentlicher Auslösung der Klinke die Spreizung des Thieres nicht aufgehoben bezw. ein Wandern der Thierhälften zur Mitte nicht herbeigeführt wird. Zu diesem Zwecke wird der Tragbalken B, der in bekannter Art an Windeseilen S und Oesen C aufgehängt ist und zweckmäßig als Doppelschiene ausgeführt wird, an den Enden mit Einkerbungen K versehen. Die Thierträger besitzen Rollen R und bolzenförmige Ansätze T, von denen erstere nicht auf dem Tragbalken laufen, sondern zwischen den beiden Schienen hängen, aus denen derselbe gebildet ist, während die Bolzenansätze T auf diesen Schienen ruhen. Beim Spreizen des Thieres werden die Thierträger so weit aus einander gezogen, bis die Bolzenansätze T in die der Thierbreite entsprechenden Kerben einfallen. Es erfolgt dann das Ausschlachten des Thieres. Ist dies geschehen, und sollen die Thierträger der Mitte genähert werden, so treten Hebel H in Wirksamkeit, welche zwischen den Schienen des Tragbalkens B gelagert sind und bei Z ihren Drehpunkt haben. Diese werden durch ein zunächst gleichgültiges Mittel derart gehoben, daß sie sich unter die Rollen R legen und die Thierträger anheben, gleichzeitig "aber mit ihren Oberflächen schiefe Ebenen bilden, auf denen nun die Rollen so lange herabgleiten, bis die Bolzen T sich wieder auf die Schienen des Tragbalkens B, und zwar gegen Ansätze E legen und dadurch die Bewegung aufhört.
Ein versehentliches Bethätigen der Hebel H ist ausgeschlossen, da ja die Thierlast gehoben werden muß. Das Anheben der Hebel geschieht zweckmäßig durch federnde Anschläge F, die beim Aufwinden der Spreize von den äußeren Enden der Hebel zurückgedrängt werden, welche durch einen beliebigen Anschlag am weiteren Sinken gehindert werden. Sobald aber die Windevorrichtung nachgelassen wird, so daß die Spreize zu sinken beginnt, halten die Vorsprünge der Federn F die Hebel H fest, und die sinkende Last selbst bewirkt das relative Anheben der Hebel (Fig. 2).
Das Abnehmen der Thierträger geschieht dann in beliebiger und bekannter Weise, z. B. nach Fig. 3, indem ein Ankerhaken des Trans-
(2. Auflage, ausgegeben am ii. Dezember 1903.)
portwagens die Haken D aus den Oesen A der Thierträger hebt.
Beim weiteren Sinken der Spreize gleiten die Enden der Hebel H von den Federansätzen ab und legen sich wieder in ihre erste Lage, in der sie keinerlei Wirkung auszuüben haben.
Selbstverständlich kann der Tragbalken B auch als ein einziger Träger ausgebildet sein, dann muß aber zu beiden Seiten desselben ein Hebel H angeordnet und die Thierträger mit je zwei Rollen R, zwischen denen dann der Bolzen T liegt, ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Schlachtspreize mit verschiebbaren, zum Zwecke des gemeinsamen Abhebens einander zu nähernden Thierträgern, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragbalken (B) an seinen Enden mit Einkerbungen (K) versehen ist, in welche bolzenartige Ansätze (T) der Thierträger sich einlegen, und daß an dem Tragbalken drehbare Hebel (H) angeordnet sind, die bei ihrer Aufwärtsbewegung die Thierträger anheben und dadurch deren Bolzen (T) aus den Einkerbungen (K) des Tragbalkens aushaken, gleichzeitig aber mit ihren Oberflächen schiefe Ebenen bilden , welche die an den Thierträgern befindlichen Rollen (R) unterstützen, und auf denen diese herabrollen.
    Eine Schlachtspreize der unter i. geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anheben der Hebel (H) federnde Anschlaghaken (F) angeordnet sind, welche die Hebelenden ungehindert nach aufwärts gelangen lassen, sie aber bei der Abwärtsbewegung festhalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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