DE1113174B - Vorrichtung zum Herstellen von Beutelpackungen - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Beutelpackungen

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DE1113174B
DE1113174B DEH36144A DEH0036144A DE1113174B DE 1113174 B DE1113174 B DE 1113174B DE H36144 A DEH36144 A DE H36144A DE H0036144 A DEH0036144 A DE H0036144A DE 1113174 B DE1113174 B DE 1113174B
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DEH36144A
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Fritz Reinhard
Alfred Graefingholt
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FR Hesser Maschinenfabrik AG
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FR Hesser Maschinenfabrik AG
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Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Beutelpackungen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Beutelpackungen aus einer oder mehreren heißsiegelfähigen Folienbahnen mit einem hohlen, gleichzeitig zur Füllgutzuführung dienenden Formdorn, um welchen der Verpackungsschlauch gebildet wird, sowie mit einer zwischen den Siegelwerkzeugen zum Herstellen der Längsnaht des Schlauches und denjenigen zum Querabteilen und -versiegeln des Schlauches angeordneten und im Bereich der Mantelfläche des Formdornes angreifenden Vorschubeinrichtung für den Schlauch.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art erfolgt das Vorziehen der den Schlauch bildenden Bahn während der Quernahtsiegelung mittels auf und ab bewegter Heißsiegelbacken. Diese Herstellungsart ist für beschichtete Folien gut geeignet, bei denen die Trägerschicht bei Erwärmung praktisch keine Festigkeitseinbuße erfährt. Bei reinen thermoplastischen Folien tritt jedoch an der Siegelstelle ein vollständiges Erweichen des Materials auf, das bei Einwirkung von Zugkräften ein Ein- bzw. Abreißen des Schlauches zur Folge hätte.
  • Zur Entlastung der Nähte während des Siegeln wurde deshalb schon vorgeschlagen, parallel zu den Heißsiegelbacken nichterwärmte Klemmbacken anzuordnen, die gemeinsam mit den Heißsiegelbacken gesteuert werden und das Vorziehen der Bahn übernehmen. Die mittels dieser Vorrichtung hergestellten Packungen sind verhältnismäßig locker, da sich die Quernaht infolge der Klemmbacken nicht unmittelbar an die Oberfläche des Füllgutes anschließen kann.
  • Ein noch größerer Nachteil besteht darin, daß bei nachgiebigen Füllgütern, für die die Vorrichtung in erster Linie in Frage kommt, der Beutelquerschnitt von der Kante des Füllrohres ab sich stetig gegen die untere Quernaht verringert, an der die Klemmbacken angreifen, Diese Erscheinung tritt um so stärker auf, je größer die erforderlichen Zugkräfte sind und je weniger kompakt das Füllgut ist.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile bestehen erfindungsgemäß die Vorschubeinrichtungen aus an sich bekannten heb- und senkbaren Zangen oder Klemmbackenpaaren, die derart unmittelbar neben dem Formdorn oder dessen verlängerter Mantelfläche angeordnet sind, daß weder durch die räumliche Form und Anordnung der Zangen noch durch deren Bewegung der lichte Querschnitt des Formdornes verändert wird.
  • Wenn bei einer solchen Vorrichtung zur Herstellung von prismatischen Beuteln ein hohler Formdorn mit rechteckigem Querschnitt verwendet wird, dann liegen erfindungsgemäß bei der Verarbeitung von in bekannter Weise unter Bildung von Kantenrippen geformten Schläuchen die Angriffsflächen der Zangen oder Klemmbackenpaare jeweils in der Ebene einer Mantelfläche des Formdornes, so daß beim Klemmen die vom Formdorn abstehenden Kantenrippen erfaßt werden.
  • Für die Herstellung von Beuteln, die solche Kantenrippen nicht aufweisen, besteht eine weitere Ausführungsform der Erfindung darin, daß der zur Bildung des Schlauches dienende Formdorn insgesamt oder nur der untere Teil desselben in Richtung des Schlauchvorzugs verschiebbar eingerichtet ist und entweder eine oder mehrere mit dem Formdorn verschiebbare Klemmbacken sich beim Vorzug gegen den beweglichen Dornteil legen und den Schlauch auf diesem festklemmen oder der verschiebbare Dornteil beim Schlauchvorzug mit seiner Unterkante gegen die die Quernähte formenden Heißsiegelbacken anliegt, so daß der Schlauch zwischen dem beweglichen Dornteil und den Backen erfaßt wird.
  • Demgegenüber werden bei bekannten Vorrichtungen dieser Art ausschließlich Rollen oder Walzen als Vorziehmittel für die Schlauchbahn vorgesehen, denen Gegenwalzen zugeordnet sind, die teilweise innerhalb des Packmittelschlauches lagern. Hierdurch wird naturgemäß der Füllquerschnitt wesentlich vermindert, so daß diese Vorrichtung für viele Arten von Verpackungsgütern ungeeignet ist oder keine hohe Leistung zuläßt.
  • Wird auf die Anordnung von Gegenwalzen verzichtet, so muß das Füllgut selbst als Widerlager für die Vorziehwalzen dienen. Eine solche Vorrichtung ist also lediglich auf feste Verpackungsgüter von länglicher Form beschränkt.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform greifen die Vorziehrollen wohl auch an den Längsnuten an. Jedoch liegen diese nicht in einer der Ebenen des Verpackungsbehälters. Infolgedessen können die Angriffs stellen der Vorziehmittel auch nicht in der Ebene der Mantelfläche des den Querschnitt des Schlauches bestimmenden Formdornes liegen.
  • Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung hat demnach den wesentlichen Vorteil, daß sie praktisch für alle Arten von Verpackungsgütern geeignet ist, betriebssicher arbeitet und eine saubere und einwandfreie Packung mit größtmöglichem Fassungsvermögen ergibt. Ein etwaiger Ersatz der Klemmbacken der erfindungsgemäßen Vorrichtung durch Rollen würde den Nachteil haben, daß die Kantenrippen des Schlauches dann wesentlich breiter sein müßten, wenn ein sicheres Vorziehen des Schlauches gewährleistet werden soll. Damit ist aber andererseits ein erhöhter Packmittelverbrauch verbunden.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besitzt -wie erwähnt - den weiteren Vorteil, daß infolge der erfindungsgemäßen Anordnung der Klemmbacken der Schlauch während des Vorziehens keiner Verformung unterliegt, so daß für die anschließende Füllung der vorgeformte Raum völlig zur Verfügung steht.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in mehreren Ausführungsbeispielen in den Zeichnungen veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 eine in senkrechter Richtung arbeitende Vorrichtung zum Herstellen von Beutelpackungen in Vorderansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Querschnitt in der EbeneA-A der Vorrichtung gemäß Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, Fig. 3 einen Querschnitt in der Ebene B-B der Vorrichtung gemäß Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, Fig. 4 einen Querschnitt in der EbeneC-C der Vorrichtung gemäß Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, Fig. 5 einen Querschnitt in der Ebene D-D der Vorrichtung gemäß Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, Fig. 6 einen Querschnitt in der Ebene E-E der Vorrichtung gemäß Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, Fig. 7 eine schematische Darstellung der Klemmbacken und Heißsiegelbacken der Vorrichtung gemäß Fig. 1, Fig. 8 und 9 weitere Anordnungen von Klemmen und Heißsiegelbacken, Fig. 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer in waagerechter Ebene arbeitenden Vorrichtung zum Verpacken von Gegenständen.
  • Bei dem in Fig. 1 bis 7 dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Packungen P aus zwei Bahnen 1 und 2 hergestellt. Die Bahn 1 läuft von einer Rolle 3 ab und weiter über eine Umlenkrolle 4, eine Pendelrolle 5 und über zwei weitere Umlenkrollen 6 und 7.
  • Von hier aus wird die Bahn zwecks Bildung eines zunächst U-förmigen Teils des Beutelschlauches zwischen eine Leiste 8 und ein Formblech 9 geführt (Fig. 2).
  • Um rippenartig verstärkte Falzkanten 1' der Bahn 1 zu erhalten, sind an dem U-förmigen Formblech 9 frei abstehende Schenkel 10 vorgesehen, deren gegenseitiger Abstand in Richtung des Bahnvorschubs abnimmt. Dadurch, daß andererseits der Verbindungssteg 11 des Formblechs 9 gleichmäßig breit ist, weist das Formblech 9 zwei allmählich sich vergrößernde Rippen 12 auf (Fig. 3). Um diese Rippen 12 wird die Bahn 1 von feststehenden, der beschriebenen Form des Formblechs 9 angepaßten Faltweichen 13, 14 herumgelegt und flachgedrückt, so daß nach einem bestimmten Weg die Rippen 12 entbehrlich werden (Fig. 4). Etwa von dieser Stelle ab sind die äußeren Enden der Formblechschenkel 10 allmählich nach außen bis zum Endwinkel von 90° abgewinkelt, so daß die Ränder 1,' der Bahn 1 ebenfalls um 900 auf die Faltweichen 14 umgelegt werden (Fig. 4).
  • Die Vervollständigung des Schlauchs erfolgt nun durch Aufsiegeln der von einer Vorratsrolle 16 über Umlenkrollen 17, 18, 19 und einer dazwischen angeordneten Pendelrolle 20 ablaufenden Bahn 2 auf die umgelegten Ränder1" der Bahnl. Als Siegelwerkzeuge dienen zwei senkrecht angeordnete Heizbacken 21. Gleichzeitig werden die verstärkten Falzkanten 1' der Bahn 1 mittels weiterer Heizbacken 22 verschweißt, wobei in beiden Fällen die Faltweichen 13, 14 als Gegenbacken dienen (Fig. 5).
  • Die Formung des Schlauches S aus den Bahnen 1 und 2 erfolgt absatzweise, und zwar jeweils durch den Vorzug des Schlauches S mittels einer zusammen mit einer Quernahtsiegeleinrichtung auf und ab bewegten Klemmeinrichtung. Diese beiden Einrichtungen sind auf einem durch Seitenträger 26 und Querachsen 27 gebildeten Rahmen angeordnet, der im Takt der Vorrichtung mittels zweier Stangen 28 auf und ab bewegt wird (Fig. 1 und 6).
  • Im einzelnen besteht die Klemmeinrichtung aus zwei einander gegenüber angeordneten Klemmbacken 30 und zwei zwischen diesen und den verstärkten Falzkanten 1' und 1" des Schlauches S vorgesehenen Gegendruckklötzchen 31. Die Klemmbacken 30 sind an gabelförmig ausgebildeten Trägern 33 befestigt, die zusammen mit an ihnen und auf den Querachsen 27 drehbar gelagerten Hebeln 32 Parallelogrammführungen bilden. An den Schenkeln der Träger33 sind Rollen 34 angebracht, die auf für die Steuerung der Klemmbewegnng der Klemmbacken 30 hin- und herbewegten Schienen 35 abrollen. Die Gegendruckklötzchen 31 sind je an einem Verlängerungsstück 36 befestigt, die ihrerseits fest an den Seitenträgern 26 angebracht sind.
  • Der Vorzug des Schlauches S geht in der Weise vor sich, daß in der oberen Stellung der Klemmeinrichtung durch Steuerung der Schienen 35 die Klemmbacken 30 gegeneinanderbewegt werden, die unter dem Gegendruck derKlötzchen31 die Falzkanten 1', 1" des Schlauches S festklemmen (Fig. 7), und daß anschließend die Klemmeinrichtung nach unten um einen bestimmten der Packung P entsprechenden Weg gezogen wird.
  • Das Abteilen des Schlauches in einzelne Pakkungen P erfolgt mittels der Heißsiegeleinrichtung durch Anbringen von Quernähten jeweils nach dem Einfüllen einer Füllgutmenge durch den Fülltrichter 38, der in das von hier ab als Hohldorn 39 ausgebildete Formblech 9 mündet. Es sei besonders darauf hingewiesen, daß bei dieser Vorrichtung eine im Vergleich zu den bisher üblichen Vorrichtungen vorliegender Art verhältnismäßig kurze Füllhöhe zustande kommt, da der Fülltrichter 38 unmittelbar über der Umlenkrolle 19 für die Bahn 2 angeordnet werden kann.
  • Die Heißsiegeleinrichtung besteht im einzelnen aus beheizten Backen 40, die an Hebeln 41 befestigt sind.
  • Zusammen mit den drehbar auf den Querachsen 27 angeordneten Hebeln 42 bilden die Hebel 41 Parallelogrammführungen für die Heizbacken 40. An den den Heizbacken 40 gegenüberliegenden Enden der Hebel 41 sitzen Rollen 43, die an hin- und herbewegbaren Schienen 44 anliegen.
  • Zum Auseinandertrennen der einzelnen Pakkungen P sind im Abstand einer Packungslänge unterhalb der Heizbacken 40 Messer 45, 46 einstellbar angeordnet, deren Schneiden in Aussparungen liegen.
  • Die Messer 45, 46 sind in Führungen 47 geführt, die an Hebeln 48 sitzen. Die Hebel 48 sind wiederum an den unteren Enden der Hebel 32 angebracht, so daß das Abschneiden einer Packung P gleichzeitig mit der Klemmbewegung 30 erfolgt.
  • Bei der Herstellung von Beuteln ohne die beschriebenen rippenartigen Falzkanten kann das Vorziehen des in üblicher Weise hergestellten Schlauches S auch, wie in Fig. 8 schematisch verdeutlicht ist, dadurch erfolgen, daß das Formblech 9 bzw. der Hohldorn 39 senkrecht, d. h. in Richtung des Schlauchvorzugs verschiebbar eingerichtet ist. Beim Abwärtsbewegen des Hohldorns 39 drückt dieser den Schlauch S mit seinen Seitenwänden gegen die geschlossenen Heißsiegelbacken 50, bewegt diese zusammen mit dem Schlauch S um eine Packungslänge nach unten und kehrt anschließend wieder in seine Ausgangsstellung zurück.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 9 ist ebenfalls ein verschiebbarer Hohldorn 39 vorgesehen, gegen den mittels Klemmbacken 51 die Vorder- und Rückwand des Schlauches S gedrückt werden. Die Klemmbacken 51 sind so gesteuert, daß sie sich bei hochgezogenem Dorn 39 gegen diesen anlegen, mit diesem nach unten gehen und dort nach Fertigstellung der Quernaht durch Siegelbacken 40 wieder von dem Dorn 39 abgehoben werden, dadurch den Schlauch S freigeben und wieder in ihre obere Ausgangsstellung zurückgehen. Die Vorrichtungen gemäß Fig. 8 und 9 können selbstverständlich auch zum Herstellen von Beutelpackungen mit rippen artigen Falzkanten verwendet werden.
  • Die Bildung des Schlauches aus den Bahnen 1 und 2 kann auch in waagerechter Ebene erfolgen, wie aus Fig. 10 ersichtlich ist. Dieser Fall kommt dann in Betracht, wenn feste Gegenstände verpackt werden müssen. Die Bildung der Packungen geht in oben beschriebener Weise vor sich, nur mit dem Unterschied, daß anstatt eines Fülltrichters ein senkrecht beweglicher Schieber 53 vorgesehen ist, der die zu verpackenden Gegenstände G in die nach unten offene U-förmig geformte Bahn 1 bringt, und daß darauf ein waagerecht beweglicher Schieber 54 den Gegenstand G auf die von unten über die Umlenkrolle 19 herangeführte Bahn 2 schiebt. Auf der Bahn 2 liegend werden dann die Gegenstände G zusammen mit den Bahnen 1 und 2 zu deren Verarbeitungswerkzeugen mitgeführt und verpackt. In ähnlicher Weise kann das Zuführen der zu verpackenden Gegenstände G in waagerechter Ebene auch von der Seite her oder wiederum senkrecht von oben erfolgen.
  • Diese im AnspruchS enthaltene Ausbildung der Vorrichtung soll nur im Zusammenhang mit der Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen geschützt sein.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Herstellen von Beutelpackungen aus einer oder mehreren heißsiegel- fähigen Folienbahnen mit einem hohlen, gleichzeitig zur Füllgutzuführung dienenden Formdorn, um welchen derVerpackungsschlauch gebildetwird, sowie mit einer zwischen den Siegelwerkzeugen zum Herstellen der Längsnaht des Schlauches und denjenigen zum Querabteilen und -versiegeln des Schlauches angeordneten und im Bereich der Mantelfläche des Formdorns angreifenden Vorschub einrichtung für den Schlauch, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubeinrichtungen aus an sich bekannten heb- und senkbaren Zangen oder Klemmbackenpaaren (30, 31) bestehen, die derart unmittelbar neben dem Formdorn (39) oder dessen verlängerter Mantelfläche angeordnet sind, daß weder durch die räumliche Form und Anordnung der Zangen noch durch deren Bewegung der lichte Querschnitt des Formdornes verändert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einem hohlen Formdorn von rechteckigem Querschnitt zum Herstellen prismatischer Beutel, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verarbeitung von in bekannter Weise unter Bildung von Kantenrippen geformten Schläuchen die Angriffsflächen der Zangen oder Klemmbackenpaare (30) jeweils in der Ebene einer Mantelfläche des Formdorns (39) liegen, so daß beim Klemmen die vom Formdorn abstehenden Kantenrippen erfaßt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Bildung des Schlauches (S) dienende Formdorn (39) insgesamt oder nur der untere Teil desselben in Richtung des Schlauchvorzugs verschiebbar eingerichtet ist und entweder eine oder mehrere mit dem Formdorn (39) verschiebbare Klemmbacken (51) sich beim Vorzug gegen den beweglichen Dornteil legen und den Schlauch (S) auf diesem festklemmen oder der verschiebbare Dornteil beim Schlauchvorzug mit seiner Unterkante gegen die die Quernähte formenden Heißsiegelbacken (S0) anliegt, so daß der Schlauch (S) zwischen dem beweglichen Dornteil und den Backen (50) erfaßt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (30) und die Heißsiegelbacken (40) in einem gemeinsamen Rahmen (26, 27) angeordnet sind, der in Vorzugsrichtung verschiebbar am Maschinengestell gelagert ist und dessen die Klemm-und Heißsiegelbacken betätigenden Teile durch bewegliche Steuerschienen (35, 44) gesteuert werden.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zwecks Zuführung fester Gegenstände (G) in waagerechter Ebene angeordnet und ein in Vorzugrichtung beweglicher Schieber (54) vorgesehen ist, der die senkrecht zur Vorzugsrichtung zugeführten Gegenstände (G) vor den Klemmbacken (30) in den Schlauch (S) einschiebt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1761557, 1783169; französische Patentschrift Nr. 1 156 566; USA.-Patentschriften Nr. 2 747 346, 2759308.
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