DE1111925B - Mehrlagiger Kreuzbodensack mit im Boden gestaffelt endenden Lagen und nach innen zu kunststoff-beschichteter Innenlage und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Mehrlagiger Kreuzbodensack mit im Boden gestaffelt endenden Lagen und nach innen zu kunststoff-beschichteter Innenlage und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE1111925B
DE1111925B DE1960W0027337 DEW0027337A DE1111925B DE 1111925 B DE1111925 B DE 1111925B DE 1960W0027337 DE1960W0027337 DE 1960W0027337 DE W0027337 A DEW0027337 A DE W0027337A DE 1111925 B DE1111925 B DE 1111925B
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sack
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Xaver Dambacher
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Windmoeller and Hoelscher KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Mehrlagiger Kreuzbodensack mit im Boden gestaffelt endenden Lagen und nach innen zu kunststoffbeschichteter Innenlage und Verfahren zu seiner Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf einen mehrlagigen Kreuzbodensack mit im Boden gestaffelt endenden Lagen und nach innen zu kunststoffbeschichteter Innenlage und ein Verfahren zu seiner Herstellung.
  • Bei mehrlagigen Kreuzbodensäcken mit im Boden gestaffelt endenden Lagen und nach innen zu kunststoffbeschichteter Innenlage besteht die Forderung nach einer inneren Abdeckung der Kreuzböden, um dieselben absolut dicht zu machen. Gleichzeitig besteht dabei die Forderung, die im Boden hervortretenden Staffelstufen der nicht kunststoffbeschichteten Sacklagen durch eine Kunststoffschicht abzudecken.
  • Um diese Forderungen zu erfüllen, ist es bereits bekannt, bei einem mehrlagigen Kreuzbodensack mit im Boden gestaffelt endenden Lagen und nach innen zu kunststoffbeschichteter Innenlage ein mit der inneren Sackwandlage verklebtes, die zum Sackinneren hin offenliegenden Staffelstufen der nicht kunststoffbeschichteten Sackwandlagen abdeckendes, mit einer dem Sackinneren zugewandten Kunststoffbeschichtung versehenes Abdeckblatt vorzusehen.
  • Dieser bekannte mehrlagige Kreuzbodensack ist aber nur sehr schwer herstellbar. Wollte man z. B. das Abdeckblatt im Zuge der Herstellung der mehrlagigen Schlauchabschnitte aus endlosen, mit Querperforationen versehenen Bahnen bereits anbringen, so würde das Abdeckblatt, da es mit der Innenseite der kunststoffbeschichteten Innenbahn zu verkleben ist, in der Schlauchbildung durch die unmittelbare Berührung mit dem. Formatblech abgestreift oder zumindest verschoben werden. Auch das Einbringen und Verkleben des Abdeckblattes im Zuge der Bodenbildung unter bzw. mit den Eckeinschlägen ist gegebenenfalls nur sehr schwer durchzuführen.
  • Zum Abdichten des Kreuzbodens eines mehrlagigen Kreuzbodensackes ist bereits ein von Eckeinschlag zu Eckeinschlag reichendes und diese zum Zweck der Verklebung übergreifendes und über die Bodenfalzlinien mit Rändern überstehendes und verklebtes Abdeckblatt bekanntgeworden, welches mit einer Auflage aus Polyäthylen od. dgl. versehen sein kann. Dieser bekannte mehrlagige Kreuzbodensack ist weder ein Staffelsack noch ein Staffelsack mit einer nach innen zu kunststoffbeschichteten Innenlage. Dem bekannten Sack ist auch nicht zu entnehmen, ob das von Eckeinschlag zu Eckeinschlag reichende und diese zum Zweck der Verklebung übergreifende Abdeckblatt an seiner Innenseite oder an seiner Außenseite mit der Auflage aus Polyäthylen od. dgl. versehen sein soll. Vor allem besteht bei diesem bekannten Kreuzbodensack nicht die Aufgabe, zum Sackinneren hin offenliegende Staffelstufen der nicht kunststoffbeschichteten Sackwandlagen durch eine Kunststoffschicht abzudecken.
  • Der Erfinder hat sich demgegenüber die Aufgabe gestellt, einen mehrlagigen Kreuzbodensack mit im Boden gestaffelt endenden Lagen und nach innen zu kunststoffbeschichteter Innenlage zu schaffen, dessen Kreuzböden absolut dicht sind, dessen zum Sackinneren hin offenliegende Staffelstufen der nicht kunststoffbeschichteten Sackwandlagen durch eine Kunststoffschicht abgedeckt sind und der vor allem maschinell gut herstellbar ist.
  • Zu diesem Zweck besteht die Erfindung bei einem mehrlagigen Kreuzbodensack mit im Boden gestaffelt endenden Lagen und nach innen zu kunststoffbeschichteter Innenlage darin, daß ein mit der inneren Sackwandlage an ihrer Außenseite verklebtes, die zum Sackinneren hin offenliegenden Staffelstufen der übrigen Sackwandlagen abdeckendes, mit einer dem Sackinneren zugewandten Kunststoffbeschichtung versehenes Abdeckblatt vorgesehen ist, das mit einem von Eckeinschlag zu Eckeinschlag reichenden und diese zum Zweck der Verklebung übergreifenden, an der dem Sackinneren zugewandten Seite mit einer Kunststoffbeschichtung versehenen und über die Bodenfalzlinien mit Rändern überstehenden und verklebten Abdeckblatt kombiniert und durch eine Verklebung verklebt ist.
  • Es ist zwar schon ein mehrlagiger Kreuzbodenventilsack mit einem über beide Eckeinschläge sich erstreckenden, über die Bodenfalzlinien mit Rändern überstehenden Abdeckblatt, das mit einem weiteren, der Ventilbildung dienenden Einlageblatt kombiniert ist, bekannt. Weder handelt es sich dabei aber um einen mehrlagigen Kreuzbodensack mit im Boden gestaffelt endenden Lagen noch um einen solchen Sack mit nach innen zu kunststoffbeschichteter Innenlage. Das der Ventilbildung dienende Einlageblatt ist im Gegensatz zum Erfindungsgegenstand mit der Außenseite eines Eckeinschlages verklebt. Weder das von Eckeinschlag zu Eckeinschlag reichende Abdeckblatt noch das der Ventilbildung dienende Einlageblatt sind mit einer Kunststoffbeschichtung versehen. Diese Kombination eines von Eckeinschlag zu Eckeinschlag reichenden Abdeckblattes mit einem weiteren, der Ventilbildung dienenden Einlageblatt soll in Abweichung vom Erfindungsgegenstand die Aufgabe lösen, einen dichten Ventilboden eines Kreuzbodenventilsackes zu bilden und konnte daher zur Lösung der Erfindungsaufgabe nichts beitragen.
  • Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, daß das den nach innen zu offen gestaffelten Eckeinschlag abdeckende Abdeckblatt beim Herstellen der Schlauchabschnitte vor dem Zusammenführen der noch zusammenhängenden Schlauchbahnen eingeklebt wird und das von Eckeinschlag zu Eckeinschlag reichende Abdeckblatt im Zuge des Herstellens der Kreuzböden nach der Bodenquadratbildung in den offenen Sackboden eingeklebt wird, worauf eine vollflächige Verklebung der Bodenseitenumschläge mit dem von Eckeinschlag zu Eckeinschlag reichenden Abdeckblatt und miteinander sowie den Eckeinschlägen beim Schließen des Bodens durch Umfalzen der Bodenseitenumschläge zusammen mit den über die Falzlinien überstehenden Rändern beider Abdeckblätter erfolgt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen eingehend erläutert; es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf einen noch offenen Kreuzboden nach der Erfindung, Fig. 2 einen schematisierten Schnitt nach der LinieA-B in Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf einen noch offenen Kreuzboden nach der Erfindung mit gleichzeitig verstärkter Ventiloberwand, Fig. 4 einen schematisierten Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 3, Fig. 5 eine Draufsicht auf einen noch offenen Kreuzboden nach der Erfindung mit durch eine Umfalzung verstärkter Ventiloberwand, Fig. 6 einen schematisierten Schnitt nach der Linie E-F in Fig. 5, Fig. 7 eine Draufsicht auf den geschlossenen Kreuzboden gemäß Fig. 1, Fig. 8 einen vereinfachten Schnitt nach der Linie G-H in Fig. 7 in größerem Maßstab.
  • Der in Fig. 1 abgebrochen und mit einem noch offenen Kreuzboden dargestellte Kreuzbodenventilsack 1 besteht aus den drei Sackwandlagen 2, 3 und 4 (s. auch Fig.2), die in dem Kreuzboden gestaffelt enden. Die innere Lage 4 ist an der dem Sackinneren zugekehrten Seite mit einer Kunststoffbeschichtung 5 versehen. Der in den Zeichnungen linke Eckeinschlag 6 ist nach dem Sackinneren zu offen gestaffelt, d. h., die Staffelstufen 7 und 8 der mittleren und äußeren Sackwandlage 2 und 3 überragen die kunststofflieschich.ete innere Lage 4, so daß der Sackinhalt an sich in dieser Sackecke mit nicht kunststoffbeschichtiefem Papier in Berührung kommen könnte. Dies wird jedoch gemäß einem älteren Vorschlag durch ein Blatt 9 mit einer Kunststoffbeschichtung 10 verhindert, das in dieser Sackecke hinter die kunststoffbeschichtete innere Sackwandlage 4 mittels eines Klebstoffauftrages 11 eingeklebt ist, und zwar zufolge des älteren Vorschlages bereits während der Herstellung der Schlauchabschnitte vor der Vereinigung der einzelnen Bahnen zu einer Sammelbahn, so daß also das Einbringen dieses Blattes 9 maschinell gut durchzuführen ist.
  • Das Abdeckblatt9, welches gleichzeitig das Eindringen von Füllgut zwischen die Sackwandlagen verhindert, wird zur vollständigen Abdichtung des Bodens durch ein Blatt 12 ergänzt, welches ebenfalls eine nach innen gerichtete Kunststoffoesehichtung 13 aufweist, vom Eckeinschlag 6 bis zum Eckeinschlag 14 reicht und mit diesen, sie übergreifend, mittels der Klebstoffauftragungen 15 und 16 verklebt ist.
  • Die Breite der Abdeckblätter9 und 12 ist etwas größer als die Breite des geschlossenen Kreuzbodens der durch aufeinanderfolgendes Umlegen und Verkleben der Bodenseitenumschläge 17 und 18 um die Falzlinien 19 und 20 gebildet wird. Es genügt auch, wenn das Abdeckblatt 9 die Bodenbreite nur geringfügig überragt, da eine durchgehende seitliche Verklebung desselben nicht erfolgt. Mit den Bodenseitenumschlägenl7 und 18 ist das Abdeckblatt 12 mittels seiner die Falzlinie 19 und 20 überragenden Ränder 21 und 22 mittels der gestrichelt schraffiert eingezeichneten Klebstoffauftragungen 23 und 24 verklebt. Auch mit dem Abdeckblatt 9 ist das Abdeckblattl2 mittels der Klebstoffauftragung 25 verklebt.
  • Beim Umlegen der Bodenseitenumschläge 17 und 18 werden die Ränder21 und 22 des Abdeckblattes 12 mit umgelegt. Ebenso werden die Ränder26 und 27 des Abdeckblattes 9 mit umgelegt.
  • Da durch das Abdeckblatt 12 die das spätere Sackinnere bildenden, zwischen den Falzlinien 19 und 20 liegenden Sackwandflächen 28 und 29 vollständig abgedeckt sind, kann die Verklebung der Bodenseitenumschläge im Gegensatz zu der Verklebung bei Kreuzböden ohne inneres Bodendeckblatt vollflächig erfolgen, da ein Verschmieren des Sackinneren mit Klebstoff ausgeschIossen ist. Dieser Umstand trägt weiterhin zur vollkommenen Abdichtung des Kreuzbodens mit bei, die in erster Linie durch die Abdeckblätter, welche die innere Bodenfiäche zwischen den Falzlinien 19 und 20 vollständig abdecken, garantiert wird. Das Eindringen von Füllgut zwischen die umgelegten Bodenseitenumschläge 17 und 18 bei 30 (Fig. 8) wird durch das Abdeckblatt 12 und seine Randverklebungen 23 und 24 einwandfrei verhindert.
  • Das Eindringen von Füllgut zwischen die Lagen des Eckeinschlages 14 wird durch die Verklebungl6 des Abdeckblattes 12 sicher verhindert. Das Eindringen von Füllgut zwischen die einzelnen Lagen des Eckeinschlages 6 wird durch die Verklebung 25 zwischen dem Abdeckblatt 12 und dem Abdeckblatt 9 sowie durch die Verklebung 11 zwischen dem Abdeckblatt 9 und der inneren Lage 4 des Eckeinschlages einwandfrei verhindert. Im Gegensatz zu den normalen Querverklebungen 50 bis 33 (Fig. 2) zwischen den einzelnen Lagen der Eckernschläge, die nur aus Klebstoffpunkten bestehen, sind die Verklebungen 16, 25 und 11 vollflächige Verklebungen, die eine einwandfreie Abdichtung herbeiführen; Während der Kreuzboden nach Fig. 1 und 2 vollständig verschlossen ist und somit keine Ventilöffnung aufweist, so daß er den ventilfreien Boden eines Kreuzbodenventilsackes darstellt oder den Boden eines oben offenen Sackes, ist der Kreuzboden nach Fig. 3 und 4 mit einer Ventilöffnung versehen. Zu diesem Zweck ist das Abdeckblatt 34 (Fig. 3 und 4), welches dem Abdeckblatt 12 in Fig. 1 und 2 entspricht, auf der Seite des Eckeinschlages 6 verlängert und in dem Bereich zwischen den Falzlinien 19 und 20 nicht verklebt. Die Verlängerung des Abdeckblattes 34 reicht bis in die Höhe der Kante 35 der rechteckig ausgebildeten äußeren Lage 2 des Bodenseitenumschlages 18, so daß das Abdeckblatt 34 zusatz men mit der rechteckig gestalteten äußeren Lage 2 eine verstärkte Verlängerung der Oberwand des Ventils bildet, dessen Unterwand von den drei Lagen des Eckeinschlages 6 gebildet wird. Die zwischen den Falzlinien 19 und 20 am Ventileingang links schräg schraffiert angedeutete Verklebung 11 ist die Verklebung des Abdeckblattes 9 mit der inneren Sackwandlage4, wie aus Fig.4 zu erkennen ist.
  • Der Kreuzboden nach Fig.S und 6 enthält ebenfalls ein Ventil, mit dem Unterschied, daß das obere Abdeckblatt 36 bis zu dem Schnittpunkt der Falzlinien 19 und 20 mit den Diagonalfalzlinien37 und 38 des Eckeinschlages 6 verlängert und außerdem mit einer die Ventilvorderkante bildenden Umfalzung 39 versehen ist. Die Ventiloberwand ist auf diese Weise bis zu den Ecken 40 und 41 des fertigen Kreuzbodens (vgl. Fig.7) verlängert und durch die Umfalzung39 ausreichend verstärkt. Ebensogut kann aber auch das mit der Umfalzung versehene Abdeckblatt nur so lang gemacht werden wie in Fig. 3 und 4, so daß die Ventiloberwand an ihrer Vorderkante durch drei Lagen verstärkt ist. In allen Ausführungsformen ist es selbstverständlich möglich, die Abdeckblätterl2, 34, 36 auf dem Eckeinschlag 14 ebenfalls zu verlängern und mit allen Sackwandlagen zu verkleben.
  • Fig.8 zeigt den fertiggefalteten und verklebten Sackboden nach dem Zusammenfalten der Bodenseitenumschlägu 17 und 18. Durch die Verklebung 42 ist das Bodenabdeckblatt, z. B. 12, völlig mit den Bodenseitenumschlägen verklebt, und durch die Verklebung43 ist der Bodenseitenumschlag 18 auf den Bodenseitenumschlag 17 verklebt. Die über die Falzlinien 19 und 20 überstehenden Ränder21 und 22 des Abdeckblattes, wie z. B. 12, die durch die Verklebungen 23 und 24 bereits mit den Bodenseitenumschlägen verklebt sind, sind zusammen mit diesen umgefalzt. Außerdem sind auch die über die Falzlinien 19 und 20 überstehenden Ränder des Abdeckblattes 9 umgefalzt. Die Fig.8 läßt erkennen, wie vollkommen dicht und fest der Sackboden verklebt und gebildet ist. Das Sackinnere wird ausschließlich von der Kunststoffbeschichtung 5 der innersten Sackwandlage und der Kunststoffbeschichtung 13 des Abdeckblattes, z. B. 12, die durch die Kunststoffbeschichtung 10 des Abdeckblattes 9 im Bereich des Eckeinschlages 6 ergänzt wird, gebildet.
  • Die Kreuzböden nach der Erfindung werden so hergestellt daß das Abdeckblatt 9 für den nach innen zu offen gestaffelten Eckeinschlag 6 entsprechend einem älteren Vorschlag bei der Herstellung der Schlauchabschnitte vor der Zusammenführung der Schlauchbahnen eingeklebt wird und das Bodenabdeckblatt 12, 34, 36 nach der Bodenquadratbildung im Zuge der Herstellung der Kreuzböden in den offenen Sackboden eingeklebt wird, sei es mit oder ohne vordere Umfalzung 39 und mit oder ohne Verklebung im Bereich zwischen den Bodenfalzlinien 19 und 20 auf dem für das Ventil vorgesehenen Eckeinschlag, der vorzugsweise der nach innen zu gestaffelte, wie beispielsweise der Eckeinschlag 6 ist.
  • Anschließend folgt eine vollflächige Verklebung 42 und 43 der Bodenseitenumschläge 17 und 18 mit dem bezüglich seiner Ränder 21 und 22 mit umgefalztem Bodendeckblatt, wie 12, und der Bodenseitenumschläge miteinander und den Eckeinschlägen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mehrlagiger Kreuzbodensack mit im Boden gestaffelt endenden Lagen und nach innen zu kunststoffbeschichteter Innenlage, gekennzeichnet durch ein mit der inneren Sackwandlage (4) an ihrer Außenseite verklebtes (11), die zum Sackinnern hin offenliegenden Staffelstufen (7, 8) der übrigen Sackwandlagen (2 und 3) abdeckendes. mit einer dem Sackinneren zugewandten Kunststoffbeschichtung (10) versehenes Abdeckblatt (9), das mit einem von Eckeinschlag (6) zu Eckeinschlag (14) reichenden und diese zum Zwecke der Verklebung (15, 16) übergreifenden, an der dem Sackinneren zugewandten Seite mit einer Kunststoffbeschichtung (13) versehenen und über die Bodenfalzlinien (19, 20) mit Rändern (21, 22) überstehenden und verklebten (23, 24) Abdeckblatt (12) kombiniert und durch eine Verklebung (25) verklebt ist.
  2. 2. Kreuzbodensack nach Anspruch 1 mit Einfüllventil, dadurch gekennzeichnet, daß das von Eckeinschlag zu Eckeinschlag reichende Abdeckblatt (34) an dem die Ventilunterwand bildenden Eckeinschlag (6) bis zur Ventilvorderkante (35) verlängert und im Bereich zwischen den Bodenfalzlinien (19 und 20) weder mit dem Eckeinschlag (6) noch mit dem den Eckeinschlag von innen abdeckenden Abdeckblatt (9) verklebt ist.
  3. 3. Kreuzbodensack nach Anspruch 1 mit einem Einfüllventil, dadurch gekennzeichnet, daß das von Eckeinschlag zu Eckeinschlag reichende Abdeckblatt (36) an dem die Ventilunterwand bildenden Eckeinschlag (6) zum Bilden der Ventiloberwand beispielsweise bis zu den Bodenecken (40, 41) verlängert, mit einer nach innen gerichteten Umfalzung (39) versehen und im Bereich zwischen den Bodenfalzlinien weder mit dem Eckeinschlag noch mit dem den Eckeinschlag von innen abdeckenden Abdeckblatt verklebt ist.
  4. 4. Kreuzbodensack nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das von Eckeinschlag zu Eckeinschlag reichende Abdeckblatt (12, 34, 36) auf dem außen sichtbar gestaffelten Eckeinschlag (14) verlängert und mit allen drei Sackwandlagen (2, 3, 4) verklebt ist.
  5. 5. Verfahren zum Herstellen der Kreuzbodensäcke nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das den nach innen zu offen gestaffelten Eckeinschlag (6) abdeckende Abdeckblatt (9) beim Herstellen der Schlauchabschnitte vor dem Zusammenführen der noch zusammen hängenden Schlauchbahnen eingeklebt wird und das von Eckeinschlag zu Eckeinschlag reichende Abdeckblatt (12, 34 36) im Zuge des Herstellens der Kreuzböden nach der Bodenquadratbildung in den offenen Sackboden eingeklebt wird, worauf eine vollflächige Verklebung (42, 43) der Bodenseitenumschläge (17, 18) mit dem von Eckeinschlag zu Eckeinschlag reichenden Abdeckblatt und miteinander sowie den Eckeinschlägen beim Schließen des Bodens durch Umfalzen der Bodenseitenumschläge zusammen mit den über die Falz- linie (19, 20) überstehenden Rändern (21, 22) beider Abdeckblätter (z. B. 9, 12) erfolgt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 869 292, 969 586; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1786 284.
DE1960W0027337 1960-02-25 1960-02-25 Mehrlagiger Kreuzbodensack mit im Boden gestaffelt endenden Lagen und nach innen zu kunststoff-beschichteter Innenlage und Verfahren zu seiner Herstellung Pending DE1111925B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE869292C (de) * 1950-07-02 1953-03-02 Natronzellstoff Und Papierfabr Kreuzbodensack mit innerem Bodenblatt
DE969586C (de) * 1952-02-22 1958-06-19 Windmoeller & Hoelscher Ein- oder mehrlagiger Ventilsack aus Papier od. dgl. mit Kreuzboden und Verfahren zuseiner Herstellung
DE1786284U (de) * 1959-01-07 1959-04-02 Osthushenrich Kg Vorrichtung zum maschinellen einsetzen von abdichtzetteln in kreuzbodensaecken.

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