DE111142C - - Google Patents

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DE111142C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/10Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1899 ab.
Bei vielen der bisher bekannten Druckminderer macht sich der Uebelstand bemerkbar, dafs sie nicht völlig dampfdicht geschlossen werden können. Bei dem vorliegenden Druckminderer soll dieser Uebelstand vermieden werden. Er ist so gebaut, dafs der Durchgangskanal in geschlossenem Zustande dampf- oder luftdicht abgeschlossen werden soll und doch nur eine geringe Bewegung des Abschlufsorganes genügt, um eine verhältnifsmäfsig grofse Durchgangsöffnung zu schaffen.
Fig. ι der Zeichnung zeigt die vordere Ansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie a-a und Fig. 3 einen solchen nach der Linie b-b.
Im Innern des Gehäuses 1, welches mit einem Einlafsstutzen 1 a, einem Auslafsstutzen 1 b und einem bearbeiteten Schieberspiegel 1 c ausgerüstet ist, befindet sich der Schieber 2, welcher eine flache, rechteckige Gestalt mit rechteckiger Oeffnung besitzt und zwischen dem Schieberspiegel 1 ° und einem Deckel 3 gleiten kann, der vorspringende Kanten 3 a und eine Vertiefung 3 * (Fig. 3) von der Form der Durchgangsöffnung am Sitze hat. Der Deckel 3 wird mit seinen Kanten 3 a gegen den Spiegel durch eine Feder 3 c gedrückt. Zur Bewegung des Schiebers 2, entsprechend den Druckveränderungen im Auslafsstutzen ib, ist derselbe durch eine gebogene Stange 4 mit einem Kolben 5 verbunden, welcher durch eine Stopfbüchse durch das Gehäuse nach aufsen reicht.
Der Kolben 5 oder dessen Spindel steht entweder unmittelbar oder durch einen geeigneten Hebel 7 mit Federn 8 in Verbindung, welche aufserhalb des Gehäuses mit demselben einstellbar verbunden sind. Bei der beispielsweise dargestellten Ausführungsform sind die Enden der Federn an einem oberen Querstabe 9 und einem unteren Querstabe ga befestigt, von welchen der obere 9 mit dem Handhebel 7 und der untere ga mit einer Schraube 10 in Verbindung steht, die durch einen Arm 11 führt und in eine Mutter oder in ein mit innerem Gewinde versehenes Handrad 12 pafst. Durch diese Einrichtung kann die Spannung der Federn geregelt werden.
Da die Spindel oder der Kolben 5, welcher in unmittelbarer Verbindung mit dem Schieber 2 steht, von dem Dampfe im Austrittsraum umspült wird, so wird jede Druckveränderung ein Oeffnen oder Schliefsen des Durchgangskanales zur Folge haben, je nachdem der Druck über den Normaldruck, für welchen die Federn eingestellt sind, steigt oder darunter sinkt.
An Stelle der den Kolben umgebenden Stopfbüchse kann auch ein Cylinder angewendet werden, dessen eines offenes Ende mit dem Innern und dessen anderes offenes Ende mit der Atmosphäre in Verbindung steht oder durch ein Rohr mit einem Flächencondensator oder anderen Behälter verbunden ist, in dem ein annähernd gleichmäfsiger Druck aufrecht erhalten wird.
Es ist zweckmäfsig, den Kolben 5 auf einem sehr harten, nicht oxydirbaren Metalle, beispielsweise Nickelstahllegirung, bestehend aus 75 pCt. Stahl und 25 pCt. Nickel, zu fertigen, denn es hat sich bei den Versuchen ergeben, dafs, wenn der Kolben aus gewöhnlichem Eisen oder Stahl hergestellt ist, er sehr bald
rostet und dafs Rothgufskolben zu schnell abgenutzt werden.
Der oben beschriebene Druckminderer kann durch Sand oder andere fremde Körper, die etwa zwischen die Arbeitsflächen gelangen, nicht in seiner Wirksamkeit behindert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Entlasteter Druckminderschieber, gekennzeichnet durch einen unter der Einwirkung einer Feder 3c stehenden, den Druck des Druckmittels aufnehmenden Deckel 3, der über den Schieber 2 zu beiden Längsseiten übergreift und sich gegen den Schieberspiegel ic stützt,' bei Vorhandensein etwaiger fremder Körper zwischen den Arbeitsflächen des Schiebers nachgiebt und somit das Festsetzen des Schiebers verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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