DE1111015B - Material fuer die elektrophotographische Bilderzeugung - Google Patents
Material fuer die elektrophotographische BilderzeugungInfo
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Description
Elektrophotographisches Material besteht üblicherweise
aus einem Träger, auf dem sich eine Photoleitersubstanz befindet. Diese Schicht wird im Dunkeln
mit einer elektrostatischen Ladung versehen. Anschließend wird das Material entweder durch eine
Vorlage hindurch oder auf episkopischem Wege belichtet, wobei ein der Vorlage entsprechendes elektrostatisches
unsichtbares Bild entsteht. Man »entwickelt« dieses Bild dadurch, daß man es für kurze
Zeit mit einem farbigen Harzpulver in Berührung bringt, wodurch ein sichtbares Bild entsteht, das
durch Erwärmen oder durch Einwirkung von Lösungsmitteln fixiert wird. Auf diese Weise wird eine
wischfeste Kopie der Vorlage auf elektrophotographischem Wege erhalten.
Als photoleitende Schichten hat man bereits anorganische Substanzen, wie Selen, Schwefel oder
Zinkoxyd, und organische Substanzen, wie Anthracen, Anthrachinon, herangezogen.
Es wurde nun ein Material für elektrophotographische
Zwecke, bestehend aus einem Träger und einer darauf befindlichen Photoleiterschicht, gefunden,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Photoleiterschicht ganz oder teilweise aus einem oder
mehreren Metallsalzen des 8-Hydroxychinolins besteht, das noch nichtionogene Substiuenten tragen
kann und wobei die Photoleiterschicht in Mischung mit Harzen auf das Trägermaterial aufgebracht sein
kann.
Als Träger für die Photoleiterschichten kommen besonders Folien aus Metallen, wie Aluminium, Zink,
Kupfer, Celluloseprodukten, wie Papier, Cellulosehydrat, Celluloseestern, wie Celluloseacetat, Cellulosebutyrat,
Kunststoffen, wie Polyolefine, beispielsweise Polyäthylen, Polypropylen, Polyvinylverbindungen,
wie Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyacrylnitril, Polyacrylsäureester,
Polymethacrylsäureester, Polyestern, wie PoIyterephthalsäureglykolester,
Polykarbonate, Polyamide, Polyurethane, in Frage. Die genannten Materialien sind als Trägerfolien für die Photoleiterschichten geeignet,
wenn sie mit einer elektroleitfähigen Schicht bedeckt sind oder wenn sie in Materialien umgewandelt
sind, die eine spezifische Leitfähigkeit von mindestens 10~~12 Ohm"1 · cm"1 haben, z. B. durch chemische
Behandlung durch Ein- oder Aufbringen von Materialien, die sie elektroleitfähig machen. Platten
aus sogenanntem leitfähigem Glas können ebenfalls benutzt werden.
Verwendet man Papier als Trägermaterial, so empfiehlt es sich, dieses gegen Eindringen der Beschichtungslösungen
vorzubehandeln, z. B. indem man es Material für die elektrophotographische
Bilderzeugung
Bilderzeugung
Anmelder:
Kalle Aktiengesellschaft,
Wiesbaden-Biebrich, Rheingaustr. 190-196
Wiesbaden-Biebrich, Rheingaustr. 190-196
Dr. Heinz Schlesinger, Wiesbaden,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
mit einer Lösung von Methylcellulose oder Polyvinylalkohol in Wasser oder in der Lösung eines Mischpolymerisates
aus Acrylsäuremethylester und Acrylnitril unter Verwendung eines Gemisches von Aceton
und Methyläthylketon als Lösungsmittel oder mit Lösungen von Polyamiden in wäßrigen Alkoholen
oder mit Dispersionen solcher Stoffe behandelt.
Als Photoleiterschichten kommen gemäß der vorliegenden Erfindung Metallkomplexe des 8-Hydroxychinolins
und seine Substitutionsprodukte mit nichtionogenen Substituenten in Frage, d. h. Verbindungen
der allgemeinen Formel
R2
H-R1
N''
O—Me„
worin R1, R2 und R3 Wasserstoffatome oder gleiche
oder verschiedene, nichtionogene Substituenten, Me ein Metall und m eine ganze Zahl identisch mit der
Wertigkeit des Metalls bedeuten. Bevorzugt werden wegen der leichteren Herstellbarkeit die Verbindungen,
bei denen R1=H ist.
Als Substituenten kommen ganz verschiedenartige in Frage, wie Halogenatome, Aryl-, Aralkyl-, Alkyl-,
ungesättigte Alkyl-, Cycloalkyl-, Heterocyclo-, AIkoxy-, Karbalkoxy-, Nitro-, Nitril-, Amino- und Dialkylaminogruppen,
also nichtionogene, die Leitfähigkeit im wesentlichen unbeeinflußt lassende Substituenten.
Ausgeschlossen sind solche wie —COOH, —SO3H und Metallsalze davon, oder —N+(Alkyl^
X~, also diejenigen, die polaren, ionogenen Charakter haben und damit die Leitfähigkeit wesent-
109 647/450
lieh, d. h. um mehr als 2 Zehnerpotenzen, heraufzusetzen
vermögen.
In der folgenden Tabelle sind die Grundkörper angegeben, die den Metallverbindungen der Formelzeichnungen
zugrunde liegen. Sie stellen Beispiele zur Erläuterung der voranstehend angeführten Photoleiter
dar. Dabei haben die einzelnen Spalten folgende Bedeutung:
1 Die Nummer, unter der die entsprechende Konstitutionsformel der Metallverbindung in der
Formelzeichnung angeführt ist.
2 Der Metallverbindung zugrunde liegendes 8-Hydroxychinolin
bzw. seine Substitutionsprodukte.
3 Metall, das zur Herstellung der Metallverbindung verwendet wurde.
4 Farbe der Metallverbindung.
| 1 | 2 | 3 | 4 | Gelb |
| 1 | 8-Hydroxychinolin | Magnesium | Gelb | |
| 2 | 8-Hydroxychinolin | Zink | Gelbbraun | |
| 3 | 8-Hydroxychinolin | Cadmium | Gelbgrün | |
| 4 | 8-Hydroxychinolin | Aluminium | Hellgelb | |
| 5 | 8-Hydroxychinolin | Kalzium | Grün | |
| 6 | 8-Hydroxychinolin | Kupfer | Gelb | |
| 7 | 8-Hydroxychinolin | Blei | Gelb | |
| 8 | 8-Hydroxychinolin | Antimon | Gelb | |
| 9 | 8-Hydroxychinolin | Silber | Hellgelb | |
| 10 | 8-Hydroxychinolin | Lithium | Gelbgrün | |
| 11 | 5,7-Dibrom- 8-hydroxychinolin |
Kupfer | Gelb | |
| 12 | 5-Chlor-7-jod- 8-hydroxychinolin |
Kupfer | Gelb | |
| 13 | 5-Chlor- 8-hydroxychinolin |
Cadmium | Gelb | |
| 14 | 5-Chlor- 8-hydroxychinolin |
Kupfer | Gelb | |
| 15 | 5,7-Dijod- 8-hydroxychinolin |
Kupfer | Gelb | |
| 16 | 5,7-Dijod- 8-hydroxychinolin |
Blei | Gelb | |
| 17 | 5J-Dijod- 8-hydroxychinolin |
Zink | Grün | |
| 18 | 7-Benzyl- 8-hydroxychinolin |
Kupfer | Gelb | |
| 19 | 7-[a-(2'-methoxy- anilino)-benzyl]- 8-hydroxychinolin |
Cadmium | Gelb | |
| 20 | 7-[a-(2'-methoxy- anilino)-benzyl]- 8-hydroxychinolin |
Magnesium | Gelb | |
| 21 | 7-a-Anilino-benzyl- 8-hydroxychinolin |
Cadmium | Grün | |
| 22 | 7-AUyl- 8-hydroxychinolin |
Kupfer | Gelb | |
| 23 | 5-Acetyl- 8-hydroxychinolin |
Cadmium |
Die Herstellung der den Photoleitersubstanzen zugrunde liegenden Körper erfolgt nach bekannten Verfahren
oder in Analogie zu bekannten Verfahren. Die Überführung in die Metallverbindungen geht im allgemeinen
glatt vonstatten.
Zur Herstellung dieser Metallverbindungen setzt man zweckmäßig Lösungen der 8-Hydroxychinolme
in einem organischen, vorteilhaft mit Wasser mischbaren Lösungsmittel, wie Essigsäure oder niedere
ίο Alkohole, mit einer wäßrigen Lösung des Metallsalzes
um. Dabei fällt das Reaktionsprodukt aus, das nach dem Waschen durch Absaugen und Trocknen
isoliert wird.
Durch die jedem Fachmann geläufige Wahl des betreffenden Lösungsmittels und gegebenenfalls Anwendung
eines Überschusses einer Komponente lassen sich so die erfindungsgemäßen Verbindungen herstellen.
Zur Herstellung des elektrophotographischen Materials suspendiert man vorteilhaft die photoleitenden
Metallverbindungen in organischen Lösungsmitteln, wie Benzol, Aceton, Methylenchlorid, Äthylenglykolmonomethyläther
oder anderen organischen Lösungsmitteln, oder in Gemischen von solchen und fügt zweckmäßig noch Harze zur Suspension zu. Mit diesen
Suspensionen beschichtet man das Trägermaterial in üblicher Weise durch Tauchen, Auf streichen,
Antragen mit Hilfe von Walzen oder durch Aufsprühen. Anschließend erwärmt man das Material
zur Entfernung des Lösungsmittels.
Man kann auch mehrere der angegebenen Verbindungen oder auch solche im Gemisch mit anderen
Photoleitersubstanzen auf das Trägermaterial aufbringen.
Als solche Harze, die den Photoleiterschichten zugesetzt werden, kommen natürliche, wie Balsamharze,
Kolophonium, Schellack, und künstliche, wie kolophoniummodifizierte Phenolharze, und andere
Harze mit maßgeblichem Kolophoniumanteil, außerdem Cumaronharze, Indenharze und die unter den
Sammelbegriff »Lackkunstharze« fallenden Substanzen, in Frage, zu denen nach dem »Kunststofftaschenbuch«
von Saechtling—Zebrowski, 11. Auflage 1955, S. 212ff., zählen: Abgewandelte
Naturstoffe, wie Celluloseäther, Polymerisate, wie Vinylpolymerisate, beispielsweise Polyvinylchlorid,
Polyvinylidenchlorid, Polyvinylacetat, Polyvinylacetat, Polyvinylalkohol, Polyvinyläther, Polyacryl- und
Polymethacrylsäureester; femer Polystyrol, Isobutylen,
chlorierter Kautschuk, Polykondensate, z. B. Polyester, wie Phthalatharz, Alkydharz, Maleinatharz,
Maleinsäure-, Kolophonium-Mischester höherer Alkohole; außerdem Phenol-Formaldehyd-Harze, besonders
kolophoniummodifizierte Phenol-Formaldehyd-Kondensate, Harnstoff-Formaldehyd-Kondensate,
Melamin-Formaldehyd-Harze, Aldehydharze, Ketonharze,
besonders sogenannte AW2-Harze, Xylol-Formaldehyd-Harze,
Polyamide, Polyaddukte, beispielsweise Polyurethane. Es kommen aber auch Polyolefine, wie verschiedene Polyäthylene- Polypropylene,
und Phthalsäurepolyester, wie Terephthalsäure-, Isophthalsäure-äthylenglykolpolyester,
in Frage.
Verwendet man die erfindungsgemäßen photoleitenden Verbindungen in Mischung mit den voranstehend
beschriebenen Harzen, so können die Mengenverhältnisse zwischen Harz und Photoleitersubstanz
in weiten Grenzen schwanken. Gemische
5 6
aus 2 Teilen Harz und 1 Teil Photoleitersubstanz bis einer Korngröße von etwa 1 bis 100 μ. Der Entwick-
zu Gemischen, die 2 Teile Photoleitersubstanz auf ler ksnn euch aus einem in einer nicht leitfähigen
1 Teil Harz enthalten, sind vorzuziehen. Besonders Flüssigkeit, in der gegebenenfalls Harze gelöst sind,
günstig sind Gemische beider Substanzen im Ge- suspendierten Harz oder Pigment bestehen. Das
wichtsverhältnis von etwa 1:1. 5 durch die Entwicklung sichtbar gemachte Bild wird
Die Lichtempfindlichkeit dieser Photoleiterschich- beispielsweise durch Erwärmen mit einem Infrarot-
ten liegt hauptsächlich im ultravioletten Bereich. Mit strahler auf 100 bis 170° C, vorzugsweise auf 120
Quecksilberdampflampen, die eine große Menge bis 150° C, oder durch Behandeln mit Lösungsmit-
ultraviolette Strahlen aussenden, können relativ kurze teln, wie Trichloräthylen, Tetrachlorkohlenstoff oder
Belichtungszeiten erzielt werden. io Äthylalkohol, oder Wasserdämpfen »fixiert«. Man
Um die Lichtempfindlichkeit der erfindungsgemä- erhält so unverwischbare Bilder, die den Vorlagen
ßen Verbindungen im sichtbaren Bereich des Licht- entsprechen und die sich durch gute Kontrastwirkung
spektrums zu steigern, kann man Sensibilisatoren zu- auszeichnen.
geben, wodurch die spektrale Empfindlichkeit der Bei Verwendung von transparentem Trägermaterial
vorliegenden Substanzen mehr in das Gebiet des 15 lassen sich die elektrophotographischen Bilder auch
sichtbaren Lichtes verschoben wird, so daß auch mit als Vorlage zum Weiterkopieren auf beliebigen
normalen Lichtquellen kurze Belichtungszeiten erzielt Schichten benutzen.
werden. Dabei ergeben schon sehr geringe Zusätze, Ebenso können auf dem Reflexwege beim Ge-
beispielsweise Mengen von weniger als 0,01 % Sensi- brauch eines lichtdurchlässigen Trägermaterials für
bilisator, gute Effekte. Im allgemeinen gibt man den 20 die erfindungsgemäßen Photoleiterschichten Bilder
Photoleiterschichten jedoch 0,01 bis 5%, Vorzugs- hergestellt werden.
weise 0,1 bis 3%, Sensibilisator zu. Der Zusatz Das elektrophotographische Material gemäß vorgrößerer
Mengen ist möglich, dabei wird jedoch im liegender Erfindung gibt Bilder mit gutem Kontrast;
allgemeinen keine erhebliche Steigerung der Empfind- es kann besonders zur Herstellung von Bildern mit
lichkeit erreicht. 25 Untergrund in verschiedenen gelben Tönungen ver-
AIs Sensibilisatoren eignen sich besonders Färb- wendet werden,
stoffe, von denen im folgenden einige beispielsweise Beispiel 1
angeführt sind; sie sind den »Farbstofftabellen« von
angeführt sind; sie sind den »Farbstofftabellen« von
Schultz, 7. Auflage, 1931, Bd. I, entnommen. 8 Gewichtsteile eines Keton-Aldehyd-Kondensa-
Triarylmethanfarbstoffe, wie Brillantgrün (Nr. 760, 30 tionsharzes (z. B. »Kunstharz AP«) werden in
S. 314), Victoriablau B (Nr. 822, S. 347), Methyl- 120 Volumteilen Benzol gelöst. Zu dieser Lösung
violett (Nr. 783, S. 327), Kristallviolett (Nr. 785, werden 8 Gewichtsteile des Magnesiumkomplexes
S. 329), Säureviolett 6B (Nr. 831, S. 351); Xanthen- vom 8-Hydroxychinolin entsprechend der Formel 1
farbstoffe, und zwar Rhodamine, wie Rhodamin B hinzugefügt und die entstandene Suspension in einer
(Nr. 864, S. 365), Rhodamin 6 G (Nr. 866, S. 366), 35 Kugelmühle feinst vermählen. Mit dieser Suspension
Rhodamin G extra (Nr. 865, S. 366), SulforhodaminB wird dann Papier, dessen Oberfläche gegen das Ein-
(Nr. 863, S. 364) und Echtsäureeosin G (Nr. 870, dringen organischer Lösungsmittel vorbehandelt ist,
S. 368), sowie Phthaleine, wie Eosin S (Nr. 883, mittels einer Gießvorrichtung beschichtet und ge-
S. 375), Eosin A (Nr. 881, S. 374), Erythrosin trocknet. Die aufgetragene trockene Schicht wird
(Nr. 886, S. 376), Phloxin (Nr. 890, S. 378), Rose 40 durch eine Coronaentladung mittels einer auf etwa
bengale (Nr. 889, S. 378) und Fluorescein (Nr. 880, 6000 Volt gehaltenen Aufladeeinrichtung mit einer
S. 373); Thiazinfarbstoffe, wie Methylenblau (Nr. 1038, negativen, elektrischen Ladung versehen, dann unter
S. 449); Acridinfarbstoffe, wie Acridingelb (Nr. 901, einer Vorlage und einer Quecksilberhochdrucklampe
S. 383), Acridinorange (Nr. 908, S. 387) und Trypa- belichtet und mit einem Entwickler in bekannter
flavin (Nr. 906, S. 386); Chinolinfarbstoffe, wie Pina- 45 Weise eingestäubt.
cyanol (Nr. 924, S. 396) und Kryptocyanin (Nr. 927, Der Entwickler besteht aus feinen Glaskügelchen
S. 397); Chinonfarbstoffe und Ketonfarbstoffe, wie und einem in sehr feiner Aufteilung vorliegenden
Alizarin (Nr. 1141, S. 499), Alizarinrot S (Nr1.1145, Harz-Ruß-Gemisch. Das schwarz gefärbte Harz bleibt
S. 502) und Chinizarin (Nr. 1148, S. 504); Cyanin- an den nicht vom Licht getroffenen Stellen der
farbstoffe, z. B. Cyanin (Nr. 921, S. 394) und Chloro- 50 Schicht haften, und ein der Vorlage entsprechendes
phyll. Bild wird sichtbar, das schwach erwärmt und da-
Zur Herstellung von Kopien.mit dem erfindungs- durch fixiert wird.
gemäßen Elektrokopiermaterial wird die Photoleiter- Der oben benutzte Entwickler besteht aus 100 Geschieht
beispielsweise mit Hilfe einer Coronaent- wichtsteilen Glaskügelchen von der Korngröße 350
ladung, die man einer auf etwa 6000 bis 7000 Volt 55 bis 400 μ und 2,5 Gewichtsteilen Toner von der
gehaltenen Aufladeeinrichtung entnimmt, aufgeladen. Korngröße 20 bis 50 μ. Der Toner wird hergestellt,
Anschließend wird das Elektrokopiermaterial im indem 30 Gewichtsteile Polystyrol (z. B. PolyKontakt
mit einer Vorlage oder durch episkopische styrol LG), 30 Gewichtsteile harzmodifiziertes
oder diaskopische Projektion einer Vorlage belichtet. Maleinsäureharz (z.B. »Beckacite«(R) K105) und
Dabei entsteht ein der Vorlage entsprechendes, elek- 60 3 Gewichtsteile Ruß (z.B. »Pearless Black« <R) 552)
trostatisches Bild auf dem Material. Dieses unsicht- miteinander verschmolzen werden und die Schmelze
bare Bild entwickelt man, indem man es mit einem dann gemahlen und gesichtet wird,
aus »Träger« und »Toner« bestehenden Harzpulver Zur Herstellung der Verbindung entsprechend der in Kontakt bringt. Als Träger kommen besonders Formel 1 wird in eine auf 60 bis 70° C erhitzte Löfeine Glaskugeln, Eisenpulver oder auch feine Kugeln 65 sung von 60 Gewichtsteilen MgSO4 · 7H2O, 10 Geaus Kunststoff in Frage. Der Toner besteht aus einem wichtsteilen Ammoniumchlorid und 5 Volumteilen Gemisch aus Harz und Ruß oder einem gefärbten konzentrierten Ammoniaks in 400 Volumteilen Was-Harz. Man verwendet den Toner im allgemeinen in ser in dünnem Strahl unter Rühren eine Lösung von
aus »Träger« und »Toner« bestehenden Harzpulver Zur Herstellung der Verbindung entsprechend der in Kontakt bringt. Als Träger kommen besonders Formel 1 wird in eine auf 60 bis 70° C erhitzte Löfeine Glaskugeln, Eisenpulver oder auch feine Kugeln 65 sung von 60 Gewichtsteilen MgSO4 · 7H2O, 10 Geaus Kunststoff in Frage. Der Toner besteht aus einem wichtsteilen Ammoniumchlorid und 5 Volumteilen Gemisch aus Harz und Ruß oder einem gefärbten konzentrierten Ammoniaks in 400 Volumteilen Was-Harz. Man verwendet den Toner im allgemeinen in ser in dünnem Strahl unter Rühren eine Lösung von
75 Gewichtsteilen 8-Hydroxychinolin in 1500 Volumteilen Äthanol einfließen lassen. Dabei fällt das Reaktionsprodukt
aus, das man absaugt, mit Wasser wäscht und trocknet.
Man verfährt wie im Beispiel 1, verwendet aber an Stelle des Keton-Aldehyd-Kondensationsharzes die
gleiche Menge nachchloriertes Polyvinylchlorid (z. B. »Rhenoflex«(R)), das man in einem Gemisch von
80 Volumteilen Methyläthylketon und 40 Volumteilen Toluol löst.
Die Beschichtung von Papier wird, wie im Beispiel 1 beschrieben, vorgenommen, und durch Coronaentladung
wird die Schicht mit einer positiven Ladung versehen. Nach erfolgter Belichtung unter
einer Vorlage wird das auf einer Papierfolie entstandene Bild durch Bestreuen mit einem Pigmentpulver
entwickelt, wie im Beispiel 1 beschrieben, wobei jedoch als Träger mit Harz, z. B. Cumaronharz (z. B.
»Cumaronharz 601/90«), umzogene Glaskügelchen verwendet werden. Man erhält ebenfalls ein sehr
gutes, kontrastreiches, der Vorlage entsprechendes Bild.
0,5 Gewichtsteile des Lithiumkomplexes vom 8-Hydroxychinolin entsprechend der Formel 10 und
0.5 Gewichtsteile Ketonharz (z. B. »Kunstharz EM«) werden in 15 Volumteilen Glykolmonomethyläther
gelöst, die Lösung auf eine Aluminiumfolie aufgebracht und dann zu einer fest haftenden Schicht
getrocknet. Die Herstellung eines elektrophotographischen Bildes geschieht in bekannter Weise.
0,5 Gewichtsteile des Aluminiumkomplexes vom 8-Hydroxychinolin entsprechend der Formel 4,
0,5 Gewichtsteile Ketonharz (z. B. »Kunstharz EM«) und 0,002 Gewichtsteile RhodaminB extra (Schultz,
»Farbstofftabellen«, 7. Auflage, Bd. I, Nr. 864) in 1 Volumteil Methanol werden in 15 Volumteilen
Chloroform gelöst. Mit der Lösung wird eine Aluminiumfolie beschichtet und getrocknet. Man stellt in
üblicher Weise elektrophotographische Bilder her, verwendet aber zum Belichten an Stelle der Quecksilberhochdrucklampe
eine 100-Watt-Glühbirne.
1 Gewichtsteil nachchloriertes Polyvinylchlorid (z. B. »Rhenoflex«(R)) wird in einem Gemisch aus
10 Volumteilen Methyläthylketon und 5 Volumteilen Toluol gelöst. Man fügt 1 Gewichtsteil des
Kupferkomplexes vom 7-Benzyl-8-hydroxychinolin entsprechend der Formel 18 hinzu. Die Suspension
wird feinst vermählen und damit Papier beschichtet. Die Herstellung des elektrophotographischen Bildes
erfolgt, wie im Beispiel 1 beschrieben.
8 Gewichtsteile Keton-Aldehyd-Kondensationsharz (z. B. »Kunstharz AP«) werden in 120 Volumteilen
Benzol gelöst. Nach Zugabe von 8 Gewichtsteilen des Zinkkomplexes vom 8-Hydroxychinolin entsprechend
der Formel 2 wird die entstandene Suspension in einer Kugelmühle feinst vermählen. Danach wird mit
der Suspension Papier, das gegen das Eindringen organischer Lösungsmittel vorbehandelt ist, maschinell
beschichtet. Mit dem beschichteten und getrockneten Papier stellt man dann nach dem im Beispiel 1 beschriebenen
Verfahren elektrophotographische Bilder her, wobei man die Schicht sowohl positiv als auch
negativ aufladen kann.
Claims (2)
1. Material für die elektrophotographische Bilderzeugung, bestehend aus einem Träger und einer
darauf befindlichen Photoleiterschicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Photoleiterschicht ganz
oder teilweise aus einem oder mehreren Metallsalzen des 8-Hydroxychinolins besteht, das noch
nichtionogene Substituenten tragen kann und wobei die Photoleiterschicht in Mischung mit Harzen
auf das Trägermaterial aufgebracht sein kann.
2. Material für elektrophotographische Zwecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Photoleiterschicht optische Sensibilisatoren enthält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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ID=7221095
Family Applications (1)
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