DE1110C - Einrichtung zum Stellen und Auslösen des Weckers an Uhren - Google Patents
Einrichtung zum Stellen und Auslösen des Weckers an UhrenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B23/00—Arrangements producing acoustic signals at preselected times
- G04B23/02—Alarm clocks
- G04B23/021—Controls (winding up the alarm; adjusting and indicating the waking time)
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Description
1877.
JVUIlO -
Klasse 83.
G. FISCHER in GREIZ. Einrichtung zum Stellen und Auslösen des Weckers an Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. October 1877 ab.
Die vorliegende Erfindung bietet gegenüber den bisherigen Einrichtungen den Vortheil, dafs
weder das Uhrgehäuse, noch das, das Zifferblatt bedeckende Glasfenster zum Stellen oder Auslösen
des Weckerapparates geöffnet zu werden braucht. Dieser Vortheil ist wichtig, wenn derartige
Uhren in Fabriken aufgestellt sind, in denen viel Staub und Schmutz durch die Fabrikation
erzeugt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung, in welcher Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Querschnitt
nach α α der Fig. 1 darstellt, ist nur soviel von der Uhr gezeigt, als zur Erklärung der
vorliegenden Neuerung nöthig ist. b ist das grofse Zifferblatt (abgebrochen gezeichnet), dessen
Rand am Uhrgehäuse befestigt ist; c ist das kleine Zifferblatt zur Stellung des Weckers. An
den verticalen Theil d des Gehäuses ist die Büchse e angeschraubt, und in diese die Spindel i
eingeschraubt. Auf der Spindel i sitzt das Rohr/, das an seinem nach innen gelegenen Ende das
kleine Triebrad g trägt, welches von dem Rade h bewegt wird. Am äufseren Ende des Rohres/
ist die Nabe k für den Minutenzeiger aufgeschraubt. Das Rohr. / ist umgeben von dem
Rohr /, das an seinem inneren Ende das grofse Triebrad f trägt, welches von dem kleineren
Triebkranz am Rade h Bewegung erhält. Am äufseren Ende des Rohres / sitzt die Nabe m
für den Stundenzeiger. Das Rohr / ist wieder umgeben von dem Rohre n, das an seinem
äufseren Ende das kleine Zifferblatt c trägt. Das Rohr η besteht aus einem Stück mit der
Scheibe ο an seinem hinteren Ende. Diese ist durch die beiden Schräubchen 1 und 2 mit der
in kurzer Entfernung von ihr das Rohr / umgebenden Scheibe q verbunden, welche an
einem Theil ihrer Peripherie einen Ausschnitt hat, wie dies bei 3 4 5 6 in Fig. 1 zu sehen
ist. Zwischen den Scheiben 0 und p sitzt, in einem Einschnitt des Rohres / festgehalten, die
Vorreibefeder r, welche dazu dient, beim Stellen der Scheiben 0 und f Reibung zu erzeugen.
Auf der Peripherie der Scheibe q ruht das Ende des Armes s, welcher sich an dem Hebel / befindet;
dieser Hebel hat bei u seinen Drehpunkt und wird durch die am Uhrgehäuse d befestigte
Führung ν geführt. Am äufseren Ende des ■Hebels t ist die Kette w angebracht, durch die
man den Hebel / heben und nach Feststellen derselben in dieser erhobenen Stellung erhalten
kann, so dafs das Ende des Armes s nicht auf der Peripherie der Scheibe q ruht. Auf diese
Weise ist der Weckerapparat aufser Thätigkeit gesetzt. Ruht aber der Arm ί auf der Scheibe q,
die durch das Uhrwerk in Drehung versetzt ist, und kommt der Einschnitt 3 4 5 6 bis an das
Armende s, so fällt dieser in den Einschnitt und löst durch den am Hebel t festsitzenden und
von da durch die Gehäusewand d gehenden Stift χ die Sperrung des Glockenhammers aus,
wodurch der Weckerruf ertönt.
Der Erfinder läfst vorzugsweise den Glockenhammer bei seiner schnellen Hin- und Herbewegung
gegen zwei Glocken schlagen, deren Töne in Dissonanz zu einander stehen, da er gefunden hat, dafs diese Dissonanz der Töne
besser weckt, als das Schlagen gegen eine Glocke oder gegen zwei in Consonanz gestimmte Glocken.
Seitlich an der Peripherie der Scheibe q ist die ringförmige Scheibe y angebracht,' zu welcher
die Vollscheibe a1, die auf dem Rohre η
sitzt, in kurzer Entfernung von ihr parallel ist. Diese beiden Scheiben y und a1 sind durch
zwölf Bolzen ζ in gleichmäfsigen Abständen miteinander verbunden. Zwischen die beiden Scheiben
greift der Bolzen bl mit seinem Kloben c *.
Ersterer ist in dem Gehäuse in den Winkeln dl und e1 gelagert und ragt mit seinem Ende, das
den Handknopf /' trägt, aus dem Gehäuse heraus. Die Winkel sind durch ein Rohr gl verbunden,
das oben einen Schlitz hat, in den der kleine, an dem Bolzen bi befindliche Vorsprung h *
hineinragt. Beim Schieben des Bolzens b1 in Richtung des Pfeiles wird derselbe durch den
Vorsprung h1 geführt, so dafs er keine Drehung
um seine Axe machen kann. Um das Rohr g' ist die Spiralfeder k1 gelagert, die mit ihrem
einen Ende gegen den Winkel d1 und mit ihrem anderen Ende gegen den Vorsprung /21 drückt,
wodurch der Bolzen in der gezeichneten Stellung erhalten wird. Der Kloben c1 mit seiner
oberen abgeschrägten Fläche ist nun mittelst einer Feder ll so an den Bolzen b1 befestigt,
dafs er bei der Bewegung in der Richtung des Pfeiles die Stifte ζ vorschiebt, während er beim
Rückgange mit seiner abgeschrägten Oberfläche unter den Stiften ζ zurückgleiten kann, worauf
die Feder ll ihn wieder in die gezeichnete Stellung
bringt. Mittelst dieser Einrichtung kann
Claims (1)
- man nun die Scheiben a1, y und q so stellen, dafs der Ausschnitt 3456 der Scheibe q in eine solche Stellung zum Armende ^ kommt, dafs durch den Gang des Uhrwerks das Einfallen des Armendes s in den Ausschnitt dann eintritt, wenn der Weckerruf ertönen soll. Da die Scheibe q beim Stellen des Weckerapparates die Scheibe 0 mitnimmt, so dreht sich das auf dem Rohr dieser Scheibe sitzende kleine Zifferblatt c mit, und da sich die Ziffern auf demselben in einer bestimmten Stellung zu dem Ausschnitt auf der Scheibe q befinden, so kann man an der Stellung dieses Zifferblattes die Weckstunde erkennen. Die nothwendigen kleinen Einschnitte in dem Gehäuse, durch welche Hebel t und Bolzen b1 hindurchgehen, dichtet der Erfinder gegen Eindringen von Staub und Schmutz in bekannter Weise durch zweckentsprechend angebrachten Filz oder anderes Material ab.Patenτ-Ansprüche:
i. Die Einrichtung der Theile: Bolzen b1Handknopf/1, Vorsprung/*1 und Kloben cl mit ihren Neb entheilen: Winkel dl, el, Rohr gl, Spirale kl und Feder tl in Verbindung mit der Einrichtung der Scheiben αl, y, q, o, der Bolzen z, des Rohres n, des kleinen Zifferblattes c, des Einschnittes 3 4 5 6 auf der Peripherie von q, wie solche Theile vorstehend beschrieben und auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt sind und deren Einrichtung den Zweck hat, aufserhalb des Gehäuses den Weckerapparat an einer Uhr einstellen zu können.
Die Einrichtung der Theile: Hebel t mit dem Arm s, dem Stift x, der Kette wund Führung v, in Verbindung mit der Scheibe q und deren Ausschnitt 3456, wie solche Theile vorstehend beschrieben und auf beiliegender Zeichnung dargestellt sind und deren Einrichtung den Zweck hat, aufserhalb des Gehäuses den Weckerapparat an einer Uhr einstellen und abstellen zu können.
Die Combination der unter 1 und 2 genannten Theile zu dem weiter oben angeführten Zweck.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1110T | 1877-10-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1110C true DE1110C (de) |
Family
ID=70976875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1110DA Expired - Lifetime DE1110C (de) | 1877-10-08 | 1877-10-08 | Einrichtung zum Stellen und Auslösen des Weckers an Uhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1110C (de) |
-
1877
- 1877-10-08 DE DE1110DA patent/DE1110C/de not_active Expired - Lifetime
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