DE111C - Aufgehängter Zimmerofen - Google Patents

Aufgehängter Zimmerofen

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    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/02Closed stoves
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

1877.
FRIEDRICH HOLLWEG in NEUENHOF, Bürgermeisterei Höhscheid,
Kreis Solingen.
Aufgehängter Zimmerofen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1877 ab.
Die Zeichnung stellt einen Ofen dar, welcher zur Heizung von Zimmern aller Art dienen soll.
Die Construction desselben ermöglicht eine starke und gesunde Heizung in kürzester Zeit.
Der Ofen enthält folgende Theile:
A. Das Fufsgestell mit Luftkasten. Der Luftkasten ist auf dem Fufsgestell angebracht. An demselben befindet sich die Röhre (a), durch welche dem Feuer Luft zugeführt wird, und welche mit der Klappe (^ versehen ist. Mittels dieser Ansatzröhre kann die Luft zur Verbrennung entweder vom Freien oder vom Flur aus zugeleitet werden. Aufser dieser Ansatzröhre (a) ist der Ofen ganz geschlossen. Nach oben nimmt der Luftkasten den Rost (B) und den Feuerumfassungsring (C) auf.
B. Der Rost ist derart construirt, dafs er während des Brennens leicht wagerecht gerüttelt werden kann, wodurch das sonst übliche Schüren wegfallt.
Er ist ferner derart geformt, dafs er überall breiter ist, als die Feuerung selbst; in Folge dessen kühlt sich der Rost auch bei starkem Heizen ab; das Durchbrennen desselben wird mithin verhütet.
C. Der Feuerumfassungsring geht nach oben in den Hängeofen, nach unten bis auf den Rost. Er wird für sich lose auf den Luftkasten eingesetzt. Damit derselbe auch starkem Feuer gut widerstehen kann, soll er entweder von besonders dazu hergestellten Eisen gemacht, oder von Gufsstahl gegossen sein. Bei späterer etwaiger Abnutzung kann derselbe durch einen neuen leicht ersetzt werden.
D. Der Hänge ofen schliefst sich an den Feuerumfassungsring an, und wird am oberen Rande von vier Säulen (c) getragen; letztere ruhen auf dem Fufsgestelle. Am Hängeofen befindet sich aufserdem die Speisethür (e), welche zum Oeffnen aufgezogen wird. Der Hängeofen ist deshalb unbedingt erforderlich, weil durch die eigenartige Construction des Ofens und seiner Haupttheile das Feuer so gesteigert werden kann, dafs der Ofen zusammenstürzen würde, wenn er nicht von Säulen getragen. Zugleich erhält der ganze Ofen durch genannte Säulen eine erhöhte Stabilität.
E. Die Aufsentrommel befindet sich oberhalb des Hängeofens und wird von demselben y vermittels eines Randes aufgenommen; sie nimmt im Inneren die Trommel (F) auf. Oben an der Aufsentrommel befindet sich die Abzugröhre (i).
F. Die Trommel befindet sich in der Mitte der Aufsentrommel und reicht unten bis nahe über das Feuer, wo sie mit einer starken und haltbaren Kappe (k) versehen ist, welche luftdicht und sicher befestigt wird.
Ihr oberer Theil (Mündung) geht durch die Kappe (h) der Aufsentrommel. Unten geht eine Röhre" (X) quer durch den Hängeofen in' die Trommel. An dieser Röhre wird die Zugleitung aus dem Freien durch Röhren oder Schläuche angebracht. Diese Zugleitung hat einen doppelten Zweck: Sie soll durch ihren Zug die Wärme aus der Prefstrommel austreiben und frische, gesunde Luft ins Zimmer befördern. Die Ansatzröhre (f) kann durch die Sperrklappe (0) verschlossen werden.
Der Ofen wird meist aus Gufs-Eisen hergestellt.
In der nämlichen Construction wie die ersten vier Haupttheile sollen auch Oefen hergestellt werden, die als Koch-Oefen benutzt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1877111D 1877-07-07 1877-07-07 Aufgehängter Zimmerofen Expired - Lifetime DE111C (de)

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