DE110875C - - Google Patents

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DE110875C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H1/00Making articles shaped as bodies of revolution
    • B21H1/02Making articles shaped as bodies of revolution discs; disc wheels
    • B21H1/04Making articles shaped as bodies of revolution discs; disc wheels with rim, e.g. railways wheels or pulleys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 49: Metallbearbeitung, mecha
Das neue Walzwerk dient zum Auswalzen von Scheibenrädern (Vollrädern) und scheibenartigen Gegenständen aus vollen Schweifsstücken.
Das Walzwerk ist auf beiliegender Zeichnung in Fig. ι im Längsschnitt dargestellt und in Fig. 2 und 3 sind Einzelheiten desselben veranschaulicht.
Der Hauptsache nach besteht das Walzwerk aus durch Fundamentplatten verbundenen Ständern α und b, in denen die die Walzen tragenden, geneigt zu einander liegenden Wellen mit ihren Kegelrädern D, sowie die Antriebswelle e1 mit dem Antriebsrade E lagern. Die untere Welle A ist auf dem Kopf eines Plungerkolbens i gelagert und mittelst desselben auf- und abbeweglich. Auf den Wellen AA (Fig. 1) sitzen die Walzen c c, welche unter Mitwirkung der Rolle u, letztere ebenfalls hydraulisch andrückbar, den Radkranz walzen, während die kleinen Rollenwalzen % s die Scheibe bezw. Nabe bearbeiten. Eine Rolle χ drüpkt bei letzterer Arbeit gegen den äufseren Radkranz. Die Rollen χ s% können mittelst Handrad und Schraube in Gleitstücken bewegt werden, welch letztere auf einem auf Rollen tl gleitenden Support t angeordnet sind.
Support t wird durch einen hydraulischen Kolben m bethätigt, Rolle \ kann ebenfalls mittelst einer kleinen hydraulischen Presse ρ in der Höhe verstellt werden.
So weit sind die Theile ihrer äufseren Anordnung nach mehr oder weniger bekannt zur Erreichung des gedachten Zweckes. Hierzu tritt aber eine neue und originelle Vorrichtung, welche die Beweglichkeit der unteren Walze c bezw. der Welle A in bestimmten regulirbaren Grenzen und in eigenartiger Weise festsetzt.
Es ist am Ständer b ein Scharnier f angebracht (Fig. 2 und 3), welches andererseits gelenkig mit einem Querstück e verbunden ist, das auf dem Ende der Welle A drehbar, aber unverschiebbar gehalten wird. Läfst man die Unterwalze c herab, so wird sie hierbei infolge der eigenartigen Fesselung durch das Scharnier mit dem Querstück etwas nach hinten gezogen. Dies hat den Zweck, dafs die Profile der Walzen einander immer in verticaler Linie gegenüberstehen. Die vordere Lagerschale der Welle A ist etwas kürzer gehalten, um der Rückwärtsbewegung des Wellenbundes Raum zu lassen. Am hinteren Ende ruht die Welle in einem Kugellager. Um nun das Senken und Heben der Welle A beliebig begrenzen zu können bezw. die Welle in der betreffenden Grenzstellung zu fixiren, sind ferner am Querstück e Bolzen g angebracht, welche durch den Ständer b ragen und sowohl auf der einen wie auf der anderen Seite Stellmuttern besitzen. Diese legen sich bei der Verschiebung der Welle einerseits bezw. andererseits gegen den Ständer b und begrenzen so die Bewegung bezw. fixiren die jeweilige Stellung.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Walzwerk zum Walzen von Scheibenrädern und dergl. mit senkrecht über einander beweglichen Walzenprofilen, gekennzeichnet
    durch die Anordnung eines Scharniers (f) im Lagerständer der unteren Walzenwelle, welches an ein auf dem Wellenende drehbar, aber unverschiebbar festgehaltenes Querstück (e) angelenkt ist, zum Zweck, die Welle beim Heben bezw. Senken vorzuschieben bezw. zurückzuziehen.
  2. 2. Ein Walzwerk nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anbringung von am Querstück (e) angelenkten Schraubenbolzen (g), welche durch die Ständerwand ragen und mit Stellmüttern versehen sind, zum Zwecke, die Auf- und Abbewegung der Welle nachstellbar begrenzen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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