DE11081C - An Maschinen zur Herstellung geleimter Doppelriemen die Anwendung und Kombination der zum Flüssigmachen des aufgetragenen Leimes dienenden Vorrichtung mit Prefswalzen und mit mit Schmiedeeisen versehenen Führungen - Google Patents

An Maschinen zur Herstellung geleimter Doppelriemen die Anwendung und Kombination der zum Flüssigmachen des aufgetragenen Leimes dienenden Vorrichtung mit Prefswalzen und mit mit Schmiedeeisen versehenen Führungen

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Publication number
DE11081C
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Germany
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rollers
pref
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DENDAT11081D
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FOULETIER FRERES in St. Chamond (Frankreich-)
Publication of DE11081C publication Critical patent/DE11081C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B9/00Making driving belts or other leather belts or strips
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/20Processes or apparatus for making leather belts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

1880.
Klasse 28.
FOULETIER freres in ST. CHAMOND (Frankreich).
An Maschinen zur Herstellung geleimter Doppelriemen die Anwendung und Combination der zum Flüssigmachen des aufgetragenen Leims dienenden Vorrichtung mit Prerswalzen und mit
mit Schneideisen versehenen Führungen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1880 ab.
Gegenstand des Patentes ist eine Maschine zur Herstellung mittelst Kautschukmasse geleimter Doppelriemen, auf welcher die beiden mit dem durch Erwärmen sich verflüssigenden Leim bestrichenen Lederriemen in gleichmäfsiger Bewegung über die Heizvorrichtung geführt, dann der Wirkung von Hämmern und Prefswalzen unterworfen und schliefslich an ihren Längskanten beschnitten werden. Die Maschine ist in Fig. ι im Längenschnitt A-B, und in Fig. 2 im Horizontalschnitt C-D dargestellt.
Die der Antriebscheibe a ertheilte Bewegung wird auf die Aufrollwalze P übertragen vermittelst des durch den Handhebel bl auslösbaren Getriebes b, welches mit dem Rade c in Eingriff steht, auf dessen Welle das in das Schaltrad e eingreifende Getriebe d befestigt ist.
Der Riemen 1 überträgt die Bewegung der Scheibe α auf eine im oberen Theil des Maschinengestelles gelagerte Welle. Diese trägt die Riemscheibe g, welche durch den Riemen 2 und die kleine Scheibe h den "Ventilator G in Bewegung setzt. Auf dieser Welle sitzt ferner eine Scheibe t, Fig. ι, welche durch den Riemen 3 und die Scheibe j- die Welles2 in Umdrehung versetzt. Durch die Scheibe ί' und den Riemen 4 wird diese Bewegung auf die Heizwalze D übertragen.
Die beiden getrennten Lederriemen A A\ welche vorher auf der richtigen Seite mit Leim bestrichen werden, sind auf die beiden Walzen B und B' aufgerollt und werden, indem sie über die Verbindungsstangen C und C gehen, der Wirkung . der Heizwalze D ausgesetzt, deren Wändung mit Löchern versehen ist, um die Wärmestrahlen der im Innern der Heizwalze brennenden Gasflamme direct auf den aufgetragenen Leim einwirken zu lassen. Die Heizwalze dreht sich auf Laufrollen, Fig. 1, und die Gasflammen werden von dem Behälter E aus mit Gas gespeist. In diesem Behälter wird das durch die Röhre F zuströmende Gas mit der Luft gemischt, welche durch die Wirkung des Ventilators G und vermittelst der Röhre Fi in jenen getrieben wird. Zur Regulirung des AVärmegrades der Walze D hat man in die Röhren F und F' je einen Hahn H bezw. H1 eingeschaltet, um den Zufiufs des Gases und der Luft, also die Gröfse der Flammen, reguliren zu können.
Die beiden Riemen gehen alsdann zwischen den Rundstäben i und 21 des .schwingenden Rahmens / hindurch; hier werden dieselben zu einem Doppelriemen zusammengeleimt, welcher in diesem Zustand über die metallene Tischplatte J hingeführt wird, um auf diesem Wege von den zu beiden Seiten der Maschine stehenden Arbeitern vermittelst gewöhnlicher Hämmer gehämmert zu werden, und zwar so lange, als der Leim noch warm ist.
Dieser Doppelriemen wird alsdann der Wirkung der Prefswalzen K und K1 ausgesetzt, welche durch das Hindurchziehen des Doppelriemens gedreht werden und den Zweck haben, die zwischen den Lederbändern befindliche Schicht Leim gleichmäfsig dick zu vertheilen.
Der auf den Doppelriemen auszuübende Druck kann durch Verschieben des Gewichtes L1 auf dem Hebel L und durch eine Verbindungsstange und den Hebel M, dessen kopfartiges Ende auf den Prefsbolzen m wirkt, regulirt werden. Zu beiden Seiten der Maschine befinden sich gleichgeformte Bestandtheile, sowie gleiche Anordnung derselben.
Will man an einigen Stellen des in Bewegung befindlichen Doppelriemens einen gröfseren Druck auf jenen ausüben, so hat man nur die Umdrehung der Walzen K und K1 zu hemmen, indem das Schwungrad JV, auf dessen Welle das in das Rad ηi der unteren Prefswalze eingreifende Getriebe η festsitzt, mit der Hand in seiner drehenden Bewegung theilweise oder gänzlich eingehalten wird.
Nachdem die beiden getrennten Lederriemen in der soeben beschriebenen Weise zu einem Doppelriemen vereinigt sind, und letzterer die Prefswalzen passirt hat, wird die Zange O, Fig. 2, am vorderen Ende des Riemens angesetzt. Durch die Bewegung dieser Zange, welche mit dem über zweckentsprechend angeordnete Laufrollen r und r1 gehenden, auf die Trommel q, Fig. 2, sich aufrollenden Seil p verbunden ist, wird das Ende des Doppelriemens bis zur Aufrollwalze P gebracht, welche den Riemen nun aufrollt,
nachdem die Zange, sowie das Seil abgenommen und der Riemen' mittelst zweier Stifte auf dem Umfang der Walze P festgehalten ist.
Die auf der hölzernen Tischplatte Q angeordneten Führungen R und R' lassen sich in Schlitzen Q1 vermittelst Schraubenbolzen auf jener Platte verstellen und sind mit kleinen Rollen R'2 versehen. Dieses Verstellen mufs jedesmal stattfinden, wenn Riemen von verschiedener Breite hergestellt werden, und zwar mufs dieses so ausgeführt werden, dafs die Führungen an den Enden .S2 S3 weiter von einander abstehen als an den Ausgangsenden SS', Fig. 2. Infolge dieser Anordnung ist der Eintritt des zwischen den Prefswalzen herauskommenden Riemenendes in diese Führung wesentlich erleichtert.
In diese Führungen sind die Schneideisen T und T1 eingesetzt, welche den geleimten Doppelriemen auf die gewünschte Breite schneiden und in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise auf den Riemen einwirken. Letzterer gelangt, über die sich drehende Rundeisenstange U hingehend, in diesem fertigen Zustand auf die Aufrollwalze P.
Unmittelbar vor den Prefswalzen K und K1 sind ebenfalls Führungsschienen V und V * auf der mit links- und rechtsgängigem Gewinde versehenen Schraubenspindel ν angebracht, welche Schienen je nach der Drehungsrichtung der Spindel υ einander genähert oder von einander entfernt, also der jeweiligen Breite des geleimten Riemens angepafst werden können. Diese Vorrichtung läfst sich auch hinter der Heizwalze D anbringen. <
Vor der Aufrollwalze P sind in ähnlicher Weise die beiden schräg ansteigenden Führungsschienen V und Vi mit Muttern V2 und V3 auf den Schraubenspindeln ζ»1 und ν3 angebracht. Diese Spindeln sind durch über entsprechend gestalteten Scheiben gehende Vaucanson'sche Ketten χ und x1 mit einander verbunden, so dafs bei Drehung der Spindel v3 vermittelst des Handrädchens X diese Schienen zusammen- oder aus einander gebracht werden können. Durch diese Einrichtung wird der Riemen auf der Walze von Anfang seiner Aufrollung an bis zum Ende gerade geführt, und eine regelmäfsige Aufrollung des fertigen, zusammengeleimtenRiemens erhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Maschinen zur Herstellung geleimter Doppelriemen die Anwendung und Combination der zum Flüssigmachen des aufgetragenen Leimes dienenden Vorrichtung mit den Prefswalzen K und K1 und den mit Schneideisen T und T' versehenen Führungen R und R'.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT11081D An Maschinen zur Herstellung geleimter Doppelriemen die Anwendung und Kombination der zum Flüssigmachen des aufgetragenen Leimes dienenden Vorrichtung mit Prefswalzen und mit mit Schmiedeeisen versehenen Führungen Active DE11081C (de)

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DE (1) DE11081C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1056753B (de) * 1956-03-23 1959-05-06 Elektrometallurgie M B H Ges Paste zum Verbinden der Gewindestuecke von Graphit- oder Kohleelektroden

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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