DE110799C - - Google Patents

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DE110799C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/20Component parts, details, or accessories, not provided for in preceding subgroups of this main group
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K47/00Means in valves for absorbing fluid energy
    • F16K47/02Means in valves for absorbing fluid energy for preventing water-hammer or noise

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14-: -J
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung bezweckt die Verhütung eines zu harten Aufschiagens der Ventilkörper bei Ventilsteuerungen dadurch, dajs an der Ventilstange eine mit sich selbsttätig schliefsenden und öffnenden Luftkanä'len versehene Büchse angeordnet ist, welche aufser einem festen einen beweglichen Kolben trägt, durch dessen Verschiebung bei der Auf- und Niederbewegung der Büchse das Oeffnen und Schliefsen der Flüssigkeitsdurchlafskanäle bewirkt wird. Eine Einrichtung, welche den gleichen Zweck verfolgt, ist aus den Patentschriften 84548 und 86886 bereits bekannt geworden. Als Bremsmittel dient neben dem OeI oder einer anderen Flüssigkeit auch die Luft.
Die sonst an solchen Apparaten meist zur Verwendung kommenden Ventilklappen, welche sehr bald verschmutzen und dann mangelhaft arbeiten, wodurch die Wirkung der Vorrichtung wenn nicht vollständig aufgehoben, so doch stark beeinträchtigt wird, sind vollständig vermieden.
Auf der Ventilstange α befindet sich zunächst eine Führungsbüchse /, welche von der Büchse m1 umgeben ist. Diese bildet den inneren Theil des Buffercylinders m. Auf der Büchse m1 befindet sich die Büchse b. Der an dieser feste, nach unten hohl gestaltete Kolben k schliefst dicht an die Wandung des Cylinders m an, während der Durchmesser des unten befindlichen verschiebbaren Kolbens d kleiner ist und je nach der Stellung einen gröfseren oder kleineren Zwischenraum an der Cylinderwand freilä'fst, so dafs die Flüssigkeit bei der Niederbewegung am äufseren Umfange des Kolbens d vorbei über denselben treten kann. Der unterhalb des Kolbens k eingeschlossenen Luft ist durch die Kanäle / Z1 das Entweichen gestattet, bis dieselben kurz vor dem Aufsetzen des Ventils geschlossen werden. Das Schliefsen erfolgt infolge der Abwärtsbewegung derselben bis unter die Oberkante des feststehenden Führungscylinders m1. Die dann noch im Kataraktcylinder befindliche Luft wird nun comprimirt und verzögert dadurch den Niedergang der Büchse bezw. das Fallen des Ventils.
Gleichzeitig ist aber auch der bewegliche Pufferkolben d bereits in den verengten Theil des Kataraktcylinders gelangt, so dafs das OeI nicht mehr so schnell von unten nach oben entweichen kann. Da die Verengung allmählich vor sich geht und schliefslich der Durchmesser des Kataraktcylinders nur noch wenig gröfser ist als der des Kolbens d, so findet die Verzögerung der Bewegung allmählich immer mehr statt, und zwar so, dafs sich das Ventil, selbst bei grofsem Hube, geräuschlos aufsetzt.
Die Ventilstange wird also erst dann von dem Puffer beeinflufst, wenn das Ventil ziemlich auf den Sitz gelangt ist, während es sich sonst frei bewegen konnte, da sowohl die Bewegung der Flüssigkeit als auch die der Luft nicht gehindert war.
Wird das geschlossene Ventil wieder angehoben, so wird der bewegliche Kolben d vermöge seiner Schwere und des entstehenden Ueberdruckes in seiner Lage bleiben, bis er an den Bund g anschlägt, und wird dann erst mitgenommen. Die Kanäle i in der - Büchse
sind dann aber schon wieder frei und das OeI kann sofort beim Anhübe des Kolbens d ungehindert von oben 'nach unten fliefsen. Die im oberen Räume des Puffercylinders comprimirte Luft wirkt dabei hebend auf den Kolben k und es wird demnach dem Anhübe des Ventils nicht nur kein Widerstand entgegengesetzt, sondern derselbe wird durch die neue Vorrichtung erleichtert.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Puffer für Ventilsteuerungen mit veränderlichem Spielraum zwischen Puffercylinder und Kolben, dadurch gekennzeichnet, dafs der Puffer mit einem beweglichen Kolben (d) versehen ist, welcher sich beim Niedergange der Ventilstange verschiebt und hierbei die Durchlafskanäle (i) für die Flüssigkeit schliefst, während er beim Beginn des Hebens der Ventilstange unbeweglich bleibt und infolge dessen die Kanäle wieder freigiebt, bevor er selbst gehoben wird, so dafs jede Hemmung der Aufwärtsbewegung der Ventilstange durch die Pufferflüssigkeit vermieden wird.
    Ausführungsform des Puffers nach Anspruch i, bei welcher Kanäle (II1) in der Büchse des Puffers angeordnet sind, welche die feststehende Führungsbüchse (ml) bei der Niederbewegung des Puffers abschliefst, während dieselben beim Heben freigegeben werden, zum Zwecke, durch die Zusammenpressung der Luft die Pufferwirkung zu erhöhen und das Heben des Steuerventils zu erleichtern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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