DE110735C - - Google Patents

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DE110735C
DE110735C DENDAT110735D DE110735DA DE110735C DE 110735 C DE110735 C DE 110735C DE NDAT110735 D DENDAT110735 D DE NDAT110735D DE 110735D A DE110735D A DE 110735DA DE 110735 C DE110735 C DE 110735C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G3/00Combustion-product positive-displacement engine plants

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

in BERLIN.
Der Erfindungsgegenstand betrifft einen Kessel, in welchem ein Dampf luftgemisch zum Treiben von Maschinen hergestellt wird.
Fig. λ zeigt den Kessel im Durchschnitt.
Fig. 2 zeigt die Befestigung der Röhren in der Kesselwand.
Die Theile des Kessels sind folgende:
Die äufsere Feuerung A (auf der Zeichnung sind Petroleumbrenner angegeben, an ' deren Stelle jede andere Kesselfeuerung treten kann), Rippenrohr J3, Petroleumrohr C mit Düse I), Krümmer E, Mantelrohr F mit Flantschen, Innenrohr G, Wasserzufiufsrohr H mit Flantsch, Verbindungsrohre der Mantelröhren 111 /2, Dampfaustrittsrohr K, Heifsluftaustrittsrohr L, Verbindungsstück der Heifsluft- und Dampfausströmung M, äufsere Wandung JV mit der Asbestplattenauskleidung O, Luftzuführung zur Feuerung P und Schornstein Q.
In Fig. 2 ist N die äufsere Wandung, O die Asbestauskleidung, F das Mantelrohr, in welchem das Innenrohr G an beiden Enden eingewalzt ist.
Die Mantelrohre F tragen die Flantschen jR, an welche sich die Krümmer E anschliefsen. Die Wirkungsweise des Kessels· ist nun folgende. Verdichtete Luft, welche auch vorgewärmt werden kann, strömt in das Rippenrohr D, das durch die äufsere Feuerung stark erhitzt ist und aufserdem an passender Stelle y eine Platin - Glühkapsel tragen kann. Aus Rohr C wird durch Düse D in regelbarer Menge flüssiger Brennstoff unter Druck, in diese Luft eingespritzt und bei unveränderlicher Spannung verbrannt. Die heifse Luft strömt durch die Krümmer E und die Innenrohre G nach dem Rohrstücke L. Die Röhren G sind in die Mantelröhren F eingewalzt und dichten gegen dieselben ab.
Durch Rohr H strömt Wasser unter Druck in regelbarer Menge in den sehr engen Ringspalt zwischen Innen- und Mantelrohr, wird zuerst durch die innere und äufsere Beheizung verdampft, während es vom untersten Mantelrohr durch das Verbindungsstück J zum zweiten, von hier durch Rohr J1 zum dritten und endlich als überhitzter Dampf durch Rohr I1 zum vierten Mantelrohr strömt.
Der Dampf entweicht durch den Aufsatz K und mischt sich im Rohre M mit der heifsen Luft bezw. den Verbrennungsgasen.
Der Vorgang kann sowohl für Luft, als auch für Dampf oder für beide zusammen nach dem Gegenstromprincipe stattfinden.
Zum Zwecke, das Wasser in dem Ringspalte durch die Hitze des Innenrohres nach dem Gegenstromprincipe zu erhitzen, ist folgende Rohrverbindung anzuwenden:
Rippenrohr B schliefst durch ein genügend langes Rohr unmittelbar an den Flantsch i?3 an. Die heifse Innenluft geht von hier nach den Röhren R1 R6 R? R1 i?5 i?4 und R. Rohr R steht nun durch ein genügend langes Rohr mit dem Rohrstücke L in Verbindung. Auf gleiche Art können die Dampfröhren verbunden werden.
Rohr H mündet in das oberste Rohr F. F1 dient nicht zur Wasserzufuhr, sondern
zum Dampfaustritt und ist direct mit K verbunden. Der Durchflufs des Wassers, dann des Dampfes erfolgt in nachfolgender Weise:
Wassereintritt rechts am obersten Rohre L, hierauf nach F1 F? F5 F6 F3 F4 F7 K.
Auf diese Art ist es möglich, eine nahezu gleiche Austrittstemperatur und Spannung von Heifsluft und Heifsdampf zu erhalten.
Bei diesem Kessel braucht nur jener Theil der Wärme durch äufsere Feuerung zugeführt zu werden, welcher aufser der durch Verbrennung des Brennstoffes mittelst der verdichteten Luft erzeugten Wärme zur Dampfbildung erforderlich ist.
Mittelst dieser Einrichtung kann ein Dampfluftgemisch von 400 bis 6oo° erzeugt werden, das sich erst in den unbeheizten Stellen der Rohrleitung bildet, wo man beliebig grofse Wandstärken anwenden kann, welche gegen ungünstige Einflüsse widerstandsfähig sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kessel für Luftdampfmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs erhitzte bezw. verbrannte Prefsluft durch ummantelte Röhren strömt, in deren Ringraum Wasser gespritzt wird, welches einerseits durch die heifse Luft der Innenröhren, andererseits durch eine äufsere — die Mantelröhren treffende — Feuerung verdampft und überhitzt wird, worauf sich aufserhalb des Kessels Heifsdampf und Heifsluft mischen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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