DE43077C - Feuerungsanlage für Dampfkessel - Google Patents

Feuerungsanlage für Dampfkessel

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Publication number
DE43077C
DE43077C DENDAT43077D DE43077DA DE43077C DE 43077 C DE43077 C DE 43077C DE NDAT43077 D DENDAT43077 D DE NDAT43077D DE 43077D A DE43077D A DE 43077DA DE 43077 C DE43077 C DE 43077C
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DE
Germany
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pipe
air
tube
air supply
tubes
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43077D
Other languages
English (en)
Original Assignee
TH. LISHMAN in Newcastle-on-Tyne, 2 Close, England
Publication of DE43077C publication Critical patent/DE43077C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L1/00Passages or apertures for delivering primary air for combustion 
    • F23L1/02Passages or apertures for delivering primary air for combustion  by discharging the air below the fire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Feuerungsanlage ist dadurch gekennzeichnet, dafs unter Vermeidung von Roststäben eine besondere Kammer vorgesehen ist, welche das feste oder flüssige Feuerungsmaterial aufnimmt, mit Luftzuführung und Feuerbrücke ausgestattet ist und einen Gasgenerator bildet.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 die Vorderansicht zweier Flammrohrkessel dar, welche mit der neuen Feuerungseinrichtung versehen sind, während Fig. 2 ein Längsschnitt durch den einen dieser Kessel nach der gebrochenen Linie A-B, Fig. 1, und Fig. 3 ein Ausschnitt nach Linie C-D, Fig. 2, in gröfserem Mafsstabe ist. Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch ein Flammrohr mit abgeänderter Feuerungseinrichtung und Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie Cl-D\ Fig. 4.
Die Flammrohre α bilden an ihren vorderen Enden den Feuerraum und enthalten die durch Stutzen d, Fig. 2, befestigten, quer hindurchgehenden Siederohre c. Die einzelnen Bleche der Flammrohre sind durch Compensationsringe b mit einander verbunden. Die im Feuerraume entwickelten Verbrennungsgase streichen durch die Flammrohre α und gelangen durch die Rohrstutzen e in eine Verbrennungskammer, welche im Innern des Dampfkessels liegt und im vorliegenden Beispiele einen horizontalen Cylinder f bildet. Der Cylinder f ist durch Ringflantschen mit den Böden des Kessels verbunden und an seinem hinteren Ende durch eine gut dichtende, abnehmbare Verschlufsplatte fi geschlossen, während das vordere Ende dieses Cvlinders mit einem Rohr h verbunden ist, durch welches die abziehenden Verbrennungs gase zum Schornstein gelangen. Die Flammrohre α sind gleichfalls mit den Böden des Kessels verbunden, doch sind hier die hinteren Enden dieser Rohre vermittelst Kopfstücke g, welche durch Deckel gl luftdicht abgeschlossen sind, mit den hinteren Böden vereint.
Die Anordnung der Verschlufsplatte fl an dem hinteren Ende des Cylinders f gestattet es, an dieses Rohr, wenn erforderlich, ein Gebläse anzuschliefsen. Die eingeblasene Luft verstärkt dann den Zug und begünstigt die vollständige Verbrennung der noch brennbaren Feuergase.
In dem vorderen, den Verbrennungsraum bildenden Theil der Flammrohre α sind ein oder mehrere Rohrsätze m η angeordnet, durch welche sowohl eine Vorwärmung des Speisewassers, als auch die Zuführung von Verbrennungsluft zum Brennmaterial vermittelt wird.
Das Luftzuflufsrohr m, welches gerade, wie in Fig. i, 2 und 3, oder auch beliebig gekrümmt, ja selbst spiralförmig gebogen sein kann, ist von einem weiteren Rohr η umgeben und mit Querstutzen p, Fig. 2 und 3, ausgestattet, welche das Rohr η durchdringen und der in das Rohr m geleiteten Luft den Zutritt zum Brennmaterial ermöglichen. Das Rohr η ist an seinem hinteren Ende mit der Platte q, Fig. 2, verbunden, welche, mit Platte r vereint, eine hohle Feuerbrücke bildet. An dieses Rohr r ist ein Rohr ^ angefügt, welches in den Dampfkessel hineinragt. Das Speise-Wasserrohr iv, Fig. 1 , ist mit dem Rohr η, Fig. 2, verbunden und mit Ventil χ und Ab-
lafshahn y ausgestattet, so dafs das Speisewasser in den Hohlraum ο zwischen Rohr η und Luftrohr in gelangt, hier weiter erhitzt wird, wobei es gleichzeitig einen Schutz gegen Verbrennen des Luftrohres m bildet, und end lieh durch Rohr \ in den Dampfkessel strömt.
Das Rohr η kann noch durch ein Rohr ^3 (in Fig. ι punktirt gezeichnet) mit dem Kessel verbunden werden, so dafs dann infolge der Combination dieser Rohrleitung mit dem Rohr ^ eine Circulation des Wassers im Wasserraum ο und Kessel hervorgerufen wird und das Speisewasser mit sehr hoher Temperatur zur Verwendung gelangt. Das Rohr ^3 ist indessen nicht erforderlich, wenn das Speisewasser durch Druck in den Kessel getrieben wird, und dabei ist es gleichgültig, ob dieser Druck durch eine besondere Maschine oder durch die eigene Schwere des Wassers hervorgerufen wird.
Die Verbrennungsluft gelangt aus dem Luftkanal s1 und durch die Knierohre s, welche durch Plantschen oder Stutzen s2 mit dem Kanal s verbunden sind und Regulirvorrichtungen t enthalten, in die Luftrohre m, um von dort, wie bereits geschildert, direct in den Brennstoff, welcher das Rohr η umgiebt, Fig. 3, auszuströmen. Ein zweites Luftrohr u geht gleichfalls von dem Luftkanal i' aus und mündet in die hohle Feuerbrücke r. Diese Feuerbrücke enthält sowohl an ihrer hinteren, als auch an der vorderen Platte ν Oeffnungen, durch welche frische Luft hoch erhitzt sowohl vor der Feuerbrücke in den Feuerraum strömt, als auch hinter dieser Feuerbrücke sich mit den Verbrennungsproducten vermischt und eine Rauchverzehrung bewirkt.
Eine Abänderung dieser Kesselfeuerung ist in den Fig. 4 und 5 dargestellt. Die kastenförmigen Rohre η sind hier so zu einander angeordnet, dafs zwischen ihnen ein Luftraum m verbleibt, von welchem Rohre ρ quer durch die Rohre η hindurch zum Feuerraum führen. Das Speisewasserrohr w ist mit den vorderen Enden der Rohre η verbunden, das Wasser durchströmt dieselben und tritt wieder durch Rohr \ in den Kessel ein. Anstatt dafs die Feuerbrücke r ein besonderes Luftzuleitungsrohr erhält, wie dies in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, steht hier der Luftraum m direct mit dem Hohlraum der Feuerbrücke r in Verbindung und die Luft dringt durch die Oeffnungen ο in den Feuerraum und in das Flammrohr a.
Diese Feuerung kann auch für andere Kesselformen Verwendung finden. So zeigt beispielsweise Fig. 6 die Anwendung der Feuerung bei einem verticalen Kessel, welche nach dem Angeführten ohne Weiteres verständlich sein dürfte.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    Bei Feuerungsanlagen für Dampfkessel:
    ι. Die Anordnung einer oder mehrerer Rohrgruppen, welche aus je zwei in einander liegenden Rohren gebildet sind, Fig. 3, an Stelle des Rostes, wobei das innere Rohr m als Luftzufuhrungsrohr dient und durch Rohre ρ die Verbrennungsluft quer durch den mit Wasser gefüllten Raum zwischen dem inneren Rohr m und dem äufseren Rohr n' hindurch zum Brennmaterial leitet, so dafs das Rohr η einen Schutz gegen das Verbrennen des Luftzufuhrrohres nt bildet.
  2. 2. Die durch Fig. 4 und 5 veranschaulichte Abänderung dieser Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs ein kastenförmiges Luftzuführrohr m zwischen zwei Wasserrohren η liegt.
  3. 3. Bei der unter 2. bezw. 3. beanspruchten Einrichtung die Verbindung des inneren Rohres m mit dem Speisewasserrohr w und durch ein Steigrohr ς mit dem Innern des Kessels, so dafs das Schutzrohr η des Luftzufuhrrohres gleichzeitig einen Speisewasservorwärmer bildet.
  4. 4. Bei der unter 2. bezw. 3. beanspruchten Einrichtung die Anordnung der als Feuerbrücke dienenden Kammer ν am Ende der Rohre wzw, welche entweder durch ein besonderes Rohr 11, Fig. 1 und 2, oder durch das Rohr m, Fig. 4 und 5, mit Luft gespeist wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43077D Feuerungsanlage für Dampfkessel Expired - Lifetime DE43077C (de)

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