DE110693C - - Google Patents

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DE110693C
DE110693C DENDAT110693D DE110693DA DE110693C DE 110693 C DE110693 C DE 110693C DE NDAT110693 D DENDAT110693 D DE NDAT110693D DE 110693D A DE110693D A DE 110693DA DE 110693 C DE110693 C DE 110693C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H1/00Making articles shaped as bodies of revolution

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Herstellung nahtloser Radreifen, Riemenscheiben, Bänder und dergl.
Metallbarren passenden Querschnittes und Länge (Fig. 1) werden bis auf einen Quersteg c bezw. d oben und . unten der Länge nach geschlitzt (Fig. 2) und dann durch Stauchung oder Auseinanderziehen der Seitentheile ab in die in Fig. 3 veranschaulichte Gestalt übergeführt. Dieses Formstück wird dann durch ein Walzwerk geschickt und ihm die in Fig. 4 ersichtliche reifenförmige Gestalt gegeben.
Das Aufschlitzen geschieht vortheilhaft durch zwei mit entsprechenden Schlitzstempeln h versehene Walzcylindery, welche, falls aus einem langen Metallstreifen (Fig. 6) zu Reifen zu verarbeitende Stücke gewalzt werden sollen, noch mit Abgrenzungsstiften g versehen sind. Der so bearbeitete Metallstreifen wird dann an den durch die Stifte g hervorgebrachten Querschlitzen zerlegt und jedes Stück dann, wie oben gesagt, gestaucht oder aus einander gezogen.
Ein die gestauchten Stücke bearbeitender Walzapparat ist durch die Fig. 7 veranschaulicht.
Der aus den Profilwalzen in üblicher Weise gebildete Walzkopf wird zuerst schnell auf den gestauchten Barren gesenkt und hierbei dieser annähernd rund gestaucht; während des Rundwalzens wird der Walzkopf langsam niedergelassen und nach Beendigung des WaIzprocesses schnell gelüftet.
Eine am unteren Ende den Walzkopf χ tragende, im Rahmen k geführte Zahnstange j steht mit einem Zahnradsegmente I1 in Eingriff. Dieses bildet das eine Ende eines Schwinghebels /, dessen anderes Ende durch das grofse Zahnradsegment /2 gebildet wird. Ein in dies Zahnradsegment eingreifendes Zahnrad m sitzt fest auf der das Handrad 0 und ■ das grofse Zahnrad ρ tragenden Achse n. Eine um den Punkt ^1 schwingende Schraubenspindel q trägt das Handrad r und kann in oder aufser Eingriff mit dem Zahnrade :p gebracht werden. Wird nun die schnelle Niederbewegung (Nachstauchbewegung) des Kopfes χ gewünscht, so wird nach Aushebung der Schraubenspindel q durch Bethätigung des Handrades ο der Schwinghebel / schnell um seinen Drehzapfen gedreht und hierbei die Zahnstange j schnell gesenkt. Zwecks langsamer Niederbewegung des Kopfes χ wird die Schraubenspindel eingelegt, und es wird mittelst des Handrades r gearbeitet. Um dem Walzstücke die runde Form zu geben, sind zu jeder Seite der Walzrollen ky Führungsrollen s gelagert, deren Lagerböcke t mittelst der Schraubenspindel u in gleichem Sinne bewegt werden.
Ueber die Wirkung des Walzwerkes, das Nachstauchen betreffend, wird Folgendes bemerkt:
Wie aus Fig. 8, welche die Gesammtanordnung des Walzwerkes im Grundrifs veranschaulicht, ersichtlich ist, befinden sich in den

Claims (1)

  1. Gestellen k die Zahnstangen j, die an ihren unteren Enden die Walzköpfe χ tragen.
    Die Zahnstangen werden durch Schwunghebel /, die in den Gestellen k gelagert sind, in der Weise bewegt, dafs deren eines, als Zahnsector P ausgebildetes Ende mit ihnen in Eingriff steht, während das andere, ebenfalls einen Zahnsector /2 bildende Ende durch Zahngetriebe m, die auf der gemeinschaftlichen Welle η sitzen, angetrieben wird.
    Die Zahnstangen j und mit diesen zusammenhängend die Walzköpfe χ können durch das grofse Schwungrad ο schnell auf- und niederbewegt werden, während durch das kleinere Schwungrad r und die Schraube q mit Schraubenrad ρ eine langsamere Auf- und Abbewegung erfolgt. Um diesen Bewegungen der Zahnstangen folgen zu können, sind die Theile q und r bei q1 auf einem Lagerbocke schwingend befestigt.
    Pa τ ε ν τ-A ν s ρ κ ü c η ε :
    Verfahren zur Herstellung nahtloser Radreifen, Riemenscheibenfelgen u. dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs Metallblöcke (Fig. i) bis auf einen schmalen Ober- und Untersteg (c d) etwa mittelst Schneidewalzen (Fig. 5) ihrer Länge nach aufgeschlitzt, dann durch Zusammendrücken aus einander gezogen (Fig. 3) und schliefslich rund gewalzt (Fig. 4) werden.
    Einrichtung zum Nachstauchen und Rundwalzen der geschlitzten Metallblöcke (Fig. 2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Walzkopf (χ) zwecks Nachstauchbewegung bei directer Bethä'tigung schnell und während des Walzprocesses unter Anwendung eines Spindeltriebes oder eines sonstigen sofort ein- und auszuschaltenden Vorgeleges langsam niederbewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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