DE110565C - - Google Patents

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DE110565C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D3/00Hand chisels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

IWt/
tfrfcf]
ES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Werkzeug zur Herstellung von Nuthen von bestimmtem Profil, welches mit Stützen oder Führungsleisten versehen ist, die ein zu tiefes Eindringen in das Holz verhindern. Dieselben bieten dem Werkzeuge während des Eindringens in das Holz Führung und Halt und schützen die frei geschnittenen Kanten der Nuth gegen Beschädigung. Diese Stützen oder Führungsleisten sind vorn mit einer Abrundung versehen, wodurch das Arbeiten mit dem Werkzeug erleichtert und beim Vorwärtsführen desselben die auf der Holzoberfläche gelegenen Nuthkanten geglättet werden. Diese Führungsleisten können mit dem Werkzeug auch lösbar verbunden sein, so dafs das Stemmeisen für verschiedene Tiefen der Nuthen einstellbar ist und die einzelnen Theile für sich hergestellt und ausgewechselt bezw. ausgebessert werden können. Dadurch wird die Gebrauchsfähigkeit des Werkzeuges in verschiedenen Richtungen noch erhöht.
Die. Fig. 1 bis 3 der Zeichnung zeigen eine Ausführung, bei welcher die zur Führung dienenden Stützleisten 2, 2 an den Seitentheilen des U - förmigen Stemmeisens angeordnet sind und mit diesem ein Ganzes bilden. Die mehr oder weniger hohe Lage der Leisten 2, 2 an den Seitentheilen des Stemmeisens 1 bestimmt die Tiefe der herzustellenden Nuth. Das Vorderende 4,4 der Leisten 2, 2 steht gegen die Schneiden der Seitentheile des Stemmeisens etwas zurück, damit das Werkzeug bei Beginn der Arbeit in der Stofsrichtung entsprechend tief in das Holz getrieben werden kann. In welcher Weise das Werkzeug zur Wirkung gelangt, ist aus Fig. 4 und 5 leicht erkennbar. Das Werkzeug wird nach dem Vorzeichnen der Nuth 6 senkrecht an das eine Ende der letzteren angesetzt und so weit in das Werkstück 5 eingetrieben, wie es die vorderen Enden der Stützleisten 2, 2 gestatten; dann wird das Werkzeug in waagrechter bezw. in etwas schräger Lage vorwärts getrieben, wobei der Spahn, wie Fig. 5 zeigt, ausgehoben wird. Die vorderen Enden der Leisten 2, 2 sind, wie oben erwähnt, mit Abrundungen 4,4 versehen, damit die Vorderkanten der Leisten 2, 2 möglichst stark gegen das Arbeitsstück gedrückt werden können, ohne dabei dasselbe zu verletzen. Durch dieses feste Andrücken des Vordertheiles des Werkzeuges wird das Ausgleiten desselben nach oben vermindert. Gleichzeitig wird durch das feste Andrücken der' abgerundeten Enden 4, 4 der Schutz der ' Nuthenränder gegen Verletzung erhöht und die Umgebung der Nuthen wie durch einen Polirstahl geglättet.
Fig. 6 bis 10 veranschaulichen das Werkzeug in einer weiteren Ausführung, bei welcher die Stützleisten 7, 7 und das Profilstemmeisen gegen einander verstellbar sind. Die Stützleisten 7,7 bilden die Verlängerung des Werkzeugstieles. Die Vereinigung der Leisten 7, 7 mit dem Stemmeisen geschieht durch vierkantige Bolzen 8,8, die durch rechteckige Schlitze 9, 9 der Seitenwandungen des Stemmeisens ι hindurchgehen. Die Bolzen 8, 8 stützen das Stemmeisen in der Längenrichtung des Werkzeuges, während jene Schlitze 9,9 die Verstellung der Höhenlage der Leisten 7, 7
gestatten. Die schaubildlichen Darstellungen Fig. 6 und 7 zeigen die Stützleisten 8, 8 in oberer und in unterer Lage. Die Abrundungen 4, 4 sind auch hier für den vorher angegebenen Zweck vorgesehen. Der Gebrauch des Werkzeuges ist nach der Einstellung und Feststellung der Theile genau wie vorher beschrieben.
Die Ausführung Fig. 11 bis 13 unterscheidet sich von der vorbeschriebenen dadurch, dafs nur die eine Leiste 7 mit dem Werkzeugstiele ι ο verbunden ist, während die andere Leiste 7 frei getragen wird. Der Werkzeugstiel hat in diesem Falle zweckmäfsig eine entsprechende Kröpfung. Die Leisten 7, 7 lassen sich nach Fig. 14 mit kurzen, nicht durchgehenden Bolzen 15, 15 an den Seitenwandungen des Stemmeisens befestigen. Die Befestigungsmittel sind hiernach beliebig. Ebenso ist es für den Zweck der Steuerung unwesentlich, ob die Stützen oder Leisten mit dem Werkzeugstiele ι ο verbunden sind, oder ob das Stemmeisen, wie Fig. 15 zeigt, mit dem Stiele starr verbunden ist, während die Stützen oder Stützleisten 7, 7 unabhängig von den Seitenwangen des Stemmeisens ι, ι befestigt sind. Wesentlich ist die Möglichkeit der gegenseitigen Lagenveränderung des Werkzeuges zu den Führungs- oder Stützleisten. Diese Verstellbarkeit kann so ausgeführt sein, dafs die Stützleisten auch in der Längenrichtung gegen das Stemmeisen verstellbar sind. In diesem Falle mufs besonders auf eine sichere Befestigung der Theile unter einander geachtet werden, damit beim Arbeiten keine willkürliche Verschiebung der Theile eintritt. Es kann in diesem Falle eine weitere Einrichtung zur Stützung des Werkzeuges vorgesehen sein.
Wird eine Verstellbarkeit der Stützen nicht gewünscht, so bietet schon die lösbare Befestigung der Stützen oder Stützleisten an sich Vortheile, sowohl für die Herstellung des Werkzeuges als auch hinsichtlich der Auswechselbarkeit, Ergänzung und Instandhaltung der Theile.
Bei den dargestellten Beispielen hat das Stemmeisen U-förmigen Querschnitt. Es kann auch eine rechteckige Röhre sein, oder halbrunden, stufenförmigen oder beliebig profilirten Querschnitt haben, je nach der Gestalt der herzustellenden Nuth. Die Stützleisten 7,7 können kurze, feste, lösbare oder nachstellbare Ansätze oder Knaggen sein.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Nuthenstemmeisen mit dem Querschnitt der Nuthen entsprechendem Profil, gekennzeichnet durch nach aufsen vorspringende Stützen oder Stützleisten, welche das Eindringen des Werkzeuges begrenzen, und dasselbe beim Vorwärtstreiben führen.
2. Ein Nuthenstemmeisen gemäfs Anspruch 1, bei welchem das mit beliebigem Profil versehene Stemmeisen (1) und die nach aufsen vorspringenden Stützen oder Stützleisten (2, 2 bezw. 7, 7) mit einander lösbar verbunden sind, um die einzelnen Theile für sich herstellen, auswechseln oder ausbessern zu können.
3. Nuthenstemmeisen gemäfs Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs das Stemmeisen (1) und die Stützen bezw. Stützleisten (7,7) durch Stellvorrichtungen (8,9) in ihrer gegenseitigen Lage derart verstellbar sind, dafs das Werkzeug für verschieden tiefe Nuthen eingestellt werden kann.
4. Ein Nuthenstemmeisen gemäfs Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Ausführung der Stützen oder Stützleisten mit vorn abgerundeten Ecken (4,4), welch letztere die Bewegung des Werkzeuges aus der senkrechten in die flache Lage erleichtern und ein stärkeres Niederdrücken des vorderen Endes des Werkzeuges zwecks Verhinderung des Abgleitens nach oben ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT110565D Active DE110565C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2757452A (en) * 1953-07-28 1956-08-07 Frank D Barnes Lead extractor for pipe joints
US2959051A (en) * 1956-12-31 1960-11-08 Western Electric Co Weld strength testing device
US3176396A (en) * 1963-06-14 1965-04-06 Crown Ind Products Company Coil stripping chisel
EP0131688A3 (de) * 1983-07-18 1986-04-02 HILTI Aktiengesellschaft Meissel zur Herstellung von Nuten in Mauerwerk und dergleichen Bearbeitungsgut

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US2959051A (en) * 1956-12-31 1960-11-08 Western Electric Co Weld strength testing device
US3176396A (en) * 1963-06-14 1965-04-06 Crown Ind Products Company Coil stripping chisel
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