DE65966C - Werkzeug zum Einschneiden der Fugen beim Facadenputz - Google Patents

Werkzeug zum Einschneiden der Fugen beim Facadenputz

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DE65966C
DE65966C DENDAT65966D DE65966DA DE65966C DE 65966 C DE65966 C DE 65966C DE NDAT65966 D DENDAT65966 D DE NDAT65966D DE 65966D A DE65966D A DE 65966DA DE 65966 C DE65966 C DE 65966C
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DE
Germany
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knife
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joints
cutting
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DENDAT65966D
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E. O. CLAUS in Dippoldiswalde i. Sachsen und B. G. NAUMANN in Reinholdshain i. Sachsen
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/02Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
    • E04F21/16Implements for after-treatment of plaster or the like before it has hardened or dried, e.g. smoothing-tools, profile trowels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. γ|
Die bisherige Art der Herstellung der Fugen beim Abputz der Fa$aden nahm einen bedeutenden Arbeitsaufwand in Anspruch insofern, als die Fuge in den seltensten Fällen durch einmaliges Ueberfahren fertiggestellt werden konnte, vielmehr ein zeitraubendes Nachputzen nöthig war. Dieses Nachputzen war andererseits der Erzeugung einer in ihrer ganzen Länge gleichmäfsigen Fuge eher hinderlich als förderlich. Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Werkzeug, durch welches bei einmaligem Ueberfahren der Mörtelschicht nicht nur eine gleichmäfsige Fuge eingeschnitten, sondern auch zugleich der Mörtel in der Fuge und deren Bereich festgedrückt und geglättet wird.
Dieses Werkzeug, welches in seiner Anordnung und Wirkungsweise einige Aehnlichkeit mit einem Hobel hat, ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist ein Grundrifs, Fig. 2 ein Längenschnitt und Fig. 3 ein Querschnitt des Werkzeuges. Die Fig. 4, 5 und 6 zeigen in schaubildlicher Darstellung einige Messerformen für verschiedene Fugenprofile.
Im wesentlichen besteht das Werkzeug in einem auswechselbaren Messer, einem Führungsschuh für das Messer und einer Handhabe zur Bewegung des Ganzen. Der Schuh α soll vorzugsweise aus Tempergufs hergestellt werden. Er besitzt an seiner Vorderkante wie an seinen Längskanten Abrundungen, welche eine Beschädigung der Mörtelfläche verhüten sollen. An der Sohle des Schuhes α ist eine Führung angeordnet, in welche das Messer b eingeschoben wird. Ein Schieber c, welcher an der Hinterfläche von α senkrecht zur Sohle verschiebbar ist, hält das Messer b am Schuh fest.
Der Querschnitt des Messers ist im wesentlichen von rinnenförmiger Gestalt, im übrigen aber dem Profil der jeweils zu erzeugenden Fuge nach Form und Dimensionen angepafst. Mit der Messerform nach Fig. 1 bis 4 kann eine rechtwinklige, mit derjenigen nach Fig. 5 eine halbkreisförmige und mit der aus Fig. 6 ersichtlichen eine spitzwinklige Fuge erzeugt werden. Um von einer zur anderen Fugenform überzugehen, bedarf es also nur der Auswechselung des Messers, welche in einfachster Weise vorzunehmen ist. Aus Fig. 1, sowie aus Fig. 4 bis 6 ist ersichtlich, dafs das Messer vorn (in der gewöhnlichen Bewegungsrichtung des Messers) schräg, hinten aber rechtwinklig zur Fläche abgeschnitten ist; an beiden Enden aber sind Schneiden angeschliffen. Diese Form wurde mit Rücksicht auf eine rationelle Arbeitsweise gewählt. Bei der in Fig. ι angedeuteten Bewegungsrichtung des Werkzeuges liegen nämlich die hierbei wirksamen Schneidekanten nicht in einer Linie, der Angriff auf den Mörtel erfolgt nicht in einer Ebene. Hierdurch wird dem Abbröckeln oder Einreifsen des Mörtels vorgebeugt, ein durchaus sauberer und glatter, Schnitt erzielt. Aus dem gleichen Grunde erhielt auch die Messersohle bei der in Fig. 4 gezeichneten Form den Ausschnitt bl. Die hintere Schneide aber wird

Claims (1)

  1. gebraucht, wenn sich dem Werkzeug ein Hindernifs x, Fig. ι punktirt, etwa ein aus der Fläche der Wand vorspringender Architekturtheil, in den Weg stellt. In solchen Fällen kann das Werkzeug rückwärts bis dicht an den vorspringenden Theil herangeführt werden. Die Wirkungsweise des Werkzeuges ist aus der Zeichnung klar ersichtlich. Dasselbe wird an einem' Lineal y entlang über die Mörtelschicht geführt, der abgelöste Mörtel läuft durch die vom Messer gebildete Rinne hindurch, um dann auf den Boden bezw. das Gerüst herabzufallen.
    Patenτ-Anspruch:
    Werkzeug zum Einschneiden der Fugen beim Facadenabputz, bei welchem durch ein am. Führungsschuh (α) befestigtes auswechselbares Messer (b) von rinnenförmigem, dem Profil der zu erzeugenden Fuge entsprechendem Querschnitt, welches an einer Seite schräg, an der anderen winkelrecht abgeschnitten und auf beiden Seiten geschärft ist, die Fuge eingeschnitten wird, wobei zugleich Wandungen und Ränder der erzeugten Fuge durch die Messerflächen geglättet werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT65966D Werkzeug zum Einschneiden der Fugen beim Facadenputz Active DE65966C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2608195A1 (fr) * 1986-12-10 1988-06-17 Dupille Pierre Lisseur de joint d'etancheite
WO1995033904A1 (en) * 1994-06-09 1995-12-14 Plastermate Limited A method and apparatus for forming a decoration on a wall

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2608195A1 (fr) * 1986-12-10 1988-06-17 Dupille Pierre Lisseur de joint d'etancheite
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