DE110415C - - Google Patents
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- Publication number
- DE110415C DE110415C DENDAT110415D DE110415DA DE110415C DE 110415 C DE110415 C DE 110415C DE NDAT110415 D DENDAT110415 D DE NDAT110415D DE 110415D A DE110415D A DE 110415DA DE 110415 C DE110415 C DE 110415C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- brake
- control
- switch
- pawl
- zero position
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H13/00—Actuating rail-vehicle brakes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch die nachfolgend beschriebene Einrichtung soll bezweckt werden, bei elektrischen
Motorwagen, die mit getrennten, für sich beweglichen Brems- und Schaltvorrichtungen zur
Regelung der Geschwindigkeit des Motors ausgerüstet sind, die Stromzuführung zum Motor
beim Anziehen der Bremse durch einen besonderen Ein- und Ausschalter aufzuheben und
den Schlufs der so unterbrochenen Stromleitung von der Nullstellung der Steuerung abhängig
zu machen, so dafs der Bedienende gezwungen ist, jedesmal die Steuerung in die
Nulllage zu führen, wenn der Motor wieder angelassen werden soll. Um es ferner unmöglich
zu machen, die Steuerung bewegen zu können, bevor die Bremse gelöst ist, ist eine
Sperrvorrichtung angeordnet, welche die Steuerung so lange sperrt, bis die Lösung der Bremse
erfolgt ist.
Auf diese Weise wird bei vollständig freier, von einander unabhängiger Bewegung der
Brems- und Schaltvorrichtung beim Bremsen einer Ueberlastung und Zerstörung des Motors
vorgebeugt und ferner bei dessen Anlassen eine' bestimmt vorgeschriebene Reihenfolge der Handhabungen
von Bremse und Schalter erzwungen, deren Nichtinnehaltung die Versorgung des Motors mit Strom so lange ausschliefst, bis
die vorgeschriebenen Bewegungen ausgeführt sind.
Eine Ausführungsform der- neuen Einrichtung zeigen die Fig. 1 bis 6 der beiliegenden
Zeichnung.
Die Handbremse b ist durch einen über die Rollen 1, 2, 3 und 4 laufenden Drahtzug d,
welcher durch Einschaltung einer Feder e oder auf andere Weise in sich nachgiebig gestaltet
ist, mit einer Klinke k verbunden, die sich beim Anspannen des Drahtzuges in einen Einschnitt
α der auf der Axe der Steuerung festsitzenden Sperrscheibe s legt, wenn letztere
sich in der Nulllage befindet. Hierdurch wird die Steuerung so lange gesperrt, bis die Bremse
gelöst und die Klinke k durch die Feder/aus dem Einschnitt α herausgezogen ist.
Um ferner zu erzwingen, die Steuerung ρ auf jeden Fall in die Nulllage führen zu
müssen, wenn die Weiterbewegüng des Wagens eingeleitet, werden soll, ist ein Ausschalter m
vorgesehen, der durch den schon erwähnten Drahtzug oder einen zweiten, ebenfalls durch
eine Feder h oder dergl. in sich nachgiebigen Drahtzug g mit der Bremse b in Verbindung
steht, und zwar derart, dafs er beim Anziehen dieser geöffnet wird und so fürs erste die Leitung
unterbricht. Die Bremse kann dann beliebig angezogen oder gelöst werden, ohne dafs Strom in den Motor tritt.
Um nun den Strom wieder einschalten zu können, aber nur, wenn die Steuerung sich in
der Nulllage befindet, ist der Stromschlufs von der in die sperrende Lage gehenden Klinke k
abhängig gemacht. -Es ist nämlich auf der Sperrscheibe s ein Riegel r vorgesehen, der beispielsweise
durch Federkraft für gewöhnlich so gehalten wird, dafs er, wie die Fig. 2 bis 4
zeigen, beim Drehen der Scheibe.? weder die Klinke k noch den Arm η des Schalthebels m
treffen kann, und der in dieser Lage mit seinem einen Ende in den Bereich des Einschnittes
α hineinragt, wie die Fig. 2 bis 4 zeigen.
Ist die Steuerung noch nicht in die Nulllage geführt, und wird die Bremse angezogen, so
findet, wie die Fig. 3 und 4 erläutern, ein Oeffnen des Schalters m statt, dessen oberer
Arm η sich hierbei gegen die Scheibe s bewegt, während die Klinke k sich an die
Scheibe s anlegt, aber keine sperrende Wirkung äufsert, da der Einschnitt α ihr nicht
gegenüberliegt. Wird nun die Steuerung in die Nulllage geführt, so tritt die Klinke k in
den Einschnitt α ein (Fig. 5 und 6), schiebt den Riegel r vor, und dieser drückt mit seinem
in dieser Stellung dem Arme η des Contactes m gegenüberliegenden anderen Ende diesen Arm η
zurück, wodurch der Contact m geschlossen wird, die Steueruug aber so lange gesperrt
bleibt, als die Bremse angezogen ist. Wenn nun die Bremse gelöst wird, zieht die Feder/
die Sperrklinke k zurück, und alle Einzelvorrichtungen befinden sich in der für das Anlassen
des Motors erforderlichen Lage.
Befindet sich beim Anziehen der Bremse die Steuerung bereits in der Nulllage, so finden
,die eben geschilderten Vorgänge beim Anziehen der Bremse gleichzeitig statt, mit Ausnahme
der Zurückbewegüng der Sperrklinke, welche natürlich erst beim Lösen der Bremse erfolgt.
Will man die Einrichtung so treffen, dafs auch ein Schliefsen des Contactes m eintritt,
wenn die Steuerung in die Nulllage geführt wird, die Bremse aber bereits wieder gelöst
ist, so kann man den Drahtzug d in angezogener Lage sperren, so dafs er auch nach
Lösen des Bremse noch bestrebt ist, die Klinke k in den Einschnitt α zu ziehen, wenn
die Steuerung in die Nulllage geführt ist. Durch das Vorbewegen des Riegels r kann
dann auch gleichzeitig mit dem Schliefsen des Contactes m die Sperrung des Drahtzuges gelöst
werden, wodurch die Klinke die Steuerung freigiebt.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Eine Einrichtung zur Herbeiführung einer gegenseitigen Beeinflussung der einzeln für sich beweglichen Steuerung und der Handbremse bei elektrischen Motorwagen behufs selbstthätiger Verhütung der Einschaltung des Elektromotors bei angezogener Handbremse, dadurch gekennzeichnet, dafs mittels der in die Arbeitsstellung bewegten Bremse (b) durch Oeffnung eines besonderen Ein- und Ausschalters (in) die Stromzuleitung zum Motor unterbrochen wird, und dafs dieser Schalter (m) selbsttätig und unabhängig von der Bremse (b) wieder geschlossen wird, sobald die Steuerung (p) in die Nullstellung geführt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE110415C true DE110415C (de) |
Family
ID=380231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT110415D Active DE110415C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE110415C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1152128B (de) * | 1958-12-08 | 1963-08-01 | Renault | Betaetigungseinrichtung fuer eine aus einer direkt und einer indirekt wirkenden Bremseinrichtung bestehenden Druckluftbremsanlage fuer Schienenfahrzeuge |
-
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- DE DENDAT110415D patent/DE110415C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1152128B (de) * | 1958-12-08 | 1963-08-01 | Renault | Betaetigungseinrichtung fuer eine aus einer direkt und einer indirekt wirkenden Bremseinrichtung bestehenden Druckluftbremsanlage fuer Schienenfahrzeuge |
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